Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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„Vielleicht solltest du dir bei Sandra merken, wann ihr euch kennen gelernt habt, und auch den Müll runtertragen“, schlug ich im Interesse einer etwas dauerhafteren Beziehung vor.

„Welchen Müll? Wir waren bis jetzt bloß bei McDonald’s.“

„Und wer hat das Tablett zurückgetragen?“

„Ich!“ Er warf sich stolz in die Brust.

„Wahnsinn – der neue Mann? Hoffentlich hältst du das durch!“

Einer dümmer als der andere, aber süß waren sie schon, so glücklich, wie sie mit ihren nagelneuen Freundinnen waren.

„Hast du gut gemacht“, murmelte Mami zwischendurch, „und, hast du für dich auch was gefunden?“

Ja, ich hab mich von meinem Chef vögeln lassen . „Nein“, antwortete ich zahm, „aber ich war ja schließlich die Gastgeberin. Außerdem suche ich doch gar keinen Mann.“

„Ach, Steffimaus, warum denn nicht? Schau mal, allmählich wärst du doch wirklich im besten Alter, um Kinder-“

„Mami, lass das, ja? Kinder kann ich in fünf Jahren auch noch kriegen, sogar in zehn. Schau, die beiden werden dir sicher eher Enkel bescheren, und wer zuerst zuschlägt, ist doch wirklich egal!“

„Nein! Aber Steffi, mir geht es nicht darum, wer mich zur Oma macht -“

„Ach was!“

„-sondern darum, dass du dein Glück findest.“

„Hab ich doch! Ich bin wunschlos glücklich, ich hab nette Freunde, nette Kollegen und einen tollen Beruf.“

„Das ist doch nicht alles im Leben!“

„Für mich schon. Und können wir jetzt mal das Thema wechseln?“

Mami schaute unzufrieden drein, erkundigte sich aber brav danach, was ich über Claudia und Sandra so wusste. Viel war es nicht, gerade mal die Adressen, weil sie ja Nachbarinnen von Ulli und Heike waren, außerdem, dass ich beide ganz nett fand, so auf den ersten Blick, und dass Claudia in einem Kunstgewerbeladen arbeitete und leicht esoterische Anwandlungen hatte. Das fand Mami etwas bedenklich, also fragte ich Robbi, wie sich die Esoterik bis jetzt geäußert hatte.

Er zuckte die Schultern. „Naja, sie ist Vegetarierin, aber nicht sehr strikt. Gependelt oder mir die Karten gelegt hat sie nicht, und von irgendwelchen Kursen hat sie auch nicht erzählt. Aber sie hat wunderschöne Augen, ganz groß und hellbraun, mit kleinen dunkleren Flecken darin – und eine tolle Figur...“

„Männer können tatsächlich besser gucken als denken“, grinste ich Mami zu. „Paul, was weißt du über Sandra?“

„Steffi, du nervst! Ich wollte mir gerade den Rasenmäher angucken gehen! Na gut, sie ist hübsch, man kann sich mit ihr gut unterhalten, sie studiert BWL und ist kurz vor dem Diplom – und sie hat einen uralten Käfer, über den haben wir uns lange unterhalten. Außerdem freut sie sich auf das Konzert am Dienstag. Reicht das? Kann ich jetzt gehen?“

Ich wedelte ihn gnädig fort, und Robbi trabte sofort hinter ihm her. Mit dem Rasenmäher waren sie dann eine gute Stunde angenehm beschäftigt; wahrscheinlich war er hinterher kaputter als vorher. Ich legte mich auf einen Liegestuhl unter den Apfelbaum, der seit Jahren nicht mehr trug, und sah ihnen träge zu. Sehr entspannend, vor allem wenn ich mir die Feiertage nicht damit versaute, dass ich an Lukas – nein, eben nicht !

Ich brauchte dringend ein paar andere Hobbies und Pläne, beschloss ich, nur die Arbeit (nein, die Gedanken nicht schweifen lassen!), die Filmsammlung und ab und zu Fabrizio´s , das war nicht genug. Vielleicht etwas mehr Kultur? Sollte ich mir auch irgendwo einen Macker suchen, einen, mit dem man wirklich etwas anfangen konnte? Mehr Sport? Vielleicht in einem Verein? Bessere Bücher lesen? Töpfern? Heiliger Strohsack, nein! Meine Wohnung renovieren? Unsinn, die war ganz in Ordnung so, wie sie war, und schließlich wurde sie doch ohnehin bald abgerissen, also war es doch sinnlos, noch Geld hineinzustecken...

