Manfred Rehor - PERSEUS Wolkental
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Wolkental: ein Urlaubsplanet, wie geschaffen für reiche Touristen. Doch ein großer Teil seiner Oberfläche ist für Menschen gesperrt.
Die H'Ruun: eine außerirdische Rasse, die von Menschen besiedelte Planeten zerstört – aber Wolkental verschont.
Brendan Hollister: ein junger Mann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, der das Geheimnis von Wolkental ergründen soll.
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Nachdem auch die oberen Räume besichtigt waren, kam der letzte Clou.
„Ihnen stehen rund um die Uhr ein persönlicher Butler und ein erfahrener Pilot zur Verfügung“, verkündete Peterson. „Leider ist es uns nicht möglich, Ihnen auch noch die Dienste eines Organisators anzubieten, da von denen keiner hiergeblieben ist.“
„Was ist ein Organisator?“, fragte Brendan.
„Eine Person, die Ihre Wünsche in Bezug auf jede Art von Urlaubsaktivität umzusetzen bemüht ist. Wollen Sie an einem Sandstrand unter Palmen liegen und in der Brandung surfen? Er kennt das passende Tal und den idealen Platz. Oder steht Ihnen der Sinn nach einer Safari durch Dschungel und Steppengebiete? Aber auch unsere Wintersportanlagen werden gerne in Anspruch genommen. Und schließlich gibt es das luxuriöse Vergnügen des Wolkenreitens, für das jedoch eine gewisse Unterweisung erforderlich ist. Zum Glück gehört der Ihnen zur Verfügung stehende Pilot zu den qualifiziertesten unserer Mitarbeiter. Er kann die Dienste eines Organisators sicherlich zu einem guten Teil mit übernehmen.“
Zwei Männer kamen durch die offenstehende Tür ins Vorzimmer der Suite. Der Butler war ein alter Mann in schwarzem Anzug, der Pilot dagegen ein bulliger Typ, fast so groß und massig wie Koumeran.
„Dies ist James“, stellte Sven Peterson den Butler vor, „und dies hier Sam Pekker. Ich vertraue Sie nun diesen beiden Mitarbeitern an. Bitte entschuldigen Sie mich, aber die jetzige Situation auf Wolkental erfordert viele Entscheidungen und organisatorische Anpassungen, wie Sie sicherlich verstehen werden.“
Sven Peterson verließ die Suite. James, der Butler, verbeugte sich vor Brendan und Koumeran. Sam Pekker deutete nur ein Kopfnicken an.
Bevor Brendan die beiden begrüßen konnte, wandte sich Koumeran an den Butler: „James, wir benötigen Ihre Dienste vorläufig nicht. Wir rufen Sie, falls wir etwas wünschen.“
Der Butler verbeugte sich noch einmal, sagte: „Sehr wohl!“, und ging hinaus.
Koumeran und Sam Pekker starrten sich an.
„Sam, wo du bist, riecht es nicht nur nach Ärger, es stinkt!“, sagte Koumeran schließlich. „Bist du immer noch als Söldner registriert?“
„Oh, ja!“ Pekker grinste. „Willkommen im Paradies in den Wolken.”
3. Kapitel
Es gab wenig Natur auf Gaia, dem Sitz der Regierung der Perseuskolonie. Die Verwaltungszentren und militärischen Anlagen bedeckten fast die ganze Oberfläche wie eine einzige riesige Stadt. Deshalb fand Lydia Vendaar die Aussicht aus dem Hochhaus am Rande des Militärbezirks hinaus aufs Meer so beeindruckend. Sie beneidete ihren Vorgesetzten, Commodore Smith, um fast nichts, aber dessen Büro hätte sie gerne gehabt. Vielleicht wurde es bald frei, denn wenn der Commodore sich weiter so aufregte, würde seine Gesundheit das nicht mehr lange mitmachen.
„Sie haben was ?“, brüllte er sie an. Sein Gesicht war noch stärker gerötet als sonst.
„Brendan Hollister zum Planeten Wolkental geschickt“, wiederholte Lydia. Sie saß auf dem Besucherstuhl und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
Der Commodore sprang auf und sah über seinen Schreibtisch hinweg auf Lydia herab. „Das ist das Dümmste, was Sie sich je geleistet haben!“, brüllte er weiter. „Es kann Sie Ihre Karriere kosten! Und mich die meinige.”
Die letzten Worte sprach er schon etwas leiser. Lydia kannte ihren Vorgesetzten gut genug, um zu wissen, was nun folgte. Zunächst forderte Smith sie auf, alles rückgängig zu machen; da es dafür zu spät war, verlangte er, jemand solle hinter Hollister herfliegen und ihn zurückholen; schließlich ließ er sich dazu herab, nachzugeben. Hauptsache, er konnte behaupten, nichts davon gewusst zu haben.
