Manfred Rehor - Eine neue Welt

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Noch einmal reist Aron durch die Ringlande, um das Treiben der Kurrether zu stören und neue Interessenten für die Auswanderung zu gewinnen. Was die Zukunft seiner Heimat angeht, hat er bald einen Verdacht, der zur schrecklichen Gewissheit wird. Die Gegner der Kurrether setzen einen lange gehegten Plan um.
Nachdem er die Ringlande für immer verlassen hat, lernt er das ferne Land Askajdar kennen und reist im Inneren eines Megatraphons bis ins Zentrum des Orkanmeeres, wo er ein gut gehütetes Geheimnis erfährt.
Als Schiffbrüchiger gelangt er an die Ostküste des ostraianischen Kontinents und erreicht die neue Provinz Pentray. Dort bekommt er einen weiteren, letzten Auftrag: Er soll die alten Ruinenstädte aufsuchen und sicherstellen, dass in keiner von ihnen ein magisches Zentrum des Bösen existiert, das die Siedler gefährden könnte. Er findet heraus, warum die Vorfahren der Ringländer einst die Welt mit so grausamen Kriegen überzogen haben. Ist die Zukunft der neuen Provinz nun gesichert?

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Als wir einigermaßen sicher waren, dass niemand mehr auf uns lauerte, kümmerte ich mich als erstes um die Verletzung an meinem linken Arm. Sie schmerzte und blutete, aber es konnte sich nur um eine leichte Schnittwunde handeln. Trotzdem musste sie versorgt werden.

Pia verband mich, was in der Dunkelheit schwierig war. Das Haus war niedergebrannt, nicht einmal das Flackern des Feuers war mehr zu sehen. Nur der Mond, der durch die schnell treibenden Wolken leuchtete, lieferte ein wenig Helligkeit.

„Du hast Glück gehabt“, sagte Pia leise, nachdem sie aus dem Ärmel meines Hemds einen provisorischen Verband gemacht hatte.

„Wir haben beide Glück gehabt. Ich weiß nicht, was die Angreifer zögern ließ, aber hätten sie gnadenlos sofort zugeschlagen, als wir hierher kamen, würden wir jetzt hier tot am Boden liegen.“

„Sie wussten nicht, wer wir sind“, vermutete sie. „Wir haben uns nicht benommen wie Bauern oder Knechte, die vor dem Feuer fliehen. Deshalb haben sie gezögert, bevor sie angriffen.“

Wieder warteten wir schweigend eine Weile. Dann trieb der Wind die Wolken auseinander und es entstand eine Lücke, durch die das Mondlicht mit voller Helligkeit schien. Wir nutzten die wenigen Minuten, um die Toten zu untersuchen.

Sie trugen hochwertige Lederkleidung, die so fein gefertigt war, dass sie die Bewegung nicht behinderte und trotzdem schützte. Allerdings nicht gegen so heftige Hiebe und Stiche, wie wir sie austeilten, als wir um unser Leben kämpften. Die Waffen schienen Sonderanfertigungen zu sein. Ihre Klingen waren aufwendig ziseliert. Erstklassige Handwerker mussten Wochen daran gearbeitet haben. Auch der Stahl war hochwertig und die Klingen waren ausgesprochen scharf.

„So etwas hat in den Ringlanden nicht jeder“, sagte ich beeindruckt.

Pia stimmte mir zu. „In diesen Zeiten verfügen nur die Kurrether über Waffen von erstklassiger Qualität. Und vielleicht die Fürsten, die sie unterstützen. Schauen wir uns an, was die Kerle in den Taschen haben, solange es hell genug ist.“

Wir fanden Goldmünzen und einige wenige Silbermünzen. Jeder der beiden trug ein kleines Vermögen bei sich.

„Assassinen“, folgerte ich.

„Wahrscheinlich. Sie werden Pferde hier in der Nähe haben. Suchen wir danach?“

„Wir müssen zurück zum Wagen. Die Anderen schicken sonst jemanden los, um nach uns zu suchen.“

„Wen sollten sie schicken?“, fragte Pia. „Höchstens Serron. Aber der wird beim Fürsten und dem Magi bleiben, weil die sonst ohne Schutz sind.“

„Also gut, suchen wir nach den Pferden der beiden. Aber in welcher Richtung?“

„Sie haben die Bewohner des Bauernhofs getötet und ihn angezündet, und das muss drei Stunden oder länger her sein. Also waren sie nur noch hier, um den Brand zu beobachten und sicherzustellen, dass es keine Überlebenden gibt. Dafür haben sie sich sicherlich einen Ort ausgesucht, von dem sie schnell den Rückweg antreten können. Sie werden nicht noch einmal in der Dunkelheit um den Hof herumgehen wollen, um zu ihren Pferden zu gelangen. Also müssen die in der Nähe sein.“

„Klingt logisch“, gab ich zu.

Es dauerte eine weitere Stunde, bis wir sie fanden. Das lag zum einen am Mond, der wieder hinter Wolken verschwunden war, zum anderen daran, dass wir uns nun ausgesprochen vorsichtig und möglichst geräuschlos bewegten.

