Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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„Nein, verflixt, du weißt doch, was ich meine – dir geht die spezifisch weibliche Sicht der Dinge verloren, du identifizierst dich zu sehr mit deinen Kollegen.“

„Mein Gott, die sind doch nicht der Feind! Das sind ganz normale Kerle, und wir wollen nix voneinander, also kann man gut mit ihnen auskommen. Gut, Marc ist ein Kindskopf und Lukas ein bisschen verdüstert, aber sie sind fachlich gut und meistens ganz vernünftig. Was bitte ist die spezifisch weibliche Sicht der Dinge?“

„Du weißt doch“, mischte sich Heike ein, „geringeres Gehalt, Nachteile wegen der Kinderbetreuung, sexuelle Belästigung... Sag bloß, bei euch hängen keine nackten Weiber an der Wand?“

„Nee. Nur ich hab so einen Kalender aufgehängt, mit echt klasse Kerlen, ziemlich sexy, und Lukas und Marc stört es nicht. Wir haben keine Kinderbetreuung, weil wir alle keine Kinder haben, und ich verdiene mehr als Marc, ich bin ja auch besser. Ich halte doch nicht künstlich Ausschau nach Benachteiligungen! Wenn ich etwas feststelle, plärre ich sofort los, versprochen.“

„Du bist viel zu pragmatisch“, murmelte Ulli enttäuscht. „Danke, das nehme ich als Kompliment. Passt doch zu einer Handwerkerin!“

Von meinem Partyplan wollte ich noch nichts sagen, erst einmal in Ruhe überlegen, wen ich alles einladen sollte, also zog ich das Kinoprogramm aus der Tasche und wir brüteten über den verschiedenen Möglichkeiten, ohne uns auf Film oder Termin einigen zu können. Schließlich gaben wir es auf und brachen auf, leider war ja morgen nichts mit Ausschlafen, und nicht nur beim Schrankeinbau, auch in Banken, Kanzleien und Versicherungen konnte man nicht verkatert und glubschäugig zu spät auftauchen.

IV

Kunden waren schon manchmal ein lästiges Volk! Während wir unseren Kram auf dem Teppichboden aufstapelten, Werkzeug bereit legten und zum letzten Mal nachmaßen (wenn wir jetzt einen Fehler fanden, war es ohnehin zu spät), saß der Wohnungsinhaber auf dem Polsterbett mit integriertem Radio im Kopfteil und guckte uns zu. Ich fand im Stillen, dass die bestellte Schrankwand viel zu schön war, wenn man das scheußliche Bett betrachtete – und die Plastiksatinbettwäsche im Leodessin! Die hätte auch zu Peter, dem Möchtegernzuhälter, gepasst.

Er guckte und guckte, während wir die Sockel verschraubten, die Seitenteile und Rückwände einpassten und die Deckplatten vorsichtig aufsetzten.

„Sind Sie sicher, dass das stimmt? Wo ist denn Ihr Chef?“

„Im Büro. Natürlich stimmt das – was irritiert Sie denn so?“

„Nichts Bestimmtes, nur – warum schickt der Meister Hilfskräfte?“

„Wir sind keine Hilfskräfte“, protestierte Marc und zog eine Schraube fest, „wir sind gelernte Schreiner.“

„Ja, Sie vielleicht, aber die Kleine da doch nicht1“

„Doch, ich auch. Was dagegen?“ Ich guckte giftig hinter einem Stapel englischer Schubladen hervor.

„Äh, nein, aber das ist doch ein Männerjob – wie sind Sie denn dazu gekommen?“

„Glück und Ehrgeiz. Nicht alle Frauen sind mit einem Job an der Kasse bei Aldi zufrieden. Sie wollten die Schubladen links in der Mitte?“

„Jaja... ungewöhnlich!“

Ich nahm mir die Führungsschienen vor. „Wieso? In meiner Berufsschulklasse waren zehn Frauen und zwölf Männer, das Verhältnis ist also fast schon ausgeglichen.“

Jetzt schien ihm nichts mehr einzufallen; erst als wir gegen elf eine Pause machten, meckerte er still vor sich hin, dabei fehlten nur noch der kleinere Teil der Inneneinrichtung und die Türen, die an der Wand lehnten. Auf die Idee, uns einen Kaffee zu kochen, kam er aber nicht.

