Manfred Rehor - Planet der Magie

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Unter einem Vorwand werden Macay und seine Freunde auf den Planeten Bundara geschickt. Dort leben viele verschiedene intelligente Völker friedlich zusammen – und jedes von ihnen verfügt über magische Begabungen. Aber sie sind nicht freiwillig hier. Denn noch nie konnte jemand Bundara wieder verlassen. Auch für Macay gibt es keinen Weg zurück.
Unterstützt von den insektenhaften Karaquz und den friedliebenden Iyllas macht er sich auf die Suche nach einem Ausweg. Er lernt Städte, Länder und deren Bewohner kennen. Doch erst, als er auf andere Menschen trifft, erfährt er den wahren Grund für die seltsame Besiedlung dieses Planeten!
Denn Bundara birgt die Antwort auf die Frage: Was ist Magie?

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„Es bietet also Räubern ein ideales Versteck.“

„So ist es.“

Zzorg sah sich die Karte an, sagte dann aber: „Sie haben vorhin die Formulierung gebraucht, die Konvois würden beraubt. Bedeutet das, dass sie nicht völlig ausgeraubt werden?“

„Sehr gut aufgepasst! Die Konvois sind bis zu zwei Meilen lang. Die Räuber konzentrieren sich immer nur auf einen oder zwei Wagen, die sie auch nur teilweise ausrauben. Bis Verstärkung aus dem übrigen Konvoi herankommt, sind die Räuber mit ihrer Beute wieder verschwunden.“

„Sie nehmen sich nur so viel, wie sie schnell abtransportieren können.“

„Richtig.“

„Haben es die Räuber auf bestimmte Dinge abgesehen?“

„Leider ja. Sie scheinen ein gutes Gespür dafür zu haben, auf welchen Wagen wertvolle Ladung transportiert wird.“

Macay sah den Ratsherrn aufmerksam an. „Ein gutes Gespür nennen Sie das?“, fragte er. „Ich halte das für einen eindeutigen Hinweis auf Verräter aus den eigenen Reihen.“

Der Ratsherr richtete sich auf. Er wich einen Schritt zurück und machte eine abwehrende Bewegung mit seinem gesunden linken Arm, als wollte er einen Angriff abwehren. „Nur Karaquz kennen die Ladung der Wagen. Kein Karaquz kann sein Volk verraten.“

„Kein Karaquz würde sein Volk verraten, glauben Sie?“

„Nein. Kein Karaquz kann sein Volk verraten.“

„Wie dem auch sei“, ging Rall dazwischen. „Gibt es sonstige Hinweise, aus denen ein Räuber auf den Wert einer Ladung schließen könnte? Zum Beispiel eine besonders starke Bewachung bestimmter Wagen?“

„Wir vermeiden solche Auffälligkeiten, weil uns dieser Gedanke natürlich auch schon gekommen ist.“

„Unsere Aufgabe besteht also darin, diese Strecke zu bereisen und nach den Räubern zu suchen.“

„Ihr sollt den nächsten Konvoi begleiten. Wir haben einige sehr wertvolle Gegenstände, die wir nach Süden bringen. Es kann sein, dass dies die Räuber anlockt.“

„Wann fährt der Konvoi ab?“

„Morgen.“

„Eines möchte ich aber vorher noch wissen“, sagte Zzorg. „Wie gehen die Räuber bei den Überfällen gewöhnlich vor?“

Nun streckte der Ratsherr den gesunden Arm in einer pathetischen Geste von sich. „Wir wissen es nicht!“, sagte er. „Der Konvoi gerät plötzlich ins Stocken. Man kontrolliert die Wagen, findet einen teilweise geplündert und daneben liegen unsere Soldaten tot am Boden.“

„Wenn die Soldaten tot sind, haben sie gekämpft. Wenn sie gekämpft haben, gab es auch Opfer unter den Räubern. Wie sehen sie aus?“

„Wir wissen es nicht“, wiederholte der Ratsherr. Er behielt die merkwürdige Haltung bei, die offenbar seine Hilflosigkeit ausdrückte. „Nie haben wir einen getöteten oder auch nur verwundeten Räuber bei einem ausgeraubten Wagen gefunden. Es ist gerade so, als würden sie gar nicht existieren.“

Der Konvoi

Menschen und Karaquz wirkten klein neben den Zugtieren. Diese Kolosse waren drei Meter lang und zwei Meter hoch. Ihre massigen, fetten Körper warfen Speckfalten. Trotz der stämmigen Beine sahen sie nicht so aus, als könnten sie tagelang oder wochenlang die Wagen ziehen, vor die man sie spannte. Denn auch die Wagen waren ungewöhnlich groß. Doppelt so lang wie gewöhnliche Fuhrwerke, die Macay von seiner Heimatwelt kannte, und auch um einiges breiter. Drei Radpaare mit flexibler Aufhängung ermöglichten es ihnen, auch über Hindernisse zu rollen, ohne dass Gefahr bestand, zu kippen.

