Angelika Beltz - Daphne und der Kaiser

Здесь есть возможность читать онлайн «Angelika Beltz - Daphne und der Kaiser» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Daphne und der Kaiser: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Daphne und der Kaiser»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Daphne, Tochter des römischen Senators Titus Orestes und seiner Frau Olympia, lebt im Jahr 286 n.u.Z. in Rom.
Sie lernt in Sizilien auf dem Gut von Kaiser Maximian Gaius Antonius Rufus Vitruv und den zukünftigen Kaiser Konstantin kennen. Aus Abenteuerlust, heiratet Daphne Vitruv und geht mit ihm nach Trier. Aber die Ehe wird unglücklich, ihr Ehemann liebt schöne junge Männer.
Daphne verliebt sich unglücklich in den Presbyter Gaius Philippus Paulus und bekommt von ihm einen Sohn.
Sie nimmt den christlichen Glauben an und wird die Beraterin von Kaiser Konstantin in Fragen des christlichen Kultes in den römischen Residenzstädten Trier und Konstantinopel.

Daphne und der Kaiser — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Daphne und der Kaiser», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать
Das Gelände mit dem Daphnepalast war mit Gebäuden unterschiedlicher Größe bebaut, verbunden mit dazwischenliegenden Höfen und Gärten, ähnlich wie die Paläste Domus Augustana und Domus Tiberana auf dem Palatin in Roma (Rom). Das Gelände lag westlich des Augusteum und breitete sich wie die Fangarme eines Kraken durch fortwährend neu erbaute Gebäude den Hang hinab in Richtung Marmarameer aus, das sich westlich mit den Fluten des Bosporus vereinigte. Seit der Bronzezeit lebten Menschen an den Ufern des Bosporus, der Landverbindung zwischen Europa und Asien. Die von der Ägäis in das Mare nigrum (Schwarze Meer) führende Meerenge war für die Griechen von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung. Hier fuhren die Schiffe entlang, die Athen und andere griechische Städte mit Getreide aus Ländern belieferten, die das Mare nigrum umgaben. Zur Sicherung des strategisch wichtigen Ortes gründeten megarische Siedler die erste Kolonie auf der asiatischen Seite des Bosporus mit Namen Chalkedon (Kadiköy). Die gegenüberliegende Seite des Bosporus besiedelten die Thraker (indogermanisches Volk). Siebzehn Jahre später kam es dort zu einer zweiten Stadtgründung durch die Megarer und Kolonisten der griechischen Städte Argos und Korinth: Sie nannten die Stadt thrakisch „Byzantion“ nach ihrem legendären Anführer Byzas aus Megara. Byzantion (Gebiet des Topkapi-Serails) lag auf der östlichen Spitze einer Halbinsel, die nördlich an das „Goldene Horn“ und südlich an das Marmarameer grenzte. Durch ihre ausgezeichnete Lage lockten beide Städte in den folgenden Jahrhunderten fremde Eroberer an und führten Kriege im griechisch-kleinasiatischen Raum. Ab dem Jahr 74 v. u. Z. war Byzantion Teil der römischen Provinz Bithynia, und Kaiser Vespasian gliederte die Stadt in das Römische Reich ein. Die Stadt führte jetzt den Namen Byzantium. Die erste Wasserleitung erhielt Byzantium unter der Herrschaft Kaiser Hadrians. 193 belagerte Kaiser Septimius Severus Byzantium, weil die Stadt seinen Gegner Pescennius Niger unterstütze. Im Winter 195/196, nach zweieinhalb Jahren Belagerung, kapitulierte Byzantium infolge einer Hungersnot, und Kaiser Septimius Severus zerstörte beide Städte. Auf Fürsprache seines Sohnes Caracalla wurde Byzantium wiederaufgebaut.

Zweiundsechzig Jahre später überfielen die Goten Byzantium, plünderten beide Städte und zerstörten sie.

In den nachfolgenden Jahrzehnten wuchs durch die ständige Gefahr germanischer Einfälle über den Danuvius (Donau) und drohender Kriege mit den Persern die Bedeutung der Osthälfte des Römischen Reiches. Das veranlasste die römischen Kaiser der ersten Tetrarchie (gemeinsame Herrschaft von vier Kaisern), ihre Residenzen in den Jahren nach 293 in den Ostteil des Reiches zu verlegen.

Heute, an einem heißen Sommertag des Jahres 337 fanden sich die Eliten des Römischen Reiches, Fürsten befreundeter Germanenstämme und unzählige hochrangige Entsandte ferner Länder in Constantinopolis ein, um Kaiser Konstantin, der mehr als dreißig Jahre über das Imperium geherrscht hatte, auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Während Daphne die Chalke beobachtete, die sich jeden Augenblick öffnen würde, um den Trauerzug passieren zu lassen, trat ein Mann in mittleren Jahren hinter ihren Stuhl. Mit zartem Druck der Hände strich er ihr über die Schultern. Überrascht sah sie auf und ein strahlendes Lächeln glitt über ihr Gesicht. Als sie den großen Mann mit der kräftigen Statur und den rötlich-blonden Haaren, die er modisch bis zu den Augenbrauen und in den Nacken trug, ansah, dachte sie einen Augenblick zurück an das kleine Bündel Mensch, das ihr vor vielen Jahren an einem kühlen Abend im Mai im Garten ihrer Stadtvilla in Augusta Treverorum (Trier) von der alten Haushälterin des Bischofs Eustachius in die Arme gelegt worden war. Sie brachte das neugeborene Kind in das Sklavenhaus zu Philomena, die es der Sklavin Asina zum Nähren übergab. In den darauffolgenden Wochen hatte Daphne häufig nach dem Jungen gesehen. Es war nicht viel Zeit vergangen, seit der Herrgott einen ihrer Söhne wie zwei andere vor ihm, kurz nachdem er das Licht der Welt erblickte, zu sich genommen hatte. Wenn das fremde dicke Kind mit den roten Haaren sie mit seinem zahnlosen Lächeln anstrahlte, hatte sie gewünscht, dass es ihr Sohn wäre.

