Elisa Scheer - Detailarbeit

Здесь есть возможность читать онлайн «Elisa Scheer - Detailarbeit» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Detailarbeit: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Detailarbeit»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Lina ärgert sich, dass ihre Kollegin immerzu kichernde Andeutungen über ihren Superlover macht: Existiert der Kerl eigentlich überhaupt? Aber dann wird Trixi tot aufgefunden und die Suche nach dem rätselhaften Liebhaber geht richtig los. Lina kann es nicht lassen, sich in die Ermittlungen einzumischen, und gerät immer wieder mit dem schlecht gelaunten Kripobeamten Weiß aneinander. Mit der Suche nach Trixis Mörder, dem Weihnachtsgeschäft in der traditionsreichen Buchhandlung Gothing, dem niedlichen «stillen Kunden», ihren merkwürdigen Schwestern und dem Dauerkampf mit Weiß ist Lina hinreichend beschäftigt. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr begibt, merkt sie erst, als es beinahe zu spät ist…

Detailarbeit — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Detailarbeit», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Naja, wer so was mag... Penthouse?“, fragte Conny.

Ich lachte. „Ach wo! Mensch, Conny, Trixi verdient weniger als ich, da reicht es gerade mal für eineinhalb Zimmer mit Küchenzeile, aber so viel ist sie ja wohl auch nicht zu Hause, wenn sie dauernd mit ihrem Superlover zugange ist. Wenn es ihn gibt“, fügte ich skeptisch hinzu. „Aber sie hat mir mal gesagt, dass sie die Adresse gut findet.“

„In Selling?“, fragte Conny entrüstet. „Das ist doch total kleinbürgerlich, wieso soll das denn eine gute Adresse sein?“ Ich grinste. „Sie schreibt immer „Im Turm“ und dann erst Neusser Straße 26. Sie meint, das klingt entweder wie ein feiner Landsitz oder wie ein ganz originelles Domizil, auf jeden Fall nicht nach dem, was sie wirklich hat.“ Eigentlich fand ich das Getue mit guten und nicht guten Adressen ziemlich albern. Die Bahnhofsvorstadt war bestimmt nicht gut, aber es war eine billige, lebendige und lustige Gegend voller schäbiger Altbauten und ulkiger Siedlungshäuschen aus der Nazizeit, dazwischen eigenartige Läden und heruntergekommene Kneipen – was wollte man mehr? Vielleicht tote Hose mit Villen zwischen uraltem Baumbestand? Nicht für mich!

Und warum eine Person mehr als zwei Zimmer brauchen sollte, hatte ich auch noch nie eingesehen. So viel Kram konnte man doch gar nicht ansammeln? Lebte denn heute wirklich noch jemand in diesem großen Stil mit Bibliothek, Salon und Musikzimmer? Das müsste man dann ja auch alles putzen (lassen)!

Natürlich konnte man es wie Conny handhaben, die vier ziemlich leere große Zimmer hatte, mit ausgesuchten Einzelstücken möbliert und von einer ukrainischen Putzfrau gepflegt, aber so etwas wollte ich schon gar nicht anfangen. Außerdem hätte Hardy mich zutiefst verachtet, wenn ich mir eine Putzfrau zugelegt hätte – er hatte schon bei Conny gezetert, aber da traute er sich nicht so recht. Connys Erfolg machte ihm offenbar ein bisschen Angst, ich war da schon eher die Loserkumpanin: zehn Semester Germanistik, ein sehr guter Magister – und dann zurück in den erlernten Beruf, weil es für Germanisten nur einen Schwachsinnsjob auf tausend Bewerber gab. Gut, ich arbeitete vierzig Stunden in der Woche (im Handel wohl kaum anders möglich) und er nur sechzehn, wenn man die Nachhilfe nicht mitrechnete, aber er war ja auch so betont bedürfnislos. „Diese Trixi ist eine Schnepfe“, stellte Conny schließlich fest. „Was macht denn die andere – wie heißt sie gleich?“

„Sonja? Ist cool drauf und erzählt, dass ihr Freund sie heiraten will. Trixi war grün vor Neid!“

„Wieso? Ich denke, ihr Superlover will sie auch heiraten? Jetzt verstehe ich gar nichts mehr.“ Ich seufzte. „Erwartest du irgendwelche Logik, wenn´s ans Heiraten geht? Entweder hat Trixi den Kerl erfunden, oder es gibt ihn und sie hofft, dass sie ihn so weit kriegt, dass er sie heiratet, aber ich sehe noch nicht, dass er sie auf Knien um ihre Hand gebeten hat. Mit Geigenklang womöglich noch. Da ist viel Wunschdenken dabei, wenn du mich fragst.“

„Wie will sie ihn denn so weit kriegen? Schwanger werden?“

„Fände ich ein bisschen unfair“, ließ sich Hardy hinter seinen Halfzware-Wolken vernehmen, „der Typ möchte ja vielleicht auch gefragt werden, ob er Vater werden will.“

„Sag das nicht uns! Oder sehen wir so aus, als hätten wir so was nötig?“

„Außerdem wollen wir überhaupt nicht heiraten!“, betonte Conny.

