Manfred Rehor - Eine neue Welt

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Noch einmal reist Aron durch die Ringlande, um das Treiben der Kurrether zu stören und neue Interessenten für die Auswanderung zu gewinnen. Was die Zukunft seiner Heimat angeht, hat er bald einen Verdacht, der zur schrecklichen Gewissheit wird. Die Gegner der Kurrether setzen einen lange gehegten Plan um.
Nachdem er die Ringlande für immer verlassen hat, lernt er das ferne Land Askajdar kennen und reist im Inneren eines Megatraphons bis ins Zentrum des Orkanmeeres, wo er ein gut gehütetes Geheimnis erfährt.
Als Schiffbrüchiger gelangt er an die Ostküste des ostraianischen Kontinents und erreicht die neue Provinz Pentray. Dort bekommt er einen weiteren, letzten Auftrag: Er soll die alten Ruinenstädte aufsuchen und sicherstellen, dass in keiner von ihnen ein magisches Zentrum des Bösen existiert, das die Siedler gefährden könnte. Er findet heraus, warum die Vorfahren der Ringländer einst die Welt mit so grausamen Kriegen überzogen haben. Ist die Zukunft der neuen Provinz nun gesichert?

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„Ist es schon vorgekommen, dass Sie kontrolliert wurden?“, fragte ich.

„Unterwegs? Gelegentlich. Aber das sind dann Kontrolleure, die sicherstellen wollen, dass tatsächlich guter Wein in den Fässern ist. Die verlangen einen Krug von jedem Fass als Warenprobe. Und bekommen ihn natürlich von mir. Wie gesagt, sobald die sehen, dass die Fässer leer sind, erlischt deren Interesse an meiner Ladung.“

Wir lachten und bereiteten uns darauf vor, eine kurze Nacht im Freien zu verbringen. Noch vor Morgengrauen würden wir weiterfahren, damit wir sicher sein konnten, dass niemand beobachtete, wie wir zurück in die Fässer krochen. Das kleine Lagerfeuer löschten wir, nachdem wir gegessen hatten.

Obwohl der Weinhändler es für unnötig hielt, blieb immer jemand von uns wach. Pia, Serron und ich wechselten uns ab. Serron war in den Stunden nach Mitternacht dran.

Er weckte mich und hielt den Zeigefinger vor den Mund. Ich konnte ihn kaum erkennen, weil der Mond nur schwach durch die über den Himmel ziehenden Wolken schien.

„Was ist?“, flüsterte ich.

„Dort hinten brennt etwas. Vermutlich ein Bauernhof.“ Er deutete nach Osten.

Es war schwierig, zu schätzen wie weit der Brand entfernt war und was dort in Flammen stand. Da wir uns in dieser Gegend nicht auskannten, weckte ich Vindar Pollderan.

„Ein Dorf gibt es dort nicht“, sagte er. „Also muss es ein Hof sein.“

„Wir müssen hin und sehen, ob wir helfen können“, sagte Serron.

„Vorsicht!“, warnte der Händler. „Die meisten Brände werden heutzutage absichtlich gelegt. Von Söldnern oder Assassinen, um Bauern abzustrafen, die wiederholt das verlangte Soll nicht abliefern.“

„Aber einfach hierbleiben und weiterschlafen können wir doch auch nicht“, wandte ich ein. „Dort können Menschen in Not sein.“

„Wenn Sie hingehen und gefangen werden, wird man Sie fragen, wo Sie mitten in der Nacht herkommen“, sagte der Händler. „Und diese Leute haben Möglichkeiten, die Wahrheit von Ihnen zu erfahren, glauben Sie mir das. Egal, was dort geschehen ist, Sie sollten hierbleiben!“

Da er lauter sprach als Serron und ich, wachten nun die Anderen auf und kamen zu uns.

„Aron, Pia, Sie beide gehen zu dem Bauernhof!“, ordnete Borran an, nachdem er erfahren hatte, was los war. „Nutzen Sie Schleichwege und jede Deckung aus, soweit das im Dunkeln möglich ist. Gehen Sie nur so nahe heran, wie nötig ist, um zu sehen, warum der Hof brennt. Greifen Sie nicht ein!“

Der Weinhändler erhob nun keine Einwände mehr. Die befehlsgewohnte Stimme des Fürsten beeindruckte ihn. „Wir bereiten uns aber jetzt schon auf die Weiterfahrt vor“, schlug er vor. „Sammeln Sie alles ein, was herumliegt, und kriechen Sie in die Fässer.“

Das löste Widerspruch aus, doch Fürst Borran gab dem Händler Recht.

Pia und ich schnallten unsere Degen um und machten uns auf den Weg querfeldein. Aufgrund des schwachen Mondlichts war es schwierig, zwischen Büschen und Bäumen einen gangbaren Weg zu suchen. Einfacher wäre es gewesen, offene Wiesen und Ackerflächen zu nutzen, aber dort hätte man uns sehen können. Über der Landschaft lag eine dünne Schneedecke, gegen die wir als dunkle Gestalten abstachen. Das bedeutete im Übrigen, dass man unsere Spuren bei Tageslicht auf jeden Fall finden würde, egal wo wir entlang gingen. Wir durften nur nicht jetzt schon entdeckt werden.

