Manfred Rehor - PERSEUS Wolkental

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ZWEITER BAND DER PERSEUS-SAGA!
Wolkental: ein Urlaubsplanet, wie geschaffen für reiche Touristen. Doch ein großer Teil seiner Oberfläche ist für Menschen gesperrt.
Die H'Ruun: eine außerirdische Rasse, die von Menschen besiedelte Planeten zerstört – aber Wolkental verschont.
Brendan Hollister: ein junger Mann mit ungewöhnlichen Fähigkeiten, der das Geheimnis von Wolkental ergründen soll.

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Mit seiner Hilfe war Lydia Vendaar auf Brendan Hollister und Arianna Bold gestoßen. Zwei junge, im Perseus geborene Menschen, bei denen die ungewöhnlichen Gehirnwellenmuster dieser Personengruppe besonders stark ausgeprägt auftraten.

Welche neuen Fähigkeiten damit verbunden waren, erforschte Dr. Seanberg.

„Sie wollten mich sprechen?“, fragte Lydia, als sie ihm gegenüberstand.

„Ja, es geht um Hollister. Ich habe nun die ersten Ergebnisse der Forschungsteams auf dem Planeten Chenderra vorliegen. Wie Sie wissen, hat der Junge dort eine seltsame Beziehung zu Hyperkristallen aufgebaut und konnte uns einen Weg zeigen, den Verschleiß dieser Raumschiffbauteile rückgängig zu machen.“

„Was haben die Untersuchungen ergeben?“

„Eine gewisse Synchronizität zwischen den Gehirnschwingungen Hollisters und den Ausstrahlungen dieser Kristalle, wenn man eine größere Anzahl von ihnen zusammenbringt. Das könnte zunächst darauf hindeuten, dass er sich an die Kristalle angepasst hat oder umgekehrt. Aber das scheint nicht der Fall zu sein. Sehen Sie.“

Seanberg ließ einige wissenschaftliche Daten und Diagramme über der Fläche seines Schreibtisches aufleuchten.

„Eine eingehende Analyse hat ergeben, dass die Kristalle schon immer solche Schwingungen aufwiesen - und Hollisters Gehirn bereits seit seiner Geburt. Es gibt etwas, das der Junge mit den Hyperkristallen Chenderras gemeinsam hat.“

„Was vermuten Sie?“, fragte Lydia gespannt.

„Eine neue Art von Bewusstsein. Hollister hat berichtet, er habe von dem Gebirgsmassiv, in dem die Kristalle abgebaut werden, Gefühle und Mitteilungen erhalten. Unwissenschaftlich und überspitzt formuliert vermute ich, wir sind einer neuen Form von Leben und Intelligenz auf der Spur, die nicht zwingend an einen biologischen Körper gebunden ist. Es scheint etwas Andersartiges zu geben, das denken kann und über uns völlig unbekannte Fähigkeiten und Vorstellungen verfügt.“

„Eine Superintelligenz in einem Berg?“

„Leben in einer bisher unbekannten Gestalt“, antwortete Seanberg. „Bringen wir es doch einmal so auf den Punkt. Das dürfte besser verständlich sein. Leben, das nicht an die Grenzen gebunden ist, die uns gesetzt sind. Nicht, was seine Entstehung betrifft; nicht, was seine Art betrifft, das Universum zu erfassen; nicht, was seine Fähigkeit betrifft, seine Umwelt zu manipulieren. Denn diese Fähigkeit ist eines der essentiellen Kriterien, die eine Lebensform erfüllen muss.“

„Was folgt daraus, dass Menschen wie Brendan und Arianna sich dieser Art Leben verbunden fühlen?“

„Dass die Menschheit im Perseus sich zu etwas Neuem entwickelt. Zu etwas, das die besonderen Kräfte, die hier wirken, nutzen kann.“

Vendaar trat einen halben Schritt näher an den Arzt heran. Ihre Stimme klang brüchig, als sie fragte: „Kräfte, wie es sie im Orionarm der Milchstraße, also auf der Erde, nicht gibt?“

„So ist es.“ Dr. Seanberg hob dozierend den Finger, während er fortfuhr: „Daraus ergeben sich mehrere Schlussfolgerungen: Was hier vor sich geht, übersteigt die uns verständlichen Naturgesetze; es ist in diesem Sinne sozusagen Magie. Wir müssen damit rechnen, zunehmend auf seltsame und zunächst unerklärliche Phänomene zu stoßen. Mit denen verstehen nur Menschen umzugehen, die bereits gut an die hier herrschenden Bedingungen angepasst sind. Wir müssen also weiterhin gezielt nach jungen Leuten wie Hollister und Bold suchen. Nur sie werden uns in Krisensituationen helfen können.“

„So weit bin ich mit Ihnen einer Meinung. Aber Sie wissen, dass wir diese Aktionen verdeckt durchführen müssen. Würden die Öffentlichkeit und die Regierung davon erfahren, so würde man uns als Geistesgestörte abstempeln, die Steuergelder verschwenden.“

Dr. Seanberg nickte. „Da wäre aber noch etwas“, fuhr er fort.

