Ralph Herrmanns - Triumph der Lüge - Schweden-Krimi
Здесь есть возможность читать онлайн «Ralph Herrmanns - Triumph der Lüge - Schweden-Krimi» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Triumph der Lüge - Schweden-Krimi
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Triumph der Lüge - Schweden-Krimi: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Triumph der Lüge - Schweden-Krimi»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Triumph der Lüge - Schweden-Krimi — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Triumph der Lüge - Schweden-Krimi», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
«Die strengen sich bestimmt an und tun ihr Bestes», sagte Misha herablassend. «Aber das Ganze ist so sinnlos. Ich meine, wozu hat Schweden überhaupt Streitkräfte? Wir können uns ja doch nicht verteidigen! Die Russen überrennen uns innerhalb von Stunden. Wir finden ja nicht mal in Friedenszeiten deren U-Boote.»
Innerlich mußte er lachen, als alle anderen ihm so eifrig zustimmten. In den Kreisen, in denen er verkehrte, unter den sogenannten Kulturschaffenden, gab es niemanden, der mit ihm zu diskutieren wagte, das war nicht ratsam zu einer Zeit, in der alle anständigen Menschen für die Abrüstung waren. Eigentlich erledigte er die Arbeit des Kollegen Eugen Radek: er verbreitete Desinformation, statt Sabotageakte zu planen. Deshalb die falschen Angaben über ein U-Boot, das es nicht gab. Da die Suche nach etwas, das nicht existierte, zu keinem Ergebnis führen konnte, schwächte er das Vertrauen der Schweden in ihre Küstenverteidigung.
In der Frühe des Mittsommertages führte er sein letztes Telefongespräch mit der Zentrale der Küstenwache und lenkte damit das fremde U-Boot direkt auf Söderarm zu. Auch diese Meldung ging unmittelbar an die Nachrichtenredaktion des Rundfunks, der jetzt seine musikalische Unterhaltung alle zwanzig Minuten unterbrach, um U-Boot-Meldungen zu bringen.
Diejenigen, die in den Gewässern zwischen Blidö und Björkö sowie zwischen dem Festland und RöderSkärgård en vor Anker gegangen waren, stellten fest, daß sie sich in gefährlichen Gewässern befanden. Viele warfen die Leinen los und nahmen Kurs auf Söderarm, äußerlich nicht viel mehr als ein Felseneiland mit einem Leuchtturm. Nur wenige wußten, daß sich in den Felsen hineingesprengt eine Feuerleitzentrale für den nördlichen Stockholmer Skärgård befand.
Südlich von der Insel mit dem Leuchtturm zwischen den unzähligen Felsen und Schären lagen Boote mit KGB-Offizieren an Bord. Die meisten der knapp sechzig Männer, die zum Manöver über Mittsommer einberufen worden waren, kannten diesen Teil des Skärgård wie ihre Hosentasche. Hier hatten sie viele Male vorher Verteidigungsanlagen beobachtet, manchmal als Fischer, manchmal als Freizeitsegler getarnt. Im großen und ganzen kannte der Sowjetische Geheimdienst, Komitet Gosudarstvennoj Bezopasnosti, Söderarms Skärgård genau. Die Fluglinie von Moskau nach Stockholm führte exakt über den Leuchtturm, die Satellitenüberwachung hatte den Eingang zur Feuerleitzentrale und die vermuteten Feuerstellungen auf Tyvskär und den anderen Felseninseln markiert. Aus schwedischen Segler- und Motorbootzeitschriften hatte der KGB Unterlagen für den Angriff mit Jagdflugzeugen im Tiefflug zusammengestellt. Aber in keinem Land mit moderner Verteidigung gab sich der KGB irgendwann mit dem Informationsstand zufrieden. Was Monate vorher stimmte, konnte sich jetzt bereits als nicht mehr aktuell erweisen. Die Schweden gliederten ihre Küstenbewachung ständig um: neue Feuerstellungen oder Radarstationen, ein neues Leitsystem für Fahrrinnen, neue Minenfelder.
Die Hubschrauber der Marine waren wie die Leithammel – ihnen folgten Scharen neugieriger Freizeitsegler. Am Sonntag befanden sich bereits über tausend Boote in Söderarms Skärgård . Die militärische Führung überlegte, das Gebiet abzusperren, aber der Oberbefehlshaber hatte sich dagegen ausgesprochen. Das sei sinnlos, weil man noch keinen Waffeneinsatz gegen das fremde U-Boot plante, sondern es nur lokalisieren und identifizieren wollte. Unter diesen Umständen würde man nur ohne Not ein unfreundliches Klima gegenüber den Verteidigungskräften provozieren. Warum nicht statt dessen die Gelegenheit wahrnehmen und einen Teil dessen vorzeigen, wofür die Schweden Steuern zu bezahlen hatten?
Zwei Torpedoboote wurden von Hårsfjärden aus in Richtung Norden in Marsch gesetzt. Das waren die schnellsten im Skärgård stationierten Schiffe, und sie imponierten mit ihren Bugwellen. Einheiten der Küstenjäger wurden mit Helikoptern hinausgeflogen, gruben sich ein und gingen in Stellung. Hubschrauber flogen den ganzen Söderarms Skärgård ab, draußen vor den Schären liefen die Torpedoboote und in den Schären Patrouillenfahrzeuge. Reservisten aus dem Skärgård mit MOB-Verwendung in der Feuerleitzentrale wurden diskret über Telefon mobilisiert und kamen mit eigenen Booten nach Söderarm. Es konnte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das fremde U-Boot gesichtet war.
