Elisa Scheer - Eine böse Überraschung

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Damit hätten sie nicht gerechnet: Henriette und einer ihrer Brüder schauen zu, wie ihr heruntergewohntes Elternhaus abgerissen wird. Sehr interessant – vor allem, als sich im Kellerboden Teile eines menschlichen Skeletts finden!
Wer war das zu Lebzeiten und warum wurde er getötet und vergraben? Was hat die WG damit zu tun, die sich Anfang der Siebziger in dem damit völlig überforderten Häuschen etabliert hatte? Und was möglicherweise Lars Maybach, der das Grundstück gekauft hat, um es zeitgemäßer zu bebauen? Allerdings war der zur Zeit des Mordes noch nicht einmal geboren.
Felix Marquart und sein Team tauchen tief in die Vergangenheit ein und müssen dabei feststellen, dass viele der Beteiligten entweder tot sind oder sich nur noch vage erinnern können. Und dann wird jemand von den damaligen WG-Bewohnern ermordet… Gegenwart und Vergangenheit vermischen sich und auch Henni und Lars kommen sich beim Nachdenken über das uralte Mysterium langsam näher…

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„Vor allem alles über diese WG-Phase.“

„Hm, schwierig. Ich weiß nahezu alles über die Großeltern und warum sie weggezogen sind und Papa dieses Häusl überlassen haben – aber über die WG haben unsere Eltern praktisch nie gesprochen. Eigentlich merkwürdig… naja, vielleicht auch wieder nicht, hab ich mir manchmal gedacht.“

„Ach ja? Warum das? Hatte es dort Ärger gegeben?“

„Keine Ahnung. Nein, aber unsere Eltern waren eigentlich eher spießig. Wir wurden relativ streng erzogen, und dann unsere altmodischen Namen… die Sache mit der WG passte eigentlich gar nicht zu ihnen, vielleicht war es ihnen im Nachhinein peinlich, mal so flippig gewesen zu sein.“

Waren sie denn so flippig?“, fragte Liz, die von dieser Küche zwischendurch ein Foto gemacht hatte, um sich später in Ruhe daran zu ergötzen.

„Ich meine, eine WG muss ja nicht wie die Kommune 1 damals gewesen sein, oder? Vielleicht ging es einfach darum, das Haus für Studenten sinnvoll zu nutzen?“

Henriette Möbius überlegte. „Möglich. Dieser Ansatz wäre nüchterner und hätte auch besser zu ihnen gepasst. Was ihnen allerdings dann so peinlich war… schon gut, klar, da ist irgendwas passiert, sonst hätten wir ja nicht dieses Skelett im Fundament. Aber das wussten wir natürlich nicht, wir fanden es bloß blöd, dass sie immer nur erzählt haben, wie brav sie als Kinder waren, viel braver als wir.“

Felix grinste: „In eurem Alter haben wir schon…?“

„Abitur gemacht, den Garten ganz alleine in Ordnung gehalten, vom Taschengeld ein Vermögen angespart… grauenvoll, vor allem, weil wir nicht ein Wort davon geglaubt haben. Wie gesagt, sie haben sich bezüglich der WG ausgesprochen bedeckt gehalten und wir Doofis haben uns nicht viel dabei gedacht, sonst hätten wir uns jede Menge gruseliger Geschichten darüber ausgedacht. Ich weiß bloß, dass Mamas Bruder auch mal da gewohnt hat. Thomas Wiesinger, ich glaube, den Namen hatte ich Ihnen schon genannt, oder?“

Felix nickte. „Danke, ja. Mehr wissen Sie nicht mehr über diese Zeit?“

„Das klingt, als hätte ich sie miterlebt! Diese WG, das muss so 1972 bis 73 oder 74 gewesen sein. Maximal! Willi ist 74 geboren, da waren unsere Eltern schon wieder alleine im Haus. Und ich bin überhaupt erst 81 geboren. Aber wie gesagt, fragen Sie den Wiesinger, der müsste auch die Daten besser parat haben. Ah!“

„Ja?“ Felix hörte selbst die Gier in seiner Stimme.

„Ich hab noch Mamas Fotoalbum, bloß wo…“

„So wie es hier aussieht, hätte ich gedacht, dass Sie alles längst digitalisiert haben“, kommentierte Liz.

„Ja, stimmt schon. Aber das Album hat meine Mutter noch persönlich angelegt und alles selbst beschriftet, deshalb konnte ich es nicht wegwerfen. Möchten Sie es sehen – wenn ich es denn mal gefunden habe?“

„Sehr gerne“, antwortete Felix, fast gar nicht ironisch.

Henriette Möbius drehte sich mehrfach suchend um die eigene Achse und strich dabei ihre kurzen rotbraunen Locken zurück, dann öffnete sie einige der Schiebefächer in der Mediensäule und schob sie brummend wieder zu. Danach durchstöberte sie den Einbauschrank im Flur, knallte die Türen wieder zu und machte sich mit einem verlegenen Lächeln in Richtung Liz über den ersten Oberschrank in der Küchenzeile her.

