Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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„Na, zum Beispiel Mamis Staubsauger reparieren!“

Ich schenkte ihm einen müden Blick. „Spinnt der schon wieder?“

„Sagt sie wenigstens.“ Ich holte das altersschwache Ding aus dem Schrank und legte ihn auf den Küchentisch, dann nahm ich den altmodischen Stoffbeutel ab und öffnete die Klappe, hinter der der schwächliche kleine Motor verborgen war. Meiner zu Hause hatte 1200 Watt – und der hier? Wahrscheinlich war die Leitung in Milliwatt zu messen!

Wie üblich war der Keilriemen so mit verfilzten Haaren und festgebackenem Staub umgeben, dass er blockiert hatte. Ich zupfte den Mist ab und warf ihn in den Restmüll, dann klappte ich alles wieder zu, fädelte einen frischen Staubsaugerbeutel in das Stoffding mit dem hässlichen Sechziger-Jahres-Muster und testete ihn. Er jaulte direkt eindrucksvoll und saugte die letzten Glassplitter weg. Okay, vielleicht doch wenigstens hundert Watt...

„Was könnt ihr noch?“, fragte ich dann herausfordernd.

„Spiel dich nicht als große Schwester auf, sonst nehmen wir dich nachher beim Skat aus“, drohte Paul.

„Au ja, ich kann immer Geld gebrauchen, und euer BAföG kommt mir gerade recht. Wenn ihr hier einkauft, braucht ihr ja ohnehin kein Geld.“

„Blöde Schnepfe!“

Ich kicherte, warf einen Blick in den Ofen und ging Mami begrüßen, die im Wohnzimmer auf dem Sofa lag.

„Sind die Jungs noch in der Küche?“, fragte sie, nachdem sie mich umarmt hatte. „Klar, sie räumen die Speisekammer aus“, petzte ich sofort. „Das sollen sie ja, ich will doch noch ein bisschen für die beiden sorgen. Kannst du mal nach meinem Staubsauger sehen?“

„Hab ich schon gemacht. Und ich glaube, der Braten ist fertig. Kann ich dir noch was helfen?“

Sie erhob sich mühsam – ein paar Kilo weniger (etwa zwanzig) hätten ihr das Leben sicher leichter gemacht.

„Komm mit, du kannst mir mit den Knödeln helfen. Und Ihr zwei deckt den Tisch!“, rief sie meinen langfingrigen Brüdern zu, die gerade ihre Beute in den Flur stellten. Beim Essen wurde ich dann gnadenlos ins Verhör genommen.

„Wie war´s denn gestern im Theater?“

„Och, ganz nett, allerdings bin ich nicht sicher, ob ich das Stück ganz richtig verstanden habe, es war schon etwas seltsam.“

„Was für ein Stück?“, erkundigte sich Robbi, der Germanistik, Theaterwissenschaften und BWL studierte und vielleicht selbst mal ein Theater aufmachen wollte. Früher war er der Star des Schultheaters gewesen – als Regisseur.

Olimpo , von Gaëtano Zalettini. Schon mal gehört?“

„Vage...“, Robbi überlegte hörbar, dann hellte sich sein Gesicht auf. „Ist das das, wo sich erst alle ankeifen und dann kommen die Faschisten?“

„So ähnlich. Und wieso heißen die alle Müller?“

„Keine Ahnung, einer aus meinem Seminar war drin und fand es doof, mehr weiß ich auch nicht.“

Mami hatte uns ungeduldig gelauscht und uns währenddessen ungefragt weiteres Blaukraut auf die Teller gelöffelt – schließlich war Gemüse ja so gesund!

„Steffi, ich hab dich nicht ins Theater geschickt, damit du was über das moderne Drama lernst!“

„Wozu dann?“, wunderte sich Paul.

„Um mich mit Sieglindes unbeweibtem Neffen zu verkuppeln“, erklärte ich.

„Verkuppeln! Übertreib doch nicht so!“

„Na, komm, Mami, sei ehrlich. Übrigens sucht der gar keine Frau, aber ich hab ihm versprochen, wenn ich mal ´ne Fisch-sucht-Fahrrad-Party mache, rufe ich ihn an.“

„Hast du seine Nummer?“

„Klar, und wenn ich weiß, wann die Fete ist, rufe ich ihn auch an. Ich will ihn nicht, der pappt sich die Haare mit Spray fest, aber er findet da schon was.“

„Fisch sucht Fahrrad? Kann ich da auch kommen?“ Paul guckte mitleiderregend.

