Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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Auf dem Heimweg brachten die genossenen Cocktails mich auf alberne Gedanken. Mal wieder so ein knackiges Kerlchen im Bett? Nur für ein paar flotte Nümmerchen, so ganz unverbindlich? Wenn einer auf dieser Fete von hinten – oder meinetwegen auch von vorne – wirklich zum Anbeißen war, sollte ich dann nicht vielleicht doch mal wieder - ?

Na, vielleicht, aber schließlich wusste ich ja, dass der Anteil der vorzeigbaren Männer höchstens zehn Prozent betrug – also würde höchstens einer brauchbar sein, und wenn den eine mit ernsteren Absichten wollte, konnte ich ja auch schlecht dazwischen funken...

Kunden taugten grundsätzlich nichts, ich wollte auch nicht, dass jemand herumerzählte Lass deine Regale von Holz nach Maß machen, die haben eine Schreinerin, die richtig entgegenkommend ist – heiße Nummer zwischen Hobel und Wasserwaage... Außerdem waren die alle zu alt – wer sich unseren Service leisten konnte, war aus dem besten Alter längst raus.

Was wollte ich eigentlich? Warme Haut an meiner oder etwas fürs Gemüt? Nein, nicht fürs Gemüt, so was hatte ich ja angeblich gar nicht. Nur ein bisschen Erotik ohne emotionale Verwicklungen!

Den ganzen Sonntag über versuchte ich, diese Gedanken zu verdrängen, aber sie kamen immer wieder, als ich einen kitschigen Fernsehfilm anschaute, als ich spazieren ging und ein junges Pärchen sah, als ich die beiden, die unter mir wohnten, auf dem Balkon herumkichern hörte. Waren das Frühlingsgefühle? Blödsinn! Ich verwies mir diese Albernheiten energisch und begann, einige Entwürfe für unsere nächsten Aufträge zu zeichnen, händisch , wie der Österreicher sagt, denn ich hatte es immer noch nicht geschafft, unsere CAD-Software auch zu Hause zu installieren, obwohl Lukas mir das erlaubt hatte.

Das Herumbasteln an den Kniestock-Schränken, wie ich sie getauft hatte, lenkte mich schließlich erfolgreich ab. Am Montag sollte ich die Kundin aufsuchen, alles ausmessen und sie wegen der Gestaltung beraten, aber je mehr ich schon zu bieten hatte, desto schneller würde es gehen, und ich hatte sonst schließlich im Moment nichts zu tun, meine spärlichen Hausfrauenpflichten waren erfüllt, in der Küche stapelten sich einige Träger Bier, Wasser und Limo, alle meine Bücher hatte ich aus, spazieren gegangen war ich und im Fernsehen kam nur der übliche Sonntagsschwachsinn.

Ich überlegte, ob man die Schranktüren tapezieren sollte, damit sie sich noch

weniger von der Wand abheben würden – oder sah das dann doch albern aus? Wie eine Geheimtür? Lieber skizzierte ich einige Grifflösungen, unauffällige Mulden an den oberen Kanten – oder an den unteren? Nein, da musste man sich viel zu tief bückten. Ich favorisierte eine schmale Zierleiste an der Oberkante, die wie ein dezentes Stuckelement aussah und die Griffmulde verbarg. Nachdem ich die Leiste aus allen Perspektiven gezeichnet hatte, auch im Querschnitt, und überlegt hatte, welche Holzart sich eignen würde und wie man eine solche Leiste am besten schleifen konnte, packte ich alles für morgen zusammen und bestellte mir eine Portion gebratene Nudeln mit Ente und eine Tüte Kroepuk, denn am Abend kam doch ein guter Film, Rendezvous mit Joe Black . Ich futterte und guckte und ärgerte mich. Schon wieder Liebe! Zurzeit war ich geradezu umzingelt von Liebespärchen oder solchen, die es unbedingt werden wollten; gab es denn überhaupt kein anderes Thema? Und immer gleich die ganz große Leidenschaft! Allerdings, Brad Pitt als Jungfrau, das hatte schon was, er war wirklich niedlich, allein dieser ratlose Blick!

Das Fest am Freitag würde mich wahrscheinlich in den Irrsinn treiben – aber wenn sich alle furchtbar unsympathisch fanden, wäre es mir auch wieder nicht Recht. Nein, besser wäre es, ich hätte Erfolg, und wenn die Maßschreinerei eines Tages nicht mehr so gut liefe, könnte ich ein Eheanbahnungsinstitut aufmachen.

Die Kundin, bei der ich am Montag ausmaß, sah aus, als könnte sie die Traumfrau für Lukas sein, sie war sehr groß, fast so wie er – wenigstens einen halben Kopf größer als ich – genauso schmal, aber kräftig wie er, dunkelhaarig, elegant, und sie wusste genau, was sie wollte. Ich zeigte ihr meine ersten Entwürfe und ließ sie darüber brüten, während ich die lange Nische im Wohnzimmer, die auch noch über Eck ging – Teufel, Teufel! – sorgfältig vermaß und alle Daten, inklusive Neigungswinkeln, Steckdosen, Vorsprüngen, Unregelmäßigkeiten in der Wand und Leitungsverlauf, akribisch notierte.

