Manfred Rehor - PERSEUS Wolkental

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ZWEITER BAND DER PERSEUS-SAGA!
Wolkental: ein Urlaubsplanet, wie geschaffen für reiche Touristen. Doch ein großer Teil seiner Oberfläche ist für Menschen gesperrt.
Die H'Ruun: eine außerirdische Rasse, die von Menschen besiedelte Planeten zerstört – aber Wolkental verschont.
Brendan Hollister: ein junger Mann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, der das Geheimnis von Wolkental ergründen soll.

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„Wir haben auf das Erscheinen der H’Ruun schnell reagiert“, erzählte Margret. „Noch bevor die allgemeine Panik ausbrach. Zuerst wurden die Gäste hoch in die Hotels geflogen und dann die Tiere weggebracht.“

„Wo sind sie jetzt?“, wollte Ari wissen.

„Tot“, antwortete ihre Mutter. „Du weißt, dass Milchkühe nicht lange leben, wenn sie nicht gemolken werden. Es ist eine Qual für sie. Auch Schafe sind kaum in der Lage, dauerhaft ganz ohne menschliche Unterstützung auszukommen. Es wäre Tierquälerei gewesen, wenn wir die Tiere hier einfach sich selbst überlassen hätten.“

„Aber du bist doch da“, protestierte Ari.

Margret schüttelte den Kopf. „Man braucht mindestens zwanzig Personen, um so viel Nutzvieh zu versorgen. Als klar war, dass nicht nur die Touristen, sondern fast das gesamte Personal sich evakuieren lassen, musste ich eine Entscheidung treffen. Ich habe mehrere Frachtflieger angefordert und die Tiere zu den automatisierten Schlachthöfen in der Nähe des Raumflughafens bringen lassen. So sind sie wenigstens nicht umsonst gestorben. Ihr Fleisch kann exportiert werden und dient Menschen als Nahrung.“

„Warum sind Sie dann hier geblieben?“, wollte Susan wissen.

„Wir können uns gerne Duzen“, sagte Margret.

Susan lächelte und stimmte zu.

„Ich bin zurückgekommen, als ich begriffen habe, dass auf Wolkental auf Monate hinaus, vielleicht sogar jahrelang, keine Touristen mehr zu erwarten sind. Die Company wird diese lange Zeit finanziell nicht überstehen. Deshalb dachte ich, solange Wolkental noch im Besitz der Company ist, verbringe ich meine Zeit hier im schönsten aller Täler. Man hat jetzt in der Verwaltung keinen Bedarf mehr für eine Managerin, die sich um das Funktionieren der Landwirtschaft kümmert.“

„Das ist nicht die ganze Wahrheit“, warf ihr Ari in ernstem Ton vor. „Du bist hierhergekommen, weil Vater hier gestorben ist.“

„Das hat natürlich eine Rolle gespielt“, gab ihre Mutter mit einem wehmütigen Lächeln zu.

„Konntest du irgendetwas über seinen Tod herausfinden, das du mir bisher noch nicht erzählt hast?“

„Nein. Die Untersuchungen wurden eingestellt, kurz, nachdem du Wolkental verlassen hast, um auf die Akademie der Raumflotte zu gehen.“

„Akademie?“, fragte Susan verwundert. Sie kannte Ari nur aus dem Vorzimmer von Commander Lydia Vendaar in der Zentrale der Raumstreitkräfte auf Gaia.

„Ich hatte mich für die Akademie gemeldet“, sagte Ari. „Aber dort hat man mich bereits im ersten Monat nach einer psychologischen Untersuchung wieder aussortiert.“

„Wieso das denn?“

„Man hat festgestellt, dass ich ungewöhnliche Gehirnwellenmuster aufweise. Die hat zwar jeder zweite Mensch, der in der Perseuskolonie geboren wird, aber bei mir sind sie stärker ausgeprägt als bei den meisten anderen. Wissenschaftler behaupten, das sei ein Hinweis auf besondere Fähigkeiten.“

„Du?“, fragte ihre Mutter verwundert. „Welche sollen das sein?“

„Das wissen sie nicht. Und ich weiß es auch nicht. Jedenfalls hat man entschieden, dass ich für die normale Ausbildung überqualifiziert bin. Man hat mich einer Sondereinheit zugeteilt, die nur aus solchen Menschen besteht. Das ist ein ziemlich langweiliger Haufen, kann ich euch sagen. Die meisten sind älter als ich.“

„Warum scheidest du nicht aus den Raumstreitkräften aus, wenn man dir dort keine Karriere ermöglichen will?“

„Das Problem mit der Ausbildung und der Karriere soll im kommenden Jahr geklärt werden. Bis dahin bezahlt man alle Mitglieder dieser Sondereinheit so, als hätten sie schon den Rang eines Lieutenants erreicht. Ich bekomme noch eine Zulage, weil ich mich bereit erklärt habe, im Vorzimmer von Commander Vendaar zu arbeiten. Aber das mache ich nicht wegen des Geldes, sondern um der Langeweile zu entgehen.“

Das war nicht die ganze Wahrheit, das wusste Susan. Auch sie selbst arbeitete für Vendaar. Doch das durfte niemand wissen. Also wandte sie sich an Margret:

„Warum wolltest du, dass die Glasgondel in der Scheune abgestellt wird?“

„Ich bin mit einem Gleiter der Verwaltung hier, den ich ebenfalls untergestellt habe. Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, in einer Krisensituation auf die Company angewiesen zu sein. Unter den wenigen Menschen, die sich nicht evakuieren ließen, sind viele, die mir nicht gefallen.“

„Wie meinst du das?“, wollte Ari wissen.

