Ludwig Witzani - Karibisches Reisetagebuch

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Ludwig Witzani ist als Individualtourist durch die ganze Welt gereist, hat aber noch niemals an der Kreuzfahrt teilgenommen. Aber einmal erwischt es jeden, und nun ist es soweit. Er ist älter und ruhiger geworden und bucht auf der «AIDAdiva» und der «Mein Schiff 6» je eine Reise in die östliche und die westliche Karibik. Wie der Frosch auf dem Rücken eines Wals erkundet er auf Ausflügen und selbst organisierten Exkursionen die Kleinen Antillen, die Küsten Jamaikas, Mexikos, Belizes, Honduras´, Costa Ricas, Panamas, Kolumbiens und der Dominikanischen Republik. Als Passagier eines Luxus-Kreuzfahrtschiffes erlebt er sich aber zugleich auch als Objekt eines umfassenden Betreuungszusammenhangs, der die Illusion eines so genannten «Traumurlaubs» erzeugt, im Detail aber doch zahlreiche Anpassungsleistungen erfordert. Mit Sympathie und Humor wird diese doppelte Reise in dem vorliegenden Buch aus der Perspektive eines absoluten Kreuzfahrtnovizen beschrieben. Die ideale Einführung für Karibikliebhaber und Kreuzfahrteinsteiger, aber auch für Personen, die Kreuzfahrten weder verachten noch verherrlichen und nur wissen wollen, was es damit auf sich hat.

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Aber auch der Zuckerrohranabau gehörte längst der Vergangenheit an. Die Insel, so Claudia, habe ihre „Rentnerphase“ erreicht, das heißt, sie produziere kaum noch etwas, sondern lebe von auswärtigen Gästen, die überwiegend Rentner seien. Das sollte wahrscheinlich witzig sein, kam aber bei den Rentnern im Bus erkennbar schlecht an.

Nach Holetown und Speightstown bogen wir nach Osten ab und erreichten bei Greenland die atlantische Seite der Insel. Hier bot sich ein ganz anderes Landschaftsbild. Die Wälder waren verschwunden, und weite, karge Hügel fielen sachte zum Meer hinab. Mit Recht trug der Nordosten der Insel den Namen „Scotish District“. Es war zwar wärmer als auf den Hebriden, aber die Brandung des Atlantik krachte mächtig gegen die Küsten, woran die Surfer ihre Freude hatten.

Als wir an die Küste kamen, wurde es noch wärmer. Das saftig grüne Gras der Andromeda Gardens zeigte, dass es hier an Regen nicht mangelte. Bananenplantagen folgten auf Rumdestillerien und Andenkenläden. Zweimal stoppten wir vor alten „Chattel Houses“, mobilen Sklavenhäusern aus Holz, die früher bei Bedarf von Ort zu Ort transportiert worden waren. Wegen der Hurrikan-Gefahr durften inzwischen nur noch Steinhäuser gebaut werden.

In Bathesba verwandelte sich die eben noch so raue Küste endgültig ins Idyllische. Eine saftig grüne Wiese fiel in leichter Schräglage zum Meer ab, ein frischer Wind fegte über die Küste, vor der sich mächtige Felsen türmten. Den letzten Stopp absolvierten wir dann gleichsam im Schweinsgalopp an der St. John´s Kirche, die aussah wie eine gute alte anglikanische Landkirche. Wenn man von der St. Johns Kirche die Landschaft überblickte, konnte man sich kaum vorstellen, dass die gesamte Insel Barbados bei Ankunft der Engländer vor vierhundert Jahren lückenlos mit Regenwald bedeckt gewesen war. Bei dem, was heute noch an Grünem in der Umgebung zu sehen war, handelte es sich im Wesentlichen um Sekundärwälder.

Dann war die Tour auch schon zu Ende. Der Bus kehrte nach Bridgetown zurück und spuckte seine Passagiere in der Innenstadt aus. Es war Sonntag, der Nachmittag war angebrochen, und eine schwüle karibische Hitze lag über der Stadt. Wer konnte, zog sich in den Schatten der Häuser oder Pubs zurück. Nur hier und da lag ein Obdachloser im Stadtpark und schlief seinen Rausch aus. Vereinzelte Touristen standen unschlüssig vor der Lord Nelson-Staue auf dem sogenannten „Trafalgar Square“. Von den zahlreichen Heldendenkmälern, die überall in der Welt an den großen Seefahrer erinnern, war die Lord Nelson-Statue von Bridgetown immerhin die älteste. Die Broad Street, die „Einkaufsmeile“ von Bridgetown, war ein zugepflastertes leeres Stück Einsamkeit. Die anglikanische St. Michaels Kathedrale war geschlossen.

Wirklich etwas los war nur am stadtnahen Carlisle Beach. Krebsrot brutzelten die Touristen in der prallen Sonne, schwarz wie Ebenholz war die Haut der kräftigen Jugendlichen, die am Strand Fußball spielten, türkisgrün war das flache Wasser und ein azurblauer Himmel wölbte sich wie ein perfektes Zelt über dem Strand. Scooter rasten über das Wasser, Kinder planschten in Riesenreifen, Einheimische kassierten zwanzig Dollar für eine Liege, und die Strandverkäufer gingen tatsächlich weiter, wenn ihre Angebote mit einem freudlichen „No thanks“, beantwortet wurden. Langsam sank die Sonne dem Horizont entgegen, und es wurde Zeit, auf die AIDAdiva zurückzukehren.

Carlisle Beach in der Nähe von BridgeportBarbados Im Hintergrund die AIDAdiva - фото 29

Carlisle Beach in der Nähe von Bridgeport/Barbados

Im Hintergrund die AIDAdiva

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Die Pitons von St Lucia

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