Elisa Scheer - Schluss mit lustig!

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Die Schreinerin Steffi ist von jammernden Singles umgeben und meint es nur gut, als sie eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party veranstaltet, um ihren Freundeskreis endlich zu Paaren zu treiben. Die Folgen dieser Party allerdings verändern ihr ganzes Leben…
Außerdem wird die Schreinerei immer mehr von rätselhaften Anschlägen geplagt, die bis zur Existenzvernichtung führen, bis Steffi, Lukas und Marc schließlich nicht mehr weiter wissen – will jemand die Firma? Oder das Gelände? Oder nach einem Schatz graben? Oder soll das ein Racheakt sein? Aber wofür bloß?
Warum sind obendrein Steffis Freundinnen alle so dermaßen durch den Wind? Und warum ist die Kommunikation zwischen Steffi und Lukas so gestört? Bis zum Happyend ist es ein weiter Weg…

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Ach, diesen Theaterfritzen musste ich noch anrufen! Ich nahm mein Handy und ging nach draußen – im Büro selbst war der Empfang miserabel und wir hatten noch nicht herausgefunden, woran das eigentlich lag.

Ich wanderte also auf dem Hof auf und ab, bis ich ein anständiges Signal hatte und das Kreischen der Säge, mit der Schorschi Bretter zuschnitt, nicht mehr lauter war als meine Stimme. Bernd war erreichbar, hatte am Freitag Zeit und wies mich noch einmal darauf hin, dass er eigentlich nicht auf der Suche nach einer Frau war.

„Umso besser“, entgegnete ich vergnügt, „wenn man verbissen sucht, findet man doch ohnehin nichts. Vielleicht triffst du das Glück deines Lebens. Nur, wenn du nach einem Mann suchst – da hab ich, glaube ich, nichts Passendes eingeladen.“

„Glaubst du?“ Ich hörte ihn förmlich grinsen. „Nein, nach einem Mann suche ich schon gar nicht. Aber auf einen lustigen Abend freue ich mich schon. Was soll ich mitbringen?“

„Gar nichts. Nur dich und etwas Aufgeschlossenheit.“

„Klingt ja bedrohlich. Gut, ich komme gern, vielen Dank.“

Wahrscheinlich wurde die Party der Flop des Jahres. Vielleicht sollte ich noch ein paar Spiele bereitstellen, falls sich alle miteinander langweilten? Ansonsten konnte man tanzen, im Flur, herumsitzen, reden, essen und trinken, Musik hören, in der Wohnküche, und – nein, mein Schlafzimmer blieb tabu, da kamen bloß die Mäntel rein. Wenn sich zwei so schnell fanden, konnten sie zum Poppen auch nach Hause gehen!

Der große Tisch eignete sich sicher gut für Spiele, Trivial Pursuit hatte ich, Spielkarten, Labyrinth... Und wenn alles versagt, würde ich Flaschendrehen vorschlagen, überlegte ich verzweifelt. Lukas klebte am Fenster und winkte.

Ich eilte hinein und in sein Büro. „Entschuldige, ich musste nur schnell jemanden anrufen, und du weißt ja, drin ist irgendwie kein Netz.“

„Wieso nimmst du nicht das normale Telefon?“

„Das war ein Privatgespräch, ich musste noch einen einladen.“

„Sei nicht so superkorrekt. Ich glaube, es war dir nicht ganz Recht, dass du mich einladen musstest, oder?“

„Doch, doch – wenn es dich nicht stört, dass ich versuche, die Leute zu Paaren zu treiben? Dich werde ich in Ruhe lassen, keine Sorge.“

„Da bin ich erleichtert, aber ich glaube, es könnte ganz nett sein, dabei zuzugucken. Also, wenn es dir wirklich nichts ausmacht, komme ich gerne.“

Offenbar hatte er am Freitagabend wirklich nichts Besseres vor!

Ich versicherte ihm unter Aufbietung all meines – eher schwach ausgeprägten – Charmes, dass ich mich gerade auf ihn besonders freute, so lange, bis er mich etwas befremdet musterte und mir auffiel, dass ich mal wieder übertrieben hatte. Verlegen klappte ich den Mund wieder zu und beschloss, doch lieber erst nachzudenken, bevor ich wieder solchen Unsinn redete.

Kaum war ich an diesem Abend zu Hause angekommen, rief meine Mutter an. Erst bekam ich jede Menge unbrauchbare Tipps, welche Frauen zu Paul und Robbi passen könnten (solche Frauen hatte ich gar nicht auf Lager), dann bot sie mir Rezepte an, bohrte wieder einmal in diesem Theaterbesuch herum, behauptete, Sieglinde habe gesagt, Bernd habe gesagt, ich sei die reizendste Frau, die er seit langem getroffen hätte, reagierte eingeschnappt, als ich das ins Reich der Fabel verwies, war erleichtert, dass ich ihn eingeladen hatte, rechnete mir vor, dass ich in sieben Jahren mit stark nachlassender Fruchtbarkeit rechnen musste, erinnerte mich an meinen grässlichen Cousin Reinhold aus Detmold (ui, das reimte sich), den sie immer schon für den Idealmann gehalten hatte, seitdem er vor Jahren mal ihren Rasenmäher repariert hatte, jammerte, dass sie noch keinen einzigen Enkel hatte und ging mir ganz allgemein ganz fürchterlich auf die Nerven.

