Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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Bis zur Pause war ich angestrengt damit beschäftigt, die Personen zu identifizieren; Mars und Venus hatte ich gefunden, glaubte ich, und die, die von zwei anderen als frigide Kuh beschimpft wurde, sollte wohl die jungfräuliche Diana sein? Minerva entdeckte ich nicht, ich stellte sie mir mit einer Intellektuellenbrille vor.

Als es hell wurde, konnte ich mir meinen Nachbarn etwas genauer ansehen. Naja! Wie hatte er sich die Haare denn so seltsam hinbürsten können? Toupiert und gesprayt? Er lächelte etwas verkrampft. „Gefällt ihnen das Stück?“

„Ich weiß nicht recht. Es ist ganz interessant, aber ich habe noch nicht einmal alle Personen identifiziert. Haben Sie zufällig ein Programm?“ Er hatte. „Sie waren etwas spät dran, nicht?“

„Ja, tut mir Leid.“

„Ich kann das schon verstehen. Sie sind doch bestimmt nicht freiwillig hier, oder?“

„Ach, so arg ist das nicht. Wenn ich absolut nicht gewollt hätte, hätte ich das meiner Mutter schon gesagt. Obwohl, sie und Sieglinde zusammen, das ist schon ein harter Brocken.“

Er seufzte. „Sieglinde ist wie eine Kiefervereiterung – man tut alles, nur damit das nervtötende Geplapper aufhört.“

„Versuchen Sie´s mal mit Schocktherapie!“

„Wie soll das funktionieren?“ Er nahm am Buffet zwei Gläser Sekt mit Orangensaft entgegen und reichte mir eins.

„Irgendwas Krasses behaupten. Einmal hat mich meine Mutter derartig wegen Mann und Kinderchen angeödet, dass ich ihr weisgemacht habe, ich hätte die Religion entdeckt und dächte über ein Klosterleben nach. Da war sie platt, für fast zehn Minuten. Länger hab ich das noch nie geschafft.“

Er lachte kurz. „Ich könnte sagen, ich sei längst verheiratet.“

„Ja, am besten sagen Sie, Sie hätten in Dänemark geheiratet – einen ganz süßen Typen... das müsste mindestens für eine halbe Stunde himmlische Ruhe reichen.“

„Eher für einen Schlaganfall. Ich bin einfach gerne Junggeselle, aber das wird sie nie verstehen.“

„Geht mir doch genauso. Ich hab einen Männerberuf, ein paar gute Kumpels,

einige nette Freundinnen und damit bin ich völlig zufrieden, ich will kein Blümchenkleid anziehen und mit einem Kinderwagen herumschieben.“

„Aber das versteht ihre Mutter nicht?“

„Genauso wenig wie Ihre Tante Sieglinde. Kann ich das Programm mal haben?“

Ich studierte die Personalliste und war sprachlos, dann lachte ich.

„Was ist?“ Er zündete sich eine Zigarette an. „Ach, ich dachte, es spielt unter den griechischen Göttern, die sich ihre ganzen Sünden an den Kopf werden – wieso heißt der eine jetzt nicht Jupiter, sondern Dr. Müller? Wieso nennt dieser – dieser Zalettini (nie gehört) sein Stück dann Olimpo, wenn es gar nicht dort spielt?“

„Ich hab ehrlich gesagt überhaupt nichts verstanden, mir kam´s nur wie eins dieser endlosen Beziehungsgespräche vor.“

„Das soll es ja wohl auch sein. Ganz nett, aber man bräuchte eine fertige Interpretation dazu, glaube ich.“

Es klingelte zum zweiten Teil. „Bringen wir´s hinter uns“, seufzte er mit hochgezogenen Augenbrauen. „Kann Sieglinde nicht wenigstens in einen anständigen Shakespeare investieren, wenn sie schon Bekanntschaftsvermittlerlin spielen muss?“

„Ich finde das Stück ganz interessant, man kann dabei über allerlei nachdenken.“

„Über den Kampf der Geschlechter?“

„Ja, so ähnlich. Ich finde, solange ein Stück oder ein Gemälde einen zum Spekulieren anregt, ist es doch in Ordnung, auch wenn man es genau genommen nicht kapiert.“

Er brummte unüberzeugt, aber da wurde es auch schon wieder dunkel.

Die Auseinandersetzungen gingen weiter, nun gingen sich die ersten auch schon an die Kehle, bis es einen gewaltigen Tumult gab und die Hälfte des Personals tot auf der Bühne lag.

