Abbas Maroufi - Symphonie der Toten
Здесь есть возможность читать онлайн «Abbas Maroufi - Symphonie der Toten» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Symphonie der Toten
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Symphonie der Toten: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Symphonie der Toten»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
"Urhan? Welcher Urhan?", fragte der Alter
"Der Bruder von Ssoudji"
Der Alte warf ihm einen prüfenden Blick zu.
"Der Brudermörder?"
Symphonie der Toten — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Symphonie der Toten», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
„Stimmt etwa nicht, was ich sage, Herr Bruder?“, fragte er.
„Du bist frei!“, antwortete ich lachend. „Sag, was du willst!“
Er kam ins Kontor. Steckte sich eine Handvoll Melonenkerne in die Tasche und setzte sich auf einen vollen Sack.
„Herr Bruder“, meinte er, „gib mir Geld, ich möchte ins Badehaus gehen.“
Ich stand vor der Tür und wies einen der Gehilfen an, ihm einen Zwei-Tuman-Schein zu geben.
„Herr Bruder“, hat Aidin, „sag ihm, er soll mir mehr geben! Ich möchte auch noch Tee trinken.“
„Tee gibt’s hier!“
Doch er entgegnete: „Tee schmeckt nur im Teehaus am Salzsee.“ Und er stellte sich neben mich.
Er wirkte recht müde und seine Stimme klang klagend, als er sagte: „Bruder, es ist Zeit, das Bündel zu schnüren und Abschied zu nehmen. Die Schlechtigkeit der Welt hat jedes Maß überschritten.“
„Wohin soll’s denn in Gottes Namen gehen?“, fragte ich.
„Nach Ssabol* oder auch nach Kabul.“
„Mach das! Das ist eine gute Idee. Und vergiss nicht, mir ein Reisepräsent mitzubringen!“
Wie sollte ich denn ahnen, dass er weggehen und nicht wiederkommen würde?
Als wir damals aus Villadarreh zurückgekommen waren, wurde ihm übel.
„Steck den Finger in den Hals!“, sagte Mutter. „Vielleicht kannst du dich dann erleichtern.“ Und er steckte sich den Mittelfinger in den Schlund, konnte aber nicht erbrechen.
„Was habt ihr denn gegessen?“, fragte mich Mutter.
„Kebab und Buttermilch und Joghurt, was man halt so isst.“
„Aber dir fehlt doch nichts?“
„Nein“, antwortete ich.
„Warum geht’s dann Aidin so schlecht?“
„Weiß ich nicht!“
„Bring ihn zum Arzt!“
Es ging ihm wirklich sehr schlecht, schlechter als einem, der eine Lebensmittelvergiftung hat. Ich brachte ihn zu Doktor Naidanoff. Wir setzten uns ins Wartezimmer.
„In meinem Kopf dröhnt es wie im Basar der Kupferschmiede“, sagte er.
Von oben kam der Geruch nach geröstetem Knoblauch. „Jetzt lass uns erst mal an die Reihe kommen!“, meinte ich.
„Mir ist, als ob etwas in meinem Bauch herumrumpelt.“
„Du musst dich ein paar Tage ausruhen!“
Ohne irgendeinen Grund zitterten mir Hände und Beine, und ich fühlte eine komische Schlaffheit in meinen Gliedern. Mein Herz schlug wie wild.
„Das sind nur deine Nerven!“, sagte ich zu ihm.
„Es reißt und zieht in meinen Beinen!“
„Bist du jetzt endlich erledigt?“, frohlockte ich in meinem Innern. Er hatte den Kopf in die Hände gestützt und wiegte sich hin und her, ganz ruhelos. An jenem Tag war er schon vom Morgen an bedrückt und müde gewesen. Als wir an der Reihe waren, traten wir in das Sprechzimmer. Doktor Naidanoff war noch dicker geworden, so wie ich jetzt. Er saß hinter seinem braunen hölzernen Schreibtisch. Er trug einen Spitzbart, und seine Stirn war tief gefurcht. „Welcher von euch ist denn der Patient?“, fragte er. Ich zeigte auf Aidin und setzte mich.
„Was fehlt ihm denn?“
„In seinem Kopf dröhnt es wie im Basar der Kupferschmiede, in seinem Bauch rumpelt’s herum, und in seinen Beinen reißt und zieht es.“
„Dann bring ihn ins Irrenhaus!“, sagte der Arzt, untersuchte ihn und schrieb ein Rezept.