„Mami, was wolltest du eigentlich wirklich? Oder rufst du nur an, um dich auszuweinen?“

„Herzloses Biest! Ich wollte fragen, ob du was brauchst, für deine Party, Geschirr oder so?“ Ich wollte schon Nein sagen, als mir einfiel, dass sie ein riesiges und sehr hässliches Bowlengefäß hatte.

„Hol es dir ab und bring es ja nie wieder zurück, das Ding füllt alleine schon einen Schrank! Und ich hab noch zwölf Gläser dazu!“

„Doch, du kriegst das wieder, du hast mehr Schränke als ich. Aber ich hol es mir irgendwann am Wochenende ab. Und jetzt tu nicht so, als hätte ich noch nie eine Fete gemacht.“

„Aber es soll doch alles klappen, oder?“

„Was sollte denn nicht klappen?“, stellte ich mich dumm, obwohl ich selbst eben noch so viele Zweifel gehegt hatte.

„Na, wenn ihr drei nun nichts findet?“

„Wissen kann man´s nie. Solange sich alle gut amüsieren, hat das Fest doch geklappt, oder?“

„Mehr hast du nicht vor?“

„Und wenn sich irgendein Pärchen findet, umso besser. Aber wenn du glaubst, neun Monate später hast du drei Enkel, dann putz dir das lieber von der Backe. Du kannst natürlich Paul ein Päckchen Kondome schenken, die du vorher sorgfältig mit einer Nadel präpariert hast – aber seine Julia wird sich wohl trotzdem abseilen, denke ich.“

„Früher war das alles einfacher“, seufzte sie und legte endlich auf.

Ich schaukelte auf meinem Stuhl herum und dachte nach. Marc hatte auch noch Bedarf, denn die niedliche Schwarzhaarige aus dem Supermarkt hatte sich als schwer verheiratet (samt einer Horde Kleinkinder) entpuppt. Die häusliche Lici war vielleicht wirklich die Richtige für ihn... Für Ulli – falls der Familienrichter doch nichts sein sollte – vielleicht Bernd aus dem Theater, er wirkte so seriös. Und für Heike? Hm... Paul und Robbi hatten jeder noch zwei Kumpels aus dem Studium versprochen, aber ob die was taugten, war noch offen.

Was würde sich denn für Lukas eignen? Hier musste ich nun endgültig passen, ich hatte ja keinen Schimmer, wer sein Typ war – Mittvierzigerinnen mit Naturkosmetikläden offenbar nicht, aber da blieben ja noch einige Optionen: zarte Rehlein? Energische Powerfrauen? Der Kumpeltyp? Femme fatale? Frauen, die ihn nicht wollten? Ach, der war nun wirklich alt genug, um das Angebot selbst zu sichten, war ich denn hier das Kindermädchen für alle?

Lieber schrieb ich mir auf, was ich für die Party alles besorgen musste, und fing am Samstag schon mal damit an, Bier und Wasser ins Haus zu schleifen, holte das Bowlengefäß ab, ließ mir bei der Gelegenheit noch mehrere Pakete Käsegebäck aufdrängen (ohne allzu großen Widerstand, das Zeug war teuflisch lecker) und säuberte schon mal alle meine Stühle und Sofas – sogar mit Polsterschaum und Antigeruchspray, denn in den Sofas hing wirklich das Aroma des Essens der letzten Monate. Außerdem räumte ich alle meine Schränke auf, warf uraltes Bratensaucenpulver, abgelaufene Joghurts und diesen schauerlichen Kaffeelikör weg, den ich mal von einem Kunden zu Weihnachten gekriegt hatte (Weihnachten 2000 , wenn ich mich recht erinnerte), nahm sogar die Vorhänge ab und steckte sie in die Waschmaschine und entwickelte überhaupt den totalen Frühjahrsputzwahn. Eigentlich war die Wohnung ganz nett, wenn man von der Bausubstanz mal absah! Und solange sie uns wirklich nicht kündigten...

Schließlich wusch und bügelte ich sogar noch meine gesamte Wäsche, damit ich am Freitag die freie Auswahl hatte – obwohl es doch vollkommen egal war, was ich anzog, ich wollte mir unter diesen Sonderangeboten ja keinen aussuchen.

Nein, ich war mit meinem Leben rundherum zufrieden. Na gut – eine etwas größere Wohnung wäre nicht schlecht, vielleicht sogar langfristig eine, die mir selbst gehörte (so etwas sollte ja eine gute Altersvorsorge sein, nicht?), etwas mehr Geld auf der Bank, etwas weniger Hintern... aber sonst?

Am Abend ging ich mit Heike und Barbara in einen Kitschfilm, den Ulli als frauenverdummend verschmäht hatte, und danach landeten wir in der erstbesten Kneipe und verglichen schnuckelige Hollywoodstars miteinander. Ulli wusste nie so recht, ob wir primitiv waren, wenn wir darüber sprachen, welcher dieser Kerle den knackigsten Arsch hatte, oder ob das nur gerecht und sozusagen feministisch war, wo doch die Männer auch nichts anderes im Kopf hatten. Waren wir denn alleine dafür zuständig, die Welt auf einem Mindestniveau zu halten?

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