D. Lawrence - Der Regenbogen

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"Der Regenbogen" erzählt die Geschichte dreier Generationen der Familie Brangwen, die in den englischen Midlands einen Bauernhof bewirtschaftet. Die Romanhandlung beginnt mit der Heirat des jungen Tom Brangwen mit Lydia Lensky, einer polnischen Witwe. Die Ehe erweist sich als überaus schwierig. Anna Lensky, Lydias Tochter aus erster Ehe, heiratet Will Brangwen. Anna und Will haben neun Kinder. Ursula Brangwen, das älteste Kind, probiert eine Beziehung mit ihrer Lehrerin Winifred Inger, einer Feministin. Eine weitere probiert sie mit dem jungen Offizier Anton Skrebensky. Alle drei Frauen – Lydia, Anna und Ursula – suchen intensive Nähe und Verbundenheit mit ihren Partnern, finden diese aber ausschließlich in sexuellen Begegnungen und auch dort nur flüchtig; in allen anderen Bereichen erscheint die Fremdheit unüberwindlich.

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»Ick hev ehren Nomen woll hört, ober ick kann'r mi for min Leben nich up besinnen.«

»Wat, du neegenkloket olet Wieberstuck, wat hest du denn 'n Kopp for?«

»For ganz datsulbige, wat annere Lüe ehren for kregen hebbt«, prustete Lilly ihn an, die nichts mehr liebte als solche Katzbalgereien, bei denen er sie ausschalt.

Dann trat eine Pause ein.

»Ick glöv nich, dat een dat in 'n Kopp beholen kunn«, fuhr die Magd dann fort und steckte einen Fühler aus.

»Wat?« fragte er.

»No, ehren Nomen.«

»Woso?«

»Se kummt dor so von 'ne annere Gegend her.«

»Wekeen hett di dat vertellt?«

»Dat is all, wat ick dor von afweet, wat se is.«

»Un wat meenst du denn woll, wo se herkummt?«

»Dat weet ick nich. De Lüd seggt, se kummt von 'n Pol her, ick weet dat jo nich«, beeilte Tilly sich hinzuzufügen, weil sie wußte, nun käme der Hauptangriff.

»Von Pol her, du kummst denn ok woll von 'n Pol her? Wekeen hett di so 'ne Menascherie vormaakt?«

»Dat 's, wat se seggt – ick weet dat jo nich –«

»Wekeen seggt dat?«

»Fru Bentley seggt 't, wat se von 'n Pol herkummt, oder wat se 'n Pol is oder sunst up de Ort.«

Tilly hatte mächtige Angst, sie hätte sich doch verhauen.

»Wekeen seggt, se is 'n Pol?«

»Se seggt so alltohope.«

»Wat hett se denn woll hierher brocht?«

»Dat kann 'k Se nich vertellen. Se hett ne lüttje Deern bi ehr.«

»Hett ne lüttje Deern bi ehr?«

»Von dree oder veer, mit so 'n Plusterkopp.«

»Swatt?«

»Witt – so witt as 't man sien kann, un all een Pluster.«

»Is dor denn 'n Vadder?«

»Nich wat ick von afweet. Ick weet 't nich.«

»Wat hett se denn hierher brocht?«

»Kann ick nich seggen, wennanners de Pastor ehr nich beden hett.«

»Is dat Göhr denn ehr Göhr?«

»Dat schult 'k doch meenen – se seggt dat jo.«

»Wekeen hett di dat allens vertellt?«

»Na, Lizzie – Maandags – wi sagg ehr vorbigahn.«

»Makt woll 'n schönen Spitakel mit jo 'n Tungens, wenn dor wen vorbigeiht.«

Brangwen stand nachdenklich. Am selben Abend ging er nach Cossethay in den Roten Löwen, halb und halb mit der Absicht, mehr zu hören.

Sie war die Witwe eines polnischen Arztes, fand er heraus. Ihr Mann war als Flüchtling in London gestorben. Sie sprach mit etwas fremdem Klang, aber man konnte leicht herauskriegen, was sie meinte. Sie hatte ein kleines Mädchen, namens Anna. Lensky war der Name der Frau, Frau Lensky.

Brangwen fühlte, nun war das Unwirkliche endlich greifbar geworden. Er fühlte sich ihrer auch ganz sicher, als wäre sie ihm vorher bestimmt. Es gewährte ihm eine tiefe Befriedigung, daß sie eine Fremde war.

Nun vollzog sich für ihn auf Erden ein rascher Wechsel, als wäre eine neue Schöpfung vor sich gegangen, in der er sein wahres Wesen gefunden hätte. Alles um ihn her war steif, unwirklich, unfruchtbar, ein reines Nichts gewesen. Nun aber traten Wirklichkeiten an ihn heran, die er fassen konnte.

Er wagte kaum an die Frau zu denken. Er war bange. Nur war er sich die ganze Zeit über bewußt, daß sie ihm nicht fern sei, daß er in ihr lebe. Aber er wagte nicht, sie zu erforschen, auch nur, sich mit ihr dadurch bekannter zu machen, daß er an sie dachte.

