Elisa Scheer - Detailarbeit

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Lina ärgert sich, dass ihre Kollegin immerzu kichernde Andeutungen über ihren Superlover macht: Existiert der Kerl eigentlich überhaupt? Aber dann wird Trixi tot aufgefunden und die Suche nach dem rätselhaften Liebhaber geht richtig los. Lina kann es nicht lassen, sich in die Ermittlungen einzumischen, und gerät immer wieder mit dem schlecht gelaunten Kripobeamten Weiß aneinander. Mit der Suche nach Trixis Mörder, dem Weihnachtsgeschäft in der traditionsreichen Buchhandlung Gothing, dem niedlichen «stillen Kunden», ihren merkwürdigen Schwestern und dem Dauerkampf mit Weiß ist Lina hinreichend beschäftigt. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr begibt, merkt sie erst, als es beinahe zu spät ist…

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Ein Nachbar hat sie auf dem Dach getroffen und sie angemacht, sie wollte nicht (alt, hässlich, arm) und ist aus Versehen zu nahe an die Brüstung gekommen. Wie niedrig die war, wusste ich ja. Dann müsste aber der Nachbar den Sekt mitgebracht haben – bloß war es Trixis Glas, eindeutig.

Der Sekt auf dem Dach deutet schon auf eine romantische Szene hin, und die kann keiner künstlich arrangiert haben, nicht mit Trixis eigenem Glas. Na gut, der Hausmeister. Der hat einen Generalschlüssel. Bloß – wozu das Ganze? Es ist verwirrend, aber es legt doch keine falsche Spur, oder?

Ich seufzte und schob den Zettel beiseite. Das brachte mich doch auch nicht weiter! Ich konnte das Gekrakel Spengler nachher ja geben, aber es würde ihm garantiert nichts nützen. Und der doofe Weiß würde sowieso bloß die Nase rümpfen. Jetzt wusste ich, an wen mich Weiß erinnerte! An Bill Pullman in Während du schliefst , aber nur, wenn er Lucy misstraute und recht mies dreinschaute. Bill Pullman sah besser aus, klar, aber vielleicht nur, weil er ein freundlicheres Wesen hatte.

Und Spengler – an wen erinnerte der mich? Schwer zu sagen. Netter Kerl, auf jeden Fall. Nicht mein Typ, aber nett. Vor allem gefiel es mir, dass er nicht dauernd mit dieser Halten-Sie-sich-da-raus- Masche daherkam, sondern mich einbezog. Ich wusste zwar nicht viel, aber vielleicht doch ein bisschen was. Der blöde Weiß wollte mich immerzu ausschließen – oder was sollte sein ewiges „Aber Chef!“ sonst bedeuten?

Ich trank meinen Tee, fröstelte aber immer noch, obwohl die Heizung aufgedreht war. Ich würde doch nicht krank werden, weil ich gestern Abend so lange in der Kälte herumgestanden hatte? Während frisches Teewasser zu kochen begann, suchte ich etwas Putzzeug zusammen und stopfte es in eine Tüte – wie ich Trixi kannte, war ihr so einiges ausgegangen. Nach den hektischen letzten Wochen vielleicht auch kein Wunder!

Ich hatte den zweiten Tee kaum getrunken, als es klingelte. Misstrauisch nölte ich in die Sprechanlage, aber es war bloß ein Teenie mit Postwurfsendungen. Wieso klingelten die immer bei mir?

Kaum hatte ich mich wieder an den Tisch verzogen und starrte die Liste unlustig an, klingelte es erneut. Wieder krähte jemand „Werbung!“, und wieder drückte ich ärgerlich auf den Türöffner. Beim dritten Mal wurde ich sauer. „Könnt ihr eure blöden Werbezettel nicht gleich in die Altpapiertonne schmeißen? Wir lesen den Mist doch sowieso nicht!“

„Äh – was? Hier ist Weiß...“

Mist. Tatsächlich, schon halb vier.

„Tschuldigung“, krächzte ich und drückte auf den Türöffner. Spengler und Weiß kamen die Treppe herauf, Spengler eindeutig grinsend, Weiß ebenso eindeutig beleidigt.

„Tut mir Leid“, sagte ich und ließ sie herein, „aber das war schon das dritte Mal, und immer klingeln die bei mir, ich weiß gar nicht, wieso.“

„Kenne ich“, meinte Spengler, „Sie sollten mal meine Freundin hören, wenn sie in die Sprechanlage pöbelt!“

Weiß sah sich prüfend um. Wollte er gucken, ob ich besser geputzt hatte als Trixi? Hielt er uns alle für heiratswütige Schlampen? Erst einen Kerl vor den Altar schleifen und dann den Haushalt vernachlässigen? Was hatte der bloß für eine Frauenbild? Aber sich über mein Männerbild aufregen – dabei war es noch nicht mal meins! „Möchten Sie einen Tee?“, fragte ich.