„Nun, es gab schon immer kräftige Kerle unter den Piloten und Organisatoren. Wenn Gäste zu viel getrunken hatten, mussten die in der Lage sein, auch mal einzugreifen, um Schlägereien zu verhindern. Ich habe den Eindruck, die sind fast alle auf Wolkental geblieben.“

Ari runzelte die Augenbrauen. „Das wäre ungewöhnlich. Warum sollten die nicht ebenso Angst vor den H’Ruun haben wie alle anderen?“

„Ich weiß es nicht.“

Um das Schweigen zu brechen, das nun folgte, wechselte Susan das Thema. „Darf ich erfahren, was am Tod deines Mannes ungewöhnlich war?“, fragte sie. „Du sagtest, man habe keine weiteren Untersuchungen angestellt. Also hat es vorher welche gegeben.“

„Ja. Man hat ihn vor ziemlich genau einem Jahr tot ganz oben auf einer der Weinterrassen gefunden. Dort.“

Susan sah in die Richtung, in die Margret zeigte. Die Terrassen lagen auf der anderen Seite des Flusses auf der ansteigenden Höhe. Über ihnen begann eine Steilwand, die mehrere Hundert Meter fast senkrecht hinauf auf die Hochebene führte.

Darüber hatte Susan einiges von Ari gehört. Die Hochebenen machten auf allen Kontinenten des Planeten den größten Teil der Landfläche aus. Man konnte von unten den Beginn der Schicht aus Dunst und dunklen Wolken erkennen, die über allem lag. Das sah seltsam aus, denn im Tal herrschten Sonnenschein und blauer Himmel, nur einige Kumuluswolken trieben träge im Wind dahin. Ob sie echt waren oder getarnte Hotels, konnte Susan nicht erkennen.

„Oh, wie schrecklich!“, sagte sie. „Die Arbeit in Weinbergen soll anstrengend sein. Vielleicht hat er einen Infarkt erlitten.“

Margrets Gesicht wirkte steinern, als sie entgegnete: „Er hat nicht gearbeitet, denn er hatte kein Werkzeug dabei, und er war kerngesund. Der Mediziner sagte mir, mein Mann sei einfach tot umgefallen, wo er gerade stand. Man konnte angeblich nicht herausfinden, warum er sich dort aufhielt, und es war auch unmöglich, eine Todesursache festzustellen.“

Susan merkte auf. „Man konnte nicht herausfinden, warum er dort war, sagst du? Das lässt aber die Möglichkeit offen, dass du den Grund kennst - im Gegensatz zu den Leuten von der Company.“

„Du bist ziemlich scharfsinnig. Es stimmt, ich habe eine Vermutung, weshalb er dort hochgegangen ist und was ihn getötet hat.“

„Nämlich?“, fragte Susan. Sie sah, dass Ari blass im Gesicht geworden war. Das Thema ging ihr verständlicherweise nahe. Aber Ari schwieg und ließ ihre Mutter reden.

„Er wollte auf die Hochebene.“ Margret sprach das aus wie einen Fluch.

6. Kapitel

Susan hatte den Eindruck, als würde es hier zwei völlig voneinander unabhängige Wettersysteme geben. Über dem idyllischen Tal schien die Sonne, ein schwacher Wind trieb weiße Wolken dahin. An den Rändern des Tals jedoch, wo Steilwände mehrere Hundert Meter hinauf auf eine Hochebene führten, begann ein ganz anderes Wetter. Dunkle Wolken lagen darüber, aber sie endeten genau an der Grenze zum Tal.

Zwischen den beiden Wettersystemen gab es mindestens einen Kilometer Höhenunterschied. Susan hatte davon in einer Broschüre gelesen. Darin hatte man Wolkental als Urlaubsplaneten und gleichzeitig als Wunder modernster Terraformung dargestellt. Es wurden enorme Energiemengen benötigt, um das Wetter in den Tälern konstant zu halten. Erst recht bei denjenigen, die ein besonderes Klima, wie tropisch oder arktisch, aufwiesen. Ansonsten hatte aber in der Broschüre nichts über die Hochebenen gestanden, obwohl die mehr als neunzig Prozent der Fläche aller Kontinente bedeckten.

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