Ralph Herrmanns - Triumph der Lüge - Schweden-Krimi

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Ein spannender Fall, der in geheimen Agentenkreisen spielt: Der Stockholmer Polizist Jörgen Blom wird seit seinem Einsatz in der russischen Botschaft in Stockholm von der Sicherheitspolizei überwacht, da man ihn verdächtigt, ein Doppel-Agent zu sein. Um vor der Topagentin des Mossad gut dazustehen, spielt Blom das Spiel mit, doch dann wird plötzlich gefährlich für ihn: Es geschieht ein Mord, der wohl eigentlich Blom galt…-

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«Ja, das möchte ich auch gern.»

«Ist sie nicht nett? Und so schön!» schwärmte Tamara, als der Wagen in Lundagatan einbog.

«Ach, na ja», stimmte Blom gelassen zu, «sie ist ja nur eine shikseh. Ich ziehe süße jüdische Mädchen vor.»

«Mehr als eine?»

«Nur eine!»

«Welche denn?»

Er zeigte ihr, wen er meinte, bis sie vor dem Haus in Krukmakargatan ankamen.

Der SAS-Flug SK 414 aus Kopenhagen war, wie Blom festgestellt hatte, der Anschlußflug für Passagiere aus dem Nahen Osten und aus halb Europa. Unter den Reisenden aus Paris befand sich Nabeela Rahman, offiziell Sekretärin im Stockholmer Büro der PLO in Tulegatan, tatsächlich aber verantwortlich für die Informations- und Geheimdiensttätigkeit der Palästinenser in Schweden. Trotz ihrer nur 38 Jahre war sie eine von Yassir Arafats Veteranen, hatte unter anderem unter Zehdi Lahib Terzi bei den Vereinten Nationen Dienst getan.

Nabeela zog selten die Aufmerksamkeit auf sich. Männer blickten ihr nicht nach, und sie kleidete sich auch nicht so, daß Frauen sich nach ihr umdrehten. In der Lounge 17 in Kastrup, dem Kopenhagener Flughafen, wo sie darauf wartete, an Bord der Maschine nach Stockholm gehen zu dürfen, hatte sie fasziniert Britt Winter betrachtet. Aus der Träumerei war abrupt haßerfüllte Unruhe geworden, als sie Tamara Amram in den Saal hineinkommen und die Blondine begrüßen sah. Nabeela Rahman hatte Mossads Operationschef sofort erkannt – die Israelin stand an vierzehnter Stelle auf der Todesliste der PLO.

Nabeela war als allerletzte an Bord der Maschine gegangen, und in Arlanda hatte sie unter den ersten zehn Passagieren das Flugzeug eiligst verlassen. Sie hatte nicht auf ihren Reisekoffer gewartet, sondern war nach der Paßkontrolle sofort durch den Zoll in die Ankunftshalle gegangen, wo ihr Kollege Farah Shirdon auf sie wartete. Während er seinen Golf holte, bewachte sie den Ausgang. Danach hatten beide im Wagen gesessen und auf die Frau von Mossad gewartet. Sie hatten gesehen, wie ein Mann sie und die Blonde zu einem Mietwagen begleitete, dem sie dann bis Krukmakargatan gefolgt waren. Dort hatten sie gewartet und gesehen, wie in zwei Fenstern das Licht anging. Shirdon identifizierte die Wohnung an Hand der Namen neben den Knöpfen des Haustürtelefons.

Sie fuhren zum PLO-Büro in Tulegatan und begannen, einen Plan zu entwerfen.

Tamara fühlte sich in Bloms Wohnung wohl. Sie legte sich gleich erst mal probeweise auf das Bett, saß Probe auf den Sesseln und dem Sofa. Sie warf einen Blick in das Bücherregal und entdeckte fast nur Fachliteratur ihres Berufs. In zwei von den Büchern wurde sie erwähnt, das wußte sie, aber im Text wurde sie nicht Tamara Amram genannt. Die Erinnerung drückte auf ihre Stimmung. Blom sah es und ahnte den Zusammenhang.

«Ich habe überlegt, den ganzen Kram wegzugeben», sagte er. «Wie du siehst, brauche ich noch mehr Platz für meine Schallplatten. Aber irgendwie scheue ich mich, all die Bücher in den nächsten Container zu werfen.»

War das ein Hinweis darauf, daß er mit ihr über seine Zukunft diskutieren wollte? Tamara entschloß sich, erst einmal abzuwarten.

«Deine Plattensammlung ist wirklich imponierend. Da hast du wohl Jahre gebraucht, um sie zusammenzutragen.»

Stolz zeigte er ihr den Katalog mit über siebentausend Platten und erzählte von dem Anruf der Rechnungsprüfer. Die hatten gerüchteweise erfahren, daß Blom den Rechner des Geheimdienstes benutzte, um Ordnung und System in seine Plattensammlung zu bekommen.

