Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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„Marc scheint sich gut zu amüsieren“, murmelte es neben mir. Ich sah zur Seite. „Hallo, Lukas! Ich hab gar nicht gesehen, wie du gekommen bist. Ja, nur glaube ich, Barbara hat eigentlich schon einen Freund. Nicht, dass er da nur Energie verschwendet...“

„Warten wir´s ab. Aber es ist interessant zu beobachten.“

Ja, wirklich! Claudia, die ich wegen ihrer etwas hippieartigen Neigungen (wie Ulli erzählt hatte) eigentlich Peter zugedacht hatte, stritt sich mit Robbi über irgendein Kulturereignis, schließlich ließen die beiden sich – ziemlich nahe beieinander – auf eins der Sofas fallen und diskutieren angeregt weiter. Peter hatte sein Glück bei Ulli versucht, die ihn mit schiefgelegtem Kopf betrachtete, während Bernd aus dem Theater wiederum sie im Auge behielt. Zwei, die ich überhaupt nicht kannte, hatten schon zu tanzen begonnen, alle anderen futterten, was das Zeug hielt, unter der Lampe über dem großen Tisch stand eine dicke Rauchwolke, die Sofas waren dicht besetzt, so dicht, dass die Leute halb aufeinander saßen. Befriedigt goss ich mir ein Glas Bowle nach. Schien direkt zu laufen, wenn auch nicht ganz so wie geplant.

Wer war eigentlich Ruth, die Pfarrerstochter? Ich stellte sie mir klein und kompakt vor, blass, braunhaarig und mit einer Kassenbrille – wie die einzige Pfarrerstochter, die wir in der Klasse gehabt hatten - , sah aber niemanden, auf den das passte. Alfred redete eifrig und mit missionarisch leuchtenden Augen auf jemanden ein, aber die lackschwarzen, kompliziert geschnittenen Haare und das enge rote Kleid – das war ganz bestimmt keine Pfarrerstochter.

Ich strich an den beiden vorbei. „Hallo, Alfred? Gefällt´s dir?“

„O ja, danke. Das ist übrigens Ruth.“ Er wies auf das toll gestylte Wesen.

„Grüß dich, Ruth – du bist eine Freundin von Barbara, nicht? Amüsier dich gut, Alfred ist schon in Ordnung.“

Sie redeten schon weiter, bevor ich die beiden wirklich verlassen hatte. Lukas saß jetzt mit Ulli am Tisch, eifrig ins Gespräch vertieft. Oh? Na, auch gut, Peter hätte ja doch nicht zu ihr gepasst. Peter hatte auch längst etwas anderes an Land gezogen; von hinten sah ich nur lange kupferrote Locken und einen verführerischen Hintern in einem schmalen violetten Rock. Eigenartige Farbkombination, aber wem´s gefiel? Ich beschloss, Marc weiter im Auge zu behalten, er war schließlich der dringendste Fall, wenn ich nicht weiterhin dieses ewige Gejammer beim Arbeiten ertragen wollte.

Marc redete immer noch auf Barbara ein, die ihn fasziniert betrachtete. Lici, die ich eigentlich für ihn vorgesehen hatte, tanzte draußen mit einem hübschen Kerl mit goldbraunen Locken, der Heike ziemlich ähnlich sah, von dem albernen kleinen Spitzbart mal abgesehen. Ob das Torsten war, mit dem Ulli beim ersten Mal solches Pech gehabt hatte? Hatte sie ihn überhaupt schon gesehen? Nach elf Jahren konnten sie sich doch wirklich wieder vertragen, fand ich.

Jedenfalls schien sich keiner zu langweilen, alle unterhielten sich über alles Mögliche, vom Fußball über das Kino bis hin zu doofen Profs und schrägen Praktika. Und wenn ich die falschen Paare zusammengestellt hatte, was sollte es? Fanden sich eben andere; solange überhaupt jemand mit einer neuen Telefonnummer in der Tasche, im Organizer oder im Handyspeicher wegging, hatte ich mein Ziel doch erreicht! Marc und Barbara standen mittlerweile ziemlich dicht an dem großen Tisch, an dem immer noch Lukas und Ulli saßen und leise, aber intensiv miteinander sprachen. Ich betrachtete die beiden gerührt. Eigentlich passten sie in ihrer patzigen Art doch ganz gut zusammen – Ulli hasste alle Männer, Lukas spielte den lonesome rider : Warum sollten sie nicht eine – streng freundschaftliche! – Beziehung anfangen? Eines Tages würden sie sich schon noch näher kommen, da war ich sicher.

Marc wollte mit Barbara ins Kino gehen, und mit sanfter Überredung schaffte er es, sie auf den Angriff der Klonkrieger festzunageln. Ich schüttelte im Stillen den Kopf: Wenn jemand absolut kein StarWars -Fan war, dann wohl Barbara. Aber sie nickte eifrig! Sehr fügsam, die Gute, sehr formbar...

