Manfred Rehor - Eine neue Welt

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Noch einmal reist Aron durch die Ringlande, um das Treiben der Kurrether zu stören und neue Interessenten für die Auswanderung zu gewinnen. Was die Zukunft seiner Heimat angeht, hat er bald einen Verdacht, der zur schrecklichen Gewissheit wird. Die Gegner der Kurrether setzen einen lange gehegten Plan um.
Nachdem er die Ringlande für immer verlassen hat, lernt er das ferne Land Askajdar kennen und reist im Inneren eines Megatraphons bis ins Zentrum des Orkanmeeres, wo er ein gut gehütetes Geheimnis erfährt.
Als Schiffbrüchiger gelangt er an die Ostküste des ostraianischen Kontinents und erreicht die neue Provinz Pentray. Dort bekommt er einen weiteren, letzten Auftrag: Er soll die alten Ruinenstädte aufsuchen und sicherstellen, dass in keiner von ihnen ein magisches Zentrum des Bösen existiert, das die Siedler gefährden könnte. Er findet heraus, warum die Vorfahren der Ringländer einst die Welt mit so grausamen Kriegen überzogen haben. Ist die Zukunft der neuen Provinz nun gesichert?

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Nun brachte man uns gemeinsam in den hinteren Bereich der Eingangshalle. Ich erwartete, durch einen der Gänge in eine Gefängniszelle oder etwas Ähnliches geführt zu werden, aber dem war nicht so.

Wieder standen wir eine Weile herum und warteten, immer festgehalten von den Fremden. Ich musste zugeben, dass Geduld zu den Tugenden dieser Leute zählte. Denn sie ließen sich nicht nur bei allem reichlich Zeit, sie unterhielten sich auch kaum untereinander und machten allgemein den Eindruck, als wüssten sie vor Langeweile nicht, was tun.

Schließlich, meiner Schätzung nach eine halbe Stunde später, führte man uns zurück in die Nähe des Eingangs, durch den wir gekommen waren.

„Ob sie uns jetzt einfach gehen lassen?“, fragte Fürst Borran.

„Unwahrscheinlich“, sagte ich. „Warten wir ab.“

Erneut dauerte es eine Weile, in der wir warteten, den eisernen Griff der Fremden an unseren Armen.

Dann kam ein Mann durch den Eingang in die große Höhle: Wottack!

Er sagte etwas in der Sprache der Fremden, und sie ließen uns los.

Mit grimmiger Miene wandte er sich an uns: „Ich hätte mir denken können, dass Leute wie ihr nicht einfach an einem Geheimnis vorbeigehen können, ohne ihre Nasen hineinzustecken. Was sollen wir jetzt mit euch tun?“

„Uns erklären, was hier vor sich geht, wer diese Menschen sind und warum das ein Geheimnis ist“, sagte Fürst Borran. „Wir alle sind verschwiegen, und wir besitzen das Vertrauen der Ostraianer und der Askajdaner. Sie haben nur etwas vor uns zu verheimlichen, wenn Sie für die Kurrether arbeiten.“

„Dann wären Sie längst tot. Also gut, ich spreche mit dem Schamanen. Nur, wenn er zustimmt, werden Sie mehr erfahren.“

Wottack ging durch die Halle auf das andere Ende zu, wo der alte Mann mit dem Stock stand. Leise unterhielt er sich mit ihm.

„Warum sind Sie vorhin umgekippt?“, fragte ich in der Zwischenzeit Magi Achain.

„Der Alte hat mir für einen Moment alle Kraft geraubt“, sagte er. „Nicht nur die körperliche und seelische, sondern auch die magische. Es war, als würde all meine Energie zu ihm überfließen. Dann kehrte sie zu mir zurück. Ein mächtiger Zauber, den ich bisher nicht kannte. Ich vermute, er konnte so überprüfen, was ich denke und fühle und kann. Hätte er mich als feindselig eingeschätzt, wäre meine Energie bei ihm geblieben, oder in seinem Stock, und ich wäre an völliger Erschöpfung gestorben.“

„Ein mächtiger Magier also“, sagte Pia. „Beziehungsweise ein Schamane. Wo ist der Unterschied?“

„Schamanen nutzen die verfügbaren Kräfte der Natur. Sie bündeln sie oder schwächen sie ab.“ Magi Achain überlegte kurz und fügte dann hinzu: „Es ist die Art von Magie, die auch die Elfen beherrschen. Nur ist sie hier roher in der Anwendung, weniger ausgearbeitet. Die Elfen gleichen in dem, was sie können, den Vögeln und Tieren und Bäumen im Wald, dieser Schamane eher den Gewalten des Gebirges und des Wetters. Wir Menschen in den Ringlanden haben wenig Vergleichbares, uns fehlen die Maßstäbe und Worte für diese Art der Magie.“

Es dauerte eine ganze Weile, bis Wottack und der Alte ihre Unterhaltung beendeten. Unser Bergführer kam zu uns.

