Manfred Rehor - Macay-Saga 1-3

Здесь есть возможность читать онлайн «Manfred Rehor - Macay-Saga 1-3» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Macay-Saga 1-3: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Macay-Saga 1-3»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

3 Fantasy-Romane in einem Band!
Folge Macay auf seinen abenteuerlichen Reisen durch die Dschungel und Höhlen des Nebelkontinents, über die geheimnisvollen Brückeninseln bis hinein in die Wüsten, Steppen und Städte des karelischen Kontinents. Unterstützt von seinen magisch begabten Freunden deckt er die Geheimnisse des unsterblichen Kaisers auf und stellt sich ihm zum Kampf.
Fast 1.000 Seiten Fantasie und Abenteuer für 4, 99 Euro

Macay-Saga 1-3 — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Macay-Saga 1-3», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Es ist schlimm genug, wenn sich ein Lassach-Händler in die Stadt einschleicht“, mischte sich Mirjam ein. „Er hat ein Dutzend unserer Einwohner abhängig gemacht. Rall, ich bitte dich, diese armen Seelen - falls möglich - von ihrer Sucht zu heilen. Alle, deren wir habhaft werden konnten, sind in den Arrestzellen eingesperrt.“

„Lassach? Seit Jahren hat niemand mehr dieses verdammte Zeug ins Inland gebracht“, sagte Rall. „Die Kaiserlichen achten sehr darauf, dass niemand dem Adel seine liebste Droge wegnimmt. Die Herstellung ist sehr aufwendig und teuer. Die Arbeitslager liefern kaum genug Rohstoff, um die Bedürfnisse des kaiserlichen Adels zu befriedigen. Was das bedeutet, ist wohl klar.“

Mirjam und Zzorg nickten, doch Macay musste nachfragen. „Mir nicht. Was denn?“

„Possags - oder besser: Ballarams Lassach-Paste wurde absichtlich auf den Nebelkontinent gebracht. Nur einen Grund dafür kann ich mir noch nicht vorstellen.“

„Befragen wir die Süchtigen“, schlug Mirjam vor. „Vielleicht können wir aus denen etwas heraus bekommen.“

Sie gingen zu den Arrestzellen, wo die Lassach-Opfer ein bejammernswerteres Bild abgaben: Sie waren verschmutzt, verwirrt und bettelten, man solle ihnen etwas von der Paste geben. Sie waren bereit, jeden Preis dafür zu bezahlen, wenn sie nur aus diesem Elend erlöst würden. Und mit Elend meinten sie nicht etwa die Zustände in der Arrestzelle, sondern das Leben ohne den Stoff, von dem man sie in so kurzer Zeit völlig abhängig gemacht hatte.

Rall wandte seine Fähigkeiten an und konnte zumindest einige von ihnen ruhig stellen und befragen. Die Antworten ließen Schlimmes befürchten: Ballaram hatte bei seinen Verkaufsgesprächen gezielt Erkundigungen über Fremde in der Stadt eingezogen. Er hatte von Macay, Rall und Zzorg erfahren und angeboten, demjenigen eine Dosis Lassach zu schenken, der ihm etwas über die Pläne der Drei verraten konnte. Da jeder in Eszger von ihrer Absicht gehört hatte, zur Westküste zu gehen, wusste das nun auch Ballaram.

„Es besteht höchste Gefahr“, sagte Zzorg. „Wir müssen sofort abreisen.“

„Du hast recht“, bestätigte Rall. „Wir brechen morgen in aller Frühe auf. Und wir werden nicht wie geplant direkt nach Westen gehen. Ich schlage vor, wir wenden uns zunächst nach Südwesten, wo wir durch das Gebiet der Echsenmenschen kommen. Sie sind verschwiegen. Unsere Chancen, von den Kaiserlichen nicht entdeckt zu werden, sind dort höher.“

„Ich bin dankbar, dass ihr das so seht“, gab Mirjam zu. „Denn so schwer es mir fällt, dies unseren Rettern zu sagen: Jeder Tag, den ihr in Eszger verbringt, stellt eine Gefahr für die Stadt dar.“

„So sehe ich das auch. Macay, bist du einverstanden?“

„Ja. Wir reisen morgen früh ab.“ Macay wollte nicht zugeben, wie sehr ihn das Zusammentreffen mit Ballaram erschreckt hatte.

Sie brachen im Morgengrauen auf. Macay, Rall und Zzorg waren gut ausgestattet mit Waffen und Proviant. Als Wasservorrat genügte jedem eine Feldflasche am Gürtel, denn in den nächsten Tagen würden sie viele Bäche und Quelltümpel finden, in denen es trinkbares Wasser gab.

Verabschiedet wurden sie von Mirjam, die sie ein paar Schritte hinaus aus dem Nordtor begleitete. „Ihr werdet immer willkommen sein in Eszger“, sagte sie feierlich. „Eure Taten sollen nie vergessen werden.“

„Vielen Dank. Wir werden sicherlich die Gastfreundschaft dieses Ortes auch künftig zu schätzen wissen“, entgegnete Rall in eben solchem Tonfall. „Es tut mir leid, nun zu gehen, bevor ein Heiler eingetroffen ist, der euch zur Seite steht.“

„In wenigen Tagen wird einer eintreffen. Jung, aber bereits erfahren. Macht euch deshalb also keine Sorgen.“

„Sehr gut. Das wird uns eine Beruhigung sein auf unserem Weg.“

Macay wurde ungeduldig. Im Stillen fragte er sich, was dieses förmliche Gerede eigentlich sollte.

