Elisa Scheer - Detailarbeit

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Lina ärgert sich, dass ihre Kollegin immerzu kichernde Andeutungen über ihren Superlover macht: Existiert der Kerl eigentlich überhaupt? Aber dann wird Trixi tot aufgefunden und die Suche nach dem rätselhaften Liebhaber geht richtig los. Lina kann es nicht lassen, sich in die Ermittlungen einzumischen, und gerät immer wieder mit dem schlecht gelaunten Kripobeamten Weiß aneinander. Mit der Suche nach Trixis Mörder, dem Weihnachtsgeschäft in der traditionsreichen Buchhandlung Gothing, dem niedlichen «stillen Kunden», ihren merkwürdigen Schwestern und dem Dauerkampf mit Weiß ist Lina hinreichend beschäftigt. Dass sie sich dabei selbst in Gefahr begibt, merkt sie erst, als es beinahe zu spät ist…

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Ich beobachtete, wie sie weiter kassierte, mit den Kunden lachte und scherzte und sich so lebhaft bewegte, dass ihr lackschwarzer Pagenkopf nur so hin und her flog. Ja, sie hatte es drauf, eindeutig. Und sie sah immer noch perfekt aus. Meine Nase glänzte längst und wie mir meine dicken dunkelblonden Locken um den Kopf standen, wollte ich lieber gar nicht wissen. Trixi dagegen wirkte wie frisch gepudert, sogar der Lippenstift war unversehrt, und dass das Lackschwarz nicht ganz echt war, weil sie zu ihrem großen Kummer schon die ersten weißen Haare entdeckt hatte, wusste ja keiner. Die Farbe passte jedenfalls zu ihrem Typ. Keltisch nannte man das, glaubte ich. Schwarzes Haar, blaue Augen, hellrosa Haut. Interessant, jedenfalls interessanter als ich. Dunkelblond mit mittelgrauen Augen – total verwaschen.

Sonja gelang es gerade, alle Pippi-Langstrumpf-Bände auf einmal zu verkaufen (offenbar an eine verunsicherte Oma), und ich zwinkerte ihr anerkennend zu. Sie sah auch gut aus, fand ich, dunkle Locken und schokoladenbraune Augen. Und – das neidete ich ihr am meisten – sie wog bei der gleichen Größe, 1.72, bestimmt zehn Kilo weniger als ich. Wie machte sie das bloß?

Ein Kunde lenkte mich von diesem immer wieder unerfreulichen Gedanken ab und wollte wissen, was wir zum Thema Modelleisenbahnen auf Lager hatten. Na, da konnte ich doch behilflich sein!

„Was machst du am Wochenende?“, fragte Trixi Sonja, als gerade mal niemand anstand. „Skifahren, mit Olli. Wenigstens am Sonntag. Der Schnee ist doch erstklassig zurzeit. Und du?“ Trixi schaute etwas verkniffen, fand ich. „Weiß noch nicht. Hängt von meinem Süßen ab. Wo fahrt ihr denn hin?“

Sonja zuckte die Achseln. „Sudelfeld, denke ich. Oder Brauneck. Viel weiter lohnt sich ja nicht, für einen Tag. Aber ein Wochenende ohne schwarze Abfahrt ist kein Wochenende. Na, zwischen Weihnachten und Silvester gönnen wir uns ein paar Tage Schweiz. Olli hat eine Gratifikation gekriegt, und die verbraten wir jetzt. Die Hälfte wenigstens.“

Trixi wirkte noch verkniffener. Ich verbiss mir ein wissendes Grinsen. Offenbar hatte ihr toller Hecht am Wochenende und wohl auch zwischen den Feiertagen keine Zeit für sie. Außerdem fuhr sie ziemlich jämmerlich Ski, von schwarzen Abfahrten konnte bei ihr keine Rede sein, eher vom Idiotenhügel.

Mensch, mal wieder Skifahren! Aber alleine hatte ich keine Lust, und das Drum und Dran war mir auch zu lästig – den ganzen Krempel im Keller suchen, die Bindung nachstellen lassen, das Wachs kontrollieren, den Gepäckträger auf die Rennsemmel friemeln, vor Tau und Tag aufstehen, feststellen, dass der Skianzug verdammt stramm saß, allen Kram vom Parkplatz zur Talstation schleifen, ein Schweinegeld für eine Tageskarte ausgeben, Schlange stehen, beim Aussteigen aus dem Sessellift unelegant auf die Schnauze fliegen, kurz runterbrausen und wieder anstehen... Eigentlich ein ziemlicher Blödsinn. So fanatisch war ich auch wieder nicht und außerdem dermaßen aus dem Training, dass ich mir wahrscheinlich gleich was zerren oder brechen würde.

Lieber mit Die schottische Fee aufs Sofa. Und Zimtsterne dazu... Dann konnte ich den Skianzug allerdings gleich in den nächsten Altkleidercontainer stopfen, er würde mir nie wieder passen. Die schottische Fee hatte heute Morgen noch stapelweise rund um die Kasse gelegen, jetzt waren von den dunkelroten Bänden mit der Miniatur aus der Manesse-Handschrift auf dem Titel nur noch wenige Exemplare da – das Zeug verkaufte sich so gut wie Harry Potter. Natürlich war es unter diesen Umständen geradezu meine Pflicht, es auch zu lesen, sonst konnte ich es ja nicht guten Gewissens empfehlen. Vielleicht sollte ich mal Nachschub aus dem Lager holen?

