Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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Lukas antwortete überhaupt nicht mehr, sondern umrundete die Frau stumm, um sich von mir den anderen Akkuschrauber zu holen. Ich zwinkerte ihm zu, aber er behielt sein Pokerface bei. Die Frau sah nicht übel aus, allerdings hatten die intensive Bräune und die blondgesträhnte Mähne mit Naturkosmetik wohl nicht viel zu tun.

Ich arbeitete so lautlos wie möglich an der Theke weiter, weil ich mir diesen Anmachversuch nicht entgehen lassen wollte – köstlich. Nur war der finstere Lukas dafür wirklich das falsche Objekt!

„Sie kommen also?“

„Mal sehen – wenn wir keine Termine haben...“

„Wir?“

„Meine Kollegin und ich.“ Lukas wies hinter die Theke.

„Aber das – ich dachte, das ist bloß ein Lehrling!“

„Nein.“

Sie guckte hinter die Theke, wo ich gerade ein Loch in eine Platte sägte, weil dort das Kabel für die Kasse durchgeführt werden musste. „Sie sind eine Frau?“

Ich sah auf. „Ja, warum?“

„Nur so. Tja, ich muss weg, mit meinen Lieferanten sprechen – Sie kommen alleine zurecht?“ Lukas brummte zustimmend. Der sagte ja auch nichts, wenn er es vermeiden konnte!

Sobald sie ihren Laden wieder verlassen hatte, schnaufte er. „Weiber!“

„Bitte? Die war doch ganz nett?“

„Sie hat dich für den Lehrling gehalten!“

„Wenn schon! Sie hat doch nur ein Cap und Jeans voller Sägemehl gesehen. Und mir kann es doch egal sein, was sie von mir hält, du hast ihr gefallen!“

„Großer Gott, bloß nicht!“

„Nicht dein Typ? Du müsstest ja auch mal wieder unter die Leute, du bist zurzeit nicht gerade toll gelaunt.“

„Nicht mein Typ. Lass mich bloß mit so was in Ruhe. Wie weit bist du mit der Theke?“

Er kam gucken und lobte mich für meine Fortschritte, und den Rest des Tages hielten wir die Gesprächsthemen streng sachlich – Arbeit, Wetter, neue Aufträge. Ich hütete mich, wieder davon anzufangen, dass Lukas sich eine Freundin suchen sollte, damit sich seine Laune hob. Dass mich das nichts anging, hatte ich mittlerweile kapiert. Außerdem hatte ich wohl genug Stress, wenn ich eine passende Frau für Marc auftreiben musste!

Am Dienstagnachmittag hatten wir immerhin die Theke ganz fertig und die beiden Längswände mit Paneelen und Regalbrettern versehen und sie entsprechend geputzt; gemeinsam bauten wir die gewünschten offenen Regale und Schränke mit Glastüren an der Rückwand auf. Lukas war so maulfaul wie immer, außer „Kann ich mal den Schraubenzieher haben?“ oder „Wo ist die kleine Säge hin?“, sagte er so gut wie gar nichts, und ich hütete mich, ihn zuzutexten – ich wusste ja, wie mich selbst das nervte, wenn Marc pausenlos brabbelte. Schließlich betrachtete Lukas aufatmend unser Werk und nickte befriedigt. „Wenn du die letzte Tür eingehängt hast, müssten wir es haben. Weißt du, wo hier Putzzeug ist?“

Ich wies in den Durchgang zu den Nebenräumen. Während ich die letzte Tür einhängte und so lange herumjustierte, bis sie perfekt gerade hing und nahtlos schloss, saugte Lukas die Sägespäne auf und sah mir dann beim Polieren der Glastüren und der Glasplatte auf der Theke zu. „Hast du toll gemacht.“

Ich sah auf. „Wieso ich? Das haben wir doch zusammen gemacht, oder?“

„Aber es sind deine Entwürfe.“

„Nach den Anweisungen der Kundin. Sie hat einen guten Geschmack.“ Warum sagte ich das? Ich fand sie eigentlich etwas blöde – die penetrante Art, in der sie gestern den muffigen Lukas anzumachen versucht hatte!

Lukas schnaubte nur, aber bevor er antworten konnte, kam sie höchstpersönlich herein und sah sich unter Entzückensrufen um. „Fantastisch! Sie sind ja schon fast fertig!“

„Nicht nur fast“, antwortete Lukas kurz, „sobald Sie alles gebilligt haben, sind wir fertig.“

Sie inspizierte sorgfältig Wand für Wand und Schrank für Schrank. Ich folgte ihr mit den Augen. Schickes Kleid, vielleicht ein bisschen kurz, wenn man so sehnig-dünne Beine hatte. Mitte Vierzig war die bestimmt!

