John Norman - Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen

Здесь есть возможность читать онлайн «John Norman - Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Judy Thornton, ein Mädchen von der Erde, findet sich in der Wildnis des Planeten Gor – der Gegenerde – wieder. Der grausamen, barbarischen, goreanischen Kultur entsprechend wird sie versklavt, erniedrigt und gedemütigt. Trotz allem erkennt sie, dass ihr die Sklaverei die Freiheit gibt, sich als Frau zu fühlen, frei von jeder Verantwortung und Entscheidung. Doch Judy Thornton ist mehr als nur ein schöner Besitz. In ihren Händen liegt das Schicksal von Gor.

Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Ich war allerdings allein und fürchtete mich.

Die Welt, in der ich stand, kam mir merkwürdig vor, unermesslich und unvertraut, offen, hell und rein. Ich blickte hinaus über die weiten Wiesen. Nie zuvor hatte ich Gras gerochen; es duftete so frisch, so wunderbar. All meine Sinne lebten auf. In dieser Atmosphäre, wo mein Blut mit Sauerstoff angereichert wurde, taten sich Gerüche auf, die ich zuvor nicht wahrgenommen hatte; mit einem Mal schien sich eine völlig neue Dimension der Erfahrung vor mir aufzutun. Ich nehme an, nur hier an diesem Ort gab es keinen Grund für meinen Körper, gegen die Umgebung anzukämpfen, sie auszublenden und zu unterdrücken, um nicht abgelenkt oder abgestoßen zu werden. Hier herrschte eine Atmosphäre ohne Makel, in welcher der Mensch Teil der Natur sein konnte, statt sich gegen sie abzuschotten wie ein nachts herumschleichender Besucher, der kaum zu atmen wagt, während er sich durch das Feindesland bewegt. Auch mein Sehvermögen erwies sich in dieser klaren Luft als weit schärfer. Ich sah weiter und genauer, als es in der wolkenverhangenen, verschmutzten Atmosphäre, in der man mich großgezogen hatte, möglich gewesen wäre. Wie weit entfernt erschienen mir jetzt die gewohnten Belastungen der grauen Welt, wenn ich mich daran erinnerte ... An manchen Tagen hatte ich die Luft dort für sauber gehalten und mich an ihrer Frische erfreut. Wie unbedarft, wie töricht von mir ... Sie war weniger diesig und nicht so trübe gewesen, aber dennoch nur eine Andeutung dessen, was eine lebenswerte Welt wirklich ausmacht. Außerdem hörte ich besser denn je. Der Wind rauschte durch das Gras, bewegte es, ließ die glänzenden Halme erzittern. Zudem wirkten die Farben reichhaltiger, kräftiger, einfach lebendiger. Die Wiesen waren saftig grün, kräuselten sich in ihrer unendlichen Weite; der Himmel strahlte blau – so stark tiefblau, wie ich es mir nicht hätte ausmalen können; die Wolken setzten sich deutlich und weiß von ihm ab, vielfältig und wabernd. Sie verwandelten sich mit Hochdruck; zogen mehr oder weniger schnell in unterschiedlicher Höhe vorüber, glichen weißen Riesenvögeln, stattlich und majestätisch, als sie sich drehten und in den Luftströmen dahintrieben. Die Brise von den Feldern umwehte meinen nackten Leib. Ein Schauer durchfuhr mich, denn jede Faser meiner selbst schien lebendig zu sein.

Ich hatte Angst.

Ich blickte hinauf zur Sonne, dann schaute ich wieder weg und nach unten über die Wiesen.

Wie anders sich mein Körper und seine Bewegungen anfühlten, wurde mir nun wie noch nie zuvor bewusst. Ich glaubte, einen subtilen Unterschied hinsichtlich meines Gewichts und meiner Motorik auszumachen, schlug mir diese Wahrnehmung jedoch aus dem Kopf. Ich wollte es mir nicht eingestehen und zwang mich im wahrsten Sinn des Wortes dazu, sie von mir zu weisen, obwohl sie immer wiederkehrte, und zwar beharrlich. Sie ließ sich nicht leugnen. »Nein!«, rief ich, wusste aber, dass all das der Wirklichkeit entsprach. Was ich zu verdrängen versuchte, musste die Erklärung für dieses ungewöhnliche Phänomen sein. »Nein!«, schrie ich abermals. »Das kann nicht sein!«

Wie benommen hob ich die Kette an, die an dem Reif um meinen Hals befestigt war. Ich betrachtete sie ungläubig. Die Glieder waren schwer, eng miteinander verbunden und aus schlichtem, unbearbeitetem Eisen gefertigt. Ich fand sie weder hübsch noch konnte sie viel gekostet haben. Nichtsdestotrotz wurde ich von ihr in Schach gehalten. Ich befühlte den Reif mit den Fingern. Ich konnte ihn zwar nicht sehen, doch er bestand wohl aus dem gleichen unnachgiebigen Metall; einfach und praktisch, ohne Prunk. Er lag recht eng an meinem Hals an. Die Kette, die sich an einem Glied öffnen und schließen ließ, war an einer Öse befestigt, und diese wiederum an einer Klammer, die ein Teil des Reifes selbst zu sein schien. Das Scharniergelenk befand sich unter meinem rechten Ohr, die Kette hing an Öse und Klammer unterhalb des Kinns. Unter meinem linken Ohr ertastete ich ein dickes Schloss, in das man einen Schlüssel stecken konnte. Der Reif ließ sich folglich verschließen, war demnach nicht mit einem Hammer geschlagen worden. Ich fragte mich, wer wohl den Schlüssel dazu besaß.

