Elisa Scheer - Detailarbeit

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Lina ärgert sich, dass ihre Kollegin immerzu kichernde Andeutungen über ihren Superlover macht: Existiert der Kerl eigentlich überhaupt? Aber dann wird Trixi tot aufgefunden und die Suche nach dem rätselhaften Liebhaber geht richtig los. Lina kann es nicht lassen, sich in die Ermittlungen einzumischen, und gerät immer wieder mit dem schlecht gelaunten Kripobeamten Weiß aneinander. Mit der Suche nach Trixis Mörder, dem Weihnachtsgeschäft in der traditionsreichen Buchhandlung Gothing, dem niedlichen «stillen Kunden», ihren merkwürdigen Schwestern und dem Dauerkampf mit Weiß ist Lina hinreichend beschäftigt. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr begibt, merkt sie erst, als es beinahe zu spät ist…

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„Ja, natürlich. Ich glaube, das wäre Trixi wichtig gewesen. Dass sie auch jetzt noch gut dasteht, meine ich. Ich schmeiße auch bestimmt nichts weg, ohne Sie zu fragen.“

„Versteht sich. Aber so weit wird es wohl erst heute Nachmittag sein. Wissen Sie etwas über die Nachbarn?“

„Nein. Ich glaube aber nicht, dass Trixi die gut kannte. Wenn irgendein Schnuckelhase darunter gewesen wäre, hätte sie sicher davon erzählt, wenigstens Andeutungen gemacht. Ich glaube, sie fand sie uninteressant.“

„Schnuckelhase?“, fragte Weiß.

„Sie wissen schon. Jagdbares Wild eben.“

„Sie haben vielleicht ein Männerbild!“

„Ich habe gar kein Männerbild“, wehrte ich ab, „ich versuche nur, Trixi zu zitieren. Und sie war eben auf der Pirsch.“

„Also“, fasste Spengler zusammen, „keine Konflikte im Beruf, wenig Informationen über die Eltern und die Nachbarn, gar keine über den Liebhaber, wenn man von diesem Autokennzeichen absieht. Tolle Ausbeute.“

„Tut mir wirklich Leid“, beteuerte ich, „aber fragen Sie doch mal Ferdi und Sonja, vielleicht hat sie denen andere Andeutungen gemacht.“

„Keine Sorge, das machen wir auch. Gut, dann wären wir vorerst fertig. Wenn wir Sie so gegen vier abholen, ist Ihnen das Recht?“

„Ja, kein Problem. Vielleicht hat sie ja Tagebuch geführt, wer weiß. Oder ihr Terminplaner verrät Ihnen etwas.“

„In ihrer Handtasche war der aber nicht!“

„Nein, natürlich nicht, dafür ist er zu groß. Für Telefonnummern von süßen Männern hatte sie nur einen ganz kleinen silbernen Stift und einen ebenso winzigen Block dabei, aber sie hat – hatte – einen Filofax , da bin ich ganz sicher.“

Spengler notierte sich das. „Vielleicht können wir damit ja was anfangen, wenn wir ihn finden. Was ist mit ihrem Handy?“

„Das ist ihr letzte Woche kaputtgegangen. Sie wollte auf der Straße eine Nummer aufrufen, es ist ihr runtergefallen und dann ist ein Laster gekommen… Totalschaden. Sie hat die Scherben mit dem Fuß in den nächsten Gully gefegt.“

Spengler brummte, Weiß brummte. Spengler seufzte: „Gut, dann sind wir vorerst fertig. Ich verlasse mich darauf, dass Sie uns helfen, wenn wir nachher in der Wohnung sind.“

Ich stand auf. „Mach ich, keine Frage. Ich möchte doch auch wissen, was da wirklich passiert ist.“

„Aber Chef -“, fing Weiß wieder an, wurde aber mit einem Stirnrunzeln zum Schweigen gebracht. Ich verbiss mir ein triumphierendes Grinsen und verabschiedete mich sittsam. Zu Hause frühstückte ich erst einmal und ging dann daran, meine Wohnung weiter auf Vordermann zu bringen, sonst wirkte ich ja später als Putzkraft wohl kaum sehr glaubwürdig.

Verflixt, wer konnte Trixi vom Dach geschubst haben? Sie hatte doch keinem was getan! Es konnte höchstens der geheimnisvolle Liebhaber gewesen sein - aber warum? Wollte er sie abservieren und sie wehrte sich dagegen? War er verheiratet? Prominent? Sonst jemand, der es sich nicht leisten konnte, mit ihr in Verbindung gebracht zu werden? Wer sollte das denn schon sein, dachte ich ärgerlich, bezog mein Bett frisch, saugte noch einmal und dieses Mal gründlich Staub, polierte alles Holz mit Politur, bügelte, was ich gestern gewaschen hatte, räumte es weg, wusch eine dritte Ladung, arrangierte den Krempel im Flur etwas gefälliger (das bedeutete, dass ich das meiste einfach in die Flurkommode stopfte und die Türen schnell zuknallte, bevor das Zeug wieder herausquoll), trug den Müll nach unten, den ich auf dem Weg zur Polizei vergessen hatte, hängte die Wäsche auf, schüttelte die Sofakissen auf, kochte mir einen Tee (Blutorange, besonders lecker), warf eine völlig tote Topfpflanze weg und goss die andere, die noch schwache Überlebenschancen zu haben schien, wechselte die Patrone am Duftstecker aus und sah mich dann billigend um. Ja, so musste die Wohnung einer Frau aussehen, die in der Wohnung eines Mordopfers putzen wollte, damit dieses Mordopfer sich nicht noch postum vor den Eltern schämen musste.

