Manfred Rehor - Planet der Magie

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Unter einem Vorwand werden Macay und seine Freunde auf den Planeten Bundara geschickt. Dort leben viele verschiedene intelligente Völker friedlich zusammen – und jedes von ihnen verfügt über magische Begabungen. Aber sie sind nicht freiwillig hier. Denn noch nie konnte jemand Bundara wieder verlassen. Auch für Macay gibt es keinen Weg zurück.
Unterstützt von den insektenhaften Karaquz und den friedliebenden Iyllas macht er sich auf die Suche nach einem Ausweg. Er lernt Städte, Länder und deren Bewohner kennen. Doch erst, als er auf andere Menschen trifft, erfährt er den wahren Grund für die seltsame Besiedlung dieses Planeten!
Denn Bundara birgt die Antwort auf die Frage: Was ist Magie?

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„Wir werden reiten. Welches ist der Wagen mit der wertvollsten Ladung?“

„Es wird zwei solcher Wagen geben, die im letzten Drittel des Konvois fahren. Der Offizier wird sie euch zeigen, sobald der Konvoi abfahrbereit ist.“

„Was haben sie geladen?“

„Handelswaren, die aus unterschiedlichen Gründen im Süden besonders gute Preise erzielen. Welche Preisspannen das sind, spielt für uns keine Rolle. Die Waren gehören nicht uns, sondern den Händlern, die uns mit dem Transport beauftragt haben.“

„Wer trägt den Verlust, falls diese Waren bei einem Überfall verlorengehen?“, wollte Zzorg wissen.

„Wir. Wenn wir einen Transportauftrag übernehmen, so ist dies ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Der Händler bezahlt uns für den Transport seiner Waren; wir verpflichten uns, bei ihrem Verlust einen festgesetzten Betrag als Entschädigung an ihn zu zahlen.“

„Wie verständigen wir uns mit dem Offizier?“, fragte Macay.

Der Offizier antwortete selbst: „Ich. Sprache. Sprechen.“ Die einzelnen Worte brachte er mit deutlichem Abstand heraus und mit einer Betonung, die sie schwerverständlich machte.

„Seine Kenntnisse genügen, um sich mit euch über die wichtigsten Dinge zu unterhalten“, sagte der Ratsherr. „Alle anderen Karaquz werden euch nicht verstehen.“

„Das könnte bei einem Überfall ein Problem werden.“

„Es lässt sich nicht ändern. Eure Sprache ist für uns schwer zu erlernen. Umgekehrt könnt ihr unsere gar nicht lernen, weil eure Sprechorgane nicht dafür ausgelegt sind.“

„Welche Befugnisse haben wir?“, wollte Rall wissen,

„Ein wichtiger Punkt. Ihr habt Befehlsgewalt über die einfachen Soldaten. Allerdings untersteht ihr dem Befehl dieses Offiziers. Das solltet ihr ernst nehmen und beachten. Schon deshalb, weil keiner von euch die genaue Reiseroute und die möglichen Gefahren kennt. Von den Räubern einmal abgesehen.“

„Welche Gefahren meinen Sie?“

„Nicht überall sind die Einheimischen wohlgesonnen gegenüber Fremden. Selbst, wenn sie euch nicht als Menschen und Menschenabkömmlinge erkennen, könnten sie euch angreifen. Außerdem gibt es in den Wäldern und Schluchten wilde Tiere.“

„Wir wissen uns zu wehren“, behauptete Zzorg.

„Zweifellos“, sagte der Ratsherr und wandte sich ab.

Die Reittiere wurden herangeführt. Sie glichen Eseln, hatten aber stumpfe Schnauzen und kaum wahrnehmbar kleine Ohren. Ihr Fell war ockergelb und kurz. Statt Sätteln trugen sie dicke Polster auf den Rücken, die mit einem Geflecht aus Schnüren befestigt waren. Diese Schnüre dienten auch als Steigbügel und Zaumzeug. Hinter dem Sitzpolster hatte man Stoffbeutel für die Vorräte befestigt.

Die Tiere schienen kräftig genug, um Macay oder Rall zu tragen, doch bei Zzorg war sich Macay nicht sicher. Auf einen Wink des Offiziers brachte man ein besonders großes und kräftiges Exemplar und drückte die Zügel Zzorg in die Hand. Der Ratsherr hatte also dieses Problem im Voraus bedacht.

„Anucayas“, sagte der Offizier und zeigte auf die Reittiere.

„Anucayas? Sind diese Tiere mit den Cayas verwandt?“, fragte Macay verblüfft. „Sie sehen ganz anders aus.“

Der Ratsherr, dessen Aufmerksamkeit seit einigen Minuten der Beladung eines der Wagen gegolten hatte, wandte sich zu ihm um. „Cayas gibt es in drei Geschlechtern. Männchen, Weibchen und Kranke.“

„Kranke?“ Macay dachte, nicht richtig verstanden zu haben.

