Manfred Rehor - Der Nebelkontinent

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Fantasyroman: Macay ist scheinbar ein gewöhnlicher Junge. Eines Tages werden er und seine Schwester von der Straße weg verhaftet und verurteilt. Sie haben den Hass des Adels auf sich gezogen, ohne zu wissen, warum. Man bringt Macay in ein Gefangenenlager am Ufer des magischen Nebelkontinents, von wo er fliehen kann.
Nach langer Suche entdeckt er tief unter der Erde das «Herz des Nebelkontinents». Dort befindet sich der Ursprung aller Magie. Doch Adelige und sogar der Kaiser persönlich sind ihm heimlich gefolgt. Es kommt zum Kampf.

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„Wie soll ich dann gegen ihn kämpfen?“

„Wir können ihn gemeinsam besiegen, wenn ich die Gelegenheit erhalte, ihn zu schwächen. Du wirst ihn mit deinem Schwert ablenken und versuchen, dich dabei so lange wie möglich aus seiner Reichweite zu halten. Ich nutze mein Wissen als Heiler, um ihm die Energie zu entziehen. Je schwächer er wird, desto empfindlicher wird er für gewöhnliche Waffen. Das ist dann deine Chance. Verstanden? Gut, dann gehen wir hinein.“

Sie gelangten durch ein Vorzimmer in den Versammlungssaal. Das Dach des Gebäudes war teilweise eingestürzt. Macay konnte im hellen Tageslicht das Innere betrachten.

Genau im Zentrum des Saals, zwischen zertrümmerten Sitzbänken und Stühlen, stand auf einem Sockel eine merkwürdige Skulptur. Sie war etwas kleiner als ein Mensch, aber auf schreckliche Weise fremdartig. Ihr Körper glänzte schwärzlich-grün und schillerte wie der Chitinpanzer großer Insekten. Der Kopf glich einer gepanzerten Hundeschnauze, über der rotglühende Augen blicklos geradeaus starrten. Lang abstehende Ohren waren wie Hörner von seitlich nach oben an diesem Kopf angebracht.

Während sich Macay noch fragte, was sich der Bildhauer bei diesem Ausbund von Scheußlichkeit gedacht haben mochte, nahm er ein Zucken der langen Ohren wahr. Vor Schreck machte Macay einen Sprung rückwärts und zog das Kurzschwert.

Ganz langsam drehte sich der Kopf des Monsters. Seine Augen fixierten Macay.

„Viel Glück“, rief Rall.

Macay drehte sich um und sah, wie der Katzmensch hinter umgeworfenen Stühlen und Teilen des herabgestürzten Daches in Deckung ging.

„Sieh nach vorne!“, forderte Rall ihn auf. „Da kommt dein Gegner.“

Das Monster stieg ungelenk vom Sockel und stakste auf steifen Beinen auf Macay zu. Macay hatte keinerlei Erfahrung im Schwertkampf. Für einen Moment dachte er ans Davonlaufen, aber er wollte sich vor Rall keine Blöße geben. Langsam ging er einige Schritte seitwärts. Der Dämon änderte seine Richtung ebenfalls. Er wurde von Sekunde zu Sekunde schneller und beweglicher. Es schien, als würden seine Glieder nach dem langen Stehen auf dem Sockel erst nach und nach ihre Elastizität wiedergewinnen. So widerlich er aussah, noch wirkte er eher betulich als bedrohlich. Unerwartet machte er dann plötzlich einen riesigen Satz und stand direkt vor Macay.

Macay wich zurück und stieß mit dem Kurzschwert zu. Die Klinge glitt von dem Chitin des Panzers ab und verursachte nicht einmal einen Kratzer.

Der Dämon erwischte Macay an der Schulter. Macay sah Blut von den Klauen des Dämons tropfen, aber er empfand keinen Schmerz. Er rannte in eine andere Ecke des Raumes. Dort brachte er ein paar zertrümmerte Sitzbänke zwischen sich und den Angreifer.

Der ließ sich für einen Moment irritieren. Oder doch nicht? Zum ersten Mal wandte sich der Blick seiner rotglühenden Augen von Macay ab und wanderte suchend durch den Raum.

„Es funktioniert“, rief Rall aus seinem Versteck. „Mach weiter.“

Gegen jede Vernunft empfand Macay eine Art Kampfeslust. In den Straßen seiner Heimatstadt Mersellen hatte er gelernt, dass man sich wehren musste. Er nutzte die Unaufmerksamkeit seines Gegners, sprang auf einen Stuhl und stach ihm mit dem Schwert direkt in die Brust. Diesmal spürte er deutlich, wie die Klinge in den Panzer eindrang. Nur wenig, aber immerhin.

So schnell er konnte, rannte er davon. Zu seiner Überraschung versuchte der Dämon nun nicht, ihn einzuholen. Hatte diese kleine Verletzung ihn bereits geschwächt? Macays Hoffnungen wurden schnell zunichtegemacht.

Der Dämon streckte seine linke Klaue in seine Richtung und ...

Macay warf sich in einer unbewussten Reaktion auf den Boden, bevor er überhaupt verstandesmäßig erfasst hatte, was vor sich ging.

