Manfred Rehor - Pentray

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Fünfter Band der Ringlande-Serie: Mit Aron von Reichenstein erreichen die ersten ringländischen Aussiedler ihre neue Heimat. Ein halber Kontinent steht ihnen zur Besiedlung zur Verfügung, menschenleer und voller Gefahren. Ruinen, viele Jahrhunderte alt, zeugen von der Macht ihrer Vorfahren, die einst hier lebten. – In den Ringlanden festigen die Kurrether in diesen Jahren ihre Herrschaft. Sie überziehen das Land mit einem Netz von Spitzeln und Kontrolleuren, mit denen sie die Bevölkerung unterdrücken. Wer sich verweigert, wird enteignet oder ermordet. Kaum jemand wagt den Widerstand.
Nur von einem Mann erhoffen sich die Ringländer noch Hilfe: Fürst Borran! Doch der ist verschwunden. Aron wird von der ostraianischen Regierung beauftragt, nach dem Fürsten zu suchen. Man gibt ihm eine magisch versiegelte Nachricht mit, die helfen könnte, das Schicksal der Ringlande doch noch zu wenden.

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Eigentlich erzählte ich ihnen im Laufe der Zeit alles, was ich wusste.

Einige Tage nach der Versenkung des kurrethischen Viermasters wurde ich doch noch in ein Geheimnis meiner Gastgeber eingeweiht. Ich erfuhr etwas, das sie gerne für sich behalten hätten. Kaum war die Sonne über dem Horizont aufgegangen, stand ich gähnend an der Reling und überlegte, wie ich diesen Tag herum bringen konnte. Da schreckten mich aufgeregte Rufe aus dem Mastkorb auf. Sie klangen nicht warnend, sondern erfreut. Trotzdem sorgten sie dafür, dass in kürzester Zeit alle Besatzungsmitglieder an Deck waren. Auch diejenigen, die eigentlich schlafen sollten, weil sie Nachtwache gehabt hatten.

Niemand sagte mir, was los war. Alle sahen angestrengt nach Süden, wie Kinder, die als erste etwas entdecken wollten. Nur der Kapitän runzelte die Stirn, besonders, wenn er mich ansah.

Erneut kam ein Ruf von oben und Bellard Marong kam zu mir - begleitet von zwei kräftigen Matrosen.

„Sie müssen in Ihre Kabine, Herr von Reichenstein!“, sagte er. „Das ist ein Befehl. Sie werden sie erst wieder verlassen, wenn ich es Ihnen erlaube.“

Ich protestierte, aber die beiden Matrosen nahmen mich zwischen sich und eskortierten mich unter Deck. Als ich stehen bleiben wollte, packten sie mich an den Ellenbogen und machten klar, dass sie es ernst meinten.

Wir waren zu diesem Zeitpunkt etwa zweihundert Meilen von unserem Ziel an der Küste entfernt, hatte ich am Abend zuvor gehört. Ich war also noch eine ganze Weile auf den guten Willen meiner Gastgeber angewiesen, deshalb wehrte ich mich nicht. Stattdessen versuchte ich, in den letzten Momenten oben an Deck mitzubekommen, was so wichtig war, dass ich es nicht wissen durfte.

Das Einzige, was ich sah, war ein dunkler Streifen im Süden. Das konnte eine Küste sein, oder aber ein auf dem Meer treibender Algenteppich. So etwas war uns schon früher begegnet und die Fregatte war ausgewichen, um nicht in dem dicken Algengeflecht steckenzubleiben.

Nun also diese Vorfreude auf etwas mir Unbekanntes. Als ich in der Kabine war, drehte das Schiff bereits bei. Die Segel wurden gerefft. Leider zeigte das Bullauge über meinem Bett nun nach Norden, weshalb ich nicht sehen konnte, was auf der anderen Seite geschah. Dann gab es einen Ruck, der durch das Schiff ging, als sei es gegen etwas Festes gestoßen. Freudige Rufe hallten über das Deck.

Ich wagte es, die Tür zu meiner Kabine zu öffnen, aber draußen stand einer der Matrosen und sah mich grimmig an.

„Ich habe Durst“, behauptete ich.

„Später bekommen Sie etwas“, entgegnete er und drückte die Tür zu.

Also blieb mir nichts Anderes übrig, als auf meinem Bett zu liegen und auf die verschiedenen Geräusche zu lauschen, die immer wieder hereindrangen. Und die waren seltsam genug. Das gewohnte Knarzen des Holzes in diesem großen Schiff hatte aufgehört, so als liege es fest vertäut in einem Hafen. Es waren weniger Menschen an Deck unterwegs als sonst, und es wurden keine Befehle mehr gebrüllt. Das Schwanken, das normal war für eine Fahrt auf dem Meer, legte sich. Was mir anfangs sogar unangenehm war. Ich fühlte mich schwindelig, aber das kannte ich von früheren Reisen.

Abends ging die Tür auf und ein Matrose brachte Wasser und Essen. Außerdem nahm er den Nachttopf mit, der die einzige Möglichkeit war, mich zu erleichtern, ohne die Kabine zu verlassen.

