Manfred Rehor - PERSEUS Wolkental

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ZWEITER BAND DER PERSEUS-SAGA!
Wolkental: ein Urlaubsplanet, wie geschaffen für reiche Touristen. Doch ein großer Teil seiner Oberfläche ist für Menschen gesperrt.
Die H'Ruun: eine außerirdische Rasse, die von Menschen besiedelte Planeten zerstört – aber Wolkental verschont.
Brendan Hollister: ein junger Mann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, der das Geheimnis von Wolkental ergründen soll.

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Hypersprünge von einem Sonnensystem zum anderen konnten tödlich enden, wenn sich im Zielgebiet etwas befand, das sich mit der Substanz des Raumschiffs vermengte. Deshalb gab es für alle bekannten Sternensysteme detaillierte Anweisungen, welche Bereiche als sicher galten. Außerdem waren immer die Geschwindigkeit und der Vektor angegeben, mit denen man dort erscheinen musste. Diese wiederum hingen ab vom Zeitpunkt des Sprungs.

Wer sich nicht an diese Vorgaben hielt, riskierte den Verlust von Schiff und Mannschaft. Die Bewegung des Sonnensystems relativ zum Ausgangspunkt des Hypersprungs musste genauso berücksichtig werden, wie die Positionen von Planeten, Asteroidengürteln und anderen massiven Objekten. Deshalb war es immer ein spannender Moment, wenn man nach einem Hypersprung zum ersten Mal auf die Ortungsschirme sah.

Dort erschien nun ein Abbild des Systems Hendra mit allen Planeten und Monden. Der Sprung war perfekt verlaufen, die Jool befand sich exakt am richtigen Ort. Die Namen der Objekte wurden eingeblendet. Die Urlaubswelt Wolkental war der dritte Planet. Er war umgeben von einer ganzen Wolke von kleinen Punkten: Raumschiffe!

Gleich darauf kam die erwartete Anfrage über Funk: „Hier spricht der schwere Kreuzer Almara der Raumstreitkräfte von Gaia. Dieses System ist als Gefahrenzone ausgewiesen. Wer sind Sie und was wollen Sie?“

Brendan nickte seinem Freund Koumeran zu, der im Pilotensitz saß.

Koumeran schaltete die Sichtfunkverbindung ein. „Hier private Raumyacht Jool . Besitzer ist Brendan Hollister, Pilot ist Koumeran Ahab. Wir sind gekommen, um Urlaub zu machen.“

Vieles an dieser Meldung war gelogen. Die Jool gehörte Brendan nicht mehr. Er hatte das von seinem Vater geerbte Vermögen beim Untergang des Planeten Alkana verloren. Seitdem besaß er nicht genug Geld, um den Betrieb einer Raumyacht finanzieren zu können. Außerdem war er nicht hier, um sich eine schöne Zeit zu machen. Er sollte herausfinden, warum die H’Ruun ausgerechnet diesen Planeten verschont hatten. Commander Vendaar von den Raumstreitkräften in Gaia hatte ihn geschickt, was aber niemand erfahren durfte. Aus Gründen, die nur Vendaar kannte, wurde der Einsatz auch gegenüber dem Militär geheim gehalten.

„Urlaub?“, dröhnte es aus den Lautsprechern. „Wollen Sie uns ver-“

„Nicht doch“, gab Koumeran zurück. „Wolkental ist derzeit sicherlich der interessanteste Urlaubsort im Perseus. Außerdem bekommen wir unsere Zimmer nie wieder so billig wie jetzt.“

Das Gesicht eines Offiziers erschien auf den Bildschirmen. Er lachte lauthals. „Das ist ganz schön kaltschnäuzig“, sagte er. „Aber der Planet steht nicht unter Quarantäne. Deshalb können wir Sie auch nicht davon abhalten, dort zu landen, nachdem Sie erst einmal in das System eingedrungen sind. Falls die H'Ruun zurückkommen, um ihr Werk zu vollenden, wird Ihnen niemand helfen. Ist Ihnen das klar?“

Brendan mischte sich ein: „Wozu kreist dann eine ganze Flotte um den Planeten?“

„Um die Evakuierung der Bevölkerung und der Touristen abzusichern. Nur einige hundert Einwohner wollen hier blieben.“

„Umso besser“, sagte Koumeran. „Ich mag es sowieso nicht, wenn überall Menschen herumwimmeln. Wo sollen wir landen?“

„Gehen Sie in einen geostationären Orbit und warten Sie dort, bis die Evakuierung abgeschlossen ist. Das wird noch ein bis zwei Tage dauern. Danach können Sie tun und lassen, was Sie wollen. Ende.“

Tatsächlich zogen sich alle militärischen Schiffe aus dem System von Hendras Stern zurück, nachdem der letzte Lazarettkreuzer abgeflogen war. Während der Panik auf dem Planeten und bei den Kollisionen im Orbit waren noch viel mehr Menschen zu Schaden gekommen, als anfänglich vermutet worden war. Die H’Ruun hatten eine Tragödie verursacht, ohne einen einzigen Schuss abzugeben.

