Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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Gab es eine Alternative? Natürlich könnte man auch offen zu einem lustigen Nümmerchen ohne tiefere Bedeutung stehen, aber dazu war Lukas nicht der Typ, glaubte ich. Und so scharf war ich auf Standard-one-night-stands auch wieder nicht.

Ulli wäre eher der Typ dazu, sie könnte sagen War nett, Jungchen, vielleicht sieht man sich mal wieder . Oder auch Chef, nimm´s nicht tragisch, das hat Spannungen abgebaut, und jetzt arbeiten wir flott weiter . Ja, aber ich konnte so was nicht sagen. Warum eigentlich? Weil ich Lukas mochte, musste ich zugeben. Gut, Marc mochte ich auch, wie einen etwas doofen kleinen Bruder (er war doppelt so doof wie Paul und Robbi zusammen), aber Lukas mochte ich anders. Ich hatte Respekt vor ihm, weil er fachlich so gut war, weil er so viel Beherrschung zeigte, weil er eine Firma führen konnte – und ich fand ihn schön. Warum eigentlich?

Objektiv war er nicht schön, er war sehr dünn, sehr sehnig, braungebrannt, als hätte er keine Angst vor Hautkrebs – oder war er von Natur aus eher dunkelhäutig? - , guckte mürrisch, hatte Augen, in denen man kaum lesen konnte, weil sie fast so dunkel waren wie die Pupille, und zwar nicht feucht-exotisch-dunkelbraun, sondern hart und schwarz oder meinetwegen anthrazitgrau; die dichten dunklen, meist gerunzelten Augenbrauen ließen die Augen noch schattiger wirken. Dazu hatte er genauso dunkle Haare mit einzelnen weißen darin, ein fast ausgemergeltes Gesicht, eine zu lange Nase und einen verblüffend weichen Mund, wenn man daran dachte, wie hart die schmalen Lippen wirkten.

Nein, er war nicht schön, aber erotisch – oder? Könnte ich ihn küssen, wenn ich ihm vorher ins Gesicht sah? Hatte das heute Nacht nicht nur funktioniert, weil er sich von hinten angeschlichen hatte und es außerdem dunkel gewesen war? Würde ich mich das im Hellen überhaupt trauen? Nie, er wollte das doch auch gar nicht, da war ich sicher.

Ich ging erst einmal einkaufen, denn für ein langes Wochenende reichte das Vorhandene keinesfalls, auch wenn es morgen Mittag bei Mami Hirschgulasch mit Spätzle geben sollte. Ich war ja gespannt, was meine Brüder von der Liebesfront zu berichten hatten!

Im Supermarkt ging es zu, als sei ein Krieg ausgebrochen; ich ergatterte gerade noch den letzten Kasten Cola, einige Flaschen Wasser, ein Paket geschnittenes Brot, das das Verfallsdatum vom Dienstag trug, fertig abgepackten Aufschnitt und Käse, zwei Tüten Chips und einen Strauß Bananen. Dann stand ich ungefähr eine Stunde lang in der Kassenschlange, die fast bis zu den Tiefkühltruhen zurückreichte, und las in der Fernsehzeitung, ohne mich richtig darauf konzentrieren zu können.

Gestern um diese Zeit war das Leben noch unkompliziert gewesen – und jetzt?

War das meine Schuld? Oder seine? Oder ein dummer Zufall? Ein Ausrutscher, der keine Rolle spielte? Aber ich merkte immer mehr, dass Lukas mir nur allzu gut gefiel. Heiliger Kitsch, man konnte glatt glauben, ich sei in ihn verliebt! Ja, so war´s auch, erkannte ich erschrocken. Ich war doch tatsächlich in meinen muffigen Chef verliebt! Völlig sinnlos, er schien sich ja überhaupt nicht für Frauen zu interessieren... Die schönsten Kundinnen ließen ihn kalt, und es war ja auch nicht so, als hätte er schon jemals mehr als rein Berufliches mit mir zu besprechen habt, außer ein bisschen Geblödel.

Aber schwul war er nicht, glaubte ich. Natürlich gab es eine ganz einfache Erklärung für seine Zurückhaltung allen Frauen gegenüber: Er war verheiratet oder hatte eine feste Freundin. Verdammt, ich wusste wirklich gar nichts über ihn, nur, dass er ein exzellenter Schreiner war – und ein guter Liebhaber.

Ich rückte in der Schlange einige Wagenlängen weiter vor, weil eine weitere Kasse geöffnet worden war. Wie alt war er? Verheiratet? Kinder? Eltern? Geschwister? Wo wohnte er? Hatte er Hobbys, außer dem Sammeln von Raumpatrouille -Videos?