„Nämlich?“

„Eine der Schlussfolgerungen aus meiner These lautet, dass die Hyperkristalle, die wir für die Raumfahrt verwenden, nicht im Orionarm der Milchstraße vorkommen können. Nur der Perseus bietet die Bedingungen, unter denen sie wachsen. Irgendjemand muss sie zur Erde gebracht haben. Sonst hätte man dort niemals Raumschiffe mit interstellarem Antrieb bauen können.“

Lydia stand für einen Moment starr. Dann sagte sie: „Das würde erklären, warum wir keine genauen Herstellungsanweisungen für sie in den Datenbanken haben.“

„So ist es. Eine weitere Schlussfolgerung ist, dass es auf der Erde nur einen begrenzten Vorrat davon geben kann. Dass die Erdregierung behauptet hat, die Kristalle würden auf einem abgelegenen Planeten abgebaut und geschliffen, war eine Lüge. Vermutlich hat man ein riesiges Lager fertiger Hyperkristalle entdeckt und wollte das öffentlich nicht zugeben.“

„Das bedeutet, die Erde ist jetzt in der Situation, in der wir uns vor kurzem noch selbst gesehen haben. Die Kristalle werden knapp, Nachschub ist nirgends zu bekommen. Also wird über kurz oder lang die interstellare Raumfahrt im Orionarm der Milchstraße zum Erliegen kommen.“

„Richtig gefolgert! Commander Vendaar, Sie sollten diese Erkenntnis bei den zuständigen Stellen zu Gehör bringen.“

Lydia wusste, wen er damit meinte.

Die Frauenstimme klang amüsiert, als sie sagte: „Das ist alles bereits bekannt, beziehungsweise so oder so ähnlich vermutet, Commander. Aber es ist schön, nun eine erste wissenschaftliche Bestätigung dafür zu erhalten. Seanbergs Forschungen und seine Ergebnisse müssen weiterhin geheim gehalten werden, auch vor unserer Regierung, verstanden?”

„Selbstverständlich“, sagte Lydia. Sie wusste nicht, wer die Person war, mit der sie gerade redete. Es gab nur eine Funkverbindung, in die ein Sprachmodul eingeschaltet war, das die Stimme völlig veränderte. Trotzdem vertraute sie dieser Frau voll und ganz. Deshalb berichtete sie ihr auch von dem Gespräch mit ihrem Vorgesetzten.

„Commodore Smith weiß, was auf Wolkental gespielt wird“, sagte die Frauenstimme. „Er ist nicht daran beteiligt, aber er kennt einige Namen aus der Militärhierarchie, die in der Akte Wolkental stehen. Leute, die tief fallen werden, wenn Hollister Erfolg hat. Da werden Positionen frei bis hinauf in die Admiralität.“

„Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was Sie meinen“, sagte Lydia. Die Gespräche mit dieser Frau - wenn es sich überhaupt eine Frau handelte - waren immer ein wenig nervenaufreibend. Sollten sie abgehört werden, wäre das Lydias Ticket direkt auf einen Strafplaneten. Aber diese Frau war die einzige Person, die genug wusste, um der Regierung auf die Finger zu sehen. Sie nutzte ihr Wissen, um Teile des Militärs illegal, aber zum Wohle der Perseuskolonie, für geheime Missionen einzusetzen.

„Das ist besser so für Sie, Vendaar. Sie gehören zu den Offizieren, die der Bevölkerung dienen wollen. Bei Ihrer Arbeit für die Raumflotte haben Sie nicht zuallererst die eigene Karriere oder das eigene Bankkonto im Blick. Deshalb habe ich Sie in meinen inneren Zirkel aufgenommen und unterhalte mich persönlich mit Ihnen. Wenn Sie zu denen zählen würden, die über Wolkental Bescheid wissen, hätten Sie nie von mir gehört.“

„Arbeitet die Firma, die Wolkental betreibt, mit den H’Ruun zusammen?“, fragte Lydia.

Wieder lachte die Frau. „Das ist das Schlimmste, was Sie sich vorstellen können, nicht wahr? Nein, das tut die Company nicht. Es würde zwar den überraschenden Rückzug der H’Ruun-Flotte erklären, aber der scheint eine ganz andere Ursache zu haben. Wir müssen Hollister Zeit geben, etwas darüber herauszufinden.“

„Und wie?“

„Sorgen Sie dafür, dass der Planet bis auf weiteres gesperrt wird. Es dürfen weder die evakuierten Menschen zurückkehren, noch können Sie es erlauben, dass Sensationstouristen sich auf den Weg dorthin machen. Behaupten Sie, eine Rückkehr der H’Ruun sei nicht völlig ausgeschlossen. Deshalb wird eine Einflugsperre in das System der Sonne Hendra verhängt. Nur die Handelsschiffe dürfen passieren.“

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