Ich drehte mich um und schaute auf den großen Stein aus Granit, der mit Feldspat durchwirkt war.

Ich rief mir ins Gewissen, dass ich zu mir kommen musste. Wach auf! Ich lachte bitterlich. Du träumst noch, sagte ich mir.

Wieder drängte sich das Gefühl in mir auf, dass sich mein Körper, sein Gewicht und die Bewegungsabläufe verändert hatten.

»Nein!«, rief ich zum wiederholten Male. Dann trat ich vor den Brocken und begutachtete die starke Platte mit dem Ring, die daran verschraubt war. Die Kette maß etwa zehn Fuß. Gedankenverloren wickelte ich sie am Boden unter dem Ring auf.

Werde wach, ermahnte ich mich. Bestimmt war es schon an der Zeit aufzustehen, schnell noch etwas zu frühstücken und dann zum Unterricht zu gehen. Eine andere Erklärung konnte es nicht geben, bläute ich mir ein. Du träumst bestimmt. Dann bekam ich Angst, dass ich vielleicht doch verrückt geworden war. Nein, sagte ich, du träumst bloß. Fürwahr, dieser Traum ist seltsam, weil er so wirklich anmutet, aber trotzdem bleibt es ein Traum – es muss. Es kann nicht anders sein, ja, es handelt sich um einen Traum. Nur einen Traum!

Dann erinnerte ich mich leider wieder daran, dass mich der Mann von hinten ergriffen und wie ich mich gewehrt hatte – ich hatte ihn nicht einmal zu Gesicht bekommen. Ich war so rigoros festgehalten worden mit dem Tuch auf meinem Mund und der Nase, während er abgewartet hatte, dass ich einatmete, was ich letztlich auch nicht verhindern konnte. Hilflos hatte ich nach Luft geschnappt, doch es gab nur diese schrecklichen Dämpfe, nichts anderes zum Einatmen, und mein Bewusstsein konnte ihnen nicht standhalten, weshalb ich es verlor. Das, so wusste ich, war kein Traum gewesen.

Ich schlug mit den Fäusten gegen den Felsen, gegen den mit Feldspat geäderten Granit, bis sie bluteten.

Dann wandte ich mich ab und ging von ihm fort, vielleicht fünf Fuß weit, und ließ den Blick wieder über die weite Grasfläche schweifen.

»Oh nein«, schluchzte ich.

Das vollständige Bewusstsein des Wachzustands und meine Gewissheit, dass es der Wahrheit entsprach, wallten in mir auf. Sie fluteten meinen Geist: überwältigend und unleugbar.

Nun glaubte ich plötzlich, die Erklärung dafür gefunden zu haben, dass sich mein Körper so eigenartig anfühlte und dass meine Bewegungsempfindung unterschwellig verändert wirkte. Ich befand mich nicht mehr auf der Erde. Diese Schwerkraft entsprach nicht derjenigen auf meinem Heimatplaneten. Es war eine andere Welt, auf der ich stand, ein fremder Planet. Hier war es hell und wunderbar, aber es handelte sich nicht um die Erde, geschweige denn um eine andere Welt, die ich kannte. Hier war ich nicht zu Hause. Man hatte mich hergebracht, jedoch nicht gefragt, ob ich einverstanden sei; man hatte mich hergebracht, gegen meinen Willen.

Ich stand alleine da, nackt und schutzlos, vor einem großen Gesteinsbrocken, während ich die Wiesen überblickte. Ich war allein und gefangen und trug eine Kette am Hals.

Wie vom Donner gerührt schrie ich gequält auf und schlug mir die Hände vor das Gesicht. Plötzlich kam es mir so vor, als drehe sich der Boden unter mir, und Dunkelheit umgab mich, drängte von allen Seiten auf mich ein, woraufhin ich ohnmächtig wurde.

2 Das Gefolge

Ich nahm wahr, dass mich jemand unsanft auf den Rücken drehte.

»Veck, Kajira!«, befahl eine Stimme im strengen Ton. »Veck, Kajira!« Sie klang keineswegs geduldig.

Ich blickte erschrocken und ängstlich auf, dann schrie ich vor Schmerz. Eine Metallspitze stach mich an der Stelle, wo die linke Hüfte zum Unterbauch überging. Dann wurde sie zurückgezogen, der Speer umgedreht und jemand drosch hart mit dem Holz auf meinen rechten Oberschenkel. Ich hielt mir den Mund zu. Sein Fuß, der in einer hohen, schweren Riemensandale, einer Art offenem Stiefel steckte, trat meine Hand weg. Der Kerl hatte einen Bart. Ich lag zwischen seinen Beinen und blickte entsetzt zu ihm auf.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen»

Обсуждение, отзывы о книге «Die Chroniken von Gor 11 – Das Sklavenmädchen» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x