Ralph Herrmanns - Triumph der Lüge - Schweden-Krimi

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Ein spannender Fall, der in geheimen Agentenkreisen spielt: Der Stockholmer Polizist Jörgen Blom wird seit seinem Einsatz in der russischen Botschaft in Stockholm von der Sicherheitspolizei überwacht, da man ihn verdächtigt, ein Doppel-Agent zu sein. Um vor der Topagentin des Mossad gut dazustehen, spielt Blom das Spiel mit, doch dann wird plötzlich gefährlich für ihn: Es geschieht ein Mord, der wohl eigentlich Blom galt…-

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Bloms Aufgabe im Büro B war es gewesen, ein weiteres Vorgehen zu verhindern und zum Gegenangriff überzugehen. Seine Erfolge waren als streng geheim eingestuft worden und die Ergebnisse, unter anderem zwei Morde, waren von geringem Nutzen bei der Suche nach einer neuen Arbeit. In fast allen anderen Berufen hätte Blom durch freundschaftliche Beziehungen innerhalb der Branche bald eine neue Anstellung gefunden – die meisten Jobs werden über solche Verbindungen besetzt. Blom mußte allerdings feststellen, daß er keine Freunde hatte, lediglich frühere Kollegen. Dafür machte er den Beruf verantwortlich: seit er im Büro B angestellt worden war, hatte er nie mit jemandem über seine Arbeit sprechen können, wie es sonst vorkommt, wenn Männer sich in ihrer Freizeit treffen. Und bei Treffen mit Frauen, in der Absicht, mit ihnen ins Bett zu gehen, lassen sie die Frauen erzählen.

Blom kannte viele Frauen. Des öfteren machte er sich Hoffnungen, die er dann selbst wieder zerstörte. Er glaubte nicht, daß auch nur eine einzige seinen eigentlichen Berufgeahnt hatte. Seine Anstellung als Bürochef bei der Einwanderungsbehörde gab ihm durch ihre absolute Langeweile einen effektiven Schutz.

Blom wußte, daß er eine Art emotionales Motel war, wo Frauen eher zufällig eine oder zwei Nächte verbrachten. Damit hatte er sich beinahe abgefunden, als die Jakob-Ceder-Affäre ihn zwang, mit einem der Operationschefs des israelischen Geheimdienstes zusammenzuarbeiten, mit Tamara Amram. Einige Monate danach trafen die Israelin und er sich wieder, diesmal in New York anläßlich der vom Generalsekretär Jakob Ceder einberufenen Konferenz über den internationalen Terrorismus. Wieder arbeiteten sie zusammen, Tamara hatte ihm geholfen, einen Terroranschlag auf Zigtausende von Menschen zu verhindern. Während dieser Aktion war ihr Verhältnis zueinander enger geworden. Beide wünschten sich eine gemeinsame Zukunft, auch wenn keiner von ihnen sich vorstellen konnte, wie das zu bewerkstelligen war.

Tamara begann über Möglichkeiten zu spekulieren, Blom für den israelischen Geheimdienst anzuwerben. Blom ahnte ihre Absicht, die ihm nicht völlig abwegig erschien. Natürlich war so etwas in Schweden rechtswidrig, aber Moral und Recht waren auch früher schon auf Kollisionskurs gegangen. Ein erfahrener schwedischer Geheimdienstmann mit direktem Kontakt zu einem leitenden Mitarbeiter von Mossad würde einen verstärkten Nachrichtenfluß für Schweden bedeuten. Israel war gezwungen worden, sowohl den KGB als auch den GRU zu unterwandern, denn die Russen rüsteten seine Gegner in der arabischen Welt aus. Aber nach der Wahl des neuen Staatsministers war es mit einem Austausch von Informationen vorerst vorbei – Ceder war kein Freund Israels. Blom konnte sich vorstellen, daß Jakob Ceder die Informationen der Israelis an die PLO weitergab und damit direkt nach Moskau, nur um seine Neutralität zu beweisen.

Jörgen legte Bull Frog Blues mit Muggsy Spanier auf den Plattenteller und dachte über seine Zukunft nach. Wirtschaftlich war er abgesichert, dafür sorgten die Steuerzahler. Wer behauptete denn, daß man arbeiten mußte, um zufrieden zu sein? Es gab vieles, zu dem er früher nie gekommen war. Hinausfahren zu Thore Jederby und sich dessen Jazz-Memoiren aus dem Stockholm der dreißiger Jahre anhören. Die SchallplattenAntiquariate rund ums Rathaus und auf Folkungagatan durchstöbern. Einen Jugendtraum verwirklichen, nämlich auf dem roten Samtsofa vor der Liljeforskulisse im Biologischen Museum eine hübsche Besucherin verführen. Oder sollte er, wie etliche Kollegen der CIA, seine Erinnerungen schreiben: «JÖRGEN BLOM – SPION»? Der eine oder andere würde dann in die nächste Buchhandlung laufen, vor lauter Angst, darin nicht erwähnt worden zu sein.