„Systematik ist was anderes, fürchte ich“, kommentierte sie und zog ein rotglänzendes Album aus dem obersten Fach. „Das hat hier eigentlich gar nichts zu suchen… bitte schön.“

Felix nahm es entgegen und schlug es auf: Fotos von einer braven standesamtlichen und einer noch braveren kirchlichen Trauung. „Wie alt waren Ihre Eltern bei der Hochzeit?“

„Papa zweiundzwanzig und Mama einundzwanzig. Und nicht mal schwanger! Keine Ahnung, warum sie sofort geheiratet haben… na, vielleicht hätten die Großeltern ihnen sonst das Häusl nicht übergeben, wer weiß. Die beiden sehen aus wie die reinsten Kinder, was?“

„Stimmt…“ Felix blätterte weiter, die Pergamenttrennblätter raschelten leise.

„Oh, das sind die Zimmer im Haus…“

Liz sah ihm über die Schulter. „Voll die dreißiger Jahre – war das die genormte Ausstattung für das Volksgenossenheim?“

Henriette Möbius lachte. „Ich sehe, Sie kennen sich aus! Ganz genau. Schlicht, preiswert, nur heimische Materialien. Das hatten die Großeltern schon vorgefunden, als sie das Haus in den frühen Fünfzigern übernommen hatten. Soweit ich weiß, waren die ersten Besitzer echte Nazis. Er blond, sie blond, fünf blonde Kinder. Ich glaube, er ist dann im Krieg gefallen und sie ist nach Kriegsende mit den Kindern weggezogen… zweite Ehe, besseres Haus. Wo genau, weiß ich nicht. Die Frau wird jetzt wohl auch schon tot und begraben sein…“

„Macht nichts. Ich glaube, so alt dürfte das Skelett auch wieder nicht sein.“

„Kann man das bei einem Skelett denn noch feststellen? Ich meine, wenn erstmal alles Fleisch weg ist? Äh, fieses Thema…“

„Ich denke mal, auf zehn Jahre genau kann das schon feststellen“, fabulierte Liz, die es auch nicht so recht wusste. Dr. Engelhorn würde sie schon informieren. Felix lächelte nachsichtig und blätterte weiter um.

Das gleiche Einfachsofa mit den Holzlehnen, aber jetzt saßen sechs Personen darauf. Mutter Möbius hatte alles zwar beschriftet, aber die Gute hatte eine sehr ungewöhnliche Handschrift geschrieben, jedenfalls konnte Felix nichts entziffern. Henriette zog ihm das Album weg. „Ach ja, Mamas Sauklaue! Das in der Mitte ist auf jeden Fall Papa, mit Mama auf dem Schoß. Der Mann ganz links… könnte Onkel Thomas sein.“

Felix fixierte das Gekrakel. „Ja, das könnte Thomas heißen… und daneben?“

„Hm, ich weiß es auch nicht – Amalia?“

„Wer hieß denn damals Amalia?“, wandte Liz ein.

„Ja, finde ich auch – Anna? Annette? Keine Ahnung. Die beiden rechts… das heißt Gerti – Gerda? und vielleicht Wolfi?“

Liz notierte sich das. „Haben die dort echt zu sechst gehaust? Ich will ja nicht meckern, aber…“

Die Möbius lachte. „Schon klar. Ich glaube auch, es waren insgesamt nur fünf. Vielleicht war diese A-wie-auch-immer nur zu Besuch. Ich schlage vor, sie fragen Thomas, der war doch dabei, und als Stadtrat kann er ja noch nicht völlig gaga sein, oder?“

„Haben Sie denn keinen Kontakt mehr zu ihm?“

Kopfschütteln. „Ich weiß gerade mal, dass es ihn gibt. Moment! Er ist ja Willis Firmpate… da war jemand extrem Verkniffener auf der Feier, glaube ich – aber ganz ehrlich, da war ich acht. Mich hat da nur das Essen interessiert. Und der Kuchen hinterher.“

„Aha – waren noch mehr Gäste aus der Generation Ihrer Eltern dabei?“

„Mei… Papa, Mama, der Thomas… der Willi, der Luggi, der Ulli – dem Ulli ist speiübel geworden, kein Wunder, so wie der sich den Kuchen reingeschaufelt hat, der Depp…“ Sie grinste bei der Erinnerung, dann wurde sie wieder ernst. „Nein, sonst niemand. Nicht mal die Paten von uns anderen Kindern. Eigentlich komisch…“

Sie sah die beiden entschuldigend an. „Ich weiß, es ist blöd – aber alle, die über das Skelett etwas wissen können, sind entweder tot oder uns nicht bekannt. Wenn Ihnen der Thomas nicht weiterhelfen kann…“

Felix seufzte und stand auf. „Präzise zusammengefasst. Wir werden mit Stadtrat Wiesinger reden. Und können wir das Album mitnehmen? Sie kriegen es natürlich so schnell wie möglich zurück.“

„Ja, natürlich.“ Henriette Möbius reichte ihm das Album und warf Liz, die sich immer noch begierig umsah, einen amüsierten Blick zu. „Meine Wohnung gefällt ihnen, was?“

Liz nickte eifrig. „Sie können gerne fotografieren, was Ihnen interessant erscheint. Möchten Sie auch noch einen Blick ins Bad werfen? Aber das ist nicht ganz so Star trek-mäßig wie der Rest. Da gibt´s halt nicht so viele Möglichkeiten…“

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