Manfred Rehor - Der Nebelkontinent

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Fantasyroman: Macay ist scheinbar ein gewöhnlicher Junge. Eines Tages werden er und seine Schwester von der Straße weg verhaftet und verurteilt. Sie haben den Hass des Adels auf sich gezogen, ohne zu wissen, warum. Man bringt Macay in ein Gefangenenlager am Ufer des magischen Nebelkontinents, von wo er fliehen kann.
Nach langer Suche entdeckt er tief unter der Erde das «Herz des Nebelkontinents». Dort befindet sich der Ursprung aller Magie. Doch Adelige und sogar der Kaiser persönlich sind ihm heimlich gefolgt. Es kommt zum Kampf.

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Der starrte ihn an, als hätte er noch nie einen Apfel gesehen. Dann zog er sein Schwert und schnitt den Apfel vorsichtig in zwei Hälften. „Er hat sich nicht gewehrt und er sieht nicht giftig aus“, sagte er und biss in eine der Hälfte hinein. Sie schmeckte ausgesprochen gut.

Rall seufzte. „Du verstehst es immer noch nicht. Zzorg?“

Der Echsenmann kam heran und baute sich vor Macay auf. „Der Nebelkontinent denkt“, sagte er. „Das ist die einfachste Erklärung. Alles, was es hier gibt, denkt. Der Apfel hat eben gedacht, verdammt, ein Mensch aus dem Kaiserreich will mich essen; aber es sind zwei Wesen des Nebelkontinents in der Nähe, die mit ihm befreundet sind, also wird das schon in Ordnung gehen. Und er hat beschlossen, sich von dir ohne Gegenwehr essen zu lassen.“

„Das ist doch lächerlich!“, rief Macay. Er warf die Reste des Apfels von sich.

„Lächerlich? Hör zu: Die Bäume ziehen ihre Wurzeln aus dem Boden und gehen dir nach, um dich mit ihren Ästen zu erwürgen. Die Singvögel stürzen sich aus dem Himmel herunter auf dich und hacken dir mit eisenharten Schnäbeln die Augen aus, während sich ätzende Säure aus ihren Krallen in deine Haut frisst“, sagte Rall mit einer Stimme, als rezitiere er eine uralte Prophezeiung. „Die Biene jagt mit ihrem Stachel ein tödliches Gift in deinen Hals. Der Boden unter deinen Füßen tut sich auf und Gestalten von unsäglichem Horror kommen hervor, um dich bei lebendigem Leibe in kleine Fetzen zu zerreißen.“

„Hör auf!“ Macay fühlte sich so ungemütlich wie zu der Zeit, als ihm seine Mutter abends Geschichten vom Schwarzen Mann erzählt hatte, um ihn für seine Streiche zu bestrafen. Man wird da in eine Stimmung gebracht, in der einen tatsächlich schon ein leises Rascheln zu Tode erschreckt und man in jedem Schatten ein Monster vermutet.

„Du bist nicht überzeugt“, sagte Rall. „Das werden wir ändern. Hilf mir, die Leichen hinaus ins Freie zu tragen.“

Überrascht von dem plötzlichen Themenwechsel packte Macay mit an, auch wenn ihm dabei übel wurde. Sie legten die Körper nebeneinander mitten ins Gras, zwei Dutzend Schritte von dem Gestrüpp entfernt, in dem der Hinterhalt gewesen war. Noch war genügend Tageslicht vorhanden, um gut sehen zu können, was vor sich ging. Macay kehrte mit Rall und Zzorg in den Schutz der Baumgruppe zurück.

„Ich werde nun etwas tun, was nicht immer funktioniert“, begann Rall. „Es ist ein besonderer Zauber, bei dem man den Nebelkontinent beschwört. Dadurch kann man auch solchen Menschen den Schutz entziehen, denen er aus unbekannten Gründen bisher nicht geschadet hat. Das werde ich nun mit diesen Toten versuchen.“

Er begann, Beschwörungen vor sich hinzumurmeln und kleine Gesten mit den Händen zu machen. Allmählich verwandelte sich sein Singsang in ein tiefes, gleichmäßiges Brummen, das die ganze Landschaft auszufüllen schien.

Macay starrte auf die Körper, die im Gras lagen. Nichts Besonderes geschah. Oder doch? War das Gras um die Toten herum wirklich so hoch gewesen? Macay sah genauer hin. Das Gras wuchs! Mit unglaublicher Geschwindigkeit wurden die Grashalme länger. Dann begannen sie, schlängelnde Bewegungen auszuführen wie Seegras in der Strömung. Das alles geschah nur unmittelbar in der Umgebung der Toten. Plötzlich peitschten die eben noch ruhig schwankenden Grashalme so schnell hin und her, dass das Auge ihren Bewegungen nicht mehr folgen konnte. Nur schemenhaft sah der entsetzte Macay, wie die Halme in die Leiber der Toten fuhren und diese in Sekunden zerstückelten.

Ein Rumpeln wie die Ausläufer eines fernen Erdbebens erschütterte die Gegend. Die Grashalme fielen um, als wären sie von einer Sense abgemäht worden. Der Erdboden öffnete sich und etwas unglaublich Großes, Tiefschwarzes entstand. Es war mehr als mannhoch, konturlos, machte aber einen sehr lebendigen Eindruck, als es sich über die Überreste der Kaiserlichen beugte. Wie ein Tintenfleck zerlief die Schwärze über diesem Gebiet.

Dann war alles vorbei. Die Abendsonne schien auf eine friedliche Landschaft. Schwalben jagten durch die Luft, der Wind raschelte im Laub.

Zögernd folgte Macay seinen beiden Gefährten zu der Stelle, an der sie die Leichen abgelegt hatten. Sie war erkennbar an dem jungen, frischen Gras, das hier wuchs. Dazwischen lagen lange, welke Halme. Zögernd ging Macay um die Fläche herum. Es waren keine Reste von den Toten geblieben.

„Was war das?“, fragte er stockend.

„Der Nebelkontinent“, antwortete Zzorg mit einer Stimme, als würde ihm gleich die Geduld ausgehen.

Sie gingen zurück unter die Bäume und richteten sich für die Nacht ein. Macay sprach den ganzen Abend kein Wort mehr.

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