Nina Jolie - Feuer und Siegelfluch
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„Wieso hast du´s dir stechen lassen?“
Erstaunt wendete er den Blick zu den Passanten. Ich sah, wie er sich unter der Lederjacke anspannte.
„Stimmt was nicht ?“, erkundige ich mich. Lucien fuhr sich durch die Haare. Aus der Ferne hörte ich ein Vogelkrächzen.
„Es ist nur ... Nein, nicht so wichtig“, unterbrach er sich. „Es ist interessant, dass du das fragst. Die meisten sehen es schmerzverzerrt an und fragen, ob´s wehgetan hat.“ Täuschte ich mich, oder hörte ich Flügelschläge? Es war so verdammt nah, dafür dass die Tauben auf der anderen Straßenseite gurrten.
„Oh“, entgegnete ich freimütig. „Ich bezweifel keine Sekunde, dass es teuflisch wehgetan haben muss.“
„Es geht. Wenn du alkoholisiert bist, tut vieles nicht so weh.“
„Also ein Ausrutscher, ja ?“, versuchte ich, das Thema in weniger gefährliche Bahnen zu leiten.
„Eine Wette“, gab er schulterzuckend zu.
„Hast du sie wenigstens gewonnen?“
In sein Gesicht trat ein lebendiger Funke, dem ich innerlich dankte. „Sozusagen.“
Plötzlich spannte er sich wieder an. Plötzlich landete ein Rabe auf Luciens Schulter. Dieser seufzte genervt.
„Was ist los?“
„Ein anderer Clan“, sagte er, bevor er knurrte. Vor Panik zog sich mein Magen zusammen. Ich hatte erst einen Kampf hinter mir, der mir für den Rest meines Lebens reichte.
„Was machen wir jetzt ?“, flüsterte ich so leise, dass es hoffentlich niemand von den umliegenden Menschen verstand. Vor meinem inneren Auge tauchten die toten Leute und rußgefärbten Wände auf und zu meiner Schande dachte ich erst jetzt an Oliver und Sophie. Lebten sie noch? Mein Brustkorb zog sich zusammen, bei der Vorstellung, als Nächstes in solch einem Raum zu liegen.
Trotz Luciens wachsender Unruhe lief er zielgerichtet durch die Straßen und beugte sich dabei zu mir herüber. Seine Blicke wanderten nach rechts und links, als er beim harschen Weitergehen flüsterte: „Sie werden uns verfolgen. Bieg nach rechts ab!“ Doch die Aufforderung kam gleichzeitig, mit seinen Händen, die sich plötzlich um meine Schultern schlangen und in die vorgegebene Richtung dirigierten. Mein Herz raste, noch schneller, als unsere Füße durch die leeren Gassen gingen. Nach wie vor spürte ich seinen warmen Arm um meinen Rücken und den Druck, mit dem Lucien mich eng an seine raue Jacke drückte. Aus dieser Nähe roch ich den Zigarettenqualm, der sich zwar an ihn haftete, doch so zaghaft war, dass er einer fernen Erinnerung glich. Für Außenstehende wurde mir unter roten Wangen bewusst, mussten wir wie ein frischverliebtes Paar aussehen.
„Lass mich los!“, zischte ich. Bei dem Versuch, mich von ihm zu lösen, drückte er mich nur noch fester an seine warme Seite. Mein Herz hüpfte, als er mir gegen mein Haar murmelte und es aussehen ließ, als würde er mich auf den Kopf küssen. „Hör mir zu, sie verfolgen uns. Ich weiß nicht was sie von uns wollen. Zwei links, zwei rechts, möglicherweise hinter oder vor uns. Wenn du überleben willst, rate ich dir, auf mich zu hören.“
Bei dieser versteckten Drohung schluckte ich erst einmal.
„Was ist dein Plan?“ In mir legte sich eine merkwürdige Ruhe über mein angespanntes Nervenkostüm, sodass ich nur meinen wildschlagenden Puls beruhigen musste. Ich wollte nicht sterben.
„Wir werden nicht zum Sakral fahren, dann wüssten sie, wo wir wohnen. Wir müssen sie abschütteln und uns gedeckt halten.“ Nach kurzem Zögern fragte er: „Kriegst du das hin?“
„Ja.“ Doch statt der gewohnten Häme drückten seine warmen Finger sich in mein Schulterblatt, während er ohne die Lippen zu bewegen die Passanten vor sich musterte. „Woran erkenn ich eine Hexe ?“, wisperte ich, damit die Sterblichen nichts mitbekamen. Für einen Moment kam ich mir selbst merkwürdig vor. Schnell schüttelte ich das Gefühl ab, um die trägen Massen zu durchsuchen.