„Wir kehren zurück zu den Pferden“, sagte er. „Unterwegs erzähle ich euch alles, was ihr erfahren dürft.“

„Vorher möchten wir uns hier weiter umsehen“, sagte ich. „Wohin führen die Höhleneingänge in der Rückwand der Halle?“

„Sie kommen mit mir!“, befahl Wottack. „Entweder freiwillig oder unter magischem Zwang, wie Puppen ohne eigenen Willen. Was ist Ihnen lieber?“

Magi Achain, der die Macht des Schamanen bereits am eigenen Leib erfahren hatte, antwortete für uns: „Wir folgen Ihnen!“

Ich gab nach und wir alle kehrten zurück nach draußen, wo wir scheinbar aus der Felswand kommend die Hütte betraten. Danach erlebten wir noch einmal das seltsame Gefühl, durch die Luft zu gehen. Wir sahen den Abgrund der Bergflanke unter uns, während wir doch unter unseren Stiefeln normalen Boden spürten.

Erst, als wir bei den Pferden und der Kutsche ankamen, war Wottack bereit, über die Fremden zu sprechen.

„Das sind Männer aus dem Volk der Burdajlahs. Ihre Heimat sind die Hochebenen im Zentralgebirge von Askajdar. Sie alle sind magisch begabt und können ihre Kräfte auf einen mächtigen Schamanen konzentrieren, der dadurch fast unmögliche Zauber wirken kann, insbesondere auf die unbelebte Natur.“

„Warum sind sie hier?“, wollte Fürst Borran wissen.

„Um ihre besonderen Fähigkeiten einzusetzen, was sonst?“, lautete die patzige Antwort.

„Wir befinden uns hier mitten auf der geheimen Passstraße“, sagte ich. „Weit weg von allem, was für die Kurrether interessant sein könnte. Trotzdem verstecken diese Leute sich in der Höhle oben im Berg und tarnen diese so, dass man meint, sein Gipfel fehle. Also wiederhole ich die Frage des Fürsten: Warum sind diese Burdajlahs ausgerechnet hier?“

„Weil wir für ihre Verhältnisse gar nicht so weit von der normalen Passstraße entfernt sind“, sagte Wottack. „Es sind Bergbewohner, und es sind Magier. Deutlicher möchte ich hier nicht werden. Außerdem sind sie nicht nur an diesem Ort. Stützpunkte der Burdajlahs gibt es in Reichweite aller Pässe, die durch das Ringgebirge führen. Übrigens gefällt es ihnen ganz und gar nicht, dass man sie in Höhlen untergebracht hat. Sie lieben offene Hochebenen. Deshalb haben sie sich für diese besondere Art der Tarnung entschieden. So sieht der Berg aus der Ferne zumindest für ihre Augen schön aus. Um Menschen zu täuschen, hätte die falsche Holzhütte ausgereicht.“

„Wenn Gruppen von ihnen bei allen Passstraßen sind, sollen sie entweder helfen, sie für weitere Auswanderer zu öffnen, oder sie vollständig zu verschließen“, sagte Magi Achain.

„Sie bereiten nur etwas vor“, wich Wottack einer Antwort aus. „Es war eine Idee der Askajdaner.“

„Und dafür bringt man heimlich Gruppen solcher Magier zu jedem der sechs Pässe und zu den verborgenen Wegen durch das Gebirge, die es außerdem gibt? Was für ein enormer Aufwand!“ Pia sah uns der Reihe nach an, bevor sie fortfuhr: „Mir scheint, da ist etwas im Gange, von dem niemand unter uns auch nur Gerüchte gehört hat. Oder wissen Sie mehr, Fürst?“

„Es ist einmal ein Plan besprochen worden, ganz allgemein. Ich muss nachdenken, es ist lange her.“

Mir schien, dass Borran nun unerwartet die Seite wechselte und wie Wottack versuchte, uns etwas zu verheimlichen.

„Seit wann sind die Burdajlahs hier?“, fragte ich.

„Seit einem guten Jahr“, antwortete Wottack. „Sie waren fleißig und freuen sich darauf, in wenigen Monaten in ihre Heimat zurückzukehren. Auf die endlos weiten, windgepeitschten Hochebenen Askajdars, wo ... Aber das interessiert Sie vermutlich nicht. Wir rasten hier bis morgen früh, dann reiten wir weiter.“

Von da an war er nicht mehr bereit, etwas über die Fremden und ihren Auftrag zu sagen. Auch Borran blieb schweigsam und schien den ganzen Abend in Nachdenken versunken. Vielleicht hatten die Monate im kurrethischen Kerker sein Gedächtnis getrübt.

Das Verhalten der beiden änderte sich während der restlichen Reise nicht, die noch eine Woche dauerte. Das war länger als erwartet, denn es gab erste Schneefälle auf der Südseite des Ringgebirges, also in den Ringlanden. Außerdem kamen wir in einer so unwirtlichen Gegend in der Provinz Malbraan heraus, dass uns Wottack noch den Weg zum nächstgelegenen Dorf zeigen musste. Es war zwanzig Meilen vom Gebirgsrand entfernt und bestand nur aus einer Handvoll Hütten, in denen Holzfäller lebten.

Wir gaben uns dort als Reisende aus der malbraanischen Hauptstadt Andalach aus, die sich auf dem Weg zum Ort Lotheron verirrt hatten. Man glaubte uns das, wir kauften ein paar Vorräte und ließen uns erklären, wie wir weiterreiten mussten.

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