Manfred Rehor - PERSEUS Kristallmagie

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ERSTER BAND DER PERSEUS-SAGA!
– Space Opera trifft Fantasy! -
Jahr: 2502. Ort: Perseusarm der Galaxis.
Die Kolonialplaneten der Menschheit verlieren die Verbindung zur 5.000 Lichtjahre entfernten Erde. Fremde Raumschiffe greifen an. Seltsame Dinge geschehen, die den Gesetzen der Physik widersprechen.
Brendan Hollister, kaum zwanzig Jahre alt, verfügt über einige ungewöhnliche Begabungen. Brendan wird mit seinem Raumschiff Jool immer dorthin geschickt, wo es Probleme gibt …

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„Es ist heftiger als sonst“, sagte Yogar nach einer Weile. „Das bedeutet, es wird auch länger als üblich dauern. Mehrere Tage.“

Er stand auf und zog ein paarmal an der Schnur. Die Luft, die hereinkam, stank entsetzlich. Sura verzog angeekelt das Gesicht.

Schweigend saßen die beiden Menschen da und hörten dem prasselnden Geräusch zu. Es klang nun gedämpfter und leiser, bis es fast ganz aufhörte.

„Was ist das?“, sagte Sura plötzlich.

Yogar sah sie fragend an.

„Ich habe Schreie gehört.“

„Entweder, jemand war so unvorsichtig, ins Freie zu gehen“, sagte Yogar, „oder es ist den Käfern gelungen, in eines der Häuser einzudringen.“

Dann hörte auch er es: männliche Stimmen, die in Todesangst schrien. Weit entfernt und stark gedämpft.

Sura schluchzte und hielt sich die Ohren zu.

Nach ein paar Minuten brachen die Schreie ab.

Yogar stand auf und machte mit einer Kerze in der Hand einen Rundgang durchs Haus. Er kontrollierte, ob durch irgendeine kleine Ritze Käfer eindrangen. In den letzten Jahren war niemand während der Flut umgekommen. Sollte es nun, so kurz nach Hardors Tod, noch einen Kristallschleifer weniger geben in Wernningen, so stand die Existenz des ganzen Dorfes auf dem Spiel. Wo es zu wenige Menschen gab, die mit Kristallen hantierten, sank die Qualität der Produkte. Die Kristalle waren eigensinnig, was das betraf.

„Ich gehe aufs Dach“, sagte er. „Nachsehen, was passiert ist.“

„Das ist zu gefährlich!“, rief Sura. „Wenn die Käfer dich bemerken, werden sie einen Weg hinauf suchen!“

„Das haben sie noch nie getan.“ Yogar stieg hoch und streckte den Kopf durch die Lüftungsluke. Sein Blick ging hinunter auf den Dorfplatz. Überall war der Boden von einer wuselnden, bräunlichen Masse bedeckt, die sich an den Hauswänden bis auf zwei Meter Höhe hochzog. Es war kein Geräusch zu hören außer dem raschelnden Knistern, das von den Käfern ausging.

Ein heller Fleck zwischen zwei weiter entfernten Häusern fiel ihm auf. Er sah genauer hin und glaubte, die Knochen von Skeletten zu sehen.

Der Kristallschleifer runzelte die Stirn. Es sah aus, als wären dort ein Pferd und einige Menschen gestorben. Es mussten Fremde gewesen sein, denn als sie ins Dorf kamen, hatte die Invasion der Käfer bereits begonnen. Niemand, der sich im Gebiet des Grasmeeres auskannte oder auch nur davon gehört hatte, würde freiwillig mitten zwischen die Käfer reiten.

Sura schwieg, als er ihr von der Entdeckung erzählte, doch sie sah noch unglücklicher aus als bisher.

Fünf Tage blieben Yogar und Sura im Haus eingesperrt. Dann war es soweit. Alle Anzeichen sprachen dafür, dass die Käfer sich zurückzogen ins Grasmeer. Die Luft, die vom Dach herunter in die Wohnräume kam, roch anders - frischer. Yogar bekam Kopfschmerzen davon.

Als es draußen völlig still war, kletterte Yogar noch einmal hoch zu der Luke und sah hinaus.

„Sie sind weg“, rief er triumphierend nach unten zu Sura. Das war ein Grund zum Feiern: Sie hatten wieder eine Flut überlebt!

Trotzdem blieb er vorsichtig. Zunächst entfernte er die klebrige Masse, mit der er die Ritzen versiegelt hatte. Dann zog er die Tür langsam auf. Einige Käfer lagen auf der Schwelle, doch sie waren tot. Auch auf der Straße sah er Käfer liegen. Vielleicht waren sie von der Last der auf ihnen herumkletternden Artgenossen erdrückt worden, vielleicht auch eines natürlichen Todes gestorben.

Während er um das Haus ging, bewachte Sura die Tür. Es war zwar noch nie vorgekommen, dass die Käfer zurückkehrten oder ein Teil von ihnen im Dorf blieb, doch riskieren durfte man trotzdem nichts.

