Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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Ach, Moritz, du Vollidiot – aber so ungewöhnlich warst du wohl auch nicht. Ich war sicher, dass Lukas noch nicht unter einem entsprechenden Exemplar gelitten hatte, also war seine verbitterte Haltung völlig übertrieben.

Warum verschwendete ich damit meine Zeit? Nächte Woche wollten wir in dem Laden anfangen, also sollte ich mit den Entwürfen langsam vorankommen – alles schaffte auch das beste CAD-Programm nicht alleine.

Ich klickte und bastelte, zeichnete und wählte Holztöne aus, bis meiner Ansicht nach die Einrichtung genau so war, wie es a) die Inhaberin gewünscht hatte und wie es b) zu einem Naturkosmetikladen passte, elegant und umweltverträglich zugleich. Was, schon wieder fast fünf?

Ich rannte hinaus und suchte das Equipment für morgen zusammen, hievte es in unseren Lieferwagen, kontrollierte, ob die Türen aus matt klar lackiertem Buchenholz mit kleinen Intarsien in der Ecke (Lukas war ein Meister in solchen Detailarbeiten) tadellos aussahen und wir für Rahmen und Inneneinrichtung genug Einzelteile hatten, verstaute alles narrensicher – dass ja nichts in einer Kurve umfiel und dabei Kratzer bekam! – und kontrollierte den Werkzeugkasten, den Marc schon wieder so schlampig eingeräumt hatte.

Marc saß in meinem Büro auf dem Tisch – ungefragt, aber wenigstens zerknitterte er keine Entwürfe mit seinem Hintern.

„Was gibt´s denn? Beim Vorbereiten für morgen hättest du mir übrigens ruhig helfen dürfen.“

Er reichte mir einen Computerausdruck, ein wunderschönes Bett mit kunstvoll geschnitztem Kopfteil. Unser kleiner Herrgottschnitzer! „Willst du die Ausstattung für einen Folklore-Porno übernehmen oder für die Lustigen Musikanten oder wie diese Zumutung heißt? Schön, aber etwas sehr volksnah, oder?“

„Na und? Viele Leute stehen auf so was, nicht jeder hat diesen kalten High-Tech-Bürogeschmack.“

„Von mir aus. Hast du einen Auftrag, oder willst du die Möbel auf Vorrat produzieren?“

„Weiß noch nicht, aber wir könnten doch anbieten, dass wir auch freistehende Möbel nach Wunsch herstellen, nicht nur Einbauten, oder?“

„Keine dumme Idee. Ich bin direkt beeindruckt – frag doch Lukas mal, was er davon hält!“

Marc war schon halb zur Tür heraus, aber dann drehte er sich wieder um: „Stimmt das, dass man im Supermarkt leicht Mädels kennen lernen kann?“

„Könnte schon sein, probier´s doch mal aus!“

„Wie macht man das?“

„Sag mal, da fehlt´s aber weit, was? Also auf keinen Fall fährst du sie mit dem Einkaufswagen an und entschuldigst dich dann verlogen, das tut nämlich so gemein weh, dass sie bestimmt nicht in Stimmung sind. Doof ist auch das altbewährte Haben wir uns nicht schon mal gesehen ? Ich schlage vor, du lässt dich beraten, etwa vor dem Waschmittelregal oder bei den Fertiggerichten. Da profilierst du dich zum einen als einer, der nicht alles gleich besser weiß, und zum anderen als einer, der sich im Haushalt bemüht und nicht der totale Pascha ist. Das müsste gut ankommen. Zum Dank kannst du sie ja dann auf einen Stehkaffee einladen, im Backshop, der ist doch gleich neben dem Ausgang. Oder kaufst du nicht in dem großen Markt an der Kirchfeldener Landstraße ein?“

„Doch. Und dann?“

„Fragst du, ob sie immer um diese Zeit einkauft, und verabredest dich mit ihr wieder im Supermarkt. Das sieht nicht so nach schneller Anmache aus. Erst viel reden und zuhören, dann grabschen, klar?“

„So doof bin ich auch nicht!“ Jetzt war er eingeschnappt, auch recht.

Ach, Marc, warst du denn früher nie auf Parties? Auf dem Schulhof? In der Berufsschule, in der wir uns doch wohl alle in manchen Fächern zu Tode gelangweilt hatten (Englisch auf Hauptschulniveau, und das nach vierzehn Punkten im Leistungskurs!)? Er musste das Baggern doch besser draufhaben!

Als alles erledigt war, wünschte ich Lukas, der angestrengt auf seinen Monitor starrte, einen schönen Abend und machte, dass ich nach Hause kam.

