Adrian Urban - DIE KILLER-APP

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Seit der Wahlberliner Ram Collins eine App auf seinen implantierten Cyberport geladen hat, kann er Gedanken lesen. Er nutzt die Vorteile dieser Superkraft, bis er in kriminelle Kreise gerät und schließlich mit seinem Freund Mirco nach Bristol, England flieht. Rams Ziel: Den Softwarehersteller finden, um die telepathischen Fähigkeiten wieder loszuwerden. Auf der Suche nach der Phantomfirma Progressive Cybernetics sind Ram, Mirco und die Britin Violet einer Verschwörung auf der Spur, und das, was sie für real halten, wird immer fragwürdiger.

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»Dir ist schon klar, dass du der Einzige bist, den ich kenne, der so was programmieren kann?«

Mirco grinste. »Das hab ich mir zumindest gedacht. Aber meine Gedanken kennst du sowieso. Eine Bedingung: Wenn ich dir dabei helfe, kannst du deine Comicsammlung vergessen, das kostet Geld . Und billig wird die Sache nicht, denn schon diese Spezialohrhörer sind ganz schön teuer …«

»Da finden wir bestimmt eine Lösung. Aber erklär mir erst mal, wieso ich diese Fähigkeit behalten sollte … und das müsste schon ein besonders guter Grund sein.«

»Weil sie unglaublich nützlich ist. Denk darüber nach, und sei dabei gefälligst ein bisschen fantasievoller als vorhin. Niemand macht dir was vor, kein Mensch kann dich belügen. Und du würdest eine Unzahl von Geheimnissen erfahren – so grauenhaft ich es auch finde, dass das genauso für meine Geheimnisse gilt …«

Ram hatte bemerkt, dass Mircos letzter Satz keineswegs scherzhaft gemeint war, und er berührte, ein seltenes Zeichen von Intimität, kurz den rechten Arm seines Freundes mit der linken Hand.

»Das verstehe ich. Aber du hast mich von der ganzen Sache noch nicht überzeugt. Was hab ich davon, wenn ich alle möglichen Geheimnisse kenne – das meiste davon ist bestimmt völlig nutzlos. Irgendwelche privaten Schweinereien, ein paar Verbrechen und die Details von tausend grauenhaften Geisteskrankheiten … Das will ich doch gar nicht wissen. Ich finde es unangenehm, wenn mir die Leute zu nahe treten. Das passiert normalerweise eher selten, weil sich die meisten Menschen in der Öffentlichkeit zurückhalten. Aber das tun sie eben in ihren Gedanken nicht. Es macht mich fertig, wenn ich alles mitkriege, was den Leuten durch den Kopf geht, also warum sollte ich diese Fähigkeit behalten?«

»Weil das Programm eine Killerapp ist. Du könntest damit zum Beispiel so viel Sex haben, wie du willst. Ich meine richtigen Sex, nicht diese merkwürdigen Trockenfickübungen bei deinem Pornojob, von dem du mir erzählt hast …«

Hab ich das?, fragte sich Ram. Muss wohl so sein …

Mist.

Die peinliche Berührtheit verschwand. Wenn Ram ein bisschen darüber nachdachte, war das, was Mirco ihm gerade erzählt hatte, ein interessanter Aspekt dieser seltsamen Spezialkraft, über die er verfügte.

»Du hast recht«, sagte er. »Ich wüsste immer auf Anhieb, ob mich ein Mädchen gut findet … ob sie was von mir will … und ob’s eine kleine Affäre sein darf, oder ob es auf eine Dauerbeziehung hinauslaufen muss. Wenn ich weiß, was die Frauen von mir wollen, spreche ich sie an. Natürlich nur die hübschen. Das ist schon ein verlockender Gedanke, da kann ich dir gar nicht widersprechen.«

»Du musst deine Superkraft ja nicht für alle Zeiten behalten. Es wäre nur ein verdammt spannendes Experiment mit einer verdammt interessanten Software.«

»Aber ich kann es doch nicht ignorieren, dass sich der Brain Reader nicht deinstallieren lässt. Seit ich die App aktiviert habe, schaffe ich es nicht mal, auf die verfluchten Dateien zuzugreifen, aus denen sie besteht. Die Herstellerfirma zwingt mich also, ihr Produkt zu behalten, wenn es einmal installiert worden ist. Warum sollte ich denen trauen?«

»Sie machen es dir eben ein bisschen schwer. Na und? Nimm’s sportlich. Immerhin hält dein Brain Reader, was sein Name verspricht, das ist doch auch schon was. Außerdem gibt es kein Programm, das sich nicht entfernen lässt. Zumindest wenn man ein paar Tricks kennt … Du sagst, dass du nicht mehr auf die Software zugreifen konntest, nachdem sie in den AR-Datenbestand aufgenommen worden ist?«

