Manfred Rehor - Planet der Magie

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Unter einem Vorwand werden Macay und seine Freunde auf den Planeten Bundara geschickt. Dort leben viele verschiedene intelligente Völker friedlich zusammen – und jedes von ihnen verfügt über magische Begabungen. Aber sie sind nicht freiwillig hier. Denn noch nie konnte jemand Bundara wieder verlassen. Auch für Macay gibt es keinen Weg zurück.
Unterstützt von den insektenhaften Karaquz und den friedliebenden Iyllas macht er sich auf die Suche nach einem Ausweg. Er lernt Städte, Länder und deren Bewohner kennen. Doch erst, als er auf andere Menschen trifft, erfährt er den wahren Grund für die seltsame Besiedlung dieses Planeten!
Denn Bundara birgt die Antwort auf die Frage: Was ist Magie?

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Von der breiten Straße, auf der sie gingen, zweigten Nebenstraßen und Gassen ab, wie in einer normalen Stadt. Treppen führten in höher und tiefer gelegene Bereiche. Kleine Karaquz eilten mit Paketen in den Händen hin und her, manche schoben Schubkarren durch die Straßen.

Auch eine weitere Art von Karaquz war nun zu sehen: solche von mittlerer Größe. Sie schienen die eigentliche Einwohnerschaft dieser Innenstadt zu bilden. Bekleidet waren sie nicht mit Kutten, sondern mit einem zweiteiligen Gewand, das man als Rock und Hemd verstehen konnte. Diese Kleidungsstücke waren mit Mustern verziert. Auch sah Macay jetzt zum ersten Mal, dass manche der Insektenwesen Schmuck trugen. Was er nicht erkennen konnte, waren Unterschiede, die eindeutig auf zwei Geschlechter hinwiesen - falls es die bei den Karaquz überhaupt gab. Außerdem sah er nirgends Kinder in den Straßen.

Die Karaquz mittlerer Größe fielen insbesondere dadurch auf, dass sie neugierig waren. Sie blieben stehen, wenn die Soldaten mit ihren Gefangenen vorüberkamen. Oder sie steckten die Köpfe zusammen, als würden sie tuscheln.

Vor einem Bauwerk im Zentrum dieses Bereichs hielten die Soldaten an. Der Offizier öffnete eine Tür und winkte den Gefangenen, ihm zu folgen.

Sie betraten zweifelsohne ein Zentrum der Macht. Der Boden war zwar auch hier gepflastert, doch die Wände hatte man mit farbig bemalten Stoffen behängt. Auf manchen Bildern erkannte Macay stilisierte Karaquz, doch mit den meisten Abbildungen konnte er nichts anfangen. Der Raum war fensterlos, aber hell erleuchtet. Das Licht stammte aus Schalen, die unter der Decke hingen; in ihnen brannten helle, kleine Flammen.

Es gab keine Einrichtungsgegenstände außer einer Art Säule in der Mitte. Die war nur halbmannshoch und bestand aus Steinen mit glasierter Oberfläche. Macay glaubte, einen bläulichen Schimmer davon ausgehen zu sehen.

Der bunt gekleidete Offizier blieb zurück. Vier Soldaten postierten sich hinter den Gefangenen.

Am anderen Ende des Raumes öffnete sich eine Tür und ein Karaquz kam herein, einer von der mittleren Größe.

Dieser Karaquz war alt. Vermutlich sogar sehr alt. Er bewegte sich unsicher mit kleinen Schritten. Sein rechter Arm hing herunter und schien nicht mehr gebrauchsfähig zu sein, sein Kopf war mit einem grünlichen Flaum bewachsen. Das hatte Macay bei keinem anderen Karaquz bisher bemerkt. Als Bekleidung trug er eine reich bestickte Kutte und eine goldene Kette um den Hals. Zunächst ging er zu dem, was Macay für eine Säule gehalten hatte, und blickte darauf. Mit der linken Greifhand hob er eine dünne Tafel auf und betrachtete sie aufmerksam.

Das sind Schriftstücke, dachte Macay, und die Säule ist ein Lesepult; der Karaquz liest etwas, vielleicht einen Bericht über unsere Gefangennahme.

Nun näherte sich der Alte den Gefangenen. Zuerst stellte er sich vor Zzorg hin und schien dessen Gesichtszüge gründlich zu studieren. Dann wandte er sich Rall zu.

Macay schwitzte. Er trug nach wie vor die Maske der Iyllas, damit man ihn nicht als Menschen erkannte. Was, wenn der Alte verlangte, dass er die Maske abnahm? Sollten die Karaquz ebenfalls Angst vor dem Herrscher im Norden haben, so würden sie Macay töten.

Auch Rall und Zzorg schienen auf diesen Gedanken gekommen sein. Macay merkte, wie sich die Körper seiner Freunde anspannten. Sie waren bereit, um ihr - nein: um sein! - Leben zu kämpfen.

Nachdem der Alte Rall gemustert hatte, kam er zu Macay. Wieder betrachtete er lange das Gesicht. Es konnte ihm nicht entgehen, dass dies nur eine schlecht gefertigte Maske war. Schließlich kehrte er zurück zu dem Lesepult und lehnte sich dagegen.

