Manfred Rehor - Eine neue Welt

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Noch einmal reist Aron durch die Ringlande, um das Treiben der Kurrether zu stören und neue Interessenten für die Auswanderung zu gewinnen. Was die Zukunft seiner Heimat angeht, hat er bald einen Verdacht, der zur schrecklichen Gewissheit wird. Die Gegner der Kurrether setzen einen lange gehegten Plan um.
Nachdem er die Ringlande für immer verlassen hat, lernt er das ferne Land Askajdar kennen und reist im Inneren eines Megatraphons bis ins Zentrum des Orkanmeeres, wo er ein gut gehütetes Geheimnis erfährt.
Als Schiffbrüchiger gelangt er an die Ostküste des ostraianischen Kontinents und erreicht die neue Provinz Pentray. Dort bekommt er einen weiteren, letzten Auftrag: Er soll die alten Ruinenstädte aufsuchen und sicherstellen, dass in keiner von ihnen ein magisches Zentrum des Bösen existiert, das die Siedler gefährden könnte. Er findet heraus, warum die Vorfahren der Ringländer einst die Welt mit so grausamen Kriegen überzogen haben. Ist die Zukunft der neuen Provinz nun gesichert?

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„Eine Stätte der Zuflucht für verfolgte Priester und Mönche“, sagte Charam. „Es kommt immer noch vor, dass die Kurrether jemanden aus dem Weg haben wollen, der ihnen unangenehm ist. Wir können nicht jedem Menschen helfen, der vor ihnen flieht, aber für unsere Brüder und Schwestern haben wir Vorsorge getroffen. Der Herr dieses Hauses ist nicht nur ein Weinhändler mit einem hervorragenden Angebot, sondern auch ein ehemaliger Priester, was sich aber nicht herumsprechen soll. Zu seinen Kunden gehören mehrere von uns Ehemaligen, verstreut über Dutzende Meilen im Umkreis. Wer aus einem Tempel oder aus einem der wenigen, noch existierenden Klöster fliehen muss und einen von uns erreicht, wird dort von Vindar Pollderan abgeholt und hierher gebracht. Sie haben die Art des Transports am eigenen Leib kennengelernt. Hier kann man einige Wochen oder Monate bleiben, bis die Lage sich beruhigt hat. Dann bekommen die Mönche einen neuen Namen und eine neue Lebensgeschichte und werden zu einem der Kunden des Weinhändlers gebracht, wo sie als Helfer arbeiten können, bis sie etwas Besseres finden.“

Das lange Reden hatte Charam erschöpft. Er griff nach dem Becher, trank ihn leer und stopfte sich dann ein großes Stück Käse in den Mund.

„Heißt das, wir sollen hier einige Wochen bleiben?“, fragte Magi Achain. „Das hatten wir eigentlich nicht vor.“

„Nein“, sagte Charam mit vollem Mund. „Ihnen dient dieses Versteck als Ausgangsbasis. Aber berichten Sie zunächst, wie die Reise verlaufen ist.“

Während wir das Abenteuer mit dem brennenden Bauernhof und den Assassinen erzählten, schenkte sich der Dicke Wein nach, trank ihn und aß noch mehr Käse. Dabei nickte er immer wieder, als habe er sich alles, was wir erlebt hatten, genau so gedacht.

„Assassinen überfallen Bauern“, sagte er schließlich. „Die Assassinen sterben dabei. Der Dorfbüttel ermittelt der Form halber, tut aber alles, um keine Spuren der Täter zu finden. Es ist wie immer.“

„Wie meinen Sie das?“, fragte Magi Achain.

„Der Schein bleibt aufrecht erhalten“, erklärte Charam. „Man wird den Brand in die Akten eintragen als Unglücksfall und nicht erwähnen, dass die Bewohner des Bauernhofs vorher getötet wurden. Die beiden Toten im Wald wird man zu Reisenden erklären, die von Räubern getötet wurden. Die Suche nach den Tätern blieb erfolglos, vermutlich sind sie mit schnellen Pferden entkommen. Man wird den Fall abschließen. Nach Dongarth meldet man, es seien Räuber hier in der Gegend durchgereist, man möge bitte andere Gemeinden im Umkreis warnen.“

„Räuber ist wohl nicht der richtige Begriff“, wandte ich ein. „Wir haben den beiden toten Assassinen ihr ganzes Gold und ihre Waffen gelassen.“

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Dorfbüttel etwas davon in ihren Taschen gefunden hat“, sagte der dicke ehemalige Mönch und zwinkerte mir zu. „Womöglich haben die Räuber sogar die Pferde mitgenommen, die in der Nähe des Tatortes festgebunden waren.“

„Gut, der Büttel und seine Helfer werden sich bereichert haben“, sagte Fürst Borran. „Umso mehr haben sie allen Grund, die Sache nicht zu hoch zu hängen. Wir müssen folglich nicht damit rechnen, von ihnen gesucht zu werden.“

„Von denen nicht, aber von den Hintermännern der Assassinen“, sagte ich. „Die werden sich nicht damit abgeben, dass man zwei der Männer getötet hat. So etwas darf nicht geschehen, es untergräbt den schrecklichen Ruf, den diese Berufsmörder haben.“