Eines Tages traf er sie, wie sie mit ihrem kleinen Mädchen den Weg entlang kam. Es war ein Kind mit einem Gesicht wie ein Zweig Apfelblüten und strahlend hellem Haar, das wie Disteldaunen in straffen, wilden Flammenzungen umherstand, und ganz dunklen Augen. Das Kind klammerte sich unter seinem Blick eifersüchtig an die Mutter und starrte ihn mit vorwurfsvollen schwarzen Augen an. Aber die Mutter erwiderte seinen Blick, fast ausdruckslos. Und gerade diese Leere ihres Blickes entflammte ihn. Sie hatte große, graubraune Augen mit sehr dunklen, bodenlosen Sternen. Er fühlte, wie ihm eine feine Flamme unter der Haut entlang kroch, als hätten seine sämtlichen Adern Feuer gefangen. Und so ging er wie bewußtlos weiter.

Es kam, sein Schicksal, das wußte er. Die Welt unterzog sich ihrer Umbildung. Er rührte sich nicht: was kommen mußte, würde kommen.

Als seine Schwester Effie für eine Woche in die Marsch kam, ging er auch mal mit zur Kirche. In dem winzigen Raum mit seinem Dutzend Bänken saß er nicht weit von der Fremden. Sie hatte etwas Feines an sich, etwas Prickelndes in der Art wie sie dasaß und den Kopf hoch hielt. Sie war eine Fremde, von weit her, und ihm doch so vertraut. Sie kam von weit her und war doch seiner Seele so gegenwärtig, so nahe. Sie war gar nicht wirklich, wie sie da in der Kirche von Cossethay neben ihrem kleinen Mädchen saß. Sie lebte gar nicht das scheinbare Dasein ihrer Tage. Sie gehörte wo anders hin. Das fühlte er mit einem Prickeln als etwas Wirkliches, Tatsächliches. Aber ein Angstschauer um sein eigenes greifbares Dasein, das nur zu Cossethay gehörte, verursachte ihm Schmerzen und erfüllte ihn mit böser Ahnung.

Ihre dicken schwarzen Brauen stießen über der unregelmäßigen Nase beinahe zusammen, sie hatte einen breiten, ziemlich dicken Mund. Aber ihr Gesicht war zu einer andern Daseinswelt erhoben: nicht zum Himmel oder zum Tode empor, aber zu einem Orte, an dem sie immer noch lebte, wenn auch ihr Körper dort nicht mehr weilte.

Das Kind neben ihr verfolgte alles mit weiten, schwarzen Augen. Es hatte einen merkwürdigen, ablehnenden kleinen Blick, ihr kleiner roter Mund war fest geschlossen. Es schien über irgend etwas eifersüchtig zu wachen, stets auf Verteidigung bedacht zu sein. Sein Blick traf Brangwens leeren, vertrauten, eindringenden Blick, und eine offenbare Feindseligkeit, fast wie eine schmerzende Flamme, trat in die weit offenen, über-selbstbewußten dunklen Augen.

Der alte Seelenhirt mummelte weiter, Cossethay saß wie gewöhnlich ohne jede Gefühlsregung da. Und da saß diese fremde Frau mit dem eigentümlichen fremden Wesen, unverwundbar, und das merkwürdige Kind, auch ganz fremd, das irgend etwas so eifersüchtig bewachte.

Als der Gottesdienst zu Ende war, ging er auf dem Wege zu einem anderen Dasein aus der Kirche. Als er mit seiner Schwester den Kirchweg hinunterkam, hinter der Frau mit dem Kinde her, brach das kleine Mädchen plötzlich von der Hand seiner Mutter los und glitt mit einer raschen, fast unwahrnehmbaren Bewegung zurück, um irgend etwas beinahe unmittelbar unter Brangwens Füßen aufzunehmen. Ihre winzigen Finger waren fein und schnell, aber sie verfehlten den roten Knopf doch.

»Hast du was gefunden?« fragte Brangwen sie.

Und damit bückte er sich auch nach dem Knopf. Aber sie hatte ihn schon gefaßt und stand da, ihn fest gegen ihren kleinen Mantel pressend, und ihre schwarzen Augen flammten ihn an, als untersagte sie ihm, sie auch nur zu bemerken. Nachdem sie ihn so zum Schweigen gebracht hatte, wandte sie sich mit einem kurzen, raschen »Mutter –« um und war den Pfad hinunter.

Die Mutter war stehengeblieben und hatte mit gleichgültigem Blick hinübergesehen, nicht nach dem Kinde, sondern nach Brangwen. Er merkte, daß die Frau ihn ansah, wie sie so allein und für ihn doch beherrschend in ihrem fremden Wesen dastand.

Er wußte nicht was er tun sollte, und wandte sich wieder seiner Schwester zu. Aber die großen grauen Augen, fast ausdruckslos und doch so rührend, hielten ihn außerhalb seiner selbst. »Darf ich den haben, Mutter?« kam des Kindes stolze, silberne Stimme zu ihm zurück. »Mutter –« sie rief ihre Mutter scheinbar fortwährend, um nicht vergessen zu werden, »Mutter –«, aber weiter konnte sie nicht fortfahren, da ihre Mutter schon antwortete: »Ja, mein Kind!« Aber mit schneller Erfindungsgabe stolperte das Kind weiter und fragte im Laufen: »Wie heißen die Leute da?«

Brangwen hörte das geistesabwesende:

»Ich weiß nicht, mein Liebling.«

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