Als ich wieder aufwachte, ging ein leichter Wind, und im Westen schien sich etwas zusammenzubrauen. Mir fiel ein, dass ich zu Hause zwei Fenster gekippt hatte, damit die Nikotinreste abziehen konnten, und die fette graue Wand sah sehr wenig vertrauenerweckend aus; also verräumte ich als gute Tochter den Liegestuhl und verabschiedete mich mit dem Hinweis darauf, dass es sonst bei mir hineinregnete. Mami wünschte mir geistesabwesend eine schöne Woche und trabte von Fenster zu Fenster, um sie zuzuknallen.

„Es soll hageln, denk an deine Balkonpflanzen!“

„Mach ich“, versprach ich, obwohl mein kleiner Küchenbalkon total kahl war, wenn man von den leer getrunkenen Bierträgern mal absah. Ich fuhr hastig nach Hause und stellte das Auto ausnahmsweise nicht auf der Straße ab, sondern in den hässlichen Unterstand im Hof. Das dicke Dach aus gewelltem, gelblich verfärbtem Plastikmaterial würde meinen Lack doch wohl hinreichend schützen?

Ich war kaum in der Wohnung angekommen und hatte die beiden Fenster fest verrammelt, als es auch schon losging – über eine Stunde lang stand eine Gewitterfront über der Stadt, es blitzte und donnerte ununterbrochen und der Regen rauschte nur so herunter. Da lief sicher wieder der Keller voll! Umso besser, dann musste ich den Krempel, von dem ich mich nie trennen konnte, endlich doch mal wegwerfen.

Eindrucksvolles Wetter! Ich stand die meiste Zeit am Fenster und schaute in den finsteren frühen Abend, der nur ab und zu in grellem Violett ( lilablassblau , so wie in der Grundschule?) erleuchtet wurde. Schließlich ging ich früh ins Bett, mit dem festen Vorsatz, morgen irgendetwas Sinnvolles zu unternehmen.

So einfach war das gar nicht – etwas Sinnvolles? Zunächst trödelte ich herum, bis es spät genug war, die anderen anzurufen. Ulli musste sich heute um ihre Großeltern im Altersheim kümmern und hatte hinterher noch etwas vor, wollte aber nicht sagen, was. Torsten , dachte ich und feixte in mich hinein. Barbara hatte etwas mit Marc vor – und am Abend etwas mit Manuel, sie war ja ganz schön im Stress! Marc schien ihr gut zu gefallen, und ich hörte mir zufrieden an, was sie über unseren Welpen zu berichten hatte.

Bei Heike ging niemand hin, und Alfred oder Peter wollte ich nun doch nicht anrufen, sollten die andere Leute mit Jesus liebt dich oder ihrem Rennwagensound nerven! Außerdem schienen sie sich auf meiner Party auch ganz gut versorgt zu haben.

Alle hatten was, nur ich hatte nichts! Meine edle Grundeinstellung, Hauptsache, meine Gäste sind gut untergebracht , bröckelte langsam etwas ab.

Noch mal ins Helenenbad und das Angebot checken? Nein. Aber ich konnte mich mal ein bisschen auftakeln und in die Stadt gehen, Eis essen oder Schaufenster angucken. Und danach vielleicht ins Museum? Nein, auch Pfingstmontag war Montag, da hatten die Museen zu. Vielleicht ins Kino. Oder nur spazieren gehen, das war doch auch ganz nett, und ich konnte etwas Bewegung brauchen.

Ich trug ein bisschen Make-up auf und betrachtete mich im Spiegel. Wieso war mein Gesicht so dreieckig? Waren meine Backenknochen immer schon so breit gewesen? Und mein Kinn so spitz? Und meine Haare so flusig? Ich bürstete sie kräftig und band sie dann wieder zusammen. Offen waren sie unerträglich, sie waren so fein, dass sie dauernd herumflogen und mich kitzelten. Und diese langweilige Farbe, irgendwo zwischen Aschblond und Hellbraun. Die Augen waren auch nichts, zwischen Grau und Blau. Überhaupt sah ich irgendwie durchschnittlich aus, langweilig. Da half auch Wimperntusche nicht mehr viel, auf die musste ich bloß immer heulen. Meine Hände waren ganz hübsch, mit langen, schmalen Fingern – und total ruinierten Fingernägeln. Ich musste sie ganz kurz halten, weil mir sonst zu leicht Holzspreißel daruntergerieten, und beim Herumzerren von Brettern rissen sie auch gerne noch ein.

Verdammt, ich war Handwerkerin, wollte ich denn wie ein Model aussehen? Ja, wenn es mir jemanden einbrachte, mit dem ich heute ein bisschen herumbummeln konnte! Mamis Gesäge an meinen Nerven schien Wirkung zu zeitigen, ich war offenbar doch nicht wunschlos glücklich.

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