Die zwei Pferde waren an Bäumen festgebunden. Sie waren gut dressiert, denn sie gaben keinen Laut von sich, während wir uns näherten, kein Schnauben und kein Scharren mit den Hufen. Erst, als Pia nach den Zügeln griff, warf eines der Tiere seinen Kopf herum und wir wichen zurück.

Es waren Rassetiere, Rappen wie sie in der Provinz Kirringa gezüchtet wurden und die, wie ich dort erfahren hatte, nur noch den Kurrethern zustanden. Sie waren nicht gesattelt, also hatten ihre Besitzer nicht damit gerechnet, schnell von hier fliehen zu müssen. Die Sättel und Satteltaschen lagen in der Nähe. Sie bestanden aus geschwärztem Leder, waren bestens verarbeitet und reichlich verziert, aber nicht mit glänzenden Goldapplikationen, wie die Kurrether sie liebten.

In den Satteltaschen fanden wir außer den üblichen Dingen wie Vorräten und Decken auch je einen Beutel mit Goldmünzen sowie Etuis mit seltsamen Gerätschaften, die wir beide nicht kannten.

„Die Etuis nehmen wir mit“, sagte Pia. „Wir zeigen sie dem Fürsten und Magi Achain. Was machen wir mit dem Rest und den Pferden?“

„Die lassen wir hier. Bei Tageslicht werden Leute von anderen Bauernhöfen oder einem der Dörfer in der Umgebung kommen. Sollen sie sich freuen über die wertvollen Tiere und all das Gold.“

„Einverstanden. Jetzt müssen wir nur den Weg zurück zum Fuhrwerk finden.“ Pia ging voraus und wir umgingen in großem Abstand den Bauernhof.

Es war bereits hell, als wir endlich bei dem Wagen ankamen.

Während wir von unseren nächtlichen Begegnungen berichteten, untersuchte Magi Achain meine Verletzung. Er hatte eine Zeitlang als Heiler in einem Dorf am Donnan gearbeitet und kannte sich gut aus damit.

„Sollte problemlos vernarben“, sagte er. „Sie haben ja Erfahrung mit Wunden, Aron, denn Sie haben schon viele solcher Narben am Körper. Sauber halten, den Verband immer mal wieder wechseln, und alles wird gut.“

Wir zeigten ihm die beiden Etuis, die wir gefunden hatten. Er nahm die Gegenstände einzeln heraus und sah sie sich an. Es waren scharfe Messerchen, Zangen, seltsame Klemmvorrichtungen und ähnliche Dinge, alle aus Stahl gefertigt.

„Die herzustellen muss viel Geld gekostet haben“, sagte ich. „Wenn das alles tatsächlich aus den Ringlanden stammt, dann haben es die Feinwerker in der Provinz Kirringa angefertigt, die sonst Uhren bauen.“

„Ich glaube nicht, dass es ringländische Folterinstrumente sind“, sagte der Magi.

„Folterinstrumente?“, fragte ich überrascht.

„Ja, einen anderen Sinn kann ich nicht darin erkennen. Außerdem sind die Assassinen dafür berüchtigt, dass sie ihre Opfer bestialisch foltern, bevor sie sie töten. Das scheint bei dem Bauernhof nicht der Fall gewesen zu sein, sonst hätten die beiden Männer diese Etuis bei sich gehabt, statt sie in den Satteltaschen zu lassen.“

„Unter Folter stelle ich mir das Zertrümmern von Knochen mit einem Knüttel vor“, sagte ich. „Oder das Verbrühen von Haut mit kochendem Wasser, das Aufhängen mit den Füßen nach oben und so weiter. Was macht man mit so kleinen Gerätschaften?“

„Dem Hörensagen nach kann man die Fingernägel einzeln ausreißen, Finger zerquetschen und noch viel schlimmere Verletzungen zufügen“, sagte Magi Achain. „Ich bin froh, noch nie ein Opfer solcher Methoden gesehen zu haben. Sie sollen schrecklich leiden. Der Tod ist für sie eine Erlösung.“

„Warum tut man das?“, fragte Pia. „Gewöhnlich foltert man Menschen, um ihr Wissen aus ihnen herauszupressen.“

„Es geht nur darum, Schrecken zu verbreiten“, erklärte Fürst Borran. „Es soll sich herumsprechen, was jemandem bevorsteht, wenn er die Aufmerksamkeit der Kurrether auf sich zieht. Zum Beispiel, indem er wiederholt die vorgegebenen Ziele bei der Herstellung von Waren nicht erreicht. So wie Magi Achain haben vermutlich alle Menschen in den Ringlanden Gerüchte über die Methoden der Assassinen gehört. Das schreckt ab.“

Wir beschlossen, nicht weiter über dieses Thema zu sprechen, sondern unsere Reise fortzusetzen. Sobald man die Leichen der beiden Assassinen fand, würde man nach den Mördern suchen.

„Und nach denen der Bauersleute“, ergänzte ich. „Womöglich schiebt man uns diese Tat in die Schuhe, weil wir in der Nähe waren.“

„Nein“, sagte Fürst Borran. „Die Tat dient der Abschreckung, deshalb wird man nicht behaupten, normale Räuber oder Söldner hätten sie verübt. Und den Tod der Assassinen wird man vertuschen. Er könnte falsche Hoffnungen in den Menschen wecken.“

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