Spengler nickte. Weiß lehnte ab. Ich zeigte Spengler meine Auswahl, er wünschte sich Jasmin mit Zitrone und ich drückte ihm meine blöde Liste in die Hand. „Wahrscheinlich alles Quatsch, aber das ist alles, was mir in der Zwischenzeit eingefallen ist. Das meiste wissen Sie eh schon. Setzen Sie sich doch! Sie auch, Herr Weiß.“ Weiß, der mein Bücherregal mit kritischer Miene studiert hatte, setzte sich aufs Sofa. „Sie lesen gerne Krimis, was?“

„Klar, wer nicht? Keine Sorge, ich glaube nicht, dass es in Wirklichkeit genauso zugeht.“

„Na, wenigstens etwas.“

Das Teewasser begann zu singen, und ich goss die beiden Becher auf. Durch die offene Küchentür sah ich, dass Weiß schon wieder herumwanderte. „Nächste links!“, rief ich ihm zu, weil ich glaubte, dass er das Badezimmer suchte. Als der Tee gezogen hatte und ich ihn ins Zimmer trug, stand die Badezimmertür aber offen und Weiß war immer noch verschwunden. Dann gab es ja nur noch eine Möglichkeit! „Keine Mordwaffe unter dem Bett?“, erkundigte ich mich freundlich, als er wieder ins Zimmer trat, und er hatte wenigstens den Anstand, rot zu werden. „N-nein.“

„Hätte ich Ihnen auch gleich sagen können, aber mir ist schon klar, dass Sie mir nichts glauben dürfen.“ Spengler grinste in seine Teetasse; ich reichte Weiß meine Putztüte. „Was soll ich damit?“

„Kontrollieren. Nicht, dass ich in Trixis Wohnung was einschleppe. Oder nachher etwas herausschmuggele. Sehen Sie? Zwei neue Lappen, etwas Spülmittel, Badreiniger und ein Staubtuch.“ Weiß nickte griesgrämig und ich nahm die Tüte wieder an mich; jetzt hatte ich ihn wohl genug geärgert.

„Ich hoffe, Sie finden es nicht verdächtig, dass ich Trixis Unordnung ein bisschen bändigen will?“, wandte ich mich an Spengler. „Wissen Sie, normalerweise sieht es bei ihr nicht ganz so furchtbar aus. Die Klamotten schon, sie wusste nie, was sie anziehen sollte – aber die Küche, das Bad, die Schmutzwäsche, das liegt bestimmt an der Hektik in der letzten Zeit. Nicht, dass Sie denken, Sie sei immer so schlampig gewesen. Bloß ein bisschen unordentlich.“

„Schon klar“, meinte Spengler, und Weiß schnaufte viel sagend. Ich warf ihm einen zornigen Blick zu, den er ausdruckslos quittierte. Einen so starren Blick kriegten wohl auch bloß Leute mit schokoladenbraunen Augen hin!

„Hauptsache, Sie vernichten keine Spuren“, blaffte er dann.

„Ich denke, wenn wir kommen, ist die Spurensicherung fertig?“, fragte ich erstaunt, und er schnaufte wieder. „Was wollen Sie denn überhaupt machen?“

„Gar nicht so viel. Abspülen, ein bisschen das Bad putzen, die Klamotten in den Wäschekorb werfen. Nur, was Sie mir erlauben. Und Ihnen helfen, wenn ich kann.“ Er brummte etwas Unverständliches und ich verzichtete lieber darauf, nachzufragen. Blöder Kerl. „Ihnen wäre es wohl lieber, wenn ich mich raushalten würde?“, erkundigte ich mich stattdessen.

„Daniel, wenn Sie erstmal so lange im Geschäft sind wie ich, werden Sie wissen, dass man die Mitarbeit der Beteiligten nutzen muss“, merkte Spengler mit sanfter Stimme an. „Ich weiß schon, wann es zu weit geht und juristisch zweifelhaft wird, dazu brauche ich keinen Anwalt.“ Weiß warf ihm einen beleidigten Blick zu und schwieg. „Brechen wir auf“, schlug Spengler vor.

Trixis Wohnung war nicht mehr versiegelt. „Ah, gut, sie sind durch“, folgerte Spengler und entfernte die Reste des durchtrennten Siegels.

Die Wohnung sah noch genauso aus wie gestern, nur graues Fingerabdruckpulver war an einigen Stellen zu sehen und mitten im Flur lag eine kleine Plastiktüte, die gestern nicht da gewesen war. Wohl so ein Beweismittelding. Spengler hob es mit missbilligenden Geräuschen auf und steckte es ein.

„Wir fangen bei der Küche an, dann können Sie abspülen“, schlug er vor.

Die beiden durchsuchten rasch alle Schränke und schichteten die schmutzigen Teller um, aber auf jedem waren andere Reste zu finden – kein Dinner à deux. „Trixi konnte nicht kochen“, erklärte ich, „die Reste dürften von lauter Fertiggerichten stammen. Sie hat mal gesagt, wenn sie verheiratet ist, will sie ein Au pair haben, das kocht.“

„Was wollte sie zu einer Ehe eigentlich beitragen?“, brummte Weiß. „Arbeiten wollte sie dann ja wohl nicht mehr, aber den Haushalt auch nicht machen, oder?“

„Sich um die Kinder kümmern, denke ich. Und repräsentieren, organisieren, dekorieren. Wie sie sich eben das Leben der Dame des Hauses vorstellte. Mit dem richtigen Mann hätte das bestimmt auch geklappt. Jedenfalls glaube ich nicht, dass sie einen Mann zum Essen hierher eingeladen hätte. Das hätte wohl eher abschreckend gewirkt.“ Spengler nickte, Weiß sah sich ungläubig um. „Dekorieren? Da schaut es ja bei Ihnen noch besser aus!“

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