«Ich war ziemlich empört», lachte Blom, als er sich daran erinnerte, «und der Revisor entschuldigte sich. Dem habe ich natürlich nicht erzählt, daß ein Oberst im Verteidigungsministerium das für mich getan hat, nachdem er seine eigene Sammlung katalogisiert hatte. Jetzt ist er pensioniert, sitzt in Norrland und importiert Rotwein aus Deutschland. An ihn kommen sie nicht mehr heran.»

Sie gingen spazieren: hinauf zu Skinnarviksberget mit der Aussicht über ganz Stockholm. Rund um Långholmen. Rund um Årstaviken. Rund um Djurgården. Blom, der Jerusalem nicht mochte, wollte Tamara zeigen, daß Stockholm die schönste Hauptstadt auf der ganzen Welt ist. Sie bestand nachdrücklich darauf, daß Jerusalem noch schöner sei.

«Unsinn!» Blom hörte sich beleidigt an.«Nimm doch nur Jesus, Salomon und David weg und all die anderen, dann sind da nur eine Mauer, zwei Moscheen und Kirchen übrig. Zwischen Jerusalem und Damaskus ist kein großer Unterschied.»

«Nach Damaskus darf ich nicht fahren.»

«Frag doch einen deiner Freunde bei Mossad, der dagewesen ist.»

Das war ihr erster kleiner Streit.

Sie gingen in die Oper und sahen Othello mit Ulfvung und Asker. Während des zweiten Aktes entdeckte Blom Rainer Axerell von der Fahndung, an diesem Abend als Leibwächter für Israels Botschafter eingesetzt. Er zeigte Tamara den Diplomaten.

«Willst du ihn begrüßen?»

«Sei nicht kindisch, Jorgen.»

Das war naiv, Blom sah es ein. Wäre er selbst in die Oper in Moskau gegangen, hätte er dem schwedischen Botschafter sofort den Rücken zugewandt, sofern Torsten Örn überhaupt in die Oper ging. Den Leuten vom Geheimdienst wird kein Privatleben zugestanden. Daher nickte er Tage nicht mal zu, als sie sich später an der gleichen Garderobe drängten, um ihre Mäntel in Empfang zu nehmen. Aber Tage, der einen Blick für schöne Frauen hatte, begrüßte sie.

«Was für eine herrliche Vorstellung!» sagte er zu der Israelin.

«Ich habe gemerkt, daß sie dir gefallen hat. Ich hab gesehen, wie begeistert du geklatscht hast.»

«Ja, ich applaudiere gern, rufe Bravo und Da capo. Das spornt das Publikum an, die Stimmung wird besser, und die Solisten werden motiviert. Wollt ihr nicht zusammen mit mir und Ulla-Britt einen Drink nehmen, Jörgen?»

«Heute abend nicht», wehrte Blom ab.

«Wer war das?» fragte Tamara. «Er machte einen netten Eindruck.»

«Abteilungschef beim Geheimdienst. Kommissar Tage Pettersson.»

«War das hier eingeplant, Jorgen?» Tamara hörte sich irritiert an.

«Jedenfalls nicht von mir. Vielleicht von der Sicherheitspolizei. An wem von uns beiden sind die interessiert? Aber das war wahrscheinlich ein zufälliges Treffen. Tage geht häufig in die Oper.»

Sie fingen an, sich gegenseitig anzuöden. Beide waren es nicht gewohnt, mit jemand anderem zusammenzuleben und nur freie Zeit zu haben. Sie waren isoliert von den Aufgaben, die ihnen zur zweiten Natur geworden waren – wer behauptet denn, daß man seine zweite Natur gern haben muß, um von ihr fasziniert zu sein? Britt Winter rief täglich bei Tamara an. Sie sagte jedesmal etwas Freundliches und Positives zu Blom, ehe er den Hörer an Tamara weitergab. Danach führten die beiden Frauen lange Gespräche.

«Hat Britt denn keinen Mann, dem sie sich anvertrauen kann?»

«Nicht alle haben in der Hinsicht so viel Glück wie ich. Da ist keiner, der zu ihr paßt, sagt sie. Vor denen, die nicht zu ihr passen, nimmt sie sich in acht.»

«Das muß schwierig sein, bei dem Gesicht und mit dem Körper.»

«Sehr schwierig, Jorgen, sehr schwierig!» stimmte Tamara nachdrücklich zu.

Die Palästinenser in Stockholm wußten jetzt, wie sie vorgehen wollten, um den Operationschef von Mossad auszuschalten. Als Antwort auf die zionistische Terroraktion im Libanon im letzten Sommer waren sie mit großem Eifer dabei, dies alles zu organisieren. Der Mann, der Chef des israelischen Geheimdienstes hatte werden sollen, war vor Beirut gefallen. Hier in Stockholm sollte nun Tamara Amram sterben.

Niemand würde die PLO verdächtigen, denn es würde keine Verbindung zwischen dem Attentäter und den Palästinensern geben. Nabeela Rahman hatte die Hinrichtung so geplant, daß Jörgen Blom als Hauptziel erscheinen mußte. Die Polizei sollte glauben, daß die Jüdin eher nebenher zufällig mit ums Leben kam.

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