„Klar! Sag bloß, deine Julia hat dich rausgeschmissen?“

„Nein... aber sie guckt schon so. Zurzeit mache ich alles falsch und werde nur kritisiert, ich glaube, sie will mich abschaffen. Allein heute habe ich den Müll nicht runtergebracht, vergessen, dass wir heute vor zwei Jahren zum ersten Mal zusammen im Kino waren, keine Blumen mitgebracht, nicht gesehen, dass sie eine neue Haarfarbe hat, und gestern Nacht war ich zu schnell fertig.“

„Fertig womit?“

„Mami!“

„Was? Ach so – aber das ist nun wirklich kein Thema fürs Mittagessen. Du findest schon noch die Richtige, mein Junge.“

„Gibt´s die überhaupt?“ Robbi guckte grämlich. „Du kannst auch kommen, ich hab jede Menge Solo-Freundinnen, und dann sehen wir schon“, meinte ich großzügig.

Allmählich verlor ich den Überblick, wen ich alles eingeladen hatte, aber egal. Und jeder durfte noch weitere Singlefreunde mitbringen! Als ich das meinen bedauernswerten Brüdern mitteilte, lebten sie richtig auf und futterten sofort den Sauerbraten-Rest auf, als müssten sie schon Energie für die Party sammeln. Alfred, Peter, Marc, Robbi, Paul, ein paar Freunde, dann brauchte ich auch mindestens zehn Frauen – kein Problem. Ach ja, und dieser Bernd durfte ja auch kommen!

Bis ich mich endlich wieder nach Hause flüchten konnte, war es fast fünf, und wir hatten noch brav im Garten an einem Strauch herumgeschnitten und einigen Kram für den Wertstoffhof eingeladen. Mami konnte sich wirklich nicht über ihre Kinder beklagen! Natürlich tat sie es trotzdem, manche ihrer Freundinnen waren nämlich schon Oma, und wir taten einfach nicht dergleichen. Da konnte sie lange warten, es sei denn, Paul schaffte es noch, dass ihm bei seiner Julia das Kondom platzte.

VII

Der Naturkosmetikladen war noch völlig kahl, als wir am Montagmorgen um kurz vor halb acht aufschlossen und begannen, unser Material und das Werkzeug hineinzutragen. Nur der graue Steinfußboden sah ganz ordentlich aus, wenn er anscheinend auch länger keinen feuchten Wischlappen mehr zu sehen gekriegt hatte. Der vorhandene Tresen war potthässlich, aber immerhin enthielt er alle notwendigen Anschlüsse.

Schließlich hatten wir stapelweise geschnittene Paneele und ungeschnittene Bretter, fertige Bauteile und eine Arbeitsplatte hereingeschleift und konnten an die Arbeit gehen.

Mit Lukas konnte man sehr angenehm zusammenarbeiten, denn er hielt die meiste Zeit die Klappe. Marc hätte mir in der gleichen Zeit schon drei Schwänke aus seinem Leben erzählt und seinen Traumfrau-Anforderungskatalog hergebetet.

In friedlichem Schweigen, nur von kurzen Anweisungen und Bitten unterbrochen, verkleideten wir die erste Wand mit den vorbereiteten Paneelen und schraubten dann die Regalhalterungen fest. Während Lukas sich am Nachmittag der zweiten Wand widmete, ging ich daran, den hässlichen Tresen wie vorgesehen zu verkleiden, ebenfalls mit schadstofffrei lackierter Buche, die ich allerdings erst noch zuschneiden musste. Durch das Kreischen der Säge merkte ich erst ziemlich spät, dass die Inhaberin hereingekommen war und sich mit Lukas unterhielt.

Ich verschraubte die mittlerweile passenden Teile und hörte dem Gespräch mit halbem Ohr zu – Musik wäre mir lieber gewesen!

„Kommen Sie gut voran? Kann ich Ihnen etwas bringen?“

„Danke, geht schon“, brummte Lukas und schraubte weiter.

„Sie machen das sehr schön. Dass Sie alleine so viel geschafft haben?“

„Wir sind doch zu zweit!“

Sie guckte kurz hinter die Theke, von wo aus ich ihr vergnügt zuwinkte, aber dafür erntete ich nur ein knappes Nicken.

„Aber Sie sind der Chef?“

Lukas brummt zustimmend. Seine Kundenfreundlichkeit war nicht unbedingt berühmt.

„Und so ein Betrieb läuft gut?“

„Kann nicht klagen.“

„Ich kann ja nur hoffen, dass ich genauso gut zurechtkomme. Wenn ich nächste Woche eröffne, dann kommen Sie doch auch, oder? So schön, wie Sie hier arbeiten, haben Sie das wirklich verdient.“

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