Es dauerte eine halbe Stunde, bis wir nahe genug heran waren, um zu erkennen, dass ein Wohnhaus und ein Nebengebäude brannten. Menschen oder Tiere sahen wir keine. Langsam gingen wir außerhalb des Feuerscheins in einem Bogen um die Brandherde herum. Das Haus qualmte nur noch; das Nebengebäude brannte noch lichterloh.

Wir wagten uns nicht näher heran, und das war gut so, denn unvermittelt stürzte das Nebengebäude in sich zusammen. Brennende Teile wurden in weitem Umkreis verstreut. Einige davon erreichten das Wohnhaus und lösten dort neue Brände aus.

In deren Licht konnte ich zwei Tote sehen, die im Hauseingang lagen. Sie waren verkohlt, deshalb hatte ich ihre Körper zunächst für heruntergefallene Balken gehalten.

„Dort drinnen lebt niemand mehr“, sagte ich zu Pia. „Falls es Überlebende gibt, sind sie geflohen und auf dem Weg ins nächste Dorf, um Hilfe zu holen. Oder sie verstecken sich irgendwo.“

„Dann suchen wir nach ihren Spuren. Wir gehen einmal ganz um den Bauernhof herum. Vielleicht sehen wir auf seiner Rückseite noch etwas Interessantes.“

Es dauerte eine Weile, bis wir dorthin kamen, weil die Gebäude nun wieder heller brannten und wir sorgfältig darauf achteten, nicht in den Bereich des flackernden Lichts zu geraten. Schließlich sahen wir mehrere Tote, die nicht verbrannt waren. Offenbar hatten sie das Wohnhaus durch die Hintertür verlassen und versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Dabei waren sie gestorben.

Wir gingen nicht nahe genug heran, um genau sehen zu können, woran. Aber so, wie Männer, Frauen und Kinder dalagen, hatte man sie mit Schwertern erbarmungslos niedergemäht. Acht Personen waren es insgesamt.

„Die Bauernfamilie und einige Knechte und Mägde“, vermutete Pia. „Es waren also Söldner, die den Hof in Brand gesetzt haben.“

„Gehen wir zurück zum Wagen“, sagte ich. „Helfen können wir hier niemandem mehr.“

Wir richteten uns auf, denn bisher hatten wir in geduckter Haltung dagestanden, um nicht entdeckt zu werden. Da war mir, als sehe ich eine Bewegung rechts hinter Pia. Es war nur ein Moment, in dem etwas noch dunkler war als die vorherrschende Dunkelheit, und im nächsten Augenblick war es wieder weg.

„Runter!“, rief ich. Gleichzeitig zog ich die Waffe und sprang über Pia, die sich reaktionsschnell fallen ließ. Ohne genau zu erkennen, was da war, stieß ich mit der Spitze des Degens zu und sprang sofort wieder zurück.

Ein unterdrückter Aufschrei belohnte mich, und eine seltsame Waffe schlug nach mir. Sie glich einem Mittelding zwischen Degen und Schwert, mit besonders langer Klinge. Ich war knapp außer der Reichweite des Gegners, das rettete mir das Leben.

Pia gelang es, am Boden liegend ihren Degen zu ziehen und schräg nach oben zu stechen. Sie traf den Gegner in den Bauch und die Klinge fuhr hoch und zerfetzte wahrscheinlich die Lunge oder eine lebenswichtige Schlagader. Jedenfalls kippte die schwarze Gestalt einfach um, ohne einen weiteren Laut von sich zu geben.

Im selben Moment spürte ich einen Schmerz am linken Arm. Ich warf mich mit einem gewaltigen Satz nach rechts, wo ich in einem Busch landete, der meinen Sturz auffing. Das hatte den Vorteil, dass ich nicht hart fiel, aber den Nachteil, dass ich mich aus den Ästen befreien musste, bevor ich mich umwenden konnte.

Hinter mir hörte ich eine zischende Stimme, die etwas Unverständliches sagte, und das Aufeinanderprallen von Klingen. Pia rettete mich erneut - hoffentlich.

Immerhin war ich es diesmal, der den Gegner töten konnte. Der war mit Pia beschäftigt und wandte mir den Rücken zu. Das war ein Fehler, den er selbst bemerkte, weshalb er einen halben Schritt rückwärts auf die Seite machte, um uns beide in den Blick zu bekommen. In genau diesem Moment traf ihn mein Hieb auf Kniehöhe, er stolperte, wollte sich umwenden und drehte sich dabei wegen des kaputten Knies zu weit, so dass die Spitze meiner Klinge ihn in der Herzgegend traf. Er sackte zu Boden.

Mit den Waffen in der Hand standen Pia und ich keuchend da und warteten ab. Gab es einen dritten Angreifer?

Uns beiden war klar, dass wir nicht noch einmal in eine Falle tappen durften. Deshalb blieben wir mehrere Minuten bewegungslos stehen. Die beiden schwarzen Gestalten am Boden rührten sich auch nicht, aber es war durchaus möglich, dass sie sich nur tot stellten. Wir mussten sie untersuchen, auch um herauszufinden, wer sie waren. Dazu brauchten wir Licht.

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