Hm. Die Männer schienen zu zwei Dritteln tot zu sein, die Frauen nur zu einem – sollte das etwas bedeuten? Übernahmen die Frauen jetzt die Herrschaft im Götterhimmel oder auch bei Familie Müller? Wie war der Autor eigentlich auf einen so deutschen Namen gekommen? Wäre etwas wie Mazzini oder so nicht einleuchtender gewesen? Italienisch – deutsch – Achse – Faschismus? Bruchstücke von halb verschüttetem Schulwissen behinderten meine Interpretationsversuche.

Tatsächlich traten noch Gestalten in verdächtigen braunen und schwarzen Uniformen auf, einer war so kahl wie Mussolini – aber was das nun genau sollte, kapierte ich nicht so ganz. Als der – wenig enthusiastische – Schlussapplaus verklungen war, erhoben wir uns. „Wie heißen Sie eigentlich?“, fragte ich, als wir an der Garderobe anstanden.

„Bernd. Bernd Schratzner. Und Sie?“

„Steffi Wagner. Ich hätte einen Vorschlag... Ich wollte in nächster Zeit ein Fest machen, um meine vielen Singlefreunde mal zusammenzubringen, vielleicht finden sich ja welche...“

„Und vielleicht finden Sie auch etwas?“

„Gotteswillen! Nein, ich will ein bisschen kuppeln, nicht verkuppelt werden. Ich dachte nur, vielleicht haben Sie auch Lust zu kommen? Vielleicht ist unter meinen Freundinnen die Frau Ihres Lebens, und Sieglinde ist dann endlich mundtot gemacht?“

„Verlockende Vorstellung. Eigentlich suche ich ja nicht direkt nach der Frau meines Lebens, aber zumindest kann ich Sieglinde so einen gewissen Eifer zeigen.“

„So tun als ob? Keine üble Taktik. Wenn Sie mir Ihre Telefonnummer geben, rufe ich Sie an, wenn es so weit ist, den Termin weiß ich noch nicht. Okay?“

„Okay. Wir könnten noch schnell ein Bier trinken gehen...“

Ich sah auf die Uhr. „Was, schon fast halb zwölf? Ich fürchte, das schaffe ich nicht mehr.“

„Aber morgen ist doch Sonntag!“

„Ja, aber ich stehe wegen meines Jobs immer so früh auf, dass ich gewohnheitsmäßig um halb zehn tot umfalle. Wenn ich jetzt noch ein Bier trinke, schlafe ich am Tisch ein. Also, ich rufe Sie an, ja?“

Damit machte ich, dass ich wegkam. Er war ja ganz harmlos, aber diese bauschige Frisur! Vielleicht würde er Heike gefallen? Außerdem war ich allmählich wirklich etwas müde.

VI

Als ich am Sonntag bei Mami ankam, war ich mal wieder die Letzte. Nicht etwa, weil ich zu spät dran war, sondern weil meine Brüder schon eifrig dabei waren, die Speisekammer zu plündern.

„Ihr esst ja wohl alles, was?“, stellte ich fest, als ich lautlos hinter die beiden Gauner getreten war. Robbi ließ vor Schreck ein Glas Gurken fallen. „Schau, was du angestellt hast!“

„Wieso ich? Wisch du nur schön auf!“

Ich setzte mich auf den Küchentisch und sah ihnen zu; Robbi wischte ungeschickt herum und hätte es fast noch geschafft, sich an den Scherben zu schneiden, Paul sackte einen Stapel Fischkonserven ein.

„Warum macht ihr das eigentlich? Seid ihr so pleite?“

„Auch“, gestand Paul, „aber ich nehme alles, wenn ich nicht kochen muss.“

„Ja, dann natürlich“, feixte ich, „diese Fischdinger muss man tatsächlich nicht kochen. Bloß aufmachen und den Inhalt auf ein Brot schmieren, das schaffst sogar du noch. Und dann könntest du den Fisch auch kaufen, anstatt hier Mami zu beklauen.“

„Beklauen? Sie freut sich doch, wenn wir ordentlich was mitnehmen! Sie ist sauer genug, dass du nie etwas haben willst! Und auf das Fischzeugs hat sie mich extra hingewiesen! Was glaubst du, wozu sie das gekauft hat? Sie isst doch keinen Fisch!“

„Stimmt auch wieder“, musste ich zugeben und schlenkerte ärgerlich mit den Beinen. „Aber ich finde es schäbig, dass ihr euch nicht selbst ernähren könnt. Soviel Geld und soviel Kochkunst muss doch gerade noch drinsein, oder?“

„Wir können dafür andere Dinge“, gab Robbi an, der gerade die letzte Gurke in die falsche Mülltüte warf.

„Ach – was denn?“

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