Elisa Scheer - Detailarbeit

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Lina ärgert sich, dass ihre Kollegin immerzu kichernde Andeutungen über ihren Superlover macht: Existiert der Kerl eigentlich überhaupt? Aber dann wird Trixi tot aufgefunden und die Suche nach dem rätselhaften Liebhaber geht richtig los. Lina kann es nicht lassen, sich in die Ermittlungen einzumischen, und gerät immer wieder mit dem schlecht gelaunten Kripobeamten Weiß aneinander. Mit der Suche nach Trixis Mörder, dem Weihnachtsgeschäft in der traditionsreichen Buchhandlung Gothing, dem niedlichen «stillen Kunden», ihren merkwürdigen Schwestern und dem Dauerkampf mit Weiß ist Lina hinreichend beschäftigt. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr begibt, merkt sie erst, als es beinahe zu spät ist…

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„Ach ja, dieser Liebhaber. Sagen Sie mir seinen Namen?“

„Gerne – wenn ich ihn wüsste! Trixi hat um ihn ein solches Geheimnis gemacht, dass ich manchmal schon geglaubt habe, sie hätte ihn einfach erfunden, um nicht als solo dazustehen. Okay, das ist gemein, aber ich weiß von diesem Typen wirklich nur, dass er ganz, ganz toll ist und ganz, ganz toll aussieht und sein Monogramm auf dem Nummernschild spazieren fährt.“

„Spießig“, fand Spengler. „Wie das Monogramm heißt, wissen sie aber nicht zufällig?“

„Sorry.“ Ich zuckte die Schultern und fröstelte wieder. Spengler rief einen von den Sanitätern her und ließ mir eine Aludecke umlegen, unter der mir sofort wärmer wurde. Ob ich einen Schock hatte? Unsinn, wahrscheinlich hätte ich bloß einen Mantel mitnehmen sollen.

„Warum haben Sie eigentlich keinen Mantel an?“, fragte Spengler in diesem Moment, und ich zuckte zusammen. Konnte er Gedanken lesen?

„Ich dachte, für die paar Meter zu Trixis Klingel – und in den Discos sind die Garderoben immer schweineteuer, man muss ewig warten und dann reißen sie einem bloß die Aufhänger ab. Außerdem sieht man im Mantel immer so uncool aus, und auf das klassische Dukommsthiernetrein hatte ich keine Lust.“

Spengler schien zu grinsen. „Von dem gleichen Kerl wie Wasguckstdu ?“

„Ja, ich glaube. Haben Sie was dagegen, wenn ich rauche?“

„Aber nein. Möchten Sie eine von mir?“

„Danke, ich hab selber.“ Er gab erst mir, dann sich selbst Feuer, und wir rauchten friedlich. „Ich verstehe das alles nicht“, sagte ich dann. „Trixi hatte echt keinen Grund. Heute Nachmittag war sie richtig gut drauf, aber das war sie in letzter Zeit immer. Und so – ich glaube es einfach nicht.“

„Was glauben Sie nicht? Dass sie es selbst getan hat?“

„Genau. Trixi ist – war – ziemlich eitel. Naja, auf ihr Aussehen bedacht. Und nicht furchtbar hart im Nehmen. Ihr wäre doch klar gewesen, dass das scheußlich wehtun würde und sie keine Kontrolle darüber hätte, wie sie hinterher aussähe. Nein, so hätte sie das nie gemacht.“

„Wie dann?“ Nett, dass er mich einfach reden ließ.

„Ich weiß es auch nicht. Vielleicht ihr schönstes Kleid, frisch geduscht und geschminkt, dekorativ auf dem Bett drapiert und dann Schlaftabletten... ich weiß, das klingt gehässig, aber ich meine es nicht so – nur, dafür war sie einfach nicht der Typ.“

„Vielleicht hatte sie keine Schlaftabletten. So leicht kommt man da auch nicht ran, wissen Sie?“

„Ja, gut – aber es gäbe doch noch andere Methoden. Notfalls in der Badewanne und die Pulsadern... das soll doch schmerzlos sein, oder? Wir haben in der Schule den Tod des Seneca gelesen.“

„Naja, schmerzlos... Nicht so arg wie das hier, da haben Sie wohl Recht.“

Er sah auf, weil sein Assistent angetrabt kam, mit einer Plastiktüte in der erhobenen Hand. „Chef, das haben wir auf dem Dach gefunden. War sogar noch was drin, und nicht mal abgestanden.“

Die Tüte enthielt ein Sektglas mit violettem Stiel.