Er war kein strikter Antialkoholiker, fuhr gut Auto, konnte zur Not über sich selbst lachen – ich dachte an die Sägeunfall-Geschichte – und trug immerzu schwarze Jeans und dunkle Sweatshirts. Mehr wusste ich wirklich nicht, und da ich schlecht an unseren Personalordner herankam, der in seinem Büro stand, konnte ich auch sonst nichts herauskriegen. Seine Lohnsteuerkarte – ach nein, er war ja der Chef. Aber seine Steuerklasse hätte mir schon weitergeholfen. Ob Marc etwas wusste? Der ging nachher mit Barbara in StarWars II... wie zwei verliebte Teenies, ganz unbeschwert. Etwas Neid verspürte ich tatsächlich, als ich mich bückte und begann, die Waren auf das Laufband zu hieven.

Andererseits hatte Barbara doch auch noch Manuel – also konnte es durchaus sein, dass Marc es mit ihr gar nicht so leicht hatte. Neid war nicht angebracht, beschloss ich kurz darauf und stapelte alles in meinen Kofferraum.

Die Wohnung roch mittlerweile nicht mehr nach Rauch und die Sonne schien heiß vom Himmel. Es war direkt schwül, und für morgen wurden Gewitter angekündigt. Ich stopfte meine Einkäufe an die richtigen Stellen, schlüpfte in einen Badeanzug und ein verschossenes Sommerkleid und trabte die Sophienstraße entlang nach Osten bis zur Uni und dann nach Norden. Das Helenenbad hatte seit Anfang Mai geöffnet, und ich hatte jetzt große Lust, einige Runden zu schwimmen, um mich abzureagieren.

Ich warf mein Handtuch und mein Sonnenspray unter einen schattigen Strauch verstaute Schlüssel und Geld in dem kleinen Umhängesafe und kletterte ins Wasser. Hui, noch ziemlich kalt, wenigstens zu Anfang! Wenn man erstmal ganz nass war, war es auszuhalten, diese Binsenweisheit kannte ich auch. Ich schwamm das große, halb leere Becken einige Male auf und ab, bis ich merkte, wie die Anspannung langsam von mir abglitt. Vielleicht sollte ich einfach abwarten – bis Dienstag konnte auch Lukas beschlossen haben, den Vorfall einfach zu ignorieren. Dumm war eben nur, dass er mein Chef war, ansonsten hätte man das Ganze als nette Freizeitbeschäftigung abtun können. Gefallen hatte es mir ja – genau genommen war das die romantischste Nacht gewesen, die ich je verbracht hatte.

Und dass ich ihn verliebt war – das war eben Schicksal und gab dem Arbeitsalltag sicher ein leichtes Prickeln, auch wenn ich es für mich behalten musste, um den armen Kerl nicht in Verlegenheit zu bringen.

Ja, so konnte es weitergehen, überlegte ich beruhigt und schwamm noch zwei Bahnen, dann reichte es mir, ich kletterte wieder an Land und legte mich in die Sonne, bis der Badeanzug einigermaßen getrocknet war.

Zu Hause war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich wirklich mit der Situation zurechtkommen würde, aber jetzt konnte ich ja ohnehin nichts mehr machen, also konnte ich genauso gut die Feiertage genießen.

Besonders gut gelang mir das zwar nicht, aber wenigstens war der Sonntag ganz gemütlich: Ich stopfte mich mit Hirschgulasch und Spätzle voll, außerdem mit meinem Lieblingseis, Gebrannte Mandel , und hörte gutmütig zu, wie meine Brüder von ersten Erfolgen berichteten: Robbi war mit Claudia vegetarisch essen gegangen, bekundete aber seine feste Entschlossenheit, sich nicht bekehren zu lassen.

„Aber Claudia ist wirklich nett. Und sie sieht toll aus. Und ich glaube, sie mag mich. Und sie hat auch mal ein paar Semester Germanistik studiert und wir haben uns gut unterhalten.“

„Für einen Germanisten hat du einen etwas einfallslosen Satzbau, findest du nicht?“, merkte ich an, aber Robbis Begeisterung war nicht zu bremsen. „Ich glaube, das mit Claudia könnte wirklich was werden, was Dauerhaftes.“

„Mensch, du kennst sie gerade mal zwei Tage, jetzt warte doch mal ab“, antwortete ich leicht gereizt.

Pauls Erzählungen waren genauso enthusiastisch, Sandra schien sich sehr für seine Erzählungen aus seiner Jugend interessiert zu haben (Männer redeten immer am liebsten von sich selbst, und die Frauen hörten brav zu, während sie doch viel lieber von sich erzählen wollten) und fand offenbar alles ganz toll, was er so machte, jedes mickrige Abenteuer, jeden VWL-Schein, jedes Hobby. Er hatte sie für Dienstag auf ein Konzert eingeladen, für das er ohnehin zwei Karten hatte. Eigentlich hatte er Julia damit überraschen wollen, aber sie hatte ihn zu früh rausgeworfen – ihr Pech.

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