Ralph Herrmanns - Triumph der Lüge - Schweden-Krimi

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Ein spannender Fall, der in geheimen Agentenkreisen spielt: Der Stockholmer Polizist Jörgen Blom wird seit seinem Einsatz in der russischen Botschaft in Stockholm von der Sicherheitspolizei überwacht, da man ihn verdächtigt, ein Doppel-Agent zu sein. Um vor der Topagentin des Mossad gut dazustehen, spielt Blom das Spiel mit, doch dann wird plötzlich gefährlich für ihn: Es geschieht ein Mord, der wohl eigentlich Blom galt…-

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«Für mich bist du gut genug, Jorgen, so wie du bist. Aber bist du mit dir selbst zufrieden? Du hast dich in dem halben Jahr verändert. Du lachst viel seltener als früher. Du bist oft nervös. Glaub mir, der Jorgen, den ich kenne und liebengelernt habe, ist nicht mehr der gleiche Mann, mit dem ich jetzt zusammenlebe.»

«Du meinst, du liebst mich nicht mehr?»

«Wenn ich dich nicht lieben würde, wäre ich nicht mehr hier. Aber ich glaube . . .»

Blom bekam Angst und unterbrach sie.

«Gefällt es dir nicht in Stockholm?»

«Zusammen mit dir gefällt mir Stockholm sehr. Stockholm ist eine Traumstadt. Sauber. Schön. Sicher. Nicht mal im Zentrum ist der Verkehrslärm so groß wie in anderen Städten. Niemand läuft mit einem automatischen Karabiner oder einer Maschinenpistole herum. Niemand wirft Bomben. Stockholm ist voller eleganter, engagierter Menschen in schönen Kleidern.»

«Engagiert?»

«Na sicher. Die Schweden kümmern sich. Kernkraft, Naturschutz, Björn Borg, Südafrika, Mittelamerika, Inflation, Polizeiübergriffe, Gastarbeiter . . . das kann man endlos fortsetzen. Sie demonstrieren und protestieren. Ich frage mich, was das für Leute sind, die ständig ihre Meinung zur Schau tragen, die beinahe Berufsdemonstranten sind. Ich empfinde Stockholm als eine surrealistische Stadt.»

«Willst du hier mit mir leben, Tamara?»

«Du weißt, daß ich das nicht kann. Willst du in Israel mit mir leben?»

«Für ein Gnadenbrot? Ohne Arbeit? Nein, danke!»

«Du kannst in Israel Arbeit haben. Im Bereich der Operation brauchen wir . . .»

«Noch mal: Nein, danke! Ich habe beim Büro nicht gekündigt, weil ich mit meiner Stellung oder meinem Gehalt nicht zufrieden war. Ich habe mit dem Geheimdienst gebrochen, weil ich diese Arbeit nicht mehr länger ertragen konnte. Lieber verbringe ich den Rest meines Lebens ohne Beschäftigung, als daß ich den Schritt zurück mache. Du bist verrückt, wenn du mich fragst, ob ich zu Mossad kommen will. Was gehen mich Israels Probleme an? Ich sehe den Nahen Osten mit seinen ständigen Konflikten als etwas Negatives für Schweden. Erinnerst du dich daran, wie nahe an einem Weltkrieg wir 1973 waren? Das gleiche im Sommer. Ich lasse mich niemals von einer fremden Macht anwerben, am allerwenigsten von Mossad.»

Hatte Jorgen recht, wenn er die Israelis manchmal der Rücksichtslosigkeit beschuldigte? Aber auch er hatte eine gewisse Brutalität immer akzeptiert, dachte sie. Ebenso wie andere Leute in den Geheimdiensten hatte er Menschen manipuliert und korrumpiert, genauso wie sie es mit ihm jetzt vorhatte. Lag ihr Jorgen weniger am Herzen als Israels Sicherheit? Natürlich, aber die Operation Wegweiser galt nicht dem Nahen Osten, sondern der Sowjetunion. Einem von vier Millionen Sklavenarbeitern in einem der Lager.

«Möchtest du, daß ich dir sage, ich liebe dich? Das tue ich, Jorgen. Aber nicht mehr so wie früher. Ich empfinde jetzt anders. Weniger Respekt, mehr Mitleid. Nicht länger Bewunderung, sondern Toleranz. Das andere kommt vielleicht wieder – im Augenblick ist es nicht da.»

Blom war blaß geworden. Er antwortete nicht, starrte sie an, auf die Wände, auf den Fußboden, lief im Zimmer umher, leerte einen Aschenbecher, der gar nicht voll war, rückte ein Luftbild vom Gillöga Skärgård zurecht, das gar nicht schief gehangen hatte.

«Vielleicht ist es am besten, wenn du nach Hause fährst», schlug er vor.

«Willst du das?»

«Ich glaube schon, Tamara.»