»Ja, alles war blockiert. Das ganze verfluchte Programm weigert sich, Befehle von mir entgegenzunehmen. Es bleibt bei den Werkseinstellungen.«

»Wahrscheinlich liegt das daran, dass du die Betaversion hast. Solche Totalblockaden sollen normalerweise verhindern, dass jemand ein unausgereiftes Produkt an die Konkurrenz verkauft. Es ist nur für die Testabteilung dieser Firma hergestellt worden … wie heißt sie noch …«

»Progressive Cybernetics.«

»Beta-App-Blockaden sind leider ziemlich effektiv. Aber es könnte einen Weg geben, das Ding zu knacken.«

»Mach’s nicht so spannend.«

»Wenn ich mich richtig erinnere, enthält der Cube keine Daten mehr, seit du das Programm auf deinen Cyberport übertragen hast.«

»Richtig.«

»Bei jedem Datenträger, der nicht physikalisch zerstört ist, lassen sich die Bits wiederherstellen. Man kann nicht alle Spuren löschen. In deinem Rechnersystem und in der AR haben sich die Dateien wahrscheinlich automatisch maskiert. Das heißt, dass sie extrem gut verschlüsselt sind und dass es unmöglich ist, den Datenbestand auf konventionelle Weise wiederherzustellen. Zumindest wenn die Programmierer richtig gut sind, und davon gehe ich bei deiner App aus. Da kann ich nichts machen, aber ich hab eine andere Idee.

Wenn wir ins Geschäft kommen, nehme ich den Cube mit und rekonstruiere die Dateien bei mir zu Hause. Dann finde ich heraus, wie sich die Software von deinem Cyberport und deinem Rechnersystem entfernen lässt. Diese Deinstallationsinformationen sind irgendwo im Programm verborgen, damit die Techniker von Progressive Cybernetics auf die Daten zugreifen können, wenn sie die Software weiterentwickeln wollen. Und wenn die da rankommen, schaffe ich es auch irgendwann.

Das bedeutet, du kannst dich mit den Frauen richtig austoben, und sobald ich meine Arbeit beendet habe, machst du mit deiner Superkraft, was du willst. Ob du die Fähigkeit nur in ein paar speziellen Situationen einsetzt oder ob du die Software erst einmal komplett deinstallierst und sie erst wieder in einem Jahr benutzt, ist deine Entscheidung. Auf jeden Fall dürfte das, was ich für dich tun kann, ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, und das bedeutet, es wird teuer.«

Mirco grinste maliziös.

»Aber du kriegst das hin?«

Mirco nickte. »Definitiv.«

»Ich hab was auf meinem Konto zurückgelegt. Wenn du deine Arbeit gut machst, bezahle ich dich auch gut.«

»Cool. Dann sind wir im Geschäft.«

»Mir kommt übrigens gerade eine zweite Idee, wie ich diese telepathischen Fähigkeiten einsetzen könnte. Ich gehe zu Pokerturnieren, lese die Gedanken der anderen Spieler und werde reich wie ein Scheich.«

» Kannst du pokern?«

»Nö.«

»Dann vergiss die Sache. Gute Pokerspieler sind fast so gut im Gedankenlesen wie du mit deiner App, und sie können die Wahrscheinlichkeiten für alle möglichen Kartenkombinationen im Kopf ausrechnen. Abhängig vom Spielverlauf und in einer unglaublichen Geschwindigkeit. Denen bist du hoffnungslos unterlegen.«

»Das wollen wir doch mal sehen. Ich kann vorher ein paar Wochen üben. Du glaubst gar nicht, wie selbstdiszipliniert ich bin, wenn mich etwas interessiert …«

Ram hätte nicht die Kunst des Gedankenlesens beherrschen müssen, um zu bemerken, dass Mirco ihm nicht glaubte, denn sein skeptischer Blick sprach für sich.

Schließlich sagte Mirco: »Du kannst es versuchen. Hauptsache, du verzockst nicht so viel, dass du dir die hundertzwanzig Euro nicht mehr leisten kannst, die ich für jede Arbeitsstunde von dir bekomme.«

Ram fand, dass das eine stolze Summe war. »Hundertzwanzig Euro?«

»Zuzüglich Materialkosten.«

»Kein Verhandlungsspielraum?«

»Nö.«

»Du hast was von einem kaltherzigen Hurensohn, aber ich bin einverstanden.«

Mirco grinste und konterte Rams Beleidigung in Gedanken. Dabei griff er ebenfalls auf verwandtschaftlich angelegte Schmähungen zurück, indem er den mütterlichen Aspekt mit sexuellen Vorstellungen verband, die noch ein gutes Stück eindeutiger waren.

Beide grinsten. Ram nahm den Brain-Reader-Cube von seinem Wohnzimmertisch und gab ihn seinem Bekannten.

Mirco hielt den kleinen Würfel in der Hand und drehte ihn mit den Fingern hin und her, ohne ihn einzustecken.

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