Bei dieser Gelegenheit sah ich, dass nun sogar zwei Wachen vor meiner Tür standen, und die blieben während der Nacht dort. Man meinte es also ernst damit, mich von allem fernzuhalten, was draußen vor sich ging. Ich schlief gut und hoffte darauf, bald wieder herauszukommen aus der engen Kabine.

Am Abend des folgenden Tages bekam ich jedoch erneut nur etwas zu Essen und zu Trinken mit dem Hinweis, es könne noch eine ganze Weile so weitergehen. Da ließ ich es mir nicht länger gefallen.

Ich nahm den Wasserkrug, schleuderte ihn zu Boden, wo er zerbrach, und ich warf den Teller mit Braten gegen die Wand. Dabei brüllte ich Flüche, von denen ich einige erst an Bord der Fregatte von den Matrosen gelernt hatte.

Das beeindruckte zunächst niemanden. Meine Wachen schlossen die Tür und man brachte mir nicht einmal Ersatz für das Essen und Trinken. Stattdessen ließ man mir die ganze Nacht Zeit, darüber nachzudenken, dass ich auf die Besatzung des Schiffes angewiesen war und mit Wutausbrüchen gar nichts erreichen würde.

Am folgenden Morgen allerdings kam Bellard Marong persönlich. Er sah sich den Schmutzfleck an der Wand an, der von Braten und Soße geblieben war, die Reste auf dem Boden, die ich in eine Ecke geschoben hatte, und dann mich.

„Das machen Sie selbst im Laufe des Tages weg!“, sagte er. „Nichts Essbares darf auf diesem Schiff einfach so herumliegen. Das lockt Ungeziefer an. Verstanden?“

„Jawohl!“, antwortete ich in einem Tonfall, wie ihn seine Offiziere hören ließen, wenn sie einen seiner unangenehmeren Befehle entgegennahmen. Er hatte natürlich Recht, und ich hatte mich benommen wie ein kleines Kind. Aber immerhin schien es das gewesen zu sein, was ihn hierher gebracht hatte, und das war ein Erfolg. Deshalb fügte ich nach einer kurzen Pause hinzu: „Ich will an Deck. Wenn ich in der Kabine eingesperrt bleibe, drehe ich durch. Falls ich ein Verbrechen begangen habe, für das Sie mich hier festsetzen - das steht Ihnen zu als Kapitän des Schiffes. Aber zumindest sollten Sie mir sagen, was mir zur Last gelegt wird.“

Auffordernd sah ich ihn an, und er schien zu schwanken zwischen einer Antwort und dem Impuls, einfach zu gehen und die Tür hinter sich zu schließen.

Doch dann überwand er sich, und nickte langsam. „Sie müssen ein vertrauenswürdiger Mensch sein, nach allem, was man mir über Sie berichtet hat. Ein wenig zu redselig für meinen Geschmack, aber vertrauenswürdig. Nun gut, kommen Sie mit. Alles, was Sie sehen und erleben, unterliegt der strengsten Geheimhaltung, verstanden? Falls Sie es ausplaudern, werden wir Ihnen den Mund verschließen.“

Ich ging hinter ihm her an Deck und sah mich um. Es war heller Morgen und die Fregatte lag am Rand einer flachen Insel. Der erste Eindruck war der einer Sandbank, auf der sich eine Schicht Tang ausbreitete. Es gab keine normalen Pflanzen wie Gras, Büsche, Bäume. Insofern sah die Insel unwirtlich aus, nicht wie ein Ort, über den man sich freute. Einige Besatzungsmitglieder waren unterwegs, offenbar, um die Insel zu erkunden.

Warum war das etwas Besonderes? Vielleicht, weil diese Sandbank sich hier mitten im Ozean befand, wo eigentlich nichts sein konnte. Ein Naturphänomen, das die Eintönigkeit der langen Fahrt unterbrach. Das jedenfalls dachte ich, während ich mir die Sache von oben ansah.

Kapitän Marong stand neben mir und wartete auf meine Reaktion, also sagte ich: „Es tut der Besatzung gut, sich mal wieder die Füße zu vertreten. Darf ich auch hinunter? So eine Insel ist eine schöne Abwechslung.“

„Insel? Das ist ein Megatraphon! Fast eine Meile lang und eine halbe breit.“

„Aha!“, machte ich, als interessiere mich das nicht sonderlich.

„Es gibt größere“, ergänzte er fast entschuldigend. „Aber selten in diesen Gewässern. Ein Glücksfall, den wir ausnutzen werden. Ich habe zunächst vier Tage dafür angesetzt, und so lange möchte ich Sie nicht in der Kabine festhalten. Wie Sie schon sagten, Sie haben kein Verbrechen begangen und wir vom Seevolk wissen, was Freiheit bedeutet.“

„Ich bedanke mich“, sagte ich und wartete auf weitere Erklärungen. Als die nicht kamen, zeigte ich auf die Matrosen, die über die weite, glitschige Fläche gingen. „Suchen die nach etwas?“

„Ja. Noch wissen wir nicht, ob wir ihn bereits kennen.“

„Wen?“, fragte ich begriffsstutzig.

„Den Megatraphon. Da wir ihn hier nicht erwartet haben, müssen wir zunächst möglichst viel über ihn herausfinden.“

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