„Ihre Augen.“
Je in diesem Augenblick schlenderte ein jüngerer Mann mit breitem Oberkörper und fast bläulich schimmerndem Haar auf uns zu. Durch sein nach unten gestrecktes Kinn wirkte er noch beängstigender, sodass selbst die Menschen eine Schneise, für den aufgepeitschten Bullen, bildeten. In seinen gelben Augen stand der nackte Hass geschrieben. Meine Lippen teilten sich. Sobald Lucien den Hexer entdeckte, griff er mich fester und zog mit mir in eine harsche Kurve ein, die uns von den umliegenden Leuten eine Menge Beschimpfungen einbrachte. Bis sie Lucien entdeckten und auf magische Weise verstummten. Ich wurde immer nervöser. Plötzlich war ich um den Halt, der sein Griff mir bot, dankbar, auch wenn ich es ihm niemals gesagt hätte. „Sie werden uns doch nicht mitten im Handgemenge angreifen, oder ?“, keuchte ich stattdessen in sein Ohr. Bei seinem unbeteiligten Gesichtsausdruck krampfte sich mein Bauch zusammen. Wir mussten hier raus. Sonst gab es noch mehr unschuldige Tote.
Plötzlich lichteten sich die Passanten. Die Häuser wurden älter, die interessierten Blicke wichen unbeteiligtem Ignorieren oder alkoholisierter Nachrufe. Die Nacht wurde immer kälter, wobei sich weiße Wölkchen um mein ausatmendes Gesicht legten und ich die zwickenden Schatten im Nacken spürte. Das Dröhnen in meinem Kopf wurde durch das Widerhallen der Fußschritte, vom Asphalt, nur lauter. Immer kleiner wurde der Abstand zwischen den beiden Gruppen, obwohl ich mich zwang, nicht über die Schulter zu linsen. Lucien spannte sich bis zum Zenit an. Seine Zähne drohten unter der permanenten Belastung zu zerbrechen, doch die Wut loderte ihm aus den Augen, wie das Feuer im Pub gewütet hatte. Vernichtend. Ohne jegliches Bedauern. „Bleib hier stehen“, wies er mich an. Er drehte sich zu der Gruppe um, die angriffslustig ein paar der spitzen Kieselsteine vom Weg kickten. Über uns zitterte die marode, Graffiti verdreckte Brücke unter dem Gewicht eines Autos. Wie auch schon bei unserer ersten Begegnung streckte er die Arme aus, als würde er alten Freunden begegnen. Dagegen glich seine Stimme der Eiszeit.
„Na meine Lieben, was kann ich für euch tun?“ Sein Ton triefte vor hohlem Spott, was die Männer in ihren edlen Hemden ignorierten. Ihre Jacketts und die Lackschuhe passten nicht zu diesem Ort.
„Wir sind nicht in Stimmung um zu Scherzen“, brummt ein kleiner Mann und schob sich vor die Menge. Für einen Augenblick fixierte er mich so intensiv, dass es mich schüttelte. „Das freut mich zu hören. Schließlich will ich euch nicht unterhalten“, entgegnete Lucien und richtete sich auf. „Was wollt ihr?“
Die Männer schlichen ein Stück näher. Aber Lucien wich nicht einen Millimeter zurück, was mich die Fäuste ballen ließ. Mit ihren Blicken stierten sich die beiden an.
„Du hast ziemlich viel Scheiße angestellt, Feuerteufel“, murmelte der Glatzköpfige. Über den Namen verwirrt sah ich zu Lucien, der sich plötzlich verkrampfte.
„Von was reden wir hier überhaupt?“ Mit verschränkten Armen wartete er ab, doch die Aufmerksamkeit des Fremden lag nun auf mir. Ich wandt mich unruhig auf der Stelle.
„Verkauf uns nicht für dumm, Feuerteufel. Wir haben von euren Abenteuern in den letzten Tagen gehört.“
„Sprich deutlicher“, erwiderte er und trat einen Schritt näher. Mit deutlich ruhigerer Stimme sagte er: „Mein Leben ist so interessant, da gab es einiges.“
Der Hexer knurrte, was ihm einige seiner Leute nachahmten, sodass der tiefe Ton an dem Beton der Brücke widerhallte. „Ein neues Spielzeug hast du auch gefunden.“
„Sie ist nicht so leicht zu händeln, wie du vielleicht denken magst, Carnifex.“ Entrüstet schnappte ich nach Luft. „Es trägt deine Handschrift“, sagte er dann. Das verstand Lucien offenbar, denn ein Ruck ging durch seinen Körper. Der Mann fuhr fort: „Ohne Siegelfluch, zwanzig Mann, dahingerafft.“ Ich verstand Carnifex nicht. „Du hast sie verbrannt!“, kreischte einer der Männer hinter ihm aufgebracht. Mein Kopf rauschte, während ich mir an die Stirn fasste. Sprachen sie etwa von der Bar?
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