Manfred Rehor - Eine neue Welt

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Noch einmal reist Aron durch die Ringlande, um das Treiben der Kurrether zu stören und neue Interessenten für die Auswanderung zu gewinnen. Was die Zukunft seiner Heimat angeht, hat er bald einen Verdacht, der zur schrecklichen Gewissheit wird. Die Gegner der Kurrether setzen einen lange gehegten Plan um.
Nachdem er die Ringlande für immer verlassen hat, lernt er das ferne Land Askajdar kennen und reist im Inneren eines Megatraphons bis ins Zentrum des Orkanmeeres, wo er ein gut gehütetes Geheimnis erfährt.
Als Schiffbrüchiger gelangt er an die Ostküste des ostraianischen Kontinents und erreicht die neue Provinz Pentray. Dort bekommt er einen weiteren, letzten Auftrag: Er soll die alten Ruinenstädte aufsuchen und sicherstellen, dass in keiner von ihnen ein magisches Zentrum des Bösen existiert, das die Siedler gefährden könnte. Er findet heraus, warum die Vorfahren der Ringländer einst die Welt mit so grausamen Kriegen überzogen haben. Ist die Zukunft der neuen Provinz nun gesichert?

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„Und das lassen die Kontrolleure zu?“, fragte Magi Achain.

„Die erfahren natürlich erst hinterher, wenn jemand aus der Gegend verschwindet. Der Bauer bringt heimlich nach und nach alles, was einen Wert hat, in einen entfernten Landstrich, wo er sich als Knecht verdingt.“

„Als Knecht? Was hat er dadurch gewonnen?“

„Er ist nicht mehr für die Menge verantwortlich, die geerntet wird. Wenn er schlau ist, und das sind die meisten, verkauft er sein Vieh und Anderes rechtzeitig unter der Hand. Das Geld genügt, um sich ein Haus mit einem großen Garten am Rand eines Dorfes zu kaufen. Ein Haus, wie es ein Knecht sich eigentlich nicht leisten kann. Dort pflanzt er alles an, was er und seine Familie brauchen. Außerdem hält er ein paar Hühner und mästet heimlich ein Schwein. Damit lebt er von da an sorgenfrei.“

„Aber die Menschen, die von dem abhängig sind, was auf Bauernhöfen produziert wird, leiden darunter.“

„Richtig. Denn es gelingt so gut wie nie, neue Pächter oder Besitzer für einen aufgelassenen Bauernhof zu finden. Wie gesagt, das Land liegt dann brach. Im Übrigen werden die Preise für Nahrungsmittel in den Städten von den Behörden festgelegt, und zwar so niedrig, dass die Bauern sowieso kaum noch etwas verdienen.“

Wir waren stehen geblieben, um uns das alles anzuhören, denn es klang ungeheuerlich. Ich hatte schon früher auf meiner Reise durch die Ringlande erfahren, wie hart das Nichteinhalten von Mengenvorgaben neuerdings bestraft wurde. Eigentlich war das, was uns Inna erzählte, die logische Folgerung daraus: Wenn sich die Arbeit nicht mehr lohnte und man für geringere Ernten haftbar gemacht wurde, dann gab man sein Gewerbe eben auf. Auch Handwerker machten das so, was sicherlich in den Städten ebenfalls spürbar sein würde.

Wir gingen langsam weiter.

Zum ersten Mal sagte Serron etwas, und wie immer dachte er an die praktische Seite: „Was erwarten Sie von uns hier auf dem Hof?“

„Das wurde ja schon besprochen: Mithilfe bei der täglichen Arbeit, wie dem Füttern des Viehs. Reparatur von Zäunen, Einrichten eines neuen Gatters am Fluss und so weiter. Außerdem können Sie im Winter Schnee schippen, damit Jorg das nicht jeden Tag tun muss.“

„Was tun wir, wenn ein Kontrolleur auf den Hof kommt?“, fragte Serron weiter.

„Falls wir vorher davon erfahren, schicken wir Sie zum Arbeiten hierher zu den abgelegenen Gattern, wo Sie wegen der Bäume vom Haus aus nicht zu sehen sind. Kommt eine unerwartete Kontrolle, müssen Sie eben tun, als wären Sie einfache Knechte. Hilfsarbeiter, die über den Winter hier arbeiten, während Sie im Sommer als Erntehelfer unterwegs sind, weil man da mehr verdient. Solche Leute gibt es.“

Wir kamen wieder beim Wohnhaus an und Inna zeigte uns, wo das Futter für die Hühner und die Hasen war, wie man Eier einsammelte und ähnliche einfache Verrichtungen. Die Einzige von uns, die darüber schon etwas wusste, war Pia Tenga. Sie war in dem kleinen Ort Werenga aufgewachsen, als Tochter eines Gastwirts. In solchen Städtchen hatte jeder einen großen Garten und oft auch Kleinvieh. Dadurch war man teilweise autark. Wir anderen stammten aus großen Städten und wussten nur, dass man Lebensmittel auf dem Markt kaufen konnte, nicht wie sie hergestellt wurden.

