Alrun von Berneck - Ich will stets Dein Beschützer sein

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Komtesse Beatrix von Lockstätten befindet sich in einem Pensionat in Freiburg, um dort den letzten Schliff als Dame und Trägerin eines adeligen Namens zu bekommen. Ihr heimlicher Verlobter Achim Hollmann studiert dort Medizin. An Weihnachten soll offiziell die Verlobung auf Schloss Ahrenshofen gefeiert werden. Jetzt im Sommer können sich die beiden Liebenden nur selten sehen. Achims größter Feind ist der verschlagene und hinterhältige Graf Hasso von Focke. Niemals wird er es akzeptieren, dass der bürgerliche Achim es wagte, das Herz einer Komtesse zu erobern. Aus Prinzip will er Beatrix besitzen und jedes Mittel dazu ist ihm recht. Und noch ein Mann hat sein Herz an Beatrix verloren: Ulrich von Hasley, der Hauslehrer der Pension. Zwar ist er wesentlich älter als Beatrix, aber die junge Komtess ist fasziniert von der ruhigen, überlegenen Art des älteren, reifen Mannes. Als Achim Beatrix aus Trotz verlässt, nimmt sich Hasley des jungen Mädchens an. Ein weiterer Roman aus dem Leben einer unkonventionellen Frau, die ihren Weg noch finden muss.-

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„Sie meinen ...?“ fragte Achim zaghaft, aber immer noch skeptisch und ablehnend.

„Jawohl, Achim, ich meine, daß wir da eine Lösung finden werden! Jedenfalls sollten Sie sich deswegen keine Sorgen machen!“

„Aber ich bin doch zum Arbeiten in Freiburg und nicht, um mir als Verbindungsstudent zwei oder drei Semester um die Ohren zu schlagen! Denn wenn ich auf den Paukboden gehe, habe ich keine Zeit fürs Kolleg, und würde ich Tag für Tag im Hörsaal sitzen, könnte ich meinen Verpflichtungen nicht nachkommen, die ich als Verbindungsstudent hätte. Es geht also nur eins von beiden! Glauben Sie mir, Baron Lauff, die Entscheidung fällt mir nicht leicht!”

„Aber Sie sind doch jung, Achim! Sie haben sich mit Fleiß und Tüchtigkeit durch das Gymnasium gepaukt. Da kommt es auf zwei oder drei Semester auch nicht an, das schaffen Sie nachher spielend! Seien Sie fröhlich mit den Fröhlichen und genießen Sie den Lenz Ihres Lebens, solange Ihnen die Sonne lacht! Und als künftiger Schwiegersohn des Grafen von Lockstätten und Schloßherr auf Ahrenshofen brauchen Sie sich solche Sorgen doch gewiß nicht zu machen!“

Die Versuchung für Achim war wirklich groß und das Angebot des Freundes verlockend. Aber er konnte doch nicht vorbehaltlos ja sagen. Als Sohn eines Gutsbeamten war er es nicht gewohnt, leichtsinnig in den Tag hineinzuleben und sich nicht um die Zukunft zu sorgen.

„Ich müßte mit vielen Vorsätzen brechen, Baron, wenn ich Ihrem Rat folgen würde“, gab er zu bedenken.

„Nur nicht mit dem, ein anständiger Kerl zu bleiben“, lachte Baron von Lauff sorglos. „Und eine solche Gefahr besteht bei Ihnen glücklicherweise nicht. Also geben Sie Ihrem Herzen einen Stoß und entschließen Sie sich, ein frischfröhlicher Student zu sein! Sie werden es in Ihrem späteren Leben gewiß nicht zu bereuen haben.“

„Halten Sie mich bitte nicht für kleinlich und engstirnig, Baron Lauff, wenn ich Ihnen nicht gleich zujubele”, bat Achim Hollmann um Verständnis für seine Haltung. „Aber ich bin es von Jugend an gewohnt gewesen, Verantwortung zu tragen und vor allen Dingen meine Pflichten über meine sogenannten Rechte zu stellen.“

„Verstehe ich alles, Herr Hollmann! Und gerade darum gebe ich Ihnen den Rat, einmal den Alltag hinter sich zu werfen. Umso freudiger werden Sie sich auf Ihre Pflichten stürzen, wenn Sie sich wieder zu ernster Arbeit entschließen. Und ich habe noch einen Grund, warum Sie der Saxo-Borussia beitreten müssen, einen ganz gewichtigen Grund, der Sie zwingen wird, alle Bedenken fallen zu lassen!” Rüdiger von Lauff lächelte geheimnisvoll vor sich hin und amüsierte sich über Achims neugierigen Blick.

„Da bin ich aber wirklich gespannt, Herr von Lauff! Sie glauben also, mich überzeugen zu können?“

„Und ob ich das glaube! Hören Sie also gut zu! Graf Lockstätten hat doch den Wunsch geäußert, daß Sie sich erst zu Weihnachten offiziell mit Beatrix verloben. Das bedeutet aber nichts anderes, als daß Sie die heimliche Verlobung ganz für sich behalten, davon dürfen weder Ihre Freunde noch Trixis Freunde etwas wissen, geschweige denn die gestrenge Frau Friederike von Ergste. Sie können und dürfen Ihrer Braut also keinen offiziellen Besuch im Pensionat machen. Die wenigen Stunden, in denen Sie sich sehen wollen, müssen Sie sich also buchstäblich stehlen. Und das ist auch für eine noch so heiße Liebe kein reines Vergnügen. Darin müssen Sie mir doch beipflichten, nicht wahr, Achim?“

„Unbedignt, Baron von Lauff, ich hätte dem kein stichhaltiges Argument entgegenzusetzen!” pflichtete ihm Achim Hollmann bei, dessen Spannung immer größer wurde.