Ziemlich blöd, eigentlich – und machte mich das nicht verdächtig? Als ob ich Spuren beseitigen wollte? Aber warum hätte ich Trixi denn was antun sollen? Sie hatte mir nie einen Kerl ausgespannt, schon deshalb nicht, weil die Kerle, die ich so zu haben pflegte, nicht ihr Geschmack waren, ihnen fehlte der Duft des Erfolges. Warum ich dauernd an solche Versager geriet, wusste ich auch nicht. Wenn ich da bloß an den legendären Markus dachte, den hätte ich Trixi mit Freuden angedreht, aber sie wollte ihn auch nicht. Markus, so jung und spontan – jemand, der auf dem Weg zu einer Verabredung jemanden traf, der gerade nach Rom fahren wollte, und sich spontan entschloss, mitzufahren. Die ursprüngliche Verabredung (zum Beispiel mit mir) dann abzusagen, wäre natürlich spießig und unspontan gewesen.

Manchmal sollte ich sogar bei solchen Aktionen mitmachen: „Komm, wir fahren nach Berlin, da gibt´s heute Abend eine Aktion in den Hackeschen Höfen. Wann? Na jetzt, wir können bei Theo mitfahren, in der Ente. Was heißt, du musst arbeiten? Himmel, bist du spießig!“ Ich grinste bei der Erinnerung – armer Theo! Auf einem Rastplatz im Sächsischen war Markus ausgestiegen, um aufs Klo zu gehen, und hatte dabei Leute getroffen, die zu einer Demo nach Hamburg wollten. Das war natürlich noch besser. Wie lange hatte Theo gewartet, bis er gemerkt hatte, dass Markus längst über alle Berge war? Drei Stunden? Vier?

Wenn man ihn ignorierte und keine Verabredungen mit ihm traf, konnte man es mit Markus aushalten, aber wozu dann eigentlich? Als er eines Tages im Bett mittendrin die geniale Idee hatte, sich einen Riesensetzkasten für seine Reiseandenken zu bauen, sich unvermittelt aus mir zurückzog, aufstand, sich anzog und in den Baumarkt fuhr, hatte ich die Nase voll. Als er wiederkam, hatte ich seinen Krempel schon vor die Tür gestellt und reagierte nicht auf sein Klingeln. Dass ich es mir anders überlegt hatte, konnte er nun absolut nicht verstehen.

Ich war eben zu spießig für ihn gewesen. Und dass ich es fast drei Jahre mit ihm ausgehalten hatte, zeigte wahrscheinlich nur, wie unspontan ich war.

Tim, der mit einem Ponyhof, einem Kurierdienst und seiner Zwischenprüfung gescheitert war und dann mir an allem die Schuld gab – ich hatte ihn nicht genügend unterstützt – war auch so ein Fall gewesen... Ach, was hatte ich davon, wenn ich über doofe Kerle nachdachte! Lieber sollte ich überlegen, ob mir zu Trixi noch was einfiel! Und meine Weihnachtsgeschenke einpacken. Das konnte ich gleich machen, vielleicht kamen mir dabei noch Ideen.

Ich wickelte die Bücher und den Kosmetikkram in weißes Papier mit bunten Sternchen (auch von Gothing) und band blaue Schleifen darum, dann stellte ich alles ins Regal und überlegte weiter. Nein, über den Liebhaber hatte sie weiter nichts gesagt, da half auch die Liste nicht, auf die ich starrte:

Hat sein Monogramm auf dem Kennzeichen; damit wussten wir nur, dass sein Monogramm nicht NS oder so war, denn das war immer noch verboten.

Hat ein tolles Auto – gewaltige Bandbreite, Trixis Männer hatten immer tolle Autos.

Ist reich - reicher als Trixi oder wirklich reich?

Wollte sie heiraten – oder war das so ein Tagtraum von ihr?

Hat er auf dem Dach mit ihr Schluss gemacht, während sie einen Antrag erwartet hat? Ist sie deshalb gesprungen, ohne lange zu überlegen? Es wird ihm noch Leid tun, wenn ich da unten liege? Unglaubhaft. War es ein Unfall? Ein Streit und sie ist einen Schritt zu weit zurückgetreten? Er hat den Kopf verloren, Flasche und Glas eingesackt und hat sich davon gemacht? Hat jemand ein Auto gesehen?

Hat überhaupt jemand gesehen, wie sie gefallen ist? Exakter Zeitpunkt? Fremder Mann? Fremde Frau?

Vielleicht ist der Traumtyp doch verheiratet und seine Frau hat Trixi besucht, es gab Streit... Quatsch, wieso auf dem Dach? Und wieso Sekt? Die beiden hatten ja wohl kaum was zu feiern!

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