Tatsächlich fand sie eine Stelle, an der die Verbindung zwischen zwei Paneelen nicht vollständig versiegelt war – ganz unten an der Ecke.

Lukas setzte sich auf den Boden und besserte die winzige Stelle aus. Sie stellte sich dicht hinter ihn und betrachtete die Regalaufhängungen.

„Könnten Sie dieses Brett um ein Loch höher hängen?“

Lukas drehte sich um, um ihr ins Gesicht zu sehen, und guckte ihr genau unter den Rock – sie stand ja fast schon über ihm! Ich verbiss mir ein Prusten, als er seinen Blick völlig ausdruckslos weiter gleiten ließ und ihr schließlich ins Gesicht sah. „Kein Problem, das mache ich sofort.“ Wir versetzten das Regalbrett, und dann schien ihr wirklich nichts mehr einzufallen. Was hatte sie eigentlich erwartet – dass er sich sofort auf sie stürzen würde? Mich vielleicht gerade noch rausschicken? Als Lukas damit begann, die schweren Geräte ins Auto zu schaffen, kam sie zu mir und wartete, bis mein geräuschvolles Einräumen des Werkzeugs beendet war.

„Was hat er denn?“

„Bitte?“ Kunden gegenüber musste man sich immer dumm stellen, das hatte ich so ungefähr als allererstes gelernt.

„Ist er schwul oder was?“

„Der Chef? Nein...“, ich überlegte kurz. „Ich glaube, er hatte vor einigen Jahren mal einen Unfall mit einer Säge. Einzelheiten kenne ich nicht, er spricht naturgemäß nie darüber.“

„Woher wissen Sie das dann?“ Sie guckte halb erschüttert, halb ungläubig.

„Von einem Kollegen, der kennt ihn schon länger.“

Als Lukas wieder hereinkam, warf sie ihm einen derartig engelhaft-mitfühlenden Blick zu, dass sich seine dichten Augenbrauen sofort misstrauisch zusammenzogen. Sie sagte aber nichts mehr, unterschrieb nur das Übergabeprotokoll und den Lieferschein, nahm die Rechnungskopie entgegen und gab Lukas einen entsprechenden Scheck.

Ihr Abschiedsgruß klang direkt salbungsvoll. Ich winkte ihr zu – mit tapferer Miene, und machte, dass ich ins Auto kam, bevor ich losprusten musste. Lukas schwang sich auf den Fahrersitz und warf mir einen skeptischen Blick zu. „Was hast du wieder angestellt?“

„Ich? Wieso?“

„Spuck´s aus! Was wollte die eben von dir?“

„Wissen, ob du schwul bist. Du hättest auf den Anblick eben reagieren sollen, das Pokerface war wohl zuviel für sie.“

„Notgeile Schnepfe. Was hast du gesagt?“

„Äh – ich hab überlegt, ob ich einfach ja sagen soll, aber dann will sie dich womöglich bekehren... Ich hab gesagt, du hattest mal einen Unfall mit einer Säge... da war sie echt fertig.“

Auf dem Fahrersitz blieb es still. Verdächtig still. Mist, da hatte ich es wohl stark übertrieben? Ich schielte ängstlich nach links. Lukas sah starr geradeaus, aber ein Mundwinkel zuckte verdächtig. Plötzlich bog er rasant ab und stellte sich auf den Parkplatz von Sanitär-Bauer, schaltete den Motor ab und ließ den Kopf aufs Lenkrad sinken.

„Tut mir Leid, wenn das zu heavy war“, murmelte ich verlegen.

Der schnorchelnde Laut neben mir verwirrte mich völlig, aber da hob Lukas wieder den Kopf und sah mich an, Tränen in den Augen. Dann lachte er brüllend los. „Mit einer Säge, ja? Aua! Und das hat sie geglaubt?“

„Ich weiß nicht recht...“

„Müsste ich dann nicht im Sopran sprechen?“

„Hm... dein Bass spricht schon gegen die Theorie, aber ich dachte eben, weg ist weg, und dann nervt sie dich wenigstens nicht länger...“

Sein Gesicht war zuviel, ich lachte ebenfalls los und konnte mich überhaupt nicht mehr beruhigen.

Wir lachten, hielten erschöpft inne, sahen uns an und prusteten wieder los. Es dauerte ziemlich lange, bis wenigstens Lukas sich soweit beruhigt hatte, dass er wieder fahren konnte. Ich versuchte krampfhaft, ihn nicht anzusehen, um Haltung bewahren zu können.

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