„Cayas heißen diese Zugtiere bei den Bewohnern südlicher Städte“, erklärte der Ratsherr. „Unseren Namen für sie könnt ihr nicht aussprechen. Sie sind ausdauernd und genügsam. Solange das Männchen dabei ist, lassen sie sich leicht lenken.“

„Das Männchen?“, fragte Macay.

„Es läuft in der Mitte der vier Weibchen“, sagte der Ratsherr. „Du musst dich bücken, dann kannst du es zwischen ihren Beinen hindurchsehen. Es ist klein.“

Jeweils vier Zugtiere waren paarweise vor die Wagen gespannt. Macay, Rall und Zzorg bückten sich gleichzeitig und staunten das Tier an, das eingezwängt zwischen den vier mächtigen Weibchen stand. Es war deutlich kleiner als sie, schmal und ohne die Speckwülste.

„Es sieht aus wie ein kleines Pferd, nur dass es nicht so behaart ist“, sagte Rall.

„Eher wie ein großer Hund“, schlug Macay vor. „Sieh dir seine Zähne an.“

„Die Männchen der Cayas sind Fleischfresser, während die Weibchen Gras fressen“, fuhr der Ratsherr fort. „Deshalb lässt man die Weibchen unterwegs grasen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Das Futter für die Männchen wird in jedem Wagen mitgeführt. Wenn sie satt sind, bleiben sie friedlich, solange sie mehrere Weibchen um sich haben. Allerdings dürfen sie nicht die Nähe eines anderen Männchens spüren.“

„Warum nimmt man sie überhaupt mit?“

„Die Weibchen gehorchen sonst nicht. Der Fahrer eines Wagens lenkt nur das Männchen mit Hilfe von Zügeln. Die Weibchen passen ihre Bewegungen den seinen an.“

Sie standen in einer riesigen Halle im südlichen Teil der goldenen Kegelstadt. Hier belud man die Wagen und spannte die Cayas an. Die Wagen standen gut einhundert Meter auseinander, daher passten immer nur drei in die Halle hinein. Zahllose Arbeiter der Karaquz wimmelten umher. Zwischen ihnen ragten Soldaten mit ihren Speeren empor.

„Warum werden nicht mehr Wagen gleichzeitig beladen?“, fragte Macay.

„Der Abstand zwischen den Wagen muss unter allen Umständen gewahrt werden. Wird dieser Mindestabstand unterschritten, spüren die männlichen Cayas ihre Rivalen und werden wild. Das wiederum macht die Weibchen wild. Sie reißen sich los oder werfen den Wagen um.“

„Man hat also bei einem langen Konvoi immer nur einige wenige Wagen im Blick“, sagte Rall. „Das erleichtert natürlich Räubern den Zugriff.“

„Es lässt sich nicht vermeiden. Zwar gibt es Rassen kleiner, friedlicher Zugtiere. Aber sie sind nicht ausdauernd genug, um große Lasten über lange Strecken zu ziehen.“

Ein Karaquz in einem schweren, dunkelbraunen Lederharnisch kam auf die Gruppe zu.

„Das ist der Offizier, der für die Bewachung des Konvois zuständig ist“, sagte der Ratsherr. Er sprach ein paar knarrende Sätze in seiner Sprache zu dem Offizier. Der musterte Rall und Zzorg nur kurz - jedenfalls, soweit man das Flimmern seiner Augenflächen interpretieren konnte -, aber Macay umso länger.

Das mochte an der Maske liegen, die Macay trug. Sie ähnelte zwar derjenigen, die er von den Iyllas bekommen hatte. Aber sie wirkte echter und war über elastische Bänder an seinem Hinterkopf befestigt. Er musste nicht die Kapuze aufhaben, um sie zu tragen. Außerdem hatte ihm der Ratsherr ein paar Handschuhe gegeben. Sie waren auf den Handrücken mit Fell besetzt. So war der Gesamteindruck stimmiger, den ein Fremder von Macay gewinnen musste. Aus der Nähe würde jedoch nach wie vor jeder bemerken, dass er es mit einem Maskierten zu tun hatte.

„Dieser Offizier befehligt zweihundertfünfzig berittene Soldaten“, erklärte der Ratsherr. „Die Aufteilung ist wie folgt: Dreißig Soldaten bilden eine Vorhut und erkunden, ob der Weg frei ist. Sie verfügen über besonders schnelle Reittiere. Zwanzig Soldaten bilden eine schwer gepanzerte Nachhut. Auf jedem Wagen sitzen außer dem Fahrer auch fünf Soldaten. Wir schicken zwanzig Wagen mit diesem Konvoi los. Die übrigen Soldaten patrouillieren entlang des Konvois.“

„Was ist für uns vorgesehen?“, fragte Macay.

„Wir stellen euch Reittiere zur Verfügung. Falls ihr es aber für sinnvoller erachtet, könnt ihr auch auf den Wagen mitfahren. Ihr seht, dass hinter der überdachten Sitzbank des Fahrers, auf der auch die Soldaten sitzen, weitere Plätze für Passagiere vorhanden sind. Manchmal nutzen Reisende unsere Konvois, um unsichere Gebiete zu durchqueren.“

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