„Trotzdem wird man nicht nach Leuten wie uns suchen“, meinte Magi Achain. „Wer Assassinen töten kann, muss jung, gewandt und sehr gut ausgebildet sein. Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, Pia und Aron, aber auf den ersten Blick sehen Sie nicht danach aus.“

Ich nickte nur, Pia reagierte gar nicht. Wir näherten uns beide dem vierzigsten Lebensjahr. Sie war sogar zwei oder drei Jahre älter als ich, vielleicht hatte sie das nächste Lebensjahrzehnt bereits erreicht. Wir hatten nie darüber geredet. Aber es stimmte, wir waren beide nicht mehr das, was wir von einem Dutzend Jahren gewesen waren. Bald würden auch unsere Reflexe nachlassen und man würde uns raten, uns möglichst nicht mehr in Kämpfe verwickeln zu lassen.

Charam deutete auf den Magi und sagte: „Genau mein Gedankengang! Selbst, wenn man jemanden aus Ihrer Gruppe zufällig sieht, wird man in Ihnen nicht die Leute vermuten, die mit zwei ausgebildeten Assassinen fertig werden. Das eröffnet gewisse Möglichkeiten, nun, da Sie hier sind. Wir können noch einmal gemeinsam überlegen, wie wir vorgehen.“

„Dann erzählen Sie uns zunächst, was Sie sich ausgedacht haben“, forderte der Fürst.

„Nun, wir waren uns ja einig, dass wir den Verdacht unserer Gegner von Kranningen weg lenken müssen, weil dort Verbündete untergetaucht sind. Wie in einigen anderen Orten in den Ringlanden auch. Weshalb wir den Verdacht nicht auf eine andere Stadt lenken sollten, sondern in die weiten Regionen im Nordosten und Nordwesten.“

„Um die Agenten aus Ostraia nicht zu gefährden“, bestätigte ich.

„Sprechen Sie es bitte nicht aus“, sagte Charam. „Man gewöhnt sich leicht daran, einen Begriff zu benutzen, und dann rutscht er einem heraus, wenn man es nicht beabsichtigt.“

„Ich versuche, es mir zu merken“, versprach ich. Diesen Rat hatte er mir schon einmal gegeben. „Also, was haben Sie sich ausgedacht?“

„Genau das, was Ihnen unterwegs schon widerfahren ist: Jagen Sie die Assassinen! Da Ihnen diese Folterwerkzeuge in die Hände gefallen sind - nutzen Sie sie! Natürlich nicht, um Menschen damit zu quälen. Aber wenn es Ihnen gelingt, Assassinen oder von mir aus auch Söldner zu töten, so können Sie deren Leichen nachträglich damit verunstalten. Die Fingernägel abziehen, Finger zerquetschen, Augen aussteche, ich muss das nicht im Einzelnen erläutern. Richten Sie die Leichen so her, als wären sie vor ihrem Tod gefoltert worden. Das wird Angst und Schrecken verbreiten. Aber diesmal nicht unter der Bevölkerung, sondern unter unseren Gegnern. Sie werden befürchten, von einer genauso mächtigen und gewissenlosen Organisation verfolgt zu werden, wie sie selbst eine darstellen.“

Charam strahlte über sein ganzes feistes Gesicht, während er das sagte.

„Ohne jetzt auf die Einzelheiten Ihres Vorschlags einzugehen“, sagte der Fürst, „stellt sich die Frage, wie wir unsere Gegner finden sollen? Es war Zufall, dass wir den brennenden Bauernhof gesehen haben, und Zufall, dass die Assassinen noch in der Nähe waren und Pia Tenga und Aron von Reichenstein töten wollten. Hätten wir nach ihnen gesucht, wir hätten sie sicherlich nicht gefunden.“

„Genau!“ Noch immer strahlte der ehemalige Mönch. „Sie haben es erkannt! Der Plan funktioniert nur, wenn die Assassinen und Söldner nach ihren Feinden suchen. Wir müssen Fallen stellen, in die sie dabei tappen werden.“

„Moment mal“, unterbrach ich ihn, weil er weitersprechen wollte. „Wie das vor sich gehen? Sollen wir unsere wahre Identität preisgeben, um die Gegner auf unsere Spur zu locken?“

„Das würde sicherlich funktionieren. Wenn die Kurrether erfahren, dass Aron von Reichenstein und Fürst Borran in den Ringlanden unterwegs sind, werden sie eine Menschenjagd ohnegleichen beginnen. Aber so weit wollen wir es nicht treiben.“

„Wie sollen wir sie sonst anlocken?“, wollte Pia ungeduldig wissen.

„Wir wenden ihre eigenen Methoden gegen sie an“, sagte Charam. „Zum Beispiel, indem wir Häuser anzünden. Natürlich nur solche, die für die Kurrether und ihre Unterstützer wichtig sind. Ihre Aufgabe ist es also, solche Gebäude auszuspionieren und in Brand zu setzen. Möglichst ohne dass Unschuldige zu Schaden kommen. Es wird nicht lange dauern, bis Söldnertrupps und Assassinen losgeschickt werden, um die Brandstifter zu finden und zu bestrafen. Bleiben solche Anschläge ungesühnt, könnte das in der Bevölkerung den Widerspruchsgeist anstacheln. Soweit überhaupt welcher vorhanden ist.“

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