„Anucayas entstehen, wenn ein trächtiges Caya-Weibchen an einer bestimmten Krankheit leidet. Es wirft ein krankes Kalb. Dieses Kalb hat kein Geschlecht und überlebt nur selten. Aber die Züchter haben Wege gefunden, solche Kälber gesunden zu lassen. Sie sind größer als die Männchen, kleiner und dünner als die Weibchen und verbinden die Vorteile von beiden. Es sind ausdauernde, grasfressende Lasttiere, die schnell und friedlich sind. Man kann sie zu Reittieren dressieren. Als Zugtiere eignen sie sich aufgrund ihres Körperbaus nicht.“

Wieder wandte sich der Ratsherr dem Wagen zu, der vor ihnen stand. Arbeiter beluden ihn über eine Rampe mit länglichen Holzkisten. Sehr schwer schienen die Kisten allerdings nicht zu sein.

„Ist dies einer der Wagen mit besonders wertvoller Ladung?“, fragte Macay.

„Sie interpretieren meine Aufmerksamkeit richtig. In einer Stunde beginnt die Fahrt.“

Macay ging zu dem Wagen. Er wollte sich die Kisten genauer ansehen. Doch zwei Soldaten drängten ihn unsanft zurück.

„Was soll das?“, beschwerte er sich.

Der Offizier kam zu ihm. „Abstand“, sagte er. „Beladen. Gefährlich.“ Er griff Macay am Arm und zog ihn zurück zu seinen Gefährten.

Der Ratsherr bestätigte, was der Offizier gesagt hatte: „Der Umgang mit diesen schweren Transportkisten birgt Gefahren, denen wir euch nicht aussetzen wollen. Ich bitte um Verständnis. Außerdem drängt die Zeit. Ihr müsst lernen, wie man auf Anucayas reitet.“

Das Argument mit der Unfallgefahr schien Macay vorgeschoben. Nun, auf der Reise würde sich eine Gelegenheit finden, eine der Kisten zu öffnen und den wertvollen Inhalt zu inspizieren.

Dass es notwendig war, den Umgang mit den Reittieren zu erlernen, war dagegen einsehbar. Macay und seine Freunde nahmen die ihnen zugeteilten Tiere an den Zügeln und folgten dem Offizier hinaus ins Freie, wo er ihnen eine Reitstunde gab.

Über zwei Meilen lang war der Konvoi, der sich von der goldenen Kegelstadt in Richtung Süden bewegte. Die Wagen hielten den großen Abstand zueinander, der wegen der Eigenart der Cayas erforderlich war. Deshalb konnte Macay die ersten Wagen nicht mehr sehen, als derjenige anruckte, den er und seine Freunde auf ihren Reittieren begleiteten. Hinter ihnen würden noch zwei weitere Wagen fahren, bevor die Nachhut folgte.

Die Räder der schweren Fahrzeuge erzeugten ein rumpelndes Geräusch, das weithin zu hören sein musste. Allerdings lag das auch am Untergrund. Die Straße nach Süden war mit groben Steinen gepflastert. Nachdem sie zwei Stunden unterwegs waren, änderte sich der Straßenbelag. Die Oberfläche bestand nun aus grauen Platten. Sie sahen aus wie Schiefer, schienen jedoch außerordentlich hart zu sein. Obwohl hier vermutlich oft Konvois entlang rollten, sah Macay keine Rillen im Belag. Die Geschwindigkeit des Konvois schätzte er auf vier bis fünf Meilen in der Stunde.

Der Offizier ritt an den Wagen entlang, immer von der Vorhut bis zur Nachhut und wieder zurück. Ab und zu hielt er bei Macay und seinen Freunden, um sich mit ihnen zu unterhalten. Unter anderem versicherte er ihnen, dass die Zugtiere ihr Tempo viele Stunden lang durchhielten. Deshalb war ein Schnitt von vierzig Meilen pro Tag kein Problem.

Die Landschaft glich zunächst derjenigen in der Umgebung der Kegelstadt: Felder und kleine Waldgebiete wechselten sich ab. Manchmal sah man Arbeiter der Karaquz auf den Feldern, doch die blickten nicht auf, wenn der Konvoi an ihnen vorüberzog.

Abends schirrten die Fahrer die Zugtiere ab und brachten sie zu Grasflächen am Straßenrand, wo sie weiden konnten. Die männlichen Tiere bekamen ihr Futter in Näpfen hingestellt, ohne dass man sie ausschirrte. Beim Fressen behielten sie ihre Weibchen ständig im Auge.

Nachdem die Tiere versorgt waren, aßen auch Karaquz und Menschen. Der Offizier gesellte sich zu Macay und seinen Freunden. „Ihr. Schlafen. Im. Wagen“, sagte er. „Soldaten. Wache. Vor. Wagen.“

So hielten sie es von nun an immer.

Gegen Abend des dritten Tages änderte sich das Bild. Die Waldstücke wurden größer, die Felder seltener. Bei Sonnenuntergang, als der Konvoi entlang der Straße anhielt, um Rast zu machen, konnte Macay voraus ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet erkennen. Es dehnte sich auf sanft ansteigenden Hügeln nach Süden und Südwesten aus.

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