Nina Jolie - Feuer und Siegelfluch

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Die 16 jährige Avelina entkommt nur knapp einem Brandanschlag, aus dem sie der gutaussehende Hexer Lucien befreit. Der geheimnisvolle Hexer offenbart ihr eine Welt, in der sich die verschiedenen Hexenclans hassen und Avelina eine von ihnen zu sein scheint. Doch im Londoner Untergrund gibt es noch weitaus gefährlichere Schatten, die Jagd auf Hexen machen…

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„Wovon redet ihr da?“,erwiderte Lucien zerknirscht. Der fremde Hexer lachte. „Drei Orte, in den letzten fünf Tagen. Glaubst du, das ist Zufall? Wir wissen, dass du es gewesen bist.“ Er formte die länglichen Augen zu Schlitzen. „Ich kenn deine Handschrift von früher.“

Lucien baute sich vor mir auf, wobei ich überrascht war, dass er mir plötzlich so nah war. Am liebsten hätte ich ihn fort geschubst. Hatte er wirklich so viele Morde begangen?

„Was wollt ihr ?“, fragte er erneut.

Da legte Carnifex seinen kahlen Kopf schräg und taxierte uns für eine Weile, ehe er ganz ruhig erwiderte: „Wir wollen euren Tod, Feuerteufel.“

Kapitel 4

„Renn!“ War alles, was ich hörte, bevor sich meine Beine, wie von selbst, in Bewegung setzten. Mein wutschnaubender Atem wurde zu einem prustendem Durcheinander. Der Kies knirschte unter meinen dicken Sohlen. Lucien sprintete dicht neben mir, während hinter uns die Männer höhnische Bemerkungen riefen und uns verfolgten. Geübt schob er zuerst mir und dann sich die Kapuzen über, als wir in ein belebteres Viertel eintauchten. „Wir müssen weiter!“

Da kamen die schäbigen Mietshäuser in Sicht. Jugendliche, die mit ihren Plastiktüten über dem Alkohol, an den Bordsteinen lungerten. Ihre gefärbten Haare leuchten im Dunklen wie Neonfarbe.

Zu meinem Erstaunen lief Lucien geradewegs auf sie zu. Wie ein Bollwerk hoben sie zusammen ihre Köpfe und ich stieß den Atem aus. Schnell verdrängte ich die Gedanken über Lucien. Jetzt musste ich funktionieren. Ein junges Mädchen mit langen, lilafarbenem Haar lächelte mich schelmisch an. Kleine Flügel ragten ihr aus dem zierlichen Körper und nur knapp verkniff ich mir einen Aufschrei.

„Ihr seid auf der Flucht ?“, lispelte es und zuckte mit dem Kopf. Zu den Füßen, der geflügelten Bestien, lag eine tote Taube. Mir wurde übel, als ich in die starren Augen des Tieres blickte.

„Hübsches Liebespaar auf der Flucht! Auf Flucht!“, kreischte das Mädchen mit rauer, hoher Reibeisenstimme.

„Wir sind kein Liebespaar“, stellte ich monoton fest, während Lucien sich zu ihr hockte. „Oh doch“, stieß das Untier aus, bevor es scheu vor ihm zurückzuckte. Es senkte die Stimme. „Was will großer Mann?“

Er öffnete seine Hand, so, dass ich nicht sah, was das Monster zum Quietschen brachte. Als ich über meine Schulter guckte, waberte dort ein milchig, weißer Schleier, der die Normalität, wie eine massive Mauer, von uns trennte.

„Ho“, stieß er fasziniert aus, „Wo hat großer Mann den Imbulus her?“

Er zuckte geheimnisvoll mit den Schultern. Misstrauisch stellte ich mich auf die Zehenspitzen. Selbst dann erkannte ich zu meiner wachsenden Frustration nichts. Was war das?

„Welchem Clan dienst du ?“, fragte Lucien.

Ihre verklebten Lider quollen auf, in der ihre schwarzen Pupillen unruhig auf und ab zuckten. Es wirkte so, als wolle er es ihm erzählen, so nervös wie seine langen Krallen klirrend aneinanderschlugen und mir eine Gänsehaut bescherten. Es klang wie kämpfende Schwerter.

„Einem Mann, der nicht dient, sondern knechtet; einer Frau, die hasst und nicht liebt, und einem Kind, das salzige Tränen weint, anstatt zu lächeln.“

„Wirst du uns gesehen haben?“

Seine Augen blitzten wie Rasierklingen. „Oh nein, nein“, säuselte er, ehe sein fiebriger Blick zu dem onyxfarbenen Etwas in Luciens Faust glitt.

„Wir brauchen einen Unterschlupf.“

„Das Liebespaar ist auf Flucht! Auf Flucht!“, schrien die Monster. Ich seufzte.

„Sag uns, wo wir hingehen können“, brummte Lucien matt, ohne mich eines Blickes zu würdigen.

„Im Norden von hier, nicht weit, ein kleines Haus“, murmelte das Monster in einem trägen Singsang, als wäre es ein Lied, das ahnungslose Menschen nicht zu entschlüsseln vermochte.