„Ich finde, es gibt überhaupt nur einen Weltraumschrott, der wirklich gut ist“, verkündete ich dann, „und das ist Raumpatrouille – die Mutter aller Space-Serien.“

„Ach, komm, der alte Schwachsinn!“, wehrte Marc ab, und jetzt merkte ich erst, dass ich wohl besser den Mund gehalten hatte, denn Lukas´ Kopf war ruckartig hochgefahren. „ Rücksturz zur Erde ?“

„Ja, aber lasst euch nicht stören.“

„Ich hab fünf Folgen auf Video, das ist so klasse, vor allem die Bügeleisen.“

„Und das Aspirin“, kicherte ich unwillkürlich.

„Welches Aspirin?“

„Was glaubst du, warum es bei den Unterwasserstarts so sprudelt?“

Lukas lachte, fast so entspannt wie damals, als ich ihn als Eunuchen hingestellt hatte. „Ehrlich? Das ist Aspirin?“

„Ja – und die explodierende Basis der Frogs besteht aus Kakaopulver. Das waren noch Tricks!“

Ulli guckte verwirrt. „Bügeleisen?“

„Damit haben sie das Raumschiff technisch aufgerüstet, aber man merkt es verdammt deutlich.“

„Mensch, ja, ich kann mich dunkel erinnern, ich glaube, mein Vater hat das mal aufgenommen... Dietmar Schönherr? Eva Pflug?“

„Genau. Ist doch köstlich, oder? Lukas, wieso hast du bloß fünf Folgen? Ich hab sieben!“

„Was? Kann ich mir die mal ausleihen?“

„Klar, aber gut behandeln, die laufen doch so selten.“

Als wir anfingen, uns gegenseitig zu beschreiben, worum es in den beiden Folgen ging, die ihm fehlten, stand Ulli auf und ging in den Flur. Marc und Barbara hatten sich die Zeitung geschnappt und handelten aus, wann sie sich morgen vor welchem Kino treffen wollten. Ich sah mich erschrocken um. „Lukas, das tut mir Leid, du hast dich gerade so nett unterhalten, und ich hab euch unterbrochen und Ulli vertrieben. Wieso hab ich meine Klappe nicht gehalten?“

„Sei nicht albern. Einen Raumschiff-Orion -Fan trifft man doch auch nicht alle Tage. Würdest du gerne in dieser Welt leben?“

Ich schauderte. „Gotteswillen! Das ist alles so – so treudeutsch und halbfaschistoid... Sag mal, das ist doch eine Militärdiktatur, oder? Die ORB hat doch alleine das Sagen?“

„Ich glaube auch. Dieser Kerl von der Regierung ist auch so militaristisch drauf.“

„Wennerström?“

„Ja, ich glaube. Nein, du hast Recht, der nichttechnische Aspekt ist ein bisschen bedenklich. Aber vielleicht sind die alle nur so verbohrt, damit McLane umso heller strahlen kann, wenn er wieder mal den Freiheitskämpfer und Retter der Erde spielt?"

„Kann natürlich sein. Im Buch kommt der Alltag noch ein bisschen deutlicher raus, aber mir kommt das schon wie eine sehr bedenkliche Mischung von deutscher Gründlichkeit und streng hierarchischer und undemokratischer Ordnung vor. Oder ist dir da jemals so was wie ein Parlament untergekommen?“

„Nein... welches Buch?“ Ich holte ihm die Romane, die nach den Drehbüchern gestrickt worden waren, ein fetter gelber Schmöker mit einem drittklassigen Kinoplakat als Cover.

„Kann ich das mal lesen?“

„Sicher, nimm es dir mit.“

Lukas lächelte abwesend und studierte das Cover, dann sah er auf. „Danke!“

„Keine Ursache. Ich geh mal gucken, ob alle zufrieden sind.“

Er war´s auf jeden Fall, schien mir; wahrscheinlich hätte er sich am liebsten auf eines der Sofas gelümmelt und angefangen zu lesen, aber die Sofas waren besetzt, und manche Paare schienen sich schon deutlich näher gekommen zu sein.

Marc und Barbara hielten jedenfalls Händchen und sprachen leise miteinander; Lici hatte begonnen, mit Heike zu fachsimpeln – musste das sein, irgendwelcher Versicherungsscheiß, ausgerechnet jetzt? – und im Flur war Ulli anscheinend über Torsten gestolpert, mit dem sie sich über irgendetwas stritt. Doch hoffentlich nicht über die verkorkste Nacht damals? Nein, Ulli lachte, und Torsten lachte jetzt auch. Einige andere Paare drehten sich zu langsamer Musik, unter anderem Robbi und Claudia, die aus dem Gesprächsstadium schon raus zu sein schienen – Wange an Wange.

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