Auch aus den anderen Häusern kamen Menschen ins Freie. Sie erkundeten vorsichtig die Umgebung und begannen, die vernagelten Fenster zu öffnen.

Doch bevor auch Yogar das nötige Werkzeug holte, um die Bretter zu entfernen, ging er hinüber zu der Stelle, an der die Skelette lagen.

An einigen Kleidungsfetzen war zu erkennen, dass mindestens einer von ihnen ein Soldat gewesen sein musste.

Eine Gruppe von Dorfbewohnern hatte sich bereits versammelt und untersuchte die Reste, die auf dem Boden verstreut lagen.

„Ein Pferd und drei Menschen“, sagte einer von ihnen. „Das ist seltsam. Warum sollte einer reiten und zwei zu Fuß gehen?“

„Weil auf dem Pferd ein wichtiger Mann saß, dem das Marschieren zu Fuß nicht zuzumuten war“, erwiderte ein anderer. Er hielt einen seltsamen länglichen Gegenstand hoch. „Das lag dort drüben.“

„Das kenne ich“, sagte Yogar. „Es ist eine feuerspeiende Waffe, wie sie die Soldaten der Elitetruppe des Fürsten benutzen. Das gibt Ärger!“

Diese Feststellung sorgte für lautes Murmeln unter den Umstehenden.

Eine Frau fand eine von den Käfern halb zerfressene Ledertasche, in der einige Papiere steckten. Sie zog sie heraus und gab sie Yogar.

„Ausgerechnet Hardor war der Einzige, der gut lesen konnte“, sagte der, während er die Papiere hilflos hin und her drehte. „Aber hier ist ein Bild. Eine Frau. Und darunter sind Worte und Zahlen.“

„Ein Steckbrief!“, rief jemand. „Ich habe so etwas schon einmal gesehen. Wer die Frau findet und den Soldaten übergibt, bekommt eine Belohnung.“

„Sie muss schwere Verbrechen begangen haben, wenn der Fürst sie von seinen Elitesoldaten suchen lässt.“

Das Bild ging von Hand zu Hand. Keiner kannte die Frau.

„Zum Glück ist es niemand aus unserem Dorf.“ Yogar wurde sich seiner neuen Führungsrolle bewusst. „Wir sammeln die Ausrüstung und die Knochen ein und bringen sie in den alten Schuppen. Wenn der Aufkäufer des Fürsten das nächste Mal kommt, geben wir ihm die Sachen mit.“

„Aber die Waffe ist bestimmt wertvoll!“, rief einer.

„Mein Leben ist mir mehr wert. Man wird herausfinden, dass diese Männer bei uns im Dorf gestorben sind. Wenn wir ihre Ausrüstung verschwinden lassen, fällt die Strafe umso härter aus.“

Am folgenden Tag waren alle Spuren der Flut beseitigt. Die Dörfler machten sich wieder an ihre Arbeit.

Auch Yogar ging in die fensterlose Werkstatt, die an jedes Haus eines Kristallschleifers angebaut war. Sorgen bedrückten ihn. Sura war nicht gesund und auch er fühlte sich alt und ausgelaugt. Obwohl er nun mit sechsunddreißig der Dorfälteste war, hoffte er, noch ein oder zwei Jahre leben zu dürfen.

Er mischte sich seinen ersten Trunk zusammen. Dank der Drogen brachte er noch genügend Energie auf, um die Kristalle zu bearbeiten. Sie erwarteten es von ihm.

Aber es wurde Zeit, dass die Kristallpriesterin wieder ins Dorf kam.

Kapitel 3

Die Regierung auf Gaia war zuständig für mehrere hundert Kolonialplaneten im Perseusarm der Milchstraße. Entsprechend umfangreich war der Verwaltungsapparat, der sich hier konzentrierte. Dasselbe galt auch für die Militärbürokratie. Allein der Gebäudekomplex der Raumflotte hatte die Größe einer Stadt. Bauwerke ragten bis fünfzig Stockwerke in den Himmel.

Lydia Vendaar kannte hier jeden Winkel und wusste, wohin sie gehen durfte und wohin nicht. Sie führte Brendan Hollister und Koumeran Ahab auf Umwegen durch die langen Gänge. Statt der Fahrstühle benutzte sie immer wieder die Treppen, um unterwegs möglichst wenigen Menschen zu begegnen. Arianna Bold ging am Schluss der kleinen Gruppe und sicherte nach hinten. Sollten jemand kommen und Fragen stellen, so war es ihre Aufgabe, denjenigen in ein Gespräch zu verwickeln. Das würde Lydia die Zeit verschaffen, Hollister und Ahab wegzubringen.

Um die beiden Männer von ihrem seltsamen Verhalten abzulenken, unterhielt sie sich mit ihnen.

„Falls man Sie während des Flugs nach Chenderra entdeckt, sind Sie Brendan Hollister, der bekannte Millionenerbe. Sie besuchen zusammen mit ihrem Begleiter aus Neugier entlegene Planeten. Niemand weiß, dass Sie Ihr Vermögen verloren haben, daher ist diese Ausrede glaubwürdig.“

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