Manfred Rehor - Macay-Saga 1-3

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Macay-Saga 1-3: краткое содержание, описание и аннотация

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3 Fantasy-Romane in einem Band!
Folge Macay auf seinen abenteuerlichen Reisen durch die Dschungel und Höhlen des Nebelkontinents, über die geheimnisvollen Brückeninseln bis hinein in die Wüsten, Steppen und Städte des karelischen Kontinents. Unterstützt von seinen magisch begabten Freunden deckt er die Geheimnisse des unsterblichen Kaisers auf und stellt sich ihm zum Kampf.
Fast 1.000 Seiten Fantasie und Abenteuer für 4, 99 Euro

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Der hintere Teil des Zeltes war durch einen Vorhang abgeteilt. Hier lag ein bewusstloser Echsenmann. Sein Körper trug viele Verbände, durch die eine gelbliche Flüssigkeit sickerte. Der Gestank war fürchterlich. Macay ging schnell wieder hinaus, weil er befürchtete, sich übergeben zu müssen. Aber er wollte unbedingt sehen, ob Rall wirklich ein großer Heiler war, deshalb holte er tief Luft und kehrte nach ein paar Minuten zurück zu dem Krankenbett.

Rall war von dem durch viele Verletzungen gezeichneten Echsenkrieger nicht beeindruckt. Er ließ alle Verbände entfernen und begann dann, jede Wunde einzeln zu untersuchen. Es war ein schrecklicher Anblick. Einige Stellen ließ er gleich wieder frisch verbinden.

„Die heilen von alleine ab“, erklärte er den Umstehenden. „Die Körper der Echsenmenschen haben eine sehr gute Selbstheilfähigkeit.“

Andere Wunden waren kritischer oder bereits von Infektionen befallen. Rall nutzte in bekannter Weise die Kräuter, die auch Macay geholfen hatten. Dann ließ er die Wunden durch starke Druckverbände verschließen. Als er damit fertig war, war auch sein Vorrat an Kräutern aufgebraucht.

Der Echser hatte während der ganzen, fast eine Stunde dauernden Behandlung kein Lebenszeichen von sich gegeben. Wäre nicht ein leichtes Pulsen in der Brust zu erkennen gewesen, hätte man ihn für tot halten können.

„Die Schreckstarre wird noch einen halben Tag anhalten“, erklärte Rall. „Echser können so ihren Körper schonen. Es wird aber mindestens eine Woche dauern, bis er aufstehen kann.“ Er begann einen leisen, mauzenden Gesang.

Mirjam drängte alle Zuschauer hinaus. „Die heilenden Gesänge dürfen nicht unterbrochen werden“, erklärte sie. „Außerdem haben wir noch mehr als genug zu tun. An die Arbeit!“

Macay wollte ebenfalls gehen, doch Mirjam rief ihn zurück. „Rall hat mir gesagt, dass du neu bist auf dem Nebelkontinent. Ich muss dich bitten, niemals alleine irgendwo hinzugehen. Falls du die Umgebung von Eszger erkunden willst, wird Mazu dich begleiten.“

„Ich kann mich selbst beschützen“, entgegnete Macay selbstbewusst. „Schließlich habe ich schon gegen einen Dämon gekämpft.“

„Wenn Mazu dich begleitet, wirst du nicht kämpfen müssen. Bitte versprich mir, dich an diese Regel zu halten. Rall wird dir zu gegebener Zeit erklären, warum es notwendig ist.“

Mirjam sah so ernst aus, dass Macay schulterzuckend zustimmte.

Später kehrten die ersten Einwohner nach Eszger zurück. Macay ging mit ihnen. Sie beerdigten die Toten und begutachteten den Schaden an den Häusern und den Palisaden. Der Aufwand für eine Reparatur oder einen Neubau wurde geschätzt, das notwendige Baumaterial herbeigeschafft.

Der Brunnen, von dem das Dorf abhängig war, weil sich das schmutzige Wasser des Pil nicht zum Trinken eignete, wurde untersucht. Es bestand die Gefahr, dass die Angreifer ein langsam wirkendes Gift oder einen Krankheitserreger darin freigesetzt hatten. Rall untersuchte das Wasser, befand es für gut und kehrt zu seinem Patienten im Wald zurück.

Macay half, wo er nur konnte, und seine Hilfe wurde von den Einwohnern auch anerkannt. Waren sie zunächst sehr reserviert ihm gegenüber, lockerte sich ihre Haltung, und bald konnte er sich als einer der ihren fühlen.

Nach einer Woche waren die Palisaden und viele der Häuser instand gesetzt. Der Alltag eines Dorfes kehrte wieder ein. Die in der Umgebung weit verstreuten Bauernhöfe begannen, Waren auf den Markt zu schicken, Jäger versorgten die Einwohner mit Wild.

Zzorg hatte das Bewusstsein wieder erlangt, war aber noch so schwach, dass er auf einer Bahre nach Eszger getragen werden musste. Macay sah nur von Ferne, wie er in das reparierte Haus des Heilers gebracht wurde. Dort arbeitete jetzt Rall.