Im Büro saß Ferdi und grinste mir zu. „Superumsatz heute. Bücher sind eben doch billige Geschenke.“

„Kriegen wir dann eine Bonuszahlung?“, fragte ich sofort. „Immerhin rennen wir uns draußen die Füße platt und du sitzt hier rum!“

„So toll rollt der Rubel auch wieder nicht. Außerdem – tragt ihr nur die Kisten, ich trage die Verantwortung.“

„Haha“, murrte ich, weil mir nichts Besseres einfiel, und zerrte eine Fee-Kiste aus dem Lager. Wenigstens hatten die Bücher alle schon einen Preisaufkleber! Ich stapelte die Hälfte vor der Kasse auf und registrierte befriedigt, dass einige der Leute in der Kassenschlange prüfend einen Band aufnahmen, die Rückseite studierten und das Buch dann ihrer Ausbeute hinzufügten. Bevor sie es sich wieder anders überlegten, sollte ich vielleicht Sonja helfen, die gerade im Kassenverschlag stand.

„Weißt du was über Trixis Süßen?“, fragte sie mich, während ihre Finger flink über die Tasten unserer altmodischen Kasse huschten.

„Nein, sie macht doch ein Riesengeheimnis daraus. Langsam glaube ich, der ist verheiratet. Offenbar hat er doch keine Zeit, mit ihr Skifahren zu gehen – oder warum hätte sie sonst so verkniffen dreingeschaut? Vielen Dank und frohe Weihnachten!“ Ich reichte der Kundin ihre Tüte und griff nach dem nächsten Stapel.

„Verheiratet? Was will sie denn mit so einem? Sie will doch selbst unbedingt heiraten, und sogar die dümmste Kuh weiß, dass solche Kerle sich ja doch nie scheiden lassen.“

„Eben. Der scheint mir der Totalflopp schlechthin zu sein. Gehört das noch Ihnen? Gut, hier, bitte schön.“

„Wieso will sie denn unbedingt heiraten?“

„Keine Ahnung, vielleicht tickt ihre biologische Uhr. Vielen Dank und auf Wiedersehen!“

„Der Frau eben haben Sie aber frohe Weihnachten gewünscht!“

„Das wünsche ich Ihnen natürlich auch“, lächelte ich die alte Dame an. Erstaunlich, woran sich der Neid entzünden konnte! Vor sich hin murmelnd zog sie ab. Kurz nach sechs... das Ende war abzusehen, Gott sei Dank. Nein, dass Trixis Superlover verheiratet war, konnte ich mir doch nicht vorstellen, wenn sie schon selbst die Hochzeit plante – so sehr konnte selbst Trixi nicht an Realitätsverlust leiden!

Aber interessiert hätte mich der Typ schon. Bis jetzt wusste ich nur, dass er ganz, ganz toll war (aber das waren sie alle, und bei manchen hatte ich schon etwas gestaunt, als ich sie zu Gesicht bekommen hatte) und ganz, ganz toll aussah – und seine Initialen auf dem Nummernschild spazieren fuhr, was ich schon mal saublöd fand. Ach ja, und ein Superauto. Das konnte so ungefähr alles sein außer einem zwanzig Jahre alten violetten Mitsubishi; Trixis Geschmack in Autos wechselte passend zum aktuellen Herrn.

„Jetzt erzähl doch mal was von deinem Süßen“, ermunterte ich sie, während Sonja die Kasse bediente und wir den herumliegenden Kram wieder in die Regale schichteten. Trixi kicherte glücklich. „Er ist einfach himmlisch. Der Mann fürs Leben, eindeutig.“ Da war er auch nicht der erste. „Trixi, los, geht´s nicht ein bisschen genauer? Wie sieht er aus, wie ist er so, was macht er beruflich?“

Sie versuchte, geheimnisvoll zu schauen. „Auf jeden Fall ist er reich, und das ist nicht seine schlechteste Eigenschaft.“ Verräterische Formulierung!

„Und sonst? Ein bloßer Geldsack wird er doch wohl nicht sein?“

„Lina!“ Sie war empört. „Was soll ich denn denken, wenn du nichts rauslässt, außer dass er reich ist?“ Vielleicht half ja Provokation?

Außer einem zornigen Blick erntete ich gar nichts. Ich überlegte, ob ich ihr unterstellen sollte, den Kerl bloß erfunden zu haben, aber das traute ich mich doch nicht – ich musste ja noch länger mit ihr zusammenarbeiten.

„Sag wenigstens, wie alt er ist!“, drängte ich also nur.

Sie lächelte so versonnen, als habe sie gerade sein Bild vor Augen. „In den besten Jahren, könnte man sagen.“

Ich japste. „So alt??“

„Was? Wieso alt? Ich hab doch nicht alt ge-“

„Wo haben Sie denn Reiseführer?“, wurden wir unterbrochen.

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