„Zeig uns den Weg.“ Durch den Dämons Körper ging ein unwilliges Zucken, doch auf seinem Gesicht glomm das Interesse, wie glühende Holzscheite, auf. „Und dann der Imbulus ist Mein?“

„Wenn du uns sicheres Geleit versprichst.“

Unwillkürlich fragte ich mich was dieser schimmernde Stein so besonderes an sicht hatte.

„Kommt!“, krächzte er. Dann schlugen seine zerfledderten Flügel, die wie dünnes, altes Pergament schimmerten auf und hoben sich in die Luft. Sie zerteilten den nebelartigen Schleier.

„Was ist das ?“, fragte ich, als ich den Kopf zu den weißen Ausdünstungen drehte.

„Smog. Er entsteht, wenn wir kämpfen oder dreckige Magie beschwören. Sagt dir der Londoner Smog in den neunziger Jahren etwas?“

„Klar“, murmelte ich. Augenblicklich färbten sich meine Wangen rot, denn Geschichte ist nie mein Ding gewesen. So wie Luciens schalkhaftes Lächeln seine Züge, wie die eines Raubtieres, aussehen ließ, wusste er genau, dass ich schwindelte. Wenigstens sagte er es nicht, sodass wir dem geflügelten Etwas still folgten. Wie ein aufsteigender Drache im Herbst trudelte es über die eingefallenen Dächer und Backsteinmauern, während die Gegend immer kahler und dunkler wurde. Den anderen Clan schienen wir tatsächlich abgeschüttelt zu haben.

„Hunderte Menschen sind in dem dichten Nebel verreckt. Es war kein echter Smog. Durchaus mag es ebenfalls eine Rolle gespielt haben, aber der eigentliche Grund war ein Hexenkrieg. Zu viel Zauber bedeutet zu viel Rauch, und der kann dann für Menschen tödlich sein.“ Durch seine emotionslose Stimme verschränkte ich die Arme vor dem Brustkorb und musste wieder an das Pub und die Leute denken.

„Ein richtiger Krieg ?“, krächzte ich.

„Einer der schlimmsten in den letzten neunhundert Jahren.“

„Und was hast du dann dem Ding da oben versprochen, dass dieser böse Smog entsteht?“

„Er entsteht auch, wenn sich ein Imp in seine ursprüngliche Form verwandelt“, erklärte er. „Für jeden Zauber, den sie ausführen, schulden sie ihrer beherrschenden Hexe einen Wunsch. Mit dem Handel habe ich das ausgeglichen.“

„Was ausgeglichen?“ Langsam wurde ich wütend. Seine stürmenden Augen setzten meinem in Wallung gekommenen Herzen einen Riegel vor, mit einem einzigen, vernichtendem Blick. Als würden zwei Weltmächte aufeinandertreffen, die ein schwarzes Loch entstehen ließen.

„Du hast keine Ahnung, wie verkorkst unsere Gattung ist.“ Obwohl er bei der bitteren Feststellung seltsam ausdruckslos klang, lag in ihr so viel unterdrückte Bedeutung, dass sich mein Innerstes zusammenzog.

„Glaub mir“, sagte ich, nachdem mein Herzschlag wieder in einem ruhigeren Takt schlug, „das gegenseitige Anzünden und Töten hat mir einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen.“

„Dann musst du erstmal unsere Geschenke für dich abwarten. Du weißt schon“, sagte er mit spöttisch verzogener Augenbraue, „Wo du doch jetzt endlich zu den Erwachsenen gehörst und von uns weißt.“

„Euer Schwätzchen ist amüsant“, frohlockte der geflügelte Dämon aus der Höhe, „sicher, dass Liebespaar nicht ein, zwei Stunden ohne Eltern verbringen will? Muss deine kleine Freundin etwa bis zur Hochzeit warten?“

Bei dem Scherz verkrampfte sich Lucien so arg, dass seine Sehnen an den Armen, wie der Sand, bei Ebbe, zum Vorschein traten. „Zeig uns den Weg und halt den Mund. Ich hab keine Sightseeingtour mit Unterhaltung gebucht.“

„Wie Meister Imbulus befiehlt“, murmelte es. Nach weiteren unangenehmen zehn Minuten krachte das Ding zu Boden. Es rollte sich unbeholfen ab, was mich an den Sportunterricht und die missglückten Bodenrollen aus meiner Grundschulzeit erinnerte. Aus dem unförmigem Kopf sprießen wieder lilafarbene Wellen, die ihre verschmierten Augen von der Mascara ummantelten. Die milchweißen Perlen starrten mit einem lüsternen Grinsen auf mich. Schließlich wurden auch die Krallen zu dreckigen, abgekauten Nägeln, bis auf den Daumen, der in einer unnatürlichen Verkrümmung sofort auffiel. Vor uns stand ein Punk – Girl. So eins, dass auch auf jeder Straße hätte sein können. In ihrer blassen Unterlippe schimmerte ein schwarzer Ring. „Ich zeig Meister Imbulus, wo es reingeht.“

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