Nach einigen Tagen hatten wir die wichtigsten Dinge gelernt. Es gab nicht genug Arbeit für uns alle, was ganz gut war. Denn Fürst Borran und Magi Achain zeigten keinerlei Talent für solche Tätigkeiten. Sie blieben meist im Haus bei Charam, wo sie lasen oder mit ihm diskutierten. Pia und Serron spezialisierten sich auf die Fütterung und Betreuung des Kleinviehs, während ich Jorg zur Hand ging, wenn es schwerere Arbeiten zu erledigen gab.

Der Hüne war nicht gesprächig, weshalb ich das meiste zur Unterhaltung beitrug. Nach und nach fand ich heraus, dass er nicht nur schweigsam war, sondern auch ziemlich langsam beim Denken. Manches verstand er erst, wenn ich es mehrmals wiederholte oder einfacher formulierte.

Als ich darüber sprach, dass meine beiden älteren Begleiter bei Charam und den Büchern waren, stellte sich heraus, dass er nicht mehr lesen konnte. Vor dem Unfall, wie er die Kampfverletzung nannte, hatte er es ganz gut beherrscht. Aber nun waren ihm Lesen und Schreiben unmöglich, ebenso wie der Umgang mit Zahlen. Selbst beim Einkaufen im Ort hatte er Probleme, weil er die Münzen nicht auseinanderhalten konnte.

Ich erzählte von einigen Regionen der Ringlande, die ich auf Reisen kennengelernt hatte. Er interessierte sich besonders für den Südosten, die Provinz Kirringa, weil er eine Schwäche für Pferde hatte. Ich berichtete ihm von den dortigen Gegebenheiten. Als ich erwähnte, dass auch dort die Kontrolleure inzwischen das Sagen hatten und gute Pferde, wenn sie überhaupt noch gezüchtet wurden, ausschließlich den Kurrethern zustanden, bekam er einen Wutanfall.

Man sagte rothaarigen Menschen allgemein einen Hang zum Jähzorn nach, und bei ihm traf das zweifelsohne zu. Er hieb mit der Axt gegen einen Baum, den wir gar nicht fällen wollten, und zwar so oft, dass der umstürzte, direkt auf ein Gatter, das wir anschließend reparieren mussten.

Als Begründung für seinen Anfall sagte er nur: „Ich mag keine Kontrolleure. Sie sind böse.“

Das sprach er in einer Art kindlichem Trotz aus, der so gar nicht zu seinem muskulösen, erwachsenen Äußeren passte.

Ich ging nicht weiter darauf ein, sondern konzentrierte mich auf die Arbeit am Gatter. So, wie er dabei zulangte, war seine Wut längst nicht verraucht. Er reagierte sie nun aber ab, indem er etwas aufbaute.

Kontrolleure

Das Dorf Dernheim war weitaus interessanter, als es auf den ersten Blick wirkte. Die zwölf Häuser, die entlang einer Durchgangsstraße standen, waren an sich nicht beeindruckend. Schon weil die Straße nicht befestigt war, sondern nur ein festgetretener Weg aus Lehm.

Aber in jedem der Häuser übte jemand ein Gewerbe aus, das für die Gemeinschaft nützlich war. Wobei die meisten nebenher noch in der Landwirtschaft der umgebenden Höfe halfen oder selbst ihre großen Gärten bewirtschafteten.

Als ich mit Jorg den Ort besichtigte, weil wir einiges einkaufen sollten, wirkte alles wie ausgestorben. Niemand war in den Straßen unterwegs, außer den in Dörfern üblichen Hunden und Katzen. Sogar einige Hühner scharrten am Wegrand nach Futter.

Erst, als Jorg an eine der Türen klopfte und wir eingelassen wurden, sah ich, wie lebendig Dernheim war. Denn in dem Haus lebten ein Dutzend älterer Menschen, die mit Nähen und Korbflechten beschäftigt waren.

„Drei Körbe“, sagte Jorg zu einer Frau. „Die normale Größe, für die Eier, zum Einsammeln.“

„Sind im Schuppen“, antwortete sie. „Hol sie dir. Hast du Geld dabei?“

Jorg holte Münzen aus der Tasche und hielt sie ihr auf der offenen Handfläche entgegen. Sie nahm einige und er steckte den Rest zurück.

„Kann man in so einem kleinen Ort vom Korbflechten leben?“, fragte ich die Frau.

„Wenn man es geschickt anstellt“, antwortete sie und zwinkerte.

„Wie meinen Sie das?“

„Ich muss Flechtwaren nach Dongarth liefern und bekomme Vorgaben von den Kontrolleuren. Aber wir arbeiten hier zu zweit, das wissen die nicht. Also muss ich nur so viele Produkte abliefern, wie eine Person herstellen kann. Die Quote ist inzwischen so hoch, dass das eine alleine niemals hinbekommen könnte, aber zu zweit geht es ohne große Anstrengung.“

„Liefern Sie schlechtere Qualität in die Hauptstadt, als Sie hier im Ort verkaufen?“, wollte ich wissen. Das lag nahe, weil es die meisten Handwerker inzwischen so machten.

„Das ergibt sich ganz von alleine“, antwortete sie. „Wir bekommen entsprechende Mengen Rohmaterial in Form von Weidenzweigen zugeliefert, aber das in ziemlich bescheidener Qualität. Wir sortieren die guten Zweige aus und verwenden sie für das, was wir für unser Dorf und seine Umgebung herstellen. Aus den anderen flechten wir Waren für die Stadt.“

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