Als ich fertig war, saß sie immer noch auf dem farbverschmierten Ikea-Klappstuhl, der das einzige Möbelstück bildete. „Das gefällt mir eigentlich recht gut. Nur diese Leiste...“

„Wir brauchen etwas, um die Griffmulden zu tarnen, sonst sieht man gleich, dass sich da Schränke befinden. Und ich hatte Ihre Wünsche so verstanden, dass Sie sozusagen einen normalen Kniestock vortäuschen wollten?“

„Stimmt, aber man kann es auch übertreiben. Ich denke, matt weiß lackiertes Holz, irgendein Holz, Hauptsache, massiv -“

„Wir benutzen nur Massivholz, kein MDF oder Sperrholz. Vielleicht Kiefer? Eiche wäre härter, aber ich glaube, das ist an dieser Stelle nicht notwendig. Fußböden aus Kiefer wären zu weich, aber Schranktüren... Wie hätten Sie die Griffe denn gerne?“

„Einfach ein Loch pro Türe?“

„Hm. Das könnten wir schon machen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass das nicht gut aussieht, irgendwie unfertig, wie selbst aufgebaute Möbel, bei denen die Griffe gerade nicht lieferbar waren – oder wie betont preiswerte Möbel, die an allem gespart haben, Sie wissen schon.“

Sie lachte kurz. „Ja, ich kann´s mir denken. Gut, aber muss die Griffleiste so geschwungen sein?“

Sie zog mir den Blick weg und zeichnete rasch einen neuen Querschnitt. „Ginge es so nicht auch? Das erscheint mir klarer.“

Ich starrte die Skizze an. „Natürlich! Das ist viel besser als meins... Sind Sie aus der Branche?“

Sie lachte wieder. Nettes Lachen hatte sie. „Nein, eher Mode, aber auch da lernt man, ein Detail mit wenigen Strichen darzustellen.“

„Man sieht´s. Passen Sie auf, ich gehe sofort an die Arbeit. Könnten Sie morgen Nachmittag bei uns vorbeischauen und die Computerentwürfe und den Voranschlag genehmigen – oder auch nicht – und mit unserem Chef sprechen? Vielleicht will er einen so interessanten Auftrag auch selbst ausführen.“

„Schade – warum nicht Sie? Sie können es doch, oder?“

„Klar. Wir arbeiten aber meistens in Zweierteams, dann sind wir schneller fertig. Gegen vier? Wenn alles klappt, können wir nach Pfingsten anfangen.“

„Das wäre fantastisch. Ich möchte zum ersten Juni aus meiner alten Wohnung raus sein.“

Wir tauschten Telefonnummern aus. Saskia Keller hieß sie. Saskia und Lukas, dachte ich auf dem Weg zurück ins Büro, Saskia und Lukas, Saskia und Lukas. Ein schönes Paar wäre das!

Lukas maulte natürlich, er wollte morgen um vier lieber nicht da sein. „Mit der wirst du doch alleine fertig!“

„Darum geht´s doch nicht! Aber die wirkt total kompetent, und wenn sie in der Modebranche gute Beziehungen hat, dann kann sie uns doch noch mehr Ladeneinbauten vermitteln, und die bringen richtig Geld. Also wäre es ziemlich blöde, zu ihr nicht nett zu sein!“

„Wenn´s sein muss...“

Ich bastelte den Rest des Tages fieberhaft an den Entwürfen herum, um am nächsten Nachmittag genug Material zu haben, über dem sich die beiden näher kommen konnten. Saskia sah gut aus, fand ich, sie hatte ein edles Profil, schöne dunkelgraue Augen, einen Mund, der richtig sexy aussah, war undefinierbar gut gekleidet und hätte mir auch gefallen, wenn ich ein Mann gewesen wäre.

Ich konzentrierte mich wieder auf die Arbeit, gab sämtliche Messdaten in das Programm ein, bastelte an möglichst unsichtbaren Scharnieren herum und am Profil der Griffleisten, so wie Saskia sie skizziert hatte, entschied mich für matt weiß lackierte Kiefer, berechnete die Abmessungen der Regalbretter, die wegen der schrägen Rückseite natürlich unverstellbar sein mussten und druckte schließlich einige aussagekräftige Skizzen aus. Der Materialbedarf ergab sich von selbst; ich schätzte die Arbeitsstunden ab und erstellte einen Kostenvoranschlag, der auf der Basis von drei Tagen – Donnerstag, Freitag, Montag – stand. Wenn Lukas damit nicht auskam, war es wirklich sein Problem!

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