Von den Klauen des Dämons lösten sich die Nägel und rasten wie Geschosse in Macays Richtung. Begleitet wurde dieser Angriff von dem ersten Laut, den der Dämon von sich gab, einem tiefen, grollenden Stöhnen, so als würde diese Aktion ihm körperliche Schmerzen bereiten.

Wie stählerne Armbrustbolzen durchschlugen die Krallen die Möbel, hinter denen Macay lag. Entsetzt sah er, wie sich neben ihm ein solches Ding tief in den steinernen Fußboden bohrte.

Bevor Macay sich von seinem Schrecken völlig erholt hatte, war der Dämon über ihm. Macay rollte sich seitwärts weg und stieß mit dem Schwert nach oben.

Diesmal drang die Klinge in den gepanzerten Oberarm. Der Dämon zuckte mit einem erschrockenen Quieken zurück. Er hörte sich weniger nach einem Monster an, als nach einem verschreckten Ferkel.

Zu Macays großem Glück wandte sein Gegner nun wieder den Kopf suchend der Stelle zu, an der Rall sich versteckte. Macay nutzte diese Chance, um noch einmal zuzustoßen und dann ein paar Schritte Abstand zu gewinnen.

Sein Schwert verursachte eine klaffende Wunde, aus der eine dunkle, sirupartige Flüssigkeit drang, die dampfend auf den Boden tropfte.

Rall sprang aus seinem Versteck und rief mit einer weit ausholenden Geste: „Du bist vernichtet!“

Der Dämon wandte sich ihm zu und jagte die Nägel seiner anderen Klaue auf ihn, aber er traf nicht.

„Gib ihm den Gnadenstoß!“, forderte Rall Macay auf.

Doch das Monster war noch nicht besiegt. Mit einem Satz war es bei Rall, den es nun offenbar als den gefährlicheren Gegner einschätzte.

Der unvorsichtige Katzer wurde überrascht. Stahlharte Klauen legten sich um seinen Hals und drückten zu. Hätte der Dämon noch seine Krallen gehabt, hätte er damit vermutlich Ralls Kopf einfach abtrennen können. So aber besann er sich auf seine anderen natürlichen Waffen. Er öffnete sein Maul und senkte es auf den Katzer herunter. Lange, spitze Zähne, von denen grünliches Gift tropfte, waren bereit, Rall zu zerfetzen.

In diesem Moment stieß Macay mit einem gewaltigen Hieb sein Schwert von hinten in die Mitte des Dämonenleibs. Die Klauen öffneten sich, Rall fiel zu Boden.

Der Dämon richtete sich auf, als wollte er nun erst recht den Kampf aufnehmen - und zerplatzte im nächsten Moment aus der Mitte seines Körpers heraus in Abertausend kleine Funken, die wie Leuchtkäfer durch die Luft flogen und erloschen. Binnen weniger Augenblicke war keine Spur mehr von ihm vorhanden. Nur die Löcher, die sein Blut in den Steinfußboden gefressen hatte, zeugten von seiner Anwesenheit, und die scharfen Krallen, die in den Wänden und im Boden steckten.

„Ein schöner Kampf“, sagte Rall, nachdem er sich erholt hatte. Lässig richtete er sich auf und schüttelte sich.

„Ich habe dir das Leben gerettet“, sagte Macay.

Gelassen, als wäre nichts Außergewöhnliches geschehen, ging Rall zu dem Sockel, auf dem der Dämon gestanden hatte. „Ach, was. Ich hätte mich jederzeit selbst retten können. Steh nicht herum, wir benötigen ein Werkzeug, um dieses Ding zu zertrümmern.“

Macay überkam erst jetzt der volle Schrecken der überstandenen Gefahr. Ihm schwindelte. Es dauerte eine Weile, bis er sich wieder im Griff hatte.

„Was ist mit dir?“, fragte Rall. Dann sah er Macays blutende Schulterwunde. „Oh, ein Kratzer.“ Aus seiner Umhangtasche nahm er einen der kleinen Leinenbeutel mit Kräutern. Er schüttete ein Häufchen Kräuter auf seine Hand, führte sie zum Mund, kaute gründlich auf den Kräutern herum und spukte den entstandenen Brei wieder auf seine Hand. Dann hieß er Macay, sein Lederwams und das Hemd auszuziehen und verteilte den Brei auf der Wunde.

Die lindernde Wirkung setzte so schnell ein, dass Macay gar nicht dazu kam, sich über diese unsaubere Methode der Wundbehandlung zu beschweren. Die Wunde hörte auf zu bluten, der Schmerz verschwand und eine wohlige Wärme breitete sich aus.

„Danke. Als Heiler bist du wirklich gut. Ist der Sockel gefährlich?“

„Nein. Aber wir müssen nachsehen, was sich darin befindet. Um einen herbeigerufenen Dämon an einen Ort zu binden, muss ein Artefakt vorhanden sein. Ich vermute es in dem Stein. Los, wir suchen im Ort nach einem kräftigen Hammer. Irgendwo nahe dem Nordtor muss der Schmied seine Werkstatt gehabt haben. Sehen wir dort nach.“

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