Wir kehrten nach Hause zurück. Was ich auf dem Heimweg auch sagte, er redete einfach so vor sich hin.
Er sagte: „Mach die Lampe über meinem Kopf aus!“
„Du hast sicher Fieber!“
Er murmelte etwas vor sich hin und schüttelte den Kopf. Die Augen konnte er nur noch mit Mühe offenhalten, er machte große Schritte, schlenkerte mit den Armen und kannte offensichtlich den Weg nicht mehr.
„Ein Erdbeben!“, sagte er plötzlich.
„Wo denn?“, fragte ich.
„Ich bin kürzlich draufgekommen, dass es ein furchtbares Erdbeben gibt, wenn ein Land Krieg führt. Du fragst warum? Nun, das ist klar: Nachher, wenn aus der ganzen Stadt Rauch aufsteigt, wirst du’s verstehen.“
Manchmal rezitierte er Gedichte, sagte Dinge, die ich bislang nie aus seinem Mund gehört hatte. Und Mutter fragte: „Was hast du ihm bloß auf den Kopf geschlagen?“
„Ich?“ Doch ganz unwillkürlich zog es mich zum Haus der Geistheilerin, und ich brachte sie her. Aber auch jetzt konnte ich Mutter nicht davon überzeugen, dass mich keine Schuld traf.
Die Geistheilerin riet uns: „Gebt den Armen etwas! Wenn ich mehr als das sage, geht eure ganze Sippe zugrunde.“
Mutter war ganz und gar aus dem Häuschen, ruhelos, und sie konnte doch nichts tun.
„Vielleicht war’s ein anderer!“, vermutete sie.
„Dankt Gott“, sagte die Geistheilerin, „dass es nicht noch schlimmer gekommen ist!“
„Mutter“, warf ich da ein, „frag ihn doch selbst! Du vermutest doch, dass ihm jemand irgendwas auf den Kopf geschlagen hat.“
Die Geistheilerin aber meinte: „So wie es aussieht, hat er sich das selbst angetan.“
„Was weiß ich“, sagte Mutter und weinte. Sie stieg die Treppe hinunter, kam wieder herauf, öffnete ein Fenster und schloss es wieder. Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Wir legten Aidin auf mein Bett, er blieb aber nicht liegen. Da brachten wir ihn runter in seine eigene Höhle. Doch auch dort stand er gleich wieder auf und redete dummes Zeug.
„Hol einen anderen Arzt!“, befahl mir die Mutter.
„Seit wann ist er denn so?“, fragte Doktor Shushanik.
„Schon seit einigen Tagen benimmt er sich nicht mehr normal, aber seit heute ist er völlig durcheinander“, erklärte ich.
„Wo wart ihr nur? Was habt ihr gegessen?“, fragte Mutter wieder.
„Wir waren in Villadarreh, haben Kebab gegessen und sind wieder zurückgekommen“, antwortete ich.
Doch der Arzt meinte: „Das kann keine Vergiftung sein. Das ist ein Schock!“ Und er nahm Aidin Blut für eine Untersuchung ab.
Aidin konnte nicht mehr richtig sprechen. Seine Lippen bewegten sich schnell, er stammelte uns Unverständliches, ging ruhelos hin und her. Doktor Shushanik brachte ihn mit einer starken Spritze zur Ruhe. Und ging. Mutter wusch Aidin die Füße und weinte. Sie glaubte wohl, er habe Fieber. Ich stand draußen vor der Tür auf der Treppe. Mutter warf mir einen hasserfüllten Blick zu, unter dem ich fast zerging.
„Hast du endlich dein Ziel erreicht?“, sagte sie, legte den Kopf auf den Rand von Aidins Bett und weinte bitterlich.
Ach, wäre sie doch noch am Leben und sähe, was ich erdulden muss! Wenn sie sehen könnte, dass mich dieser Mensch so weit gebracht hat, dass ich ihn an den Gitterstäben der Veranda oben anketten musste, würde sie auch um mich weinen.
Конец ознакомительного фрагмента.
Текст предоставлен ООО «ЛитРес».
Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес.
Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.
Интервал:
Закладка:
Похожие книги на «Symphonie der Toten»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Symphonie der Toten» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Symphonie der Toten» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.