Brendan schaltete die Funkverbindung ein und rief den Raumflughafen: „Hier Jool . Bitte geben Sie uns Landekoordinaten.“

Ein übernächtiger Mann mit Ringen unter den Augen erschien auf dem Bildschirm. „ Jool , der Raumflughafen auf der Oberfläche ist nur für Shuttles und kleinere Frachtschiffe gedacht. Sie sind als Urlauber gekennzeichnet. Bitte folgen Sie den Koordinaten, die in diesem Moment Ihrem Bordrechner übermittelt werden. Sie landen auf Wolke 17 . Das ist der einzige Landeplatz in der Atmosphäre, der derzeit noch in Betrieb ist. Man wird Sie dort in Empfang nehmen.“

Wolke 17 ?”, fragte Brendan. Aber der Mann hatte schon abgeschaltet.

Die raue Stimme der künstlichen Intelligenz der Jool meldete sich. „Es handelt sich um ein wolkenartiges Gebilde, das in zwei Kilometer Höhe schwebt. Es wird durch Antigravaggregate angetrieben. Soweit aus dieser Entfernung zu erkennen, handelt es sich um einen fliegenden Raumflughafen, der für Raumyachten bis zur Größe der Jool und für Passagiershuttles geeignet ist.“

„Ich habe so etwas in der Reisebeschreibung gelesen“, sagte Brendan. „Aber ich habe es für eine reine Werbebehauptung gehalten. Sind die Hotels tatsächlich ebenfalls in den Wolken gebaut?“

„Ja, man kann sie vom Orbit aus erkennen. Wolkental ist ein Planet mit einer seltsamen Geographie, die ihrerseits die ganze Atmosphäre beeinflusst. Die Kontinente bestehen aus riesigen Hochebenen, auf denen es kaum Tiere und Pflanzen gibt. Diese Hochebenen werden durchschnitten von Tälern, die von Menschen geschaffen und terraformt wurden. Dort hat man alle Arten von Urlaubslandschaften eingerichtet.“

„Was hat das mit der Atmosphäre zu tun?“, wollte Koumeran wissen.

Die KI zoomte auf einem der Bildschirme in der Zentrale einen Ausschnitt des Planeten heran. „Die Hochebenen sind ständig von Dunst und einer niedrig hängenden Wolkendecke überzogen, so dass man ihre Oberfläche nicht erkennen kann. Über den künstlich geschaffenen Tälern reißt diese Decke auf. Dort herrscht Sonnenschein.“

„Partielle Terraformung erfordert einen ziemlichen Aufwand.“

„Der dürfte sich rechnen. Die Idee des Reisekonzerns war es, in den höheren Schichten der Atmosphäre Hotelzentren auf Antigravplattformen zu errichten. Sie schweben zwischen den Kumuluswolken. Diese Wolkenhotels sind steuerbar und fliegen die verschiedenen Täler an. Dort können die Touristen einige Tage verweilen, bevor die Wolken zum nächsten Tal weiterfliegen.“

„Hört sich an, als würdest du aus einem Reiseprospekt vorlesen“, rügte Brendan die KI.

„Das war tatsächlich eine Zusammenfassung aus verschiedenen Publikationen“, gab diese unbeeindruckt zurück. „Der Planet bietet in den Tälern für jeden Geschmack etwas. Von einsamen idyllischen Landschaften über Gebiete, die für alle denkbaren Sportarten optimiert sind, bis zu Freilufttheatern und Opernbühnen mit Spitzenorchestern.“

„Sport hört sich interessant an“, sagte Koumeran. „Der ist bei mir in den letzten Monaten zu kurz gekommen. Als auf zu Wolke 17 .“

Als die Jool ihren Orbit verließ, kam eine Nachricht von einem der wenigen Schiffe herein, die sich noch in der Umgebung von Wolkental aufhielten.

Mardora an Raumyacht Jool “, klang es aus den Lautsprechern.

Koumeran zog die Augenbrauen hoch. „ Mardora ? Kenne ich nicht.“ Er schaltete die Funkverbindung ein. „ Jool hört, Mardora . Was können wir für Sie tun?“

„Das wirst du gleich sehen, alter Gauner!“

Der Bildschirm schaltete sich ein und das vernarbte Gesicht eines hageren Mannes erschien.

„Granger Tschad!“, rief Koumeran. „Du bist der Letzte, den ich hier erwartet hätte!“

„Kann ich von dir nicht behaupten. Es hat sich herumgesprochen, dass du seit über einem Jahrzehnt die Anstandsdame für ein verzärteltes Millionärsjüngelchen spielst. Ist das der Knabe neben dir?“

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