Er öffnete den Mund - und sagte etwas in der menschlichen Sprache! Es klang zwar knarrend und undeutlich, aber das Wesen redete flüssig. Es musste nicht erst nach den richtigen Worten suchen: „Ein Mensch und zwei menschenähnliche Wesen, die neu auf unserer Welt sind. Interessant.“

„Woher kennen Sie unsere Sprache?“, fragte Macay, nachdem er sich von der Überraschung erholt hatte.

„Diese Frage beweist keine sonderlich hohe Intelligenz“, sagte der Alte. Er schien zu kichern. „Selbstverständlich kann ich sie nur von Menschen gelernt haben. Die einzigen Menschen auf unserer Welt waren bisher die mehr als einhundert Raumfahrer, die vor zwei Jahrzehnten unserer Zeitrechnung hier gelandet sind. Daraus ergibt sich, dass ich mit diesen Menschen lange genug zusammen war, um ihre Sprache zu erlernen.“

Diesmal funktionierte Macays Verstand. „Also haben Menschen hier in der Kegelstadt gelebt“, folgerte er. „Sind sie noch hier? Wir müssen mit ihnen reden.“

„Ah, doch ein Funken von Intelligenz, der sich hier zeigt. Nein, sie sind nicht mehr hier. Und nun weg mit dieser lächerlichen Iylla-Maske!“

Macay befolgte diese in ziemlich ungehaltenem Tonfall vorgebrachte Anweisung. Er hob die Maske an und klappte sie mitsamt der Kapuze nach hinten.

Der alte Karaquz nickte zufrieden und fragte: „Wie heißt ihr?“

„Mein Name ist Macay und dies sind meine Freunde Rall und Zzorg.“

„Meinen Namen könnt ihr mit euren Stimmwerkzeugen nicht aussprechen“, sagte der Karaquz. „Also nennt mich den Ratsherrn, wie es die Menschen früher immer getan haben. Ich bin der Regent dieser Stadt, die wir die goldene Kegelstadt nennen. Deshalb habe ich das Privileg, eine goldene Kette zu tragen. Außerdem bin ich der Vorsitzende des Ältestenrats aller Karaquz auf diesem Kontinent. Jedenfalls ist das eine Beschreibung meiner Funktion, die ihr verstehen könnt.“

„Ist nicht die Königin die eigentliche Herrscherin über die Karaquz?“, wagte sich Macay mit einer neugierigen Frage vor.

„Sie steht über allem. Aber wieder muss ich euch sagen, dass ihr nicht verstehen könnt, wie die Zusammenhänge wirklich sind. Außerdem nehme ich an, das ist im Moment nicht euer dringendstes Anliegen.“

„Das stimmt“, sagte Macay. „Wir sind Schiffbrüchige ...“

„Das versteht sich“, unterbrach ihn der Ratsherr. „Die Explosion im Norden konnte nur von einem dieser riesigen, zylinderförmigen Objekte stammen, das von den Sternen zu uns gekommen ist. Da ihr diese gewaltige Explosion überlebt habt, wart ihr zu dem Zeitpunkt nicht mehr an Bord. Also müsst ihr unsere Welt vorher betreten haben. Vielleicht als Erkundungstrupp, um einen geeigneten Ort für die Landung zu finden.“

Die Scharfsinnigkeit des Ratsherrn verblüffte Macay. Er nickte nur.

„Die Maske der Iyllas beweist, dass ihr euch in deren Gebiet aufgehalten habt. Ihr müsst recht umgängliche Wesen sein. Sonst hätten euch die überängstlichen Iyllas nicht geholfen. Schon gar nicht einem Menschen.“

„Das ist alles richtig“, bestätigte Macay.

„Selbstverständlich. Im Norden ist es gefährlich für Menschen. Daher habt ihr euch nach Süden gewandt und seid so in das von uns bewohnte Gebiet gekommen. Ich frage mich jedoch, warum ihr euch nicht einfach bei den Wachen draußen gemeldet habt. Haben euch die Iyllas nicht gesagt, dass die Karaquz Fremden und Verfolgten Schutz gewähren, wenn es sich nicht um Verbrecher handelt?“

Rall antwortete: „Ich konnte in der kurzen Zeit die Sprache der Iyllas nicht gut genug erlernen, um mich ausführlich mit ihnen zu unterhalten. Aber mein Eindruck ist, dass die Iyllas die Karaquz fürchten.“

„Die Iyllas fürchten alles und jeden“, sagte der Ratsherr verächtlich. „Aber ihr müsst in einem sehr abgelegenen Dorf gewesen sein, um Iyllas vorzufinden, die Angst vor uns haben.“

Macay fand den Tonfall des Ratsherrn unerträglich, deshalb platzte er heraus: „Sie fürchten sich zu Recht, denn sie werden von den Karaquz gejagt und gefressen! Wir konnten es selbst beobachten.“

Der Ratsherr schwieg.

Macay bedauerte sofort, was er gesagt hatte. Nun hatte er den Karaquz verärgert.

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