Nina Jolie - Feuer und Siegelfluch
Здесь есть возможность читать онлайн «Nina Jolie - Feuer und Siegelfluch» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Feuer und Siegelfluch
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:3 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 60
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Feuer und Siegelfluch: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Feuer und Siegelfluch»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Feuer und Siegelfluch — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Feuer und Siegelfluch», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
„Irgendwo in der Nähe muss eine Brut sein.“
„Was?“
„Die Frau gerade. Ein Sukkubus ... Besuchen dich im Schlaf für feuchte Träume. Sagt dir das was?“ Ich hoffte, man sah nicht, dass ich rote Wangen bekam, als ich nickte.
„Ja.“
„Es werden immer mehr.“ Tatsächlich wirkte er wieder tief in Gedanken, so wie er die Augenbrauen krümmte. „Lust auf Frühstück?“
Irritiert durch den plötzlichen Gesprächswechsel zuckten meine Schultern unter Luciens großem Arm. Gerade liefen wir an einer Bäckerei vorbei, aus der wunderbar süße Gerüche wehten. Vor Hunger zog sich mein Magen zusammen und ehe ich eine Hand auf ihn legte, knurrte er. Amüsiert glitzerten Luciens Augen, gleichzeitig er die Hand, nach der sich mit einem Klingeln öffnenden, Glastür ausstreckte, als wäre das Grummeln eine Zustimmung gewesen. Zimt und Honig lagen in der vom Ofen angestaut warmen Luft, als ich die frischen Brötchen und süßen Sachen hinter der Theke musterte. Lucien stellte sich neben mich.
„Was darf es denn sein ?“, fragte die junge Braunhaarige. Ich schwor, dass sie mit Absicht ein paar Mal zu oft mit den langen Wimpern klimperte, als sie ihre roten Lippen schürzte.
Menschen drängen sich immer so auf.
„Was möchtest du ?“, riss Lucien mich von der Stimme meiner Mutter weg. Ihre grünen Augen verschwanden, aber dieses klamme Gefühl um die Brust blieb. Nicht zuletzt weil Luciens durchbohrender Blick so an mir haftete. Konfus griff ich mir in mein weißes Haar. Dabei fiel mir auf, dass es ungekämmt war.
„Eine Streuselschnecke.“
„Klar“, sagte die Frau lahm. „Und für dich?“
Luciens, über die Tischplatte, gleitenden Finger beobachtend, ließ ich von meiner Streuselschnecke an. „Ich schlage dir einen Deal vor, Kratzbürste.“ Bei dem Spitznamen funkelte ich ihn böse an, was er mit einem Grinsen erwiderte. In den grauen Augen blitzte der Schalk. Aber auch etwas anderes. So etwas wie Gerissenheit, wie bei einem Fabel-Fuchs.
„Was für einen Deal?“ Automatisch dachte ich an John. An unsere Abmachung und wie schnell sie zerplatzt war. Selbst eine Seifenblase hätte länger überlebt. Den bitteren Geschmack im Mund überdeckte ich mit Streuselschnecke.
„Du bist bei mir gewesen, als der Clan uns gedroht hat. Jetzt bitte ich dich, darüber zu schweigen. Nur so lange, bis ich weiß, wer es wirklich gewesen ist“, murmelte er düster. Unsicher beobachtete ich ihn. „Dafür werde ich dir helfen.“
„Wie könntest du mir denn helfen?“ Natürlich hatte ich noch den Brief von John in meinem Kopf. Zeile um Zeile, wie ein Ohrwurm, den man nicht mehr ertrug, aber wieso ich bei ihnen blieb, war mir schleierhaft. Ob ich überhaupt dufte. Seine Augen flackerten.
„Du wünschst dir ein normales Leben. Und sobald du deine Kräfte unter Kontrolle hast, kannst du gehen, wo auch immer du hin willst.“ Als ich ihm nicht antwortete, verdrehte er die Augen. „Ich will meine Familie beschützen, Lina. Verstehst du? Mehr nicht.“
Tat er das denn, in dem er schwieg? Beschützen mich meine Eltern, in dem sie mir verschwiegen, dass ich eine Hexe war? Ich wusste es nicht. Aber wollte das, was er aufzählte. Ein normales Leben. Ohne an die Konsequenzen zu denken, nickte ich. Er fiel gegen seine Stuhllehne. „Gut.“
„Wann hast du zaubern gelernt ?“, fragte ich ihn dann, woraufhin sein Kiefer zuckte. „Mit sieben.“
„Und wer hat es dir gezeigt? Ich nehme nicht an, dass es Zauberschulen wie bei Harry Potter gibt.“ Sobald ich zu Ende redete, verkrampften sich seine Finger so, dass das übrige Gebäck, wie von einer Walze, brutal zerquetschte.
„Ich hab es mir selbst beigebracht.“
„Oh.“ Der anfängliche Witz entwickelte sich, wie ein aufbrausendes Gewitter, schwermütig über unseren Köpfen. Eine elektrisierende Spannung lag in der Luft.