„Vertuschen Sie alle Hinweise darauf, dass es sich bei seinem Flug um einen Auftrag des Kommandos der Raumflotte handelt, verstanden?“, forderte er. „Egal, was geschieht, er ist auf eigene Faust unterwegs. Wir haben nichts damit zu tun.“
„Gilt das auch für den Fall, dass er Erfolg hat?“, fragte Lydia. Sie sah, wie Smith stutzte, und bemühte sich, nicht abschätzig zu lächeln.
„Nein, natürlich nicht. Halten Sie das für möglich?“
„Deshalb habe ich ihn ja hingeschickt. Die Situation auf Wolkental ist so außerhalb alles Üblichen, dass ein Mensch mit gewissen magischen Fähigkeiten etwas herausfinden könnte, was allen anderen entgeht.“
„Hören Sie auf mit diesem Gerede über Magie. Hollister hat ein ungewöhnliches Gehirnwellenmuster. Er denkt in anderen Bahnen als die meisten Menschen, mehr nicht. Nun gut, Sie haben mich überzeugt: Lassen Sie ihn tun, was er für richtig hält, aber überwachen Sie ihn. Sollte er etwas entdecken, das militärisches Eingreifen erforderlich macht, informieren Sie mich umgehend. Keine eigenmächtigen Handlungen mehr, verstanden?“
„Wolkental ist ein privat geführter Tourismusplanet. Was sollte dort militärisches Eingreifen erforderlich machen?“, hakte Lydia nach. „Die H’Ruun sind weg und kehren wahrscheinlich nicht mehr zurück.“
„Nun ...“ Commodore Smith zögerte. „Es gibt überall Dinge, die nicht so offensichtlich sind. Wolkental wird da keine Ausnahme sein. Hollister könnte zufällig über etwas stolpern, das zu groß für ihn ist. Dann ist es erforderlich, dass ich sofort eingreifen kann. Und jetzt verschwinden Sie. Ich muss an meinem Bericht für die Admiralität arbeiten.“
Lydia stand auf. Smith wusste mehr als sie und er hatte Angst. Das war normal bei ihm. Aber er sah wieder einmal eine Chance, groß herauszukommen und die Erfolge anderer als Stufen auf seiner Karriereleiter zu nutzen. Das war gut für sie. Solange er diese Hoffnung hatte, würde er sie gewähren lassen.
„Wenn das schiefgeht, habe ich von nichts gewusst. Ist das klar?“, rief ihr Smith noch nach.
Lydia reagierte nicht darauf.
Dr. Seanberg war Militärarzt, aber man sah es ihm nicht an. Er wirkte wie ein Hausarzt aus alten Zeiten: freundlich, fürsorglich, kompetent. Das weiche Gesicht und der graue Haarkranz unterstrichen diesen Eindruck.
Auch Lydia hatte sich anfangs von der Ausstrahlung des Mannes täuschen lassen. Inzwischen wusste sie, dass er ein hochqualifizierter Wissenschaftler war, aber auch ein harter und karrierebewusster Offizier.
Dr. Seanberg arbeitete in einer Abteilung, die für die bioelektronische Ausstattung von Soldaten zuständig war. Nachdem die Menschheit die erfolglosen Versuche aufgegeben hatte, ideale Kämpfer zu erschaffen, begnügte man sich nun mit kleinen Eingriffen. Selbst die nahm man nur vor, wenn Soldaten für Einsätze auf Planeten mit lebensfeindlichen Bedingungen vorgesehen waren.
Alle früheren, weitergehenden Bemühungen, Menschen zu verbessern, waren gescheitert. Immer hatte sich herausgestellt, dass die Ergebnisse dieser Manipulationen von ihrem Wesen her keine Menschen mehr waren und begannen, sich in ihrem Verhalten von menschlichen Normen zu entfernen.
Die in früheren Jahrhunderten herbeifantasierte Verbesserung des Körpers durch Technik und Biologie war ebenso gescheitert wie die Versuche, echte Intelligenz und Bewusstsein in Computern zu erschaffen oder Beweise für die Existenz anderer Universen zu entdecken.
Es gab kein Multiversum und in Computern konnte nur eine Form von künstlicher Intelligenz simuliert werden, aber kein eigenständiges Bewusstsein. Außerdem konnte kein menschlicher Eingriff die Entwicklung der Rasse Homo sapiens besser vorantreiben als die Evolution.
Dr. Seanberg war ein überzeugter Verfechter dieser Ansicht. Er war es, der die allmähliche Veränderung der Menschen wissenschaftlich nachgewiesen hatte, die auf den Planeten im Perseus geboren wurden. Das hatte ihm viel Häme von seinen Fachkollegen eingebracht - und eine hochbezahlte Stelle in der Militärbürokratie. Denn er behauptete, dass nichts für die weitere Entwicklung des Perseus wichtiger sei, als diesen Wandel genau zu erfassen und seine Vorteile zu erkennen. Wenn die Natur den Menschen an die Verhältnisse hier anpasste, dann hatte sie einen zwingenden Grund dafür. Den galt es herauszufinden, die Veränderungen zu nutzen und ihre Nachteile zu minimieren.
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