„Sehen Sie, und da weiß ich für Sie einen Ausweg, den einzigen, der überhaupt gangbar ist, um den konventionellen Rahmen nicht zu sprengen. Die Saxo-Borussen halten nämlich mit dem ‚Haus Friederike‘ besonders enge Verbindung; wenn im Pensionat ein Hausball veranstaltet oder etwas Ähnliches durchgeführt wird, das sich nicht ohne die Herren der Schöpfung abwickeln läßt, dann sind wir dort als Gäste geladen. Das alles geschieht natürlich im streng gesellschaftlichen Rahmen und unter Aufsicht der Pensionsvorsteherin, aber es ist dort trotzdem schon zu Verlobungen gekommen. Sie sehen also, Achim ...“

„Meine einzige Chance!” unterbrach der Angesprochene die Rede des Freundes. „Unter diesen verlockenden Umständen kann ich natürlich nichts anderes als ja sagen!“

„Bravo, Achim, das habe ich gewußt! Also darf ich Sie gleich morgen mitnehmen ins Verbindungshaus und Sie unseren Chargierten vorstellen?“

„Ich danke Ihnen herzlichst, Baron! Wie soll ich das nur wieder gutmachen? Ich bin tief in Ihrer Schuld!”

„Auf dem Paukboden, Achim! Und dann natürlich als mein Leibfuchs! Sie sehen also, eine Hand wäscht die andere, es gleicht sich alles aus! Wann sehen Sie übrigens Ihre Braut wieder?“

„Morgen nachmittag auf dem Tennisplatz!”

„Dann werde ich Sie am Vormittag aus dem Kolleg abholen und bei meinen Verbindungsbrüdern einführen. Halten Sie sich bitte für elf Uhr bereit!“

„Ich werde Sie erwarten, Baron!“ versprach Achim Hollmann und reichte dem Freund die Hand.

Als sie sich später trennten, begab sich Achim auf den Heimweg, während Baron Rüdiger von Lauff dem Verbindungshaus zustrebte, um den Freunden seine ‚Neuerwerbung‘ bekanntzugeben.

Was den Baron bewogen hatte, Achim Hollmann für sein Korps zu keilen, war tatsächlich nicht nur reine Nächstenliebe gewesen, obwohl ihre alte Freundschaft den Ausschlag gegeben haben mochte. Achim war ein durchtrainierter Sportsmann und schon heute ein Fechter von Format, der das Rapier ebenso sicher beherrschte wie das Florett. Und da auch sein ehrenhafter Charakter durchaus feststand, hatte Baron von Lauff nicht die geringsten Bedenken, sich für ihn zu verbürgen und ihn in die Gemeinschaft der hochfeudalen Saxo-Borussen aufzunehmen. Daß Achim in diesem erlauchten Kreise, da er nicht aus reichem Hause stammte, eine Ausnahme bilden würde, war dem Baron vollkommen klar. Aber dieser ‚Mangel‘ wurde durch seine Fähigkeiten und seinen Charakter mehr als wettgemacht. Als ihr Renommierpauker würde er bald seine Rolle spielen.

Nur eins machte ihm Sorgen: wie sollte man den gerade in diesem Punkt sehr empfindlichen Achim Hollmann unterstützen, ohne daß er das Empfinden haben konnte, ein Almosen zu empfangen?

Nach langem Überlegen hatte er auch hier einen Ausweg gefunden, den sowohl seine Korpsbrüder als auch Achim Hollmann annehmen mußten, man würde Achim einfach den Paukboden anvertrauen und ihn verpflichten, seine Korpsbrüder zu lehren, die gleiche gute Klinge zu führen, die er selber schlug. Und das mußte natürlich bezahlt werden. Schließlich sparte man dadurch den Sportlehrer.

Fröhlich vor sich hinpfeifend, weil er diese probate Lösung gefunden hatte, betrat Baron von Lauff das Korporationshaus. — —

Achim Hollmann war inzwischen in seiner Wohnung in der Güntherstalstraße angekommen, nachdem er eine gute halbe Stunde in den Anlagen am Ufer der Dreisam spazieren gegangen war, um noch einmal das verlockende Angebot des Freundes zu überdenken.

Alle Für und Wider wog er gegeneinander ab, es wurde ihm nicht leicht, die Zusage, die er dem Baron gegeben, auch vor seinem eigenen Gewissen zu rechtfertigen. Zu sehr steckte in ihm das angeborene Pflichtgefühl, und sein Verantwortungsbewußtsein war ein nicht zu unterschätzender Teil seines Charakters. Was er aber jetzt vorhatte, war ein Sprung vom Wege, ein Abirren in den Leichtsinn, eine Flucht vor der Verantwortung.

Und dennoch hatte er sich hierzu entschlossen! Ja, er wollte auch einmal wirklich frei und sorglos und übermütig sein, jung und überschäumend wie so viele Kameraden, die kaum in den Hörsälen, desto mehr aber in den Kneipen und auf dem Paukboden zu finden waren. Er hatte Mühe, diesen Entschluß vor sich selbst zu entschuldigen, es gelang ihm nicht, sich mit einem leichtsinnigen Kopfsprung in die neue Situation hineinzustürzen.

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