„Willkommen, mein lieber Germanicus, das ist eine Überraschung, dich in Constantinopolis zu sehen. Ich denke, du willst mir an diesem besonderen Tag Gesellschaft leisten“, sagte Daphne, stand auf und umarmte liebevoll den Mann.

„Herrin, wie könnte ich diesen Tag nicht zusammen mit Euch verbringen wollen, den Tag, an dem unser gemeinsamer Freund endlich vor seinem Christengott steht, und bestimmt früher, als er es sich gewünscht hat“, antwortete Germanicus lächelnd. „Ich habe Wichtigeres mit Euch zu besprechen: Eure Familie sorgt sich um Eure Sicherheit, jetzt wo Euer Beschützer nicht mehr unter uns weilt. Es ist immer ungewiss, was nach dem Tode eines Herrschers mit seinen Getreuen passiert.“ „Sorge dich nicht um mich, keiner wird einer alten Frau etwas zuleide tun. Ich kenne Konstantins Söhne und Töchter von Geburt an, ich bin keine Gefahr und das wissen sie.“

„Herrin, Ihr wisst nicht mit Bestimmtheit, was in den Köpfen und Herzen der Menschen vor sich geht, besonders in dem Augenblick, wenn sie Macht erlangen. Ich bin gekommen, um Euch nach Hause, nach Augusta Treverorum zurückzuholen. Eure Familie wartet auf Euch.“

Germanicus löste sich aus Daphnes Umarmung und half ihr, sich zu setzten.

„Du weißt, wie gerne ich seit Jahren in die Heimat zurückkehren möchte. Der Kaiser hat mir den Wunsch wiederholt abgeschlagen, obwohl er meine Gesellschaft oder meinen Rat seit Langem nicht mehr suchte.“

„Kaiser Konstantin ist tot, seine Befehle und Wünsche haben für Euch keine Gültigkeit mehr. Wir können abreisen, sobald Ihr Eure Vorbereitungen abgeschlossen habt. Ein Schiff wartet im Hafen, es wird uns in wenigen Tagen nach Portus Romae, dem römischen Hafen bringen (25 km südwestlich von Rom).“

„Du hast recht, Germanicus, jetzt hält mich nichts mehr in Constantinopolis. Aber ich muss mich an den Gedanken gewöhnen, diese Stadt zu verlassen, in der ich dreizehn Jahre gelebt habe.“

„Herrin, Eure Tochter Claudia und ich sind überzeugt, dass Ihr in Gefahr seid, bitte trefft Eure Entscheidung schnell.“

„Das werde ich, Germanicus. Schon Morgen sage ich dir, ob und wann ich Constantinopolis verlassen werde.“

Der Mann stöhnte leise, als er merkte, dass er seine Herrin heute nicht mehr von einer schnellen Abreise überzeugen würde.

„Herrin, es interessiert mich brennend, woran unser kaiserlicher Freund gänzlich unerwartet so plötzlich dahingegangen ist?“

Daphnes von feinen Fältchen durchzogenes Gesicht verzog sich zu einem spöttischen Lächeln.

„Unser Freund ist in den letzten Jahren dick und stiernackig geworden. Stell dir vor, er trug eine Perücke, und seine Eunuchen schminkten ihn, um die Zeichen des Alters zu verbergen. Aber mit seinem Tod rechnete niemand, der Kaiser selbst am wenigsten.“

„In Augusta Treverorum war Tagesgespräch, dass Konstantin plante, ein letztes Mal in den Krieg zu ziehen. Er soll erzählt haben, dass ihm nur noch der Sieg über König Shapur II. von Persien fehlen würde.“

„Germanicus, ich habe den Kaiser in den letzten Monaten nicht gesehen, aber der Hofmarschall war vor Kurzem mein Gast. Er erzählte, dass Konstantin sich über die viele Jahre anhaltende Christenverfolgung des persischen Königs empörte. Er fühlte sich für das Seelenheil aller Christen, auch der persischen, verantwortlich. Und es freute ihn, wieder in den Krieg zu ziehen. Die Vorbereitungen ließen den Kaiser mit jedem Tag jünger aussehen, er war aktiver und froher gestimmt als in den letzten Jahren. Prachtvolle Rüstungen wurden geschmiedet. Der Kaiser besuchte mit großem Gefolge den Hafen von Thessalonica (Thessaloniki), um die neu gebauten Kriegsschiffe zu besichtigen. Selbst ein Kirchenzelt für die Feier des Gottesdienstes fertigte man für den Feldzug an. Täglich mussten seine Heerführer ihn über alle Kriegsvorbereitungen informieren. Geplant war, das Heer in zwei Abteilungen aufzuteilen: Eine Abteilung sollte auf dem Landweg nach Osten aufbrechen, der Kaiser würde mit der gesamten Flotte durch den Golf von Astakos (Ismit) entlang der kleinasiatischen Küste nach der Provinz Syria segeln. Ich denke, dass Konstantin Shapur II militärisch überzeugt hätte, dass er für das Seelenheil der persischen Christen verantwortlich ist. Aber Gottvater hat ihn zu sich gerufen.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Daphne und der Kaiser»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Daphne und der Kaiser» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Daphne und der Kaiser»

Обсуждение, отзывы о книге «Daphne und der Kaiser» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x