„Das ist eins von Trixis Gläsern“, sagte ich. „Auf dem Dach? Nur eins?“

Der Assistent ignorierte mich, sein Chef aber nicht. „Warum nur eins ?“

„Naja“, zögerte ich, „nachts auf dem Dach... Sternenhimmel, Blick auf die Stadt, Sekt – das klingt mir irgendwie mehr nach Zweisamkeit. Vielleicht hat ihr geheimnisvoller Lover auf einen Sprung vorbeigeschaut. Aber wenn da nur ein Glas war... Ich kann mir bloß nicht vorstellen, dass sie alleine mit einem Glas Sekt nach oben fährt, um sich für die Disco einzustimmen. Dann hätte sie den Sekt beim Aufbrezeln getrunken.“ Spengler stand auf. „Wir gehen in ihre Wohnung, vielleicht erfahren wir da noch mehr. Los, Daniel! Frau Conradi, kommen Sie bitte mit?“

„Gerne“, sagte ich, erhob mich etwas ungelenk und hielt die Aludecke einen Moment lang ratlos in der Hand, bevor ich sie diesem Daniel in die Hand drückte und einen kurzen giftigen Blick aus dunkelbraunen Augen erhaschte.

„Ich habe Ihren Namen vorhin nicht richtig verstanden“, murmelte ich und sah ihn voll an.

„Weiß“, brummte er und knüllte die Decke in der Hand zusammen. Er sah wirklich wütend aus. Warum eigentlich? Bloß wegen der Decke?

„Nur der Ordnung halber“, fragte er, „wo waren Sie eigentlich, bevor Sie uns angerufen haben?“

Ich sah ihn erstaunt an. „Auf dem Weg hierher natürlich. Da drüben steht mein Auto, der schwarze Seicento.“

„Wie lange dauert die Fahrt?“

„Eine Viertelstunde etwa, die Straßen waren ziemlich leer. Und davor – das wollen Sie doch wissen? – war ich zu Hause. Alleine. Erst habe ich gelesen, dann habe ich mich aufgetakelt.“

„Nicht zu übersehen“, brummte er. Blöder Hund, er kam bestimmt in keine Disco rein, nicht in dieser hässlichen Jacke mit den tausend Taschen und nicht in den verbeulten Jeans. Und rasieren hätte er sich auch mal wieder können. Diese Dunkelhaarigen mussten eben nachmittags noch mal ran, wenn sie ordentlich aussehen wollten. Das sollte ihm mal jemand sagen. Aber nicht ich, von mir aus konnte er gerne den Verbrecherschreck geben.

„Was ist jetzt, Daniel?“, rief Spengler, und wir setzten uns in Bewegung.

Spengler sah eindeutig besser aus, gepflegter, zivilisierter. Er hatte auch die besseren Manieren und nicht eine Art, die einen sofort dazu brachte, pampig zu werden. Vielleicht spielten die beiden auch guter Cop - böser Cop. Oder machten sie das nur im Film? Wahrscheinlich. „Haben Sie den Wohnungsschlüssel?“, fragte ich, als wir vor dem stahlverkleideten Lift standen.

Spengler klopfte auf Trixis Täschchen, das er unter den Arm geklemmt hatte.

Bewundernswert – ein Mann, der erhaben über die Lächerlichkeit war, mit einem schwarzen paillettenbesetzten Täschchen herumzulaufen. Dieser Weiß hätte bestimmt herumgeknurrt und finster geschaut, damit ja keiner grinste. Spengler grinste selbst, aber nur kurz, dann öffneten sich die Lifttüren und wir stiegen ein.

Verbissenes Schweigen bis zum zehnten Stock. Ich war mir sicher, dass das Verbissene von diesem Weiß ausging. Was hatte er eigentlich gegen mich? Hielt er mich für verdächtig? War ich ihm zu stark geschminkt? Himmel, der sollte mich mal tagsüber sehen! Oder war er immer noch wegen der Decke sauer? Aber er hatte mich doch vorher schon nach Kräften ignoriert? Wahrscheinlich mochte er einfach keine Frauen.

Was ging´s mich an!

Die Lifttüren öffneten sich mit dem üblichen Surren, und ich ging voraus den Gang entlang. Vor Trixis Tür blieb ich stehen, Spengler fischte einen Schlüsselbund mit einem roten Plexiglasherz als Anhänger aus der Tasche und schloss auf. Weiß zog seine Waffe, entsicherte sie, hielt sie nach oben und stieß die Tür auf. Er benahm sich so kinomäßig, dass mir ein leises Prusten entfuhr, das ich schnell in ein Hüsteln verwandelte, aber nicht schnell genug – er warf mir einen beleidigten Blick zu und sprang in den kleinen Flur, wo er beinahe über mehrere Jacken und Taschen gefallen wäre. Er sah rasch ins Wohnzimmer und in die Schlafnische und kam zurück. „Niemand da. Aber die Wohnung scheint durchsucht worden zu sein.“

Das widersprach aber der Selbstmordtheorie, dachte ich mir und wunderte mich über mich selbst. Müsste ich nicht weinen und völlig wirr im Kopf sein vor Trauer? Immerhin war Trixi doch eine nette Kollegin und durchaus so etwas wie eine Freundin gewesen, und nun war sie tot. Stattdessen stand ich hier, sah mich kühl um und dachte so logisch wie schon lange nicht mehr. Kalt wie eine Hundeschnauze. Hatte Maggie doch Recht und ich war ein unsensibles Stück? „Darf ich mich mal umsehen?“, fragte ich.

Spengler nickte. „Aber nichts anfassen!“

Weiß sah ihn entrüstet an. „Aber Chef, sie ist doch -“

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