„Lass uns gehen.“ Fordernd und zügig rückte er vom Tisch ab, ehe er zum Ausgang marschierte und seine Kapuze aufsetzte. „Beeil dich“, erwiderte er und öffnete die Tür. Genau vor meiner Nase knallte sie wieder ins Schloss. Überrascht taumelte ich ein Stück zurück und sah dabei das hämische Grinsen der Bäckerin. Knurrend riss ich sie wieder auf.
Als wir ankamen, wirkte das Haus auf mich nicht einladender, als im Dunkeln, denn die Sonne hatte auf dem Grundstück keinerlei Chance. Jeden hellen Strahl hielten die Bäume ab, abgekapselt, als wehrte das Haus sich gegen die Wärme. Als wollte sie unter sich bleiben, wie eine Gruppe Schulmädchen, die Einen ausschlossen.
„Hexen stehen nicht so auf die Sonne.“ Es war das erste Mal, seit wir gefrühstückt hatten, dass er wieder sprach. Aber es interessierte mich nicht, nach der Aktion in der Bäckerei. „Die Anjax können tatsächlich überhaupt nicht bei Tageslicht wandern“, hing er dann hinterher, als er bemerkte, dass ich schwieg. Dann gewann die Neugier doch überhand, denn ich war mir sicher, dass dieses Wissen von großem Nutzen sein konnte, während ich in meinem innern Auge unsere Flucht vor dem Clan abspielte.
„Wieso?“
„Wo zum verdreckten London seid ihr gewesen?“ Aus Velvets goldenen Augen schossen Blitze, direkt in meinen Leib. Oder mir wenigstens den Eintritt verbot, doch Lucien drückte sich ohne ihr einen Blick zu würdigen, an ihr vorbei und schauten zu mir, wie ich immer noch zögernd auf dem Vorsprung haderte. Dann trat ich doch ein, zwar mit kneifendem Bauch, aber so selbstsicher ich konnte. In ihrem schwarzen Seidenkleid sah sie aus wie eine orientalische Prinzessin, um dessen ballende Fäuste durchsichtiger Stoff schwebte. „Wo sind die anderen ?“, fragte Lucien und stülpte seine Stiefel ab.
„Es geht ihm sehr schlecht. Gaspar ist momentan bei ihm“, gab Velvet eisig zurück. Sie presste ihre ohnehin dünnen Lippen zusammen, während sich seine grauen Augen weiteten. „Schon wieder ?“, schrie er über die Schulter, ehe er mit schnellen Schritten die Treppe hinauf stieg. Mit jeder Stufe, die er mehr verschwand, spannte sich mein Körper fester an. Ich spürte ihre starke Präsenz neben mir, und wie sie im wahrsten Sinne des Wortes von oben auf mich herab sah, obwohl ich schon so groß war. Nervös tänzelte ich auf der Stelle umher und sah dabei auf meine Füße und den Dreck auf den Fliesen. Die krümelige Erde versickerte im Boden, was ich erstaunt beobachtete. Als ich schon nicht mehr damit rechnete, hallte Velvets kühle Stimme durch den Raum. Sie legte den Kopf schief.
„Schickt dich das Konsolat?“ Verwirrt runzelte ich die Stirn.
„Was ist das?“ Plötzlich machte sie einen hektischen Schritt in meine Richtung. Vor Schock wich ich zurück. „Tu doch nicht so!“, zischte sie mir ins Ohr. Langsam entfernte sie sich von mir und wartete, dass die Fußschritte bei uns ankamen. Ich wunderte mich, über die blasse Hautfarbe von Lucien, als dieser schweigend an uns vorbei, in die Küche, schlich. Als ich die hochgezogene Augenbraue von Velvet sah, fragte ich mich, wieso ich überhaupt einen Augenblick gezweifelt hatte, den Deal anzunehmen. Trotzdem lächelte mich Gaspar an und ich spürte einen kleinen Stich, den ich ignorierte, als ich ihnen folgte.
„Wir haben ein Problem“, murmelte Lucien und lehnte sich gegen den Tresen.
„Was für ein Problem?“, fragte Gaspar.
Sofort erkannte ich das zerknautschte Papier, das Lucien aus seiner Lederjacke holte. Überrascht wendete ich mich ab. Ich wusste nicht, dass er den Brief mitnahm. „Kennt ihr einen John Arse?“
Beide verneinten. „Was ist mit ihm ?“, erkundigte sich Velvet sofort.
„Er ist ein Bekannter meiner Mom. Sie sind weg, alle“, antwortete ich gefasst, worüber ich selbst erstaunte. Doch den bitteren Geschmack nach Galle im Mund wurde ich nicht los. Genauso wenig sich meine Hände lockerten. Mein ausstoßender Atem klang zittrig, in der darauffolgenden Stille.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Feuer und Siegelfluch»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Feuer und Siegelfluch» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Feuer und Siegelfluch» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.