John Norman - Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen

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Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen: краткое содержание, описание и аннотация

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Judy Thornton, ein Mädchen von der Erde, findet sich in der Wildnis des Planeten Gor – der Gegenerde – wieder. Der grausamen, barbarischen, goreanischen Kultur entsprechend wird sie versklavt, erniedrigt und gedemütigt. Trotz allem erkennt sie, dass ihr die Sklaverei die Freiheit gibt, sich als Frau zu fühlen, frei von jeder Verantwortung und Entscheidung. Doch Judy Thornton ist mehr als nur ein schöner Besitz. In ihren Händen liegt das Schicksal von Gor.

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Er war nicht allein. Ein Stück hinter ihm stand ein weiterer Mann. Die zwei trugen Tuniken, beide rot, und an der Hüfte eines jeden hing eine Scheide mit Schwert. An ihren Gürteln steckte je ein verziertes Messer. Der Mann hinter demjenigen, der über mir aufragte, hatte sich einen Schild auf den Rücken geschnallt, der aus Leder und Kupfer bestand, und er führte einen Speer, unter dessen Spitze ein dunkler, wallender Haarschweif befestigt war. Außerdem trug er eine Halskette mit den Zähnen irgendeines Raubtiers. Derjenige, der sich über mir aufgebaut hatte, legte seinen eigenen Helm und Schild beiseite. Die beiden Kopfbedeckungen waren so gefertigt, dass sie den ganzen Schädel und weite Teile des Gesichts schützten; die Form des Sichtschlitzes entsprach einem Y. Die Männer hatten langes Haar, der hintere trug einen Zopf, der mit einem schmal gefalteten Stück Stoff zusammengebunden war.

Ich rutschte zwischen den Füßen des Mannes rückwärts. Einen solchen Kerl hatte ich noch nie zuvor gesehen. Ich fühlte mich so verwundbar. Sie wirkten mächtig – und erinnerten mich an Tiere. Ich wich kriechend zurück. Die Kette an meinem Hals wog schwer. Ich hielt inne, drehte mich um und versuchte mich, so gut es ging, mit den Händen zu bedecken. Ich wagte es nicht einmal, zu sprechen.

Einer der Männer erteilte mir harsch einen Befehl, wobei er eine wütende Handbewegung machte. Deshalb hörte ich auf zu kriechen und drehte mich wieder um. Nun kauerte ich weiter am Boden. Mir kam es so vor, als betrachteten sie mich. Wie konnten sie es wagen!

Es machte mich rasend!

Dennoch wagte ich es nicht, mich zu bedecken, denn sie erlaubten es mir nicht.

Augenblicklich fühlte ich mich wieder ängstlich, und mein Zorn verrauchte. Ich fürchtete mich wirklich sehr.

Ich fragte mich, ob ich hier an diesem Ort als jemand galt, den Männer einfach so anstarren durften. Ich zog in Erwägung, dass dies in der Tat der Fall sein könnte, eben hier an diesem Ort. Der Bärtige trat näher. Ich traute mich nicht, ihm in die Augen zu schauen. So einen Mann verstand ich nicht. In meiner Welt war ich nicht darauf vorbereitet worden, dass jemand wie er existieren könnte. Er rückte mir dichter auf den Leib, als es ein Mann auf Erden getan hätte. Jeder dort, so dämmerte mir, schien in einer leeren Blase herumzulaufen, einem Schutz oder Wall beziehungsweise einem unsichtbaren Schild, schien kulturell und gesellschaftlich bedingt einen unterbewussten Abstand zu wahren, eine durch Konventionen konditionierte Grenze einzuhalten. Hinter dieser gedachten Barriere lebten wir innerhalb eines persönlichen Raumes, der nur uns allein gebührte. Er trennte uns von allen anderen; er machte unsere Individualität aus. Im Fall meines eigenen Kulturkreises auf der Erde belief sich der Radius dieses unantastbaren räumlichen Privatbesitzes auf zwei bis drei Fuß. Näher traten wir uns normalerweise nicht in meiner Gesellschaft. Dieser Mann jedoch stand nun sehr dicht vor mir – innerhalb meines Raumes. Mit einem Mal wurde mir klar, dass die Begrenzung auf diesem Planeten nichts galt. Deshalb begann ich, vor Bestürzung zu zittern. Vielleicht schien es unerheblich zu sein, dass man eine solche Sitte in dieser Welt nicht anerkannte oder respektierte beziehungsweise zumindest nicht für gegeben hielt, was mich betraf, doch genau genommen war es beileibe keine Kleinigkeit. Dass diese Vorkehrung, diese Schutzmaßnahme, hinfällig war, fand ich katastrophal. Ich tue mich schwer damit, meinen Verlust und meine Hilflosigkeit auszudrücken; auf diesem Planeten galt meine Privatsphäre nichts.

Mir fiel der schwarz glänzende breite Ledergurt auf, der quer über seine Brust verlief und von dem links an seiner Hüfte ein Schwert hing, sowie die grob gewebten, dicken Fasern seiner roten Tunika darunter. Ich wusste, falls er mich in die Arme nehmen und an sich drücken würde, würden angesichts der Stärke, über die er verfügen musste, Abdrücke jenes Gurtes und des groben Gewebes auf meinen Brüsten zurückbleiben.