Die Bewohner von Eszger schickten Boten aus, um von ihrem Schicksal zu berichten und die anderen Orte zu warnen. Diese Boten fragten auch herum, ob ein Heiler oder wenigstens der Lehrling eines Heilers, bereit war, diese Position künftig in Eszger einzunehmen. Da die Dorfbewohner wohlhabend waren, würde es wohl nicht lange dauern, bis ein neuer Heiler gefunden war. Bis dahin versprach Rall, im Dorf zu bleiben.

Als der Echser Zzorg aufstehen konnte, begann er sofort mit allerlei Übungen, um wieder fit zu werden. Macay beobachtete ihn, kam aber nicht ins Gespräch mit ihm. Zzorg war ein schweigsamer Typ. Schon am frühen Morgen war er draußen auf den Wiesen vor Eszger und streckte die Glieder, stärkte seine Muskeln durch Speerwerfen oder rannte auf der Stelle. Macay sah ihm oft zu, wenn er Zeit dazu hatte. Zunächst sahen die Bewegungen des Echsenmannes lächerlich aus, weil er sich auf seinen kurzen Beinen, die in einem weiten O auseinander standen, nicht wie ein Mensch bewegen konnte. Aber bald erkannte Macay eine Flinkheit und Kraft in allen Bewegungen, wie er sie noch nie gesehen hatte.

Zzorg war allerdings noch sehr schwach, verglichen mit früheren Zeiten. Das behauptete jedenfalls Rall, der sich eines Morgens diese Übungen vor dem Südtor ansah. „Er ist einer der größten Kämpfer, welche die Rasse der Echsenmenschen je vorgebracht hat. Schwäche ist etwas, das er an sich nicht duldet. Ich muss ständig aufpassen, damit er sich nicht überfordert.“

„Kennst du ihn schon lange?“

„Seit vielen Jahren. Wir waren gemeinsam …“, Rall zögerte, bevor er weiter sprach, „… lange auf dem Nebelkontinent unterwegs. Bis uns das Schicksal in einen kaiserlichen Hinterhalt führte. Zzorg konnte sich freikämpfen, ich wurde gefangen genommen. So bin ich in einem Arbeitslager gelandet und er ist alleine weiter gezogen.“

Macay betrachtete Rall aus den Augenwinkeln. Auch der Katzmensch hatte sich verändert, seit er in Eszger war. Er war kräftiger geworden. Sein Fell wuchs über die kahlen Stellen und wurde dicht und glänzend, und eindeutig hatte auch Rall an Beweglichkeit und Kraft gewonnen. Sogar seine Backen schienen voller und die Ohren spitzer zu sein.

Nachmittags ging Macay oft mit Mazu entlang des schmutzig-trüben Flusses spazieren. Die Landschaft lag friedlich vor ihnen, und wenn die Sonne schien, war die Gegend um Eszger fast ein kleines Paradies. Mazu erzählte vom Leben auf dem Nebelkontinent und Macay von seinem Erfahrungen im Arbeitslager und von seiner Kindheit in der Großstadt Mersellen auf dem Kaiserlichen Kontinent.

Eines Tages sahen sie in einiger Entfernung Zzorg beim Training. Der Echser rannte auf seinen wackelig wirkenden Beinen am Ufer entlang, als etwas Seltsames geschah: Der über den Fluss hängende Ast eines Baumes fing Feuer. Zzorg rannte auf diesen Baum zu, der Ast zerbarst in brennende Splitter, die in den Fluss fielen. Zzorg verschwand in einem Gebüsch unter dem Baum.

„Was ist da passiert?“, fragte Macay.

„Ich weiß es nicht“, antwortete Mazu.

Macay kannte sie inzwischen gut genug, um zu merken, dass sie log. Vorsichtig ging er näher an die Stelle heran. Brandgeruch hing in der Luft und dazu noch ein undefinierbarer Hauch von Schwefel. Der Ast, das sah Macay an seinen Überresten, war nicht verdorrt gewesen, sondern hatte in vollem Saft gestanden. Ihn schlagartig zu entzünden und zu zerfetzen bedurfte einer enormen Hitze. Was war hier vorgefallen?

Noch vorsichtiger umging Macay nun das Gebüsch, in dem der Echsenmann verschwunden war. Mazu folgte ihm nur widerwillig. Nichts rührte sich. Schließlich fanden sie Zzorg mit verschränkten Beinen auf dem Boden sitzend. Die Augen in seinem dreieckigen Kopf starrten blicklos ins Leere. Wenn Zzorg wach war, musste er Macay und Mazu nun bemerken, doch der Echser rührte sich nicht.

Macay wagte es nicht, ihn anzusprechen. Er blieb eine ganze Weile stehen, und als Zzorg immer noch kein Lebenszeichen von sich gab, zog er sich leise zurück.

„Er kann zaubern“, sagte Macay auf dem Weg nach Eszger zu Mazu.

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