Manfred Rehor - Eine neue Welt

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Noch einmal reist Aron durch die Ringlande, um das Treiben der Kurrether zu stören und neue Interessenten für die Auswanderung zu gewinnen. Was die Zukunft seiner Heimat angeht, hat er bald einen Verdacht, der zur schrecklichen Gewissheit wird. Die Gegner der Kurrether setzen einen lange gehegten Plan um.
Nachdem er die Ringlande für immer verlassen hat, lernt er das ferne Land Askajdar kennen und reist im Inneren eines Megatraphons bis ins Zentrum des Orkanmeeres, wo er ein gut gehütetes Geheimnis erfährt.
Als Schiffbrüchiger gelangt er an die Ostküste des ostraianischen Kontinents und erreicht die neue Provinz Pentray. Dort bekommt er einen weiteren, letzten Auftrag: Er soll die alten Ruinenstädte aufsuchen und sicherstellen, dass in keiner von ihnen ein magisches Zentrum des Bösen existiert, das die Siedler gefährden könnte. Er findet heraus, warum die Vorfahren der Ringländer einst die Welt mit so grausamen Kriegen überzogen haben. Ist die Zukunft der neuen Provinz nun gesichert?

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Zunächst beseitigten wir alle Spuren am Lagerplatz und in seiner Umgebung, die darauf hinwiesen, dass hier mehr als eine Person übernachtet hatte.

Dann krochen wir in unsere Weinfässer und der Wagen ruckte an.

Der Tag war kalt, aber die Wolken der Nacht hatten sich verzogen. Die Sonne schien prall herunter und mir wurde zunehmend warm in dem Versteck. Es war die gegenteilige Erfahrung der bisherigen Fahrt, während der ich gefroren hatte. Ich versuchte, mich der dicken Jacke und der Decke zu entledigen, die ich extra um mich gelegt hatte. Es war schwierig und, wegen meiner frischen Wunde, schmerzhaft.

Ich hatte es fast geschafft, als der Wagen anhielt und Männerstimmen zu hören waren.

„Seit wann wird im Winter Wein ausgeliefert?“, verstand ich.

„Es sind leere Fässer“, sagte der Händler.

„Gebrauchte Fässer vertragen keinen Frost!“

„Richtig, ganz richtig“, beeilte sich der Weinhändler zu versichern. „Aber der Winter kam dieses Jahr früh. Ich hoffe, ich bekomme die Fässer noch ohne Schäden nach Hause. Heute scheint die Sonne und wärmt sie auf. Damit dürften sie auch die kommende Nacht überstehen, ohne dass sich der Frost in die Fugen frisst.“

Ein paar heftige Schläge waren zu hören, dann knallte auch etwas gegen das Fass, in dem ich steckte.

„Sind tatsächlich nicht gefüllt“, sagte der Fremde. „Schade, sonst hätten wir an Ort und Stelle eine Weinprobe gemacht, was?“

Einige andere Männer lachten laut.

„Das ist leider nicht möglich“, sagte der Händler. „Aber ihr wisst ja, wo ihr den besten Wein kaufen könnt, wenn euch danach ist. Kommt einfach in mein Geschäft. Ich habe auch ein paar preiswerte Sorten, falls euch die guten Sall-Weine zu teuer sind.“

„Typisch“, sagte der Mann. „Ein Weinhändler denkt immer daran, wie er seinen verdünnten Verschnitt loswerden kann. Fahr weiter, bevor ich mich aufrege.“

Das Fuhrwerk ruckte wieder an und rollte weiter.

Eine Stunde fuhren wir, so schätzte ich, dann hielt der Wagen erneut an. Der Händler half uns aus den Fässern. Er hatte eine vor Blicken geschützte Stelle in der Nähe der Straße gefunden, wo wir Pause machen konnten.

„Wer waren diese Männer?“, fragte Fürst Borran, als wir alle draußen waren.

„Der Büttel eines der Dörfer an dieser Straße. Er hatte einige schlecht bewaffnete Männer bei sich. Vermutlich Leute aus seinem Dorf, die er mitgenommen hat, damit er nicht alleine die Straße absuchen muss.“

„Also keine Söldner. Bedeutet das, dass man die toten Assassinen noch nicht gefunden hat?“

„Vermutlich. Man hat den Brand gesehen und sucht jetzt nach Fremden in der Umgebung, um der Pflicht Genüge zu tun. Der Büttel wird einen Bericht schreiben und erwähnen, dass er mich mit einem Wagen leerer Weinfässer angetroffen hat. Mit etwas Glück wird das in seiner vorgesetzten Behörde und danach bei den Kurrethern kein Misstrauen hervorrufen. Besonders, wenn er behauptet, dass er die Fässer persönlich überprüft hat; was er vermutlich schreiben wird, um sich selbst abzusichern.“

„Also keine Probleme von dieser Seite“, sagte der Fürst. „Was erwartet uns, wenn wir Ihr Weinhaus erreichen? Und wie sicher sind wir dort, falls man doch nach den Mördern der Assassinen sucht und den Vorfall nicht vertuscht?“

„Lassen Sie sich überraschen“, sagte der Weinhändler. „Es ist nur noch eine halbe Stunde Fahrt. Wir bleiben hier, bis es dunkelt, damit man unsere Ankunft nicht beobachten kann.“

Es war Nacht, als wir das Haus des Weinhändlers erreichten. Der Wagen rollte in eine große Scheune, wo ein Helfer die Pferde ausspannte und in ihren Stall führte. Wir krochen aus den Fässern und folgten Vindar Pollderan durch eine Tür, die aus der Scheune direkt ins Wohnhaus führte. Dort ging es eine Treppe hinunter in seinen Weinkeller, wo in großen Gewölben Dutzende von Fässern lagerten. Solche, wie wir sie als Versteck benutzt hatten, aber auch kleinere und größere.