„Jedenfalls nicht sofort und nicht um jeden Preis und nicht egal wen“, präzisierte ich. „Du schwächelst also auch schon“, spottete Conny und ich zeigte ihr ganz kurz den Mittelfinger. „Und wie will Trixi das hinkriegen?“

„Weiß ich doch nicht. Ich weiß bloß, dass ich jetzt eine gebackene Banane will. Und ein anderes Thema. Von Trixi hab ich für heute genug. Bedauert mich lieber, ihr schlaft morgen aus, und ich hab schon wieder Weihnachtsgeschäft. Wahrscheinlich schlimmer als heute!“

„Dann gönn dir die Banane“, antwortete Conny großmütig. „Morgen trainierst du sicher alles wieder ab.“

„So dick bin ich auch nicht“, ärgerte ich mich. „Oder?“

„Nein, nein...“ Connys Ton war wohl die Rache für den Mittelfinger?

„Wieso haben Frauen eigentlich so oft einen Diätwahn?“, fragte Hardy. „Ist das immer noch diese alte Vorstellung, dass nur schöne Frauen einen Versorger abkriegen? Er ist reich und sie ist schön? Arbeitsteilung?“

„Ich könnte ja jetzt sagen, weil Männer besser gucken als denken können“, fing Conny an und hob die Hand, als Hardy sich entrüsten wollte. „Ich könnte , hab ich gesagt. Ich tu´s aber nicht.“

„Hast du doch schon!“

„Perfekte Praeteritio“, stellte ich fest und bestellte die Banane – mit extra vielen Mandeln. „Wie früher in der Schule, Cicero... ich will ja gar nicht davon reden, dass Catilina ein Schwein ist – weißt du noch, Hardy?“

„War das nicht die Schulaufgabe, wo sie uns beim Spicken erwischt haben?“

„Ja!“, freute ich mich, „Mensch, war das eine Aufregung. Das war den Sechser eigentlich wert, und das Abi haben wir trotzdem gut hingekriegt.“

„Wenn man mal davon absieht, dass ich zwei Wochen Hausarrest gekriegt habe“, erinnerte sich Hardy. „Meine Eltern waren wirklich nicht die Tolerantesten. Sind sie heute noch nicht“, fügte er hinzu. „Nerven sie wieder mal?“, erkundigte ich mich mitfühlend. „Ja, klar. Wieso ich keinen ordentlichen Job habe, wieso ich nicht heirate, ob ich Gott behüte vielleicht irgendwie abartig - ? Sie würden es nie aussprechen, aber sie verdächtigen mich gewaltig. Und weil sie deshalb nicht vor den Nachbarn mit mir angeben können, sind sie sauer.“

„Wem sagst du das!“, stöhnte Conny. „Ich kann beruflich machen, was ich will, meine Mutter sagt immer nur: „Das ist ja alles ganz nett, aber willst du denn nicht endlich mal Kinder kriegen?“ Ihr wisst schon, die wahre Aufgabe einer Frau, das, was jede Idiotin kann. Deshalb ist es auch wurscht, wenn Frauen Idiotinnen sind, nehme ich an.“

Ich kicherte. „Hab ich ein Glück! Erstens sind meine Schwestern noch viel seltsamer als ich, und zweitens sind zwei Germanisten mit Schwerpunkt Frühaufklärung zwar in puncto Namensgebung schräg drauf, aber sie haben genug Moralische Wochenschriften gelesen, um zu wissen, dass die Frauenzimmerbildung wichtig ist, weil ungebildete Weiber die Kinder schlecht erziehen. Ist doch auch schon was.“

„Sie sabbern nicht nach Enkeln?“

Ich zuckte die Achseln. „Ich denke mal, wenn sie sich anschauen, wer diese Enkel dann erziehen würde, schlagen sie insgeheim drei Kreuze. Aber dass wir alle nach irgendwelchen Sächsischen Komödien benannt sind... Jungfer Dorchen, Jungfer Linchen, Jungfer Gretchen – schon abartig, was?“

„Wenn du einen Bruder hättest, hätten sie den dann Christian Fürchtegott genannt oder nur Johann Irgendwas?“, erkundigte sich Hardy interessiert.

Fürchtegott ?“, quiekte Conny, die vor der Gellertvorlesung zur lukrativeren Betriebswirtschaft geflüchtet war.

„Bei Fürchtegott hätte er für Elternmord mildernde Umstände gekriegt“, vermutete ich. „Johann Gottfried, mehr hätten sie sich wohl doch nicht getraut.“

„Bei Eberhard denke ich irgendwie immer an Bleistifte“, merkte Conny an und bestellte ein neues Pils. „Und Cornelia war Goethes hässliche Schwester“, schoss Hardy zurück, der schon beim vierten Bier war und nicht mehr so ganz deutlich artikulierte. „Herzlichen Dank“, war die Antwort. „Wie geht´s dir eigentlich mit den Mädels?“

Frauen heißt das, du unssoli- solidarisches Weibsstück“, korrigierte Hardy würdevoll. „Danke der Nachfrage.“

„Ja, und? Was ist jetzt?“ Mich interessierte das schon auch. „Na, nichts, wie immer. Die Richtige gibt´s nicht, glaube ich. Dann lieber gar keine.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Detailarbeit»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Detailarbeit» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Detailarbeit»

Обсуждение, отзывы о книге «Detailarbeit» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x