Ich spürte die Spitze seines Dolches unter meinem Kinn. Es tat weh, denn er stach mich damit. Ich schrie auf und fuhr beinahe bis auf die Zehenspitzen hoch. Dann stand ich aufrecht vor ihm, so gerade wie nie zuvor in meinem Leben.

Nun trat der Mann zurück, um mich gemeinsam mit dem anderen zu untersuchen, und zwar sehr gründlich. Dabei gingen sie um mich herum. Sie unterhielten sich zwanglos, doch ich verstand ihre Sprache nicht. Obwohl mir keine Klinge mehr unter das Kinn gedrückt wurde, hielt ich es sehr hoch und zitterte. Die Kette klapperte leise, als sie in der Öse an meinem Halsreif verrutschte.

Welchen Status Frauen auf dieser Welt, wo es solche Männer gab, wohl innehielten?

Die beiden ließen sich mehrere Minuten Zeit für ihre Musterung. Sie hatten anscheinend keine Eile. Danach stellten sie sich vor mir auf, der eine wieder ein wenig hinter dem anderen, und schauten mich an.

Ich spürte, wie der Reif, schwer durch die Kette, auf mein Schlüsselbein drückte. Die Glieder führten zwischen meinen Brüsten hindurch und lagen schwer an meinem Leib. Ich blieb ganz steif.

»Bitte«, flüsterte ich, ohne meine Haltung zu verändern.

Der Bärtige kam wieder näher. Ganz unerwartet versetzte er mir mit der rechten Hand eine Ohrfeige, einen raschen und heftigen Schlag mit der flachen Hand. Dadurch wurde ich zurückgeworfen, stolperte und drehte mich, bis sich die Kette spannte, schmerzhaft an meinem Hals zerrte und mich zu Boden riss. Mein Mundwinkel war aufgeplatzt. Ich hatte das Gefühl, mein Kopf müsse explodieren, und ich schmeckte Blut.

Der Mann bellte erneut einen Befehl. Voller Panik und Qual kehrte ich an meinen Platz zurück, wobei die Kette und der Halsreif klapperten, und stellte mich wieder vor ihnen auf. Sehr gerade und mit erhobenem Haupt, genauso wie zuvor.

Abermals fragte ich mich, welchen Status Frauen auf dieser Welt, wo es solche Männer gab, wohl hatten?

Er schlug mich nicht wieder. Mein Gehorsam hatte ihm anscheinend gefallen.

Er sprach zu mir und ich suchte seinen Blick. Ganz kurz begegneten sich unsere Augen.

Ich kniete nieder.

Gab es keine Erklärung dafür, dass ich diese Haltung annahm? Doch, es war exakt das, was getan werden musste. Ängstlich, als sei es vollkommen normal, war ich auf die Knie gegangen! Wie notwendig, wie angemessen es mir erschien! Jetzt realisierte ich, dass es von mir erwartet wurde und er keinen Augenblick gezweifelt hatte, ich würde ihn dahin gehend enttäuschen.

Anscheinend aber verhielt ich mich nicht korrekt.

Zu meinem Entsetzen fielen plötzlich zornige Blicke auf mich. War ich denn dumm? Wusste ich nicht, wie man richtig kniete? Vielleicht konnte ich es einfach nicht besser. Ich wollte ihn doch wirklich zufriedenstellen.

Das mussten sie doch bemerken!

Der andere Mann stieß mich an, sodass ich mich auf meine Fersen hockte, dann nahm er meine Hände und legte sie auf meine Oberschenkel. Ich schaute auf sie hinab.

Ich bin brünett. Meine Haare sind auffallend dunkelbraun, meine Augen ebenfalls. Dazu habe ich helle Haut, bin etwa fünf Fuß und fünf Inches groß und wiege knapp hundertzwanzig Pfund. Als sonderlich üppig gelte ich zwar nicht, aber meine Figur ist keineswegs ohne Reize.

Die Männer sahen auf mich herab. Zu dieser Zeit trug ich die Haare kurz. Der Bärtige schob mir die Spitze seiner Lanze unter das Kinn, weshalb ich es weiter anhob, um den Kopf noch höher zu halten.

Mein Name lautet Judy Thornton. Ich machte gerade meinen Abschluss in Englisch und schreibe Gedichte.

Ich kniete vor Barbaren, nackt und in Ketten, und hatte schreckliche Angst.

Ich verharrte genau so, wie sie es mir gezeigt hatten, und traute mich kaum zu atmen. Ich fürchtete mich davor, nur die kleinste Bewegung zu machen, weil ich nicht wieder geschlagen werden und die beiden nicht im Geringsten erzürnen oder beleidigen wollte. Was sie bestimmt tun würden, falls sie nicht voll und ganz und absolut zufrieden mit mir waren, diese mächtigen, Respekt einflößenden Männer, die so unberechenbar, kompromisslos und primitiv anmuteten, so vollkommen anders als jene auf der Erde. Ich nahm mir vor, ihnen keinen Anlass zum Verdruss zu geben; ich beschloss, dass sie meinen umfassenden Gehorsam erfahren sollten. Deshalb kniete ich reglos vor ihnen, während der Wind die Härchen in meinem Genick streifte.

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