Der Händler ging zu einem der großen, das liegend fast mannshoch war, nahm einen daneben stehenden Krug und öffnete den Hahn, der unten an der Vorderseite des Fasses war. Roter Wein lief heraus.

„Darauf bin ich besonders stolz“, sagte er.

„Warum?“, fragte Fürst Borran. „Ist das ein besonderer Jahrgang?“

„Nein. Aber schauen Sie mal.“ Der Weinhändler griff oben in eine schmale Nut des Fassdeckels und zog diesen mit einem Ruck auf.

Ich sprang unwillkürlich zurück, weil ich erwartete, von einem Schwall Wein durchnässt zu werden. Dann sah ich in das Fass hinein und staunte: Im Inneren war ein weiteres Fass, nur einen halben Schritt hoch. Zu ihm gehörte der Hahn, aus dem der Wein geflossen war. Darüber hatte man einige Holzbretter befestigt, die nach hinten führten - zu einer Öffnung in der Rückwand des Weinkellers!

Aus einer Ecke des Kellerraums holte der Händler eine Leiter, mit deren Hilfe wir auf die Bretter in dem großen Fass klettern und nach hinten kriechen konnten. Dort führten einige Stufen hinunter in einen großen Raum.

Wir wurden erwartet. In einem breiten Sessel, umgeben von Kerzenständern, die für reichlich Licht sorgten, saß Charam.

„Willkommen!“, rief er. „Leisten Sie mir Gesellschaft beim Verkosten all dieser hervorragenden Tropfen.“

Neben ihm standen mehrere Krüge auf einem Tisch, dazu Becher und ein Teller mit verschiedenen Käsesorten.

„Der Weg hierher muss mühselig gewesen sein“, fuhr er fort, während einer nach dem anderen von uns in den Raum kletterte. „Besonders der Eingang durch dieses elendige Fass. Ich hatte größte Mühe damit.“

Ich konnte mir kaum vorstellen, wie dieser überfette Mann durch das Weinfass gekrochen war. Aber er saß hier, also hatte er es geschafft.

Der Raum war groß genug, um eine vielköpfige Familie unterzubringen, und so war er auch ausgestattet. Es standen mehrere niedrige Betten darin, außerdem Tische, Stühle und Schränke. In einer Ecke war ein Loch im Boden, neben dem ein Eimer stand. Man konnte sich hier also selbst mit Wasser versorgen. Eine Holztür direkt neben dem Loch ließ vermuten, dass auch für andere Bedürfnisse vorgesorgt war. Wenn man genügend Vorräte eingelagert hatte, konnte man es hier lange aushalten.

Als habe er meine Gedanken gelesen, zeigte Charam auf einen der Schränke und sagte: „Ihr werdet hungrig sein nach der Fahrt. Dort findet ihr Brot und geräucherte Würste. Käse steht hier auf dem Tisch. Sogar Honig ist in dem kleinen Topf dort, falls jemand etwas Süßes haben möchte.“

Nicht einmal Bücher fehlten. Der dicke ehemalige Mönch hatte einen Folianten aufgeschlagen auf dem Schoß, und mehrere weitere lagen auf einem der Stühle. Selbst für ausreichende Beleuchtung war gesorgt, denn wenn die Kerzen nicht genügten, konnte man Petroleumlampen entzünden, die an mehreren Stellen an Haken von der Decke hingen.

Fürst Borran sah sich ebenso erstaunt um wie wir alle, fragte dann aber: „Dies kann ein Rückzugsort sein, aber auch ein Gefängnis. Kommt man dort ins Freie?“

Er zeigte auf die Holztür, dir mir auch aufgefallen war.

„Nein, da ist nur ein Loch im Boden, wenn Sie verstehen, was ich meine.“ Charam zeigte auf einen der Schränke. „Aber dahinter beginnt ein Gang, der in einen abseits stehenden kleinen Schuppen führt. Von dort kommt auch die Luft, die Sie atmen. Die Wärme der Kerzen zieht sie herein und lässt sie nach oben abströmen, wo sie in den Kamin geleitet wird, der von der Küche des Wohnhauses durch das Dach nach außen führt. Es ist alles wohl durchdacht.“

„Es sieht so aus, als sei dieser Raum für Ihre Bedürfnisse und die mehrerer anderer Menschen eingerichtet worden“, sagte ich. „Sicherlich nicht erst vor wenigen Tagen. Also, was ist das hier?“

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