Die KGB-Männer im Skärgård -Manöver beobachteten alles genau wie die Freizeitsegler. Aber sie richteten ihr Augenmerk nicht auf die großen und spektakulären Bewegungen in der Luft und auf dem Wasser, sondern visierten mit ihren Ferngläsern die Schären und Inseln an. Sie entdeckten Radarantennen, die aus den Felsen hochkamen, Kanonenrohre, die enttarnt und gerichtet wurden, Luken, die geöffnet wurden, und wie bestimmte Batterien bemannt wurden. Mit Hilfe eines U-BootPhantoms konnten sie sich ein gutes Bild von der aktuellen Verteidigung im nördlichen Stockholmer Skärgård machen. Drei Tage später berichtete Misha nach Moskau.
II
An dem Montag im September, an dem endgültig klar war, daß der Generalsekretär der UNO, Jakob Ceder, wieder schwedischer Staatsminister geworden war, ging Jörgen Blom in Pension. Diejenigen, die seine politischen Ansichten und seine Meinung über Ceder kannten, sahen einen Zusammenhang, den es nicht gab. Blom hatte das Büro B, den schwedischen Geheimdienst, schon im Juni um seine Entlassung gebeten, aber bereits im Mai hatte er von dem siegessicheren Generalsekretär einen hohen Posten in der zukünftigen sozialdemokratischen Regierung zugesagt bekommen. Blom hatte mit den Schultern gezuckt; Ceder war für voreilige Versprechen bekannt, die dann doch erst eingelöst wurden, wenn die Partei ihre Zustimmung gegeben hatte. Ceder war auch als geschwätziger Kritiker des schwedischen Geheimdienstes und der Spionageabwehr bekannt. Vielleicht fühlte er sich Blom in gewisser Weise zu Dank verpflichtet, denn der hatte ihm in Jerusalem das Leben gerettet und dabei seine eigene Karriere aufs Spiel gesetzt.
Blom wußte, daß er für rücksichtslos und eigenmächtig gehalten wurde, er hatte sich oft über die Anweisungen der Planungsabteilung hinweggesetzt, und er hatte sowohl mit Mossad, dem israelischen Geheimdienst, als auch mit der Spionageabwehr des FBI zusammengearbeitet. So verhielt sich kein schwedischer Geheimdienstmann. Bloms Chef begann in ihm ein Sicherheitsrisiko zu sehen, einen Beamten, der sich weigerte, Anweisungen der Regierung zu befolgen und statt dessen selbständig handelte. So etwas durfte es in Schweden nicht geben, einem Land, in dem die Tätigkeit des Sicherheitsdienstes durch Kapitel achtzehn und neunzehn des Strafgesetzbuches geregelt ist und in dem das Personal des Geheimdienstes wie eine Hebamme arbeitet: nicht mit Kraft, sondern mit Geschicklichkeit. Nur Jörgen Blom hatte The Swedish Way verlassen.
Blom hatte sich achtundvierzigjährig vorzeitig pensionieren lassen, bevor man ihn zu einer anderen Aufgabe überreden konnte, zum Beispiel in einer der offenen Abteilungen in der Reichspolizeileitung. Nun würde die Sicherheitspolizei ihn wahrscheinlich gelegentlich beobachten und alle Ausländer, mit denen er in Kontakt war, genau durchleuchten. Er hoffte, daß Sven Åke Hjälmroth weibliche Überwacher auf ihn ansetzen würde. Im siebten Stock des Polizeihauses auf Kungsholmen gab es einen Flur, auf dem hinter jeder Tür Frauen saßen, Reeperbahn wurde der genannt. Die Königin der Reeperbahn hieß Monika Hasselgren, war 38 Jahre alt, blond, schlank, ging gern tanzen. Auf dem Parkett verschwieg sie ihren Partnern allerdings ihren Beruf.
Blom hatte die Schule nach der mittleren Reife verlassen und war Matrose auf der Sunnanland geworden, wo er im Maschinenraum arbeitete. In Alexandria hatte er sich zwei Propeller auf das Gesäß tätowieren lassen. Er hängte die Seefahrt an den Nagel, wurde Taucher in einem Bergungsunternehmen und im Laufe der Zeit Ombudsmann im Stockholmer Jugendverband der bürgerlichen Partei. Nach einer Wehrübung 1964 auf Järvafältet hatte er eine Anstellung im Büro B bekommen. Sowjetische Froschmänner hatten mit Übungen in der schwedischen Küstenregion begonnen und GRU, der Geheimdienst des russischen Militärs, bildete Sabotageeinheiten auf der schwedischen Seite der Zwölfmeilenzone aus, kontrollierte die Minenfelder im Skärgård und übte Landungsunternehmen mit kleinen Verbänden. Gleichzeitig arbeitete der KGB, der staatliche Geheimdienst der Sowjets, in Schweden. Jörgen Blom wurde beauftragt, eine Bestandsaufnahme aller dieser Aktivitäten anzufertigen. Häufig übte der KGB zielstrebigen, raffinierten und unmenschlichen Druck auf Leute aus, die von den Geheimdiensten als wertvoll eingestuft waren. Seit 1979 wurde diese Arbeit von Eugen Radek geleitet, der Kulturattaché an der sowjetischen Botschaft in Marieberg war. Radek und andere KGB-Offiziere vermieden den Kontakt zu den linken Gruppen in Schweden. Statt dessen suchten sie sich ihre Objekte unter den gelangweilten Bürgern in der Verwaltung, im Verteidigungsbereich, in der Industrie, bei Pfingst- oder Baptistengemeinden.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Triumph der Lüge - Schweden-Krimi»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Triumph der Lüge - Schweden-Krimi» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Triumph der Lüge - Schweden-Krimi» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.