Rall rückte seinen Rucksack zurecht und fuhr fort: „Wir werden auf dem kürzesten Weg gen Westen ziehen, um über das Mittelgebirge Port Hadlan zu erreichen, bevor der Sommer richtig heiß wird.“

Macay wollte ihm widersprechen, denn sie hatten ja ausgemacht, nach Südwesten zu gehen, um möglichen Häschern der Kaiserlichen zu entkommen.

Doch Rall warf ihm einen warnenden Blick zu. Dann wies er mit einer kleinen Bewegung der Augen nach rechts. Dort stand ein Baum, umgeben von ein paar Büschen und hohem Gras. Mehr war in der Morgendämmerung nicht zu erkennen.

Während sich Mirjam und Rall weiter in gestelztem Ton unterhielten und Zzorg schweigend danebenstand, als ginge ihn das alles nichts an, behielt Macay unauffällig den Baum im Auge. Nach einer Weile glaubte er eine Bewegung zu sehen, und als er sich darauf konzentrierte, nahm er schließlich die Konturen eines menschlichen Kopfes wahr. Dort verbarg sich ein Mann, der die Abschiedsszene belauschte! Warum gingen Rall und Zzorg nicht gegen den Lauscher vor, der vermutlich ein Spitzel der Kaiserlichen war?

Macay hätte am liebsten sein Kurzschwert gezogen und den Mann zur Rede gestellt. Doch Rall war offenbar anderer Ansicht. Er sprach weiter davon, schnell nach Westen zu ziehen. Er wollte für den Lauscher eine falsche Spur legen.

So war Macay nicht mehr überrascht, als sie zu guter Letzt Mirjam noch einmal zuwinkten und nach Westen marschierten. Schweigend gingen sie gut eine Stunde auf die Berge zu, bevor Macay vorschlug, nun könnten sie nach Süden schwenken.

„Nein“, sagte Rall. „Wir gehen weiter nach Westen, bis wir wissen, was der Gegner plant.“

„Wer war dieser Spion?“

„Ballaram“, antwortete Rall. „Sein Geruch war unverkennbar.“

„Was!“, schrie Macay. Er drehte sich um und wollte zurückrennen.

Rall hielt ihn fest. „Lass ihn. Er wird den Kaiserlichen alles so berichten, wie wir es gesagt haben. Das kann ein Vorteil für uns sein.“

„Aber wir könnten versuchen, aus ihm herauszubekommen, wer ihn geschickt hat!“, protestierte Macay.

„Nein. Zu gefährlich. Er ist sicherlich nicht alleine hier. Wahrscheinlich lagern irgendwo in der Nähe von Eszger bereits Kaiserliche, die ihn vorausgeschickt haben.“

„Dann müssen wird Mirjam warnen.“

„Sie weiß es bereits. Zu dieser Stunde wird Eszger schon wieder evakuiert. Die Bewohner ziehen sich in den Wald zurück, nur ein paar Bewaffnete werden versuchen, den Ort zu schützen. Hoffentlich lassen die Kaiserlichen Eszger in Ruhe, wenn sie von Ballaram erfahren, dass wir nicht mehr dort sind.“

Macay sah sich um. Die Morgensonne schien hell auf den unbefestigten Weg. Hinter ihnen waren keine Verfolger auszumachen. Nichts bewegte sich in ihrer Umgebung außer den Vögeln in der Luft.

„Sie werden nicht von hinten kommen“, sagte Rall. „Ich vermute, die Kaiserlichen haben einen Stoßtrupp hier in der Nähe. Klein, gut bewaffnet und mit schnellen Pferden ausgestattet. Wenn ich der Anführer dieses Stoßtrupps wäre, würde ich die Flüchtlinge ungesehen überholen und eine Falle für sie aufbauen.“

„Warum biegen wir dann nicht gleich nach Süden ab?“, wollte Macay wissen. Die Gelassenheit, mit der Rall von den kaiserlichen Soldaten sprach, ärgerte ihn.

Zzorg antwortete an Ralls Stelle: „Wir wollen ihrer Falle nicht ausweichen.“

„Ihr wollt absichtlich ...“ Macay verschlug es die Sprache. Er blieb stehen und sah seine beiden Begleiter mit großen Augen an.

„Genau. Wir sind stark genug, um mit ihnen fertig zu werden“ Rall zeigte nach vorne. „Wir gehen weiter, bis die Kaiserlichen uns auflauern. Dann müssen wir nicht nach ihnen suchen. Sie überfallen uns, wir überwältigen sie, fragen sie aus und setzen dann unseren Weg in aller Ruhe Richtung Südwesten fort, wo wir vor ihresgleichen sicherer sind.“

Da musste Macay erst einmal schlucken.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Macay-Saga 1-3»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Macay-Saga 1-3» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Manfred Rehor - Planet der Magie
Manfred Rehor
Manfred Rehor - PERSEUS Achat-Seele
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Sannall der Erneuerer
Manfred Rehor
Manfred Rehor - PERSEUS Wolkental
Manfred Rehor
Manfred Rehor - PERSEUS Yarra-chi
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Gerrit aus Neukölln
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Diamanten aus Afrika
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Die Auswanderer
Manfred Rehor
Manfred Rehor - PERSEUS Scarab
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Der Elfenstein
Manfred Rehor
Manfred Rehor - Eine neue Welt
Manfred Rehor
Отзывы о книге «Macay-Saga 1-3»

Обсуждение, отзывы о книге «Macay-Saga 1-3» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x