Er ging in seine Kleiderkammer und packte die schmutzige Wäsche in ein Laken. Als er aus der Waschküche heraufkam, klingelte das Telefon.

«Blom», meldete sich Jörgen Blom.

«Shalom, Jorgen!» sagte Tamara.

Jörgen war nicht sehr gesprächig. Tamara wußte, wie mißtrauisch er war, er war überzeugt, daß alle Telefone in Israel abgehört wurden. Das war natürlich Unsinn. Nicht alle – ihres jedenfalls nicht.

«Ich kann Urlaub nehmen. Möchtest du, daß wir uns treffen?»

«Nicht in Israel», antwortete er spontan.

«Daran habe ich auch nicht gedacht. In Schweden. Bei dir.»

«Im Herbst regnet es hier meistens.»

«Regnet es auch in die Wohnungen hinein? Ist das Dach deines Schlafzimmers undicht?»

Jetzt lachte er. Was ihre sexuelle Beziehung betraf, so waren sie aneinander gewöhnt und sehr vertraut, in allen übrigen Dingen verhielten sie sich eher zurückhaltend. In New York im Mai hatte er ihr erzählt, daß er die Absicht hätte, dem Geheimdienst den Rücken zu kehren. Tamara fragte sich, ob er unter Depressionen litt, isoliert wie er war und ohne eine sinnvolle Aufgabe. Mossads Psychologen in Tel Aviv hatten darüber spekuliert, wie lange es dauern würde, bis Jörgen sich ausgestoßen fühlte und einsah, daß er sie brauchte. Tamara war dagegen nicht sicher, ob sie ihn überhaupt brauchte.

«Mein Schlafzimmer ist wasserdicht», antwortete er, «und mein Bett ist breiter als deins und schöner.»

«Na, dann ist es ja gut. Oder hast du eine andere Beziehung?»

«Ich will dir was sagen: Mir ist gerade klargeworden, daß ich keine Freunde habe.»

Beide schwiegen. Tamara fragte sich, ob der schwedische Geheimdienst mithörte.

«Wie viele, außer dir, sollen denn bei mir wohnen?» fragte er.

Das war natürlich ein Scherz, denn Jörgen wußte, daß leitende Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes nicht ohne Leibwächter ins Ausland reisen durften, weil sich überall in den USA und in fast allen europäischen Großstädten palästinensische Terroristen aufhalten. Schweden war zu einem Erholungsheim geworden, in dem sowohl die Palästinenser als auch die Israelis planten und infiltrierten.

Sie lachte. «Was tust du jetzt gerade?»

«Ich stehe am Fenster, schaue in den Park und beobachte drei Krähen. Jetzt trage ich das Telefon in das Schlafzimmer und überlege, ob du dich hier wohl fühlen würdest. Ich habe grüne Bettwäsche.»

«Kauf weiße. Ich komme am 21. Oktober.»

«Das hast du prima gemacht!» lobte Memuneh, der Chef des Mossad.

«Leicht war es nicht», zischte Tamara. «Du scheinst nicht zu verstehen, daß ich Jorgen wirklich mag.»

Die schlechte Laune übertrug sich auf den Geheimdienstchef. Er gehörte zu der Generation der Juden, die in den dreißiger Jahren aus Deutschland nach Palästina geflohen waren. Er hatte Steine gehauen, um fruchtbares Land zu schaffen, war freiwillig in die achte englische Armee eingetreten, um die Nazis zu besiegen und gleichzeitig zu lernen, wie man später die Engländer aus Eretz Israel vertreiben konnte. Sein einer Sohn war im Krieg 1956, der andere im Krieg 1973 gefallen. Eine Enkelin hatte er verloren, als die Palästinenser in Ma'alot mordeten, und einen Enkel vor Tyrus im Libanon im Juli des Vorjahres.

«Du bist dir wohl zu schade für einen Israeli! Blom ist nicht mal Jude, trotz des Namens.»

«Misch dich da bitte nicht ein, Arie. Aber du kannst mich natürlich rauswerfen, wenn du der Meinung bist, daß ich ein Sicherheitsrisiko darstelle.»

«Red kein dummes Zeug!» brummte Memuneh. Dann lächelte er und sah plötzlich erstaunlich milde aus. «Das darf nämlich nur ich tun. Willst du mir nicht etwas mehr über Jörgen Blom erzählen?»

Tamara fiel ein, was der vorherige Mossad-Chef über seinen Nachfolger gesagt hatte: «Arie ist sehr höflich. Es gelingt ihm, sowohl die gute Meinung, die er von sich selbst hat, zu verbergen, als auch die schlechte, die er sich über alle anderen gebildet hat. Ein typischer yecke.»

Yecke ist der Spitzname der Israelis für deutschstämmige Juden, die so korrekt auftreten, daß sie auch noch im heißesten Sommer ein Jackett, auf jiddisch yecke, tragen. Tamara war in Irkutsk in der Sowjetunion geboren.

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