Im Fenster der zweiten Etage eines Hauses am Nederstavägen in Västerhaninge stand die Stewardess Kerstin Berghman und sah nach der Sonne. Sie nahm ihr drahtloses Telefon, das sie sich vor zwei Wochen in New York gekauft hatte und das immer noch ein spannendes Spielzeug für sie war. Sie fand es prima, einfach so in der Wohnung umhergehen zu können und dabei lange Gespräche zu führen.

Sie zog die Teleskopantenne heraus und drückte den Schalter von OFF auf ON. Als sie den dritten Nummernknopf berührte, sah sie eine weiße Stichflamme im Fenster gegenüber, dann hörte sie eine Explosion, und ihre Fensterscheibe zersprang in tausend Stücke. Sie spürte die Schnittwunden im Gesicht und auf der Stirn nicht, merkte nicht, daß Blut in ihre Mundwinkel lief. Sie stand vom Schreck gelähmt da und sah, wie das Feuer sich im Haus auf der anderen Straßenseite ausbreitete.

Tamara flog nach Kastrup und ging durch die Paßkontrolle als Rachel Schwarz aus Charlotte in North Carolina. In der Ankunftshalle wartete Kadar auf sie, Mossads Skandinavienchef. Sie fand ihn immer noch unsympathisch.

«Wie komme ich zurück nach Stockholm?»

«Wir fahren mit dem Wagen. Ich habe gestern ein Auto in Malmö gemietet und bin hierhergefahren. Die Polizei kontrolliert selten Autos mit schwedischen Kennzeichen, nur wenn die Leute darin besonders exotisch aussehen. Die Schweden lassen die Dänen die Grenzkontrollen durchführen.»

«Wo werde ich in Stockholm wohnen?»

«Wir haben eine Etage in einem Stadtteil, der Sibirien genannt wird. Das paßt zu dir, du bist ja in Irkutsk geboren. Das paßt übrigens auch den Russen, denn der KGB hat eins von seinen Büros in der gleichen Straße.»

An der Paßkontrolle in Helsingborg nahm keiner Notiz von ihnen. Von einem Telefonhäuschen neben dem Stenbocksdenkmal rief Tamara in Stockholm an.

«Ich will auf Wiedersehen sagen.»

«Ich wußte, daß du abgereist bist. Ich hab Jörgen vor ein paar Stunden angerufen.»

«Was hat er gesagt?»

«Nur, daß du weggefahren bist», berichtete Britt Winter.

«Ich ruf dich übermorgen an. Baruch tihye ! »

«Gleichfalls, Tamara. Paß gut auf dich auf!»

Etwas später am Tag rief die Israelin in Tel Aviv an, um mitzuteilen, daß die Operation Wegweiser nun endgültig begonnen hatte.

Jörgen Blom hatte Schwierigkeiten, sich mit der Leere abzufinden. Ohne Tamara empfand er die Zeit, die sie zusammen verbracht hatten, als sinnlos. Die Erinnerung an ihr Beisammensein verblaßte und wurde düster, denn sie hatte ihn verlassen. In der Wohnung hatte sie Spuren hinterlassen: eine Dose Sucrintabletten mit hebräischer Beschriftung, ihre Seife. Im Wäschekorb fand er zwei ihrer Uniformhemden. Er warf die Tabletten weg, benutzte die Seife, bis sie alle war, wusch die Hemden und legte sie in den Schrank unter seine eigenen.

Britt Winter rief ihn an, beklagte sich, daß es um vier Uhr schon dunkel wurde, und fragte nach Tamara.

Sie sagte: «Wie schade. Aber wir zwei könnten uns abends doch mal treffen.»

An einem Vormittag rief Blom spontan Jakob Ceder an. Er fragte in der Vermittlung nach dem Staatsminister und wurde mit Anne-Marie Wilson, seiner Sekretärin, verbunden.

«Ich heiße Jörgen Blom. Darf ich mit dem Staatsminister sprechen?»

«Der Staatsminister ist zur Zeit in einer Konferenz», sagte Anne-Marie Wilson. «Wenn du sagst, was du möchtest, kann ich dir vielleicht helfen.»

Jetzt bereute Blom, daß er angerufen hatte. Wahrscheinlich saß Ceder fröhlich wie ein Wiedehopf da, trank Kaffee und überlegte sich neue Dummheiten, die er dem schwedischen Volk zumuten konnte. Na ja, ob er nun Kaffee trank oder nicht, die Sekretärin hörte sich jedenfalls freundlich und effektiv an. Sie hatte es sicher nicht ganz leicht. Weder mit Ceder noch mit den Schweden, die die Angewohnheit hatten, sich mit jedem kleinen Problem an den König zu wenden.

«Es ist nett von dir, daß du mir helfen willst», sagte Blom mit freundlicher Stimme. «Du kannst Ceder vielleicht einen Zettel mit meinem Namen auf den Schreibtisch legen. Ich heiße Jörgen Blom.»

«Kennst du den Staatsminister?»

«Du meinst, kennt der Staatsminister mich? Ja, das tut er.»

«Möchtest du mir nicht trotzdem sagen, was du von ihm willst? Und außerdem muß ich dich um deine Telefonnummer und deine Adresse bitten, Jörgen.»

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