II

Ich mochte meine Wohnung eigentlich recht gerne, obwohl sie schon ein bisschen verkommen war; das Haus sollte auch bald abgerissen werden. Allerdings stand die Bautafel schon länger vor dem Haus, und uns hatte immer noch keiner gekündigt. Bevor es wirklich dringend wurde, wollte ich nicht ausziehen, so billig würde ich nie wieder wohnen – zwei Zimmer und ein schrottreifes Bad, für insgesamt nur vierhundert Euro warm, das war wirklich konkurrenzlos, und die Lage, am nördlichen Ende der Sophienstraße, halb im Uni-, halb im Waldburgviertel, war wunderbar, alle Kneipen in Reichweite und nur zehn Minuten zu Holz nach Maß in der Bonifatiusstraße kurz vor der Kirchfeldener Landstraße.

Gut, das große Zimmer mit der wackligen Küchenzeile aus den frühen Siebzigern war schon recht schäbig, aber man konnte es bei Bedarf heizen, und meine beiden Sperrmüllsofas waren saugemütlich, ebenso der große alte Tisch mit dem Sammelsurium von Stühlen, die ich im Wertstoffhof oder auf Flohmärkten gefunden und liebevoll aufgearbeitet hatte. Ideal für gemütliche Ratschrunden mit Bier und Chips, auch mal einen zünftigen Skat oder einen Fußballabend – aber auch ein reines Weibertreffen, wenn wir mal wieder alle nicht verstanden, warum die Männer so bescheuert waren, was ziemlich regelmäßig vorkam.

Fernseher, Videorecorder, DVD-Player und ein großes Regal voller Kassetten, DVDs und eselsohriger Taschenbücher ergänzten das gemütliche Ambiente. Das zweite, nicht mal halb so große Zimmer enthielt nur mein Bett und einen Kleiderschrank, die Abstellkammer war angenehm groß und bis zur Decke voller Gerümpel, das Bad war scheußlich, aber funktionsfähig, es gab heißes Wasser und eine kräftige Klospülung – was wollte man mehr?

Natürlich waren die weinroten Kacheln eine Katastrophe, aber ich hatte die Wände grau gestrichen, jede Menge Werbung aus den Vierzigern kopiert, laminiert und aufgehängt, dazu allerlei Schnickschnack im Art-deco-Stil verteilt und mir einen geschmacklosen Silberschwan als Wasserhahn an der Wanne gegönnt. Wenn das Bad etwa doppelt so groß wäre, könnte man es sich als Teil einer der legendären Studiogarderoben vorstellen, aber so erzielte ich wenigstens immer einen Lacher, vor allem, wenn Leute auf dem Klo saßen und die Werbung genauer in Augenschein nahmen ( Most Doctors Are Smoking Camel war mein Liebling, aber auch die Behauptung, nur Campbell´s Tomatensuppe gäbe unseren Jungs so viel Power, dass sie die Japse mit links platt machten, hatte ihre unfreiwillige Komik).

Ich stand noch im Hausflur und schraubte an dem verbeulten Briefkasten herum, als ich klappernde Schritte auf der Kellertreppe hörte. Schlapp, klapp, schlurf – Birkenstock, eindeutig. Das konnte nur Alfred sein, Flucht war zwecklos. Ich fischte meine Post endlich aus meinem Fach – Werbung – Werbung – Telefonrechnung – Postkarte – Werbung – Käseblatt. Das meiste landete gleich im Papierkorb unter dem Briefkasten; als ich mich mit Postkarte und Telefonrechnung der Treppe zuwandte, stand Alfred direkt vor mir und strahlte freundlich. „Grüß dich, Steffi!“

„Grüß dich“, antwortete ich muffig, aber das nützte mir gar nichts.

„Ich hab was für dich, ich denke, du kannst es brauchen. Hier!“

Faszinierend – der Gemeindebrief von St. Korbinian. Ich betrachtete es ratlos. „Was soll ich denn damit?“

„Lesen! Auch du brauchst doch sicher mal spirituellen Trost, und Jesus kann dir in jeder Lebenslage helfen.“

„Denkst du, ich hab Probleme? Mir geht´s doch prima, wobei soll Jesus mir denn helfen?“

„Ohne Jesus kann es dir gar nicht wirklich prima gehen“, erläuterte er mir mit strengem Blick. „Willst du nicht doch mal zu unserem Bibelkreis kommen, am Freitagabend um sieben?“

„Sorry, aber da hab ich schon einen Termin in der Kneipe“, schwindelte ich schnell und rettete mich zur Treppe. „Genussgifte sind keine Lösung! Nur Jesus ist die Lösung!“, rief er mir noch nach, aber ich bog im ersten Stock um die Ecke und tat, als hätte ich das nicht mehr gehört.

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