Gegen zwei waren wir fertig, wischten den Schrank noch einmal aus, drückten dem Kunden ein Blatt mit Pflegehinweisen in die Hand und baten um einen Staubsauger, denn ganz ohne Sägespäne ging es eben nie ab. Während Marc saugte, räumte ich das Werkzeug wieder ein (Marc machte mir das zu schlampig), was den Kunden wieder störte. „Warum saugen Sie nicht Staub?“

„Weil er das macht. Ich will sicher sein, dass wir das ganze Equipment wieder eingepackt haben.“

„Hm... seltsam. Aber ich gebe das Blatt mit der Putzanleitung meiner Frau.“

„Na, wenn Ihre Frau fürs Putzen zuständig ist, dann ist das hier wohl für Sie, nicht?“ Ich reichte ihm die Rechnung und bat um eine Unterschrift.

Er unterschrieb zwar, sah mich danach aber verwirrt an. „Wieso ist das für mich?“

„Ich dachte, wenn Sie so traditionsfixiert sind, putzt sie und Sie zahlen dafür? Nein?“

„Nein, das zahlt sie schon auch. Wie komme ich dazu?“

Wozu hielt man sich eigentlich einen solchen Kerl? Er putzte nicht, er zahlte nicht, er redete dumm daher... Die Macht der Liebe? Als wir schon in der Wohnungstür standen, versuchte er noch, Marc vorauszuschicken und sich dann mit mir zu verabreden – eine Frau als Schreinerin, darüber wollte er mehr hören.

„Wir dürfen uns nicht mit den Kunden verabreden, unser Chef ist in dieser Hinsicht sehr streng“, log ich aus purer Gewohnheit. „Ach, das merkt er doch nicht!“

„Und wenn doch? Soll ich meinen Job aufs Spiel setzen?“

„Haben Sie ihn denn so nötig?“

Ich hatte große Lust, die Stichsäge wieder auszupacken. „Haben Sie Ihren Job nicht nötig?“

„Das ist doch was anderes!“

„Wieso? Jeder Mensch muss essen und wohnen, und das kostet eben. Oder wollten Sie mich irgendwo als Nebenbeischlampe in einem Einzimmerappartement halten? Sehen Sie, das wäre Ihnen auch wieder zu teuer!“

„Sie sind ziemlich hart.“

„Gott sei Dank, ja. Sonst würde ich meine Existenz für das kostenlose und unverbindliche Vergnügen der Männer aufs Spiel setzen. Lassen wir´s. Außerdem haben Sie schon eine Frau, und wenn sie schon arbeitet, putzt und Möbel kauft, dann könnten Sie als Gegenleistung doch wenigstens nicht alles anbaggern, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Schönen Tag noch!“

Der würde bei uns nichts mehr machen lassen – aber seine Frau vielleicht, der konnte er diese Szene ja auch schlecht vorspielen! Wir fuhren zurück zu Holz nach Maß , verstauten und ergänzten das Werkzeug, ich legte Lukas den Durchschlag der Empfangsbestätigung und der Rechnung hin und eine Übersicht, wie lange wir gearbeitet hatten, dann begann ich damit, die Einzelberechnungen für den Ladenausbau fertig zu machen, damit wir einiges morgen schon zuschneiden konnten. Marc kam vorbei und setzte sich wieder mal auf meine Schreibtischecke.

„Nimm dir einen Stuhl, du verknautscht die Unterlagen“, murrte ich und tippte weiter.

„Ich war gestern im Supermarkt“, fing er an wie einer, der etwas Weltbewegendes zu erzählen hatte.

„Ist ja prickelnd“, kommentierte ich, weil ich meine Aufreißtipps längst vergessen hatte. „Und? Was hast du Aufregendes gekauft? Nudeln? Klopapier? Kopfsalat?“

„Dieses neuartige Waschpulver, sieht aus wie so kleine grüne Kissen.“ Er strahlte stolz.

„Und du weißt auch, was man damit macht?“

„Klar, ich hab mich ja beraten lassen.“

Jetzt fiel bei mir der Groschen, ich speicherte schnell und sah ihn richtig an. „Du hast deinen ersten Baggerversuch hinter dir? Toll! Erzähl, genau von und Anfang an!“

„Also, zuerst hab ich mir einen Wagen losgekettet -“

„So sehr musst du am Anfang auch nicht anfangen, komm zum Thema!“

„Weiber! Dir kann man´s auch nie recht machen. Na gut, ich brauchte sowieso mal Waschpulver, und diese neuen Dinger kannte ich noch nicht, also hab ich mich mit meinem armer-kleiner-Bub-kennt-sich-nicht-aus- Gesicht davor gestellt und prompt kam eine richtig niedliche Schwarzhaarige vorbei und hat gefragt, ob sie mir helfen kann. Und dann hat sie mir alles erklärt – hast du gewusst, dass sich die Dinger auflösen, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist? – und ich hab sie zum Dank auf einen Backshop-Kaffee